Redcross Webmaster's Blog

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Facebook konstruiert Scheinrealität oder der Zivildienst aus der Filter-Bubble

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Prolog: Eine kleine Wirtshauselegie

Im Wirtshaus. Gulasch statt Filterbubble.

Im Wirts­haus. Gulasch statt Fil­ter­bub­ble.

Stel­len wir uns vor wir gehen in ein Restau­rant, die Spei­se­kar­te liegt nicht auf und der Kell­ner emp­fiehlt uns ein Gericht: In mei­nem Fal­le bie­tet er mir immer wie­der Gulasch an. Mon­tag: Gulasch, Diens­tag: Gulasch, Mitt­wo­ch: Gulasch. Don­ners­tag, Frei­tag: Gulasch.

Obwohl ich Gulasch eigent­li­ch nicht mag und jedes­mal wie­der dazu sage, dass ich kein Gulasch möch­te, erhal­te ich das nächs­te mal wie­der „Gulasch“ als Top-Empfehlung. Und das, trotz­dem ich Vega­ner bin und einer der Spit­zen­kö­che am Herd auch aus­ge­zeich­ne­te vega­ne Cur­ries kochen kann.

War­um, fra­ge ich den Kell­ner, erhal­te ich immer nur Gulasch­emp­feh­lun­gen? Er weiß von mir, dass ich vie­le Freun­de habe, die wöchent­li­ch einen Gulasch-Stammtisch hier im Restau­rant haben, die vega­nen Spei­sen wer­den aus­ser­dem ers­tens fast nie bestellt und zwei­tens dana­ch nicht gelobt. Genauso geht es uns tag­täg­li­ch auf Face­book.

Dan­ke an Ursu­la Frais, die mei­ne kom­ple­xen sozio­öko­no­mi­schen Gedan­ken in ein Bild aus der Gas­tro­no­mie ver­packt hat. Dass sie zu dem Zeit­punkt hung­rig war tut ja nichts zur Sache J

Filter-Bubble für den Zivildienst?

Bis jetzt habe ich immer gedacht, die „Filter-Bubble“-Diskussion zu Face­book ist eine wei­te­re digi­ta­le „Urban Legend“, zumin­dest was ihre Rele­vanz für den Durch­schnitts­be­nut­zer betrifft – doch ich dürf­te mich getäuscht haben.

Begon­nen hat es mit einem Kom­men­tar von Mar­tin Pitzl unter­halb eines viel­ge­le­se­nen und kom­men­tier­ten Facebook-Beitrags:

Wuss­tet ihr dass es nicht die Auf­ga­be des Roten Kreu­zes ist Zivil­die­ner zu beschäf­ti­gen oder ein muss ist den Ret­tungs­dienst zu orga­ni­sie­ren? Fin­de es ehr­li­ch gesagt einen Wahn­sinn dass ihr eine der­art rie­si­ge pro Zivi Kam­pa­gne macht wäh­rend die Rot Kreuz Kern­the­men unter­ge­hen. […]

Ergänzt wird das durch ein Twitter-Posting des­sel­ben Users, mit ähn­li­chem aber ver­kürz­tem Inhalt.

Rotkreuz-Kernthemen gehen unter? Zivi-Kampagne? Da habe ich mir über­legt, wie es zu einer der­ar­ti­gen Ein­schät­zung – wir wür­den mono­the­ma­ti­sch kom­mu­ni­zie­ren – kommt, wo wir doch Tag für Tag ver­schie­den­s­te The­men auf Face­book und im Rotkreuz-Portal publi­zie­ren? Zivil­dienst haben wir zwar schon das eine oder ande­re mal gepos­tet, aber ins­ge­samt doch nicht über­trie­ben? Mei­ne per­sön­li­che Wahr­neh­mung am Bott­len­eck zwi­schen Web­por­tal und Face­book ist da eine total ande­re.

Ein paar Bei­spie­le der letz­ten zehn Tage:

Dabei sind die The­men im Jugend­por­tal www​.help​stars​.at noch gar nicht mit­ge­zählt. Wie kommt es nun, dass ein für das Rote Kreuz mehr als inter­es­sier­ter und kri­ti­scher User all das nicht mit­be­kom­men kann? Zunächst dach­te ich an selek­ti­ve Wahr­neh­mung. Doch dann – ja, da war doch was. Fil­ter­bub­ble (Jene, die den Sascha Lobo mal link­te), ist das Schlag­wort. Ver­main­strea­m­ung im digi­ta­len Medi­en­kon­sum durch Edge­r­ank und Co.

Statistik lügt nie?

Die Sta­tis­tik lügt nicht: Vira­li­tät durch die Fil­ter­bub­ble?

Beob­ach­ten wir mal die Sta­tis­tik der Rotkreuz-Facebook-Page im ver­gan­ge­nen Monat. Dort sind wir im Bereich jener Bei­trä­ge, die mehr als 10.000 Per­so­nen Reich­wei­te haben schon deut­li­ch mono­the­ma­ti­scher: von den fünf Bei­trä­gen betref­fen vier das The­ma Zivil­dienst und einer die Kata­stro­phen­hil­fe des Roten Kreu­zes in Kärn­ten nach dem Hoch­was­ser in Lava­münd. Alle ande­ren – aus mei­ner Sicht – genauso inter­es­san­ten Infor­ma­tio­nen des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes errei­chen deut­li­ch weni­ger Per­so­nen, wohl weil sie wei­ter im „long Tail“ unse­rer Informations-Speisekarte sind.

Das pas­siert, weil Face­book den Benut­ze­rin­nen und Benut­zern vor­schlägt, was sie am ehes­ten inter­es­siert, bzw. bes­ser for­mu­liert: Es wer­den Bei­trä­ge vor­ge­schla­gen, bei denen die Wahr­schein­lich­keit einer Reak­ti­on am größ­ten ist. Ganz so wie mein Gulasch-Kellner am Anfang. Das ist zunächst auf­grund des Inter­es­ses des eige­nen Netz­werks (also der Freun­din­nen und Freun­de) begrün­det. Wenn mei­ne Kon­tak­te also ein Pos­ting beson­ders oft liken, tei­len oder kom­men­tie­ren, dann erhal­te ich die­se Nach­richt signi­fi­kant öfter in mei­ner Time­li­ne. So kommt es, dass man in sei­nem mög­li­chen Bei­trags­kon­sum durch den Geschmack der Crowd gesteu­ert wird. So bestimmt Face­book die Bei­trä­ge, die ich zu Gesicht bekom­me und damit kon­stru­ie­ren – wenn ich Pech habe – die Zucker­berg­schen Algo­rith­men viel mehr mei­ne Rea­li­tät als die Absen­der der Bot­schaf­ten. Aber auch das ent­spricht der Lebens­rea­li­tät „in real life“. Wenn ich dort nur mei­nem Stamm­tisch und dem Bou­le­vard ver­traue, wird sich mein Welt­bild – so es davor nicht schon ein­di­men­sio­nal war – rasch von bunt in Rich­tung mono­chrom ver­än­dern …

Geschrieben von Gerald Czech

21. November 2012 um 16:17

Domainstrategie?

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Heu­te durf­te ich bei einer Pres­se­kon­fe­renz des Öster­rei­chi­schen Domain­ver­wal­ters nic​.at über die Domain­stra­te­gie des Öster­reich­si­chen Roten Kreu­zes spre­chen. Grund war der Laun­ch der Kam­pa­gne „Domains machen mehr dar­aus“ mit der die Hüter der .at-Domains die End­kun­den (ver­mit­telt über die so genann­ten Regis­tra­re) auf die Zeit nach der Frei­ga­be der TLDs durch ICANN vor­be­rei­ten wol­len.

Neben dem Geschäfts­füh­rer von NIC​.at, Richard Wein war auch KR Alfred Harl, Obmann des Fach­ver­bands Unter­neh­mens­be­ra­tung und Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie in der Öster­rei­chi­schen Wirt­schafts­kam­mer unter den Red­nern.

Ein Video von Ver Vie Vas erklär­te – ich mei­ne sehr anschau­li­ch – die Kam­pa­gne und den Sinn von Domain­ma­nage­ment in KMUs:

Davor waren noch die State­ments der Ver­tre­te­rin­nen zu hören. Richard Wein von nic zitier­te aus der nic​.at Domain-Studie, die Grund­la­ge für die PLa­nung einer Kam­pa­gne zum The­ma Domains. Auf der Web­site www​.domains​ma​chen​mehr​dar​aus​.at – so der Geschäfts­füh­rer – fin­den Unter­neh­men zahl­rei­che Tipps und Tricks, um den Auf­tritt im WWW zu opti­mie­ren, sich für die Domain­zu­kunft zu rüs­ten und Vor­tei­le im Such­ma­schi­nen­ran­king zu erzielen.Die wich­tigs­ten Zie­le:

  1. Ers­tens, Öster­reich fit machen für das Jahr der Domain 2013 und damit für die Zukunft im Inter­net.
  2. Und zwei­tens auf­zei­gen, wie intel­li­gen­te Domain­stra­te­gie zusätz­li­che Besu­cher auf Web­sites bringt.

»Domains machen mehr dar­aus« wen­det sich an Pri­va­te und Unter­neh­men glei­cher­ma­ßen. Die Initia­ti­ve stellt Werk­zeu­ge und Inhal­te bereit, die Agen­tu­ren, Insti­tu­tio­nen und Ein­zel­per­so­nen intel­li­gen­te Domain­stra­te­gi­en ver­mit­teln. Im Jahr 2013 wer­den zahl­rei­che Neue­run­gen im Bereich der Domains ein­ge­führt. Zum Bei­spiel kom­men über 1.000 neue Domain-Endungen auf den Markt wie etwa .wien oder .rei­se – die soge­nann­ten Top-Level-Domains. Die Mög­lich­kei­ten und Chan­cen wach­sen, aber mit ihnen auch der Bera­tungs­auf­wand. Des­halb weist die Initia­ti­ve auf die Wich­tig­keit intel­li­gen­ter Domain­stra­te­gi­en hin. Denn Stu­di­en zei­gen, dass die Mehr­heit ihre Domains eher belie­big mana­ged und nur die Min­der­heit aktiv mit ihren Assets umgeht. »Domains machen mehr dar­aus« will die­sen Umstand ändern. Zusam­men mit zahl­rei­chen .at Regis­tra­ren allei­ne in Öster­reich bie­tet die Initia­ti­ve eine flä­chen­de­cken­de Anlauf­stel­le für Bera­tung und Know-how.
so Richard Wein.

Gerald Czech, Richard Wein und Alfred Hartl bei der Pressekonferenz von nic.at am 10. Oktober 2012 in Wien

Gerald Czech (Öster­rei­chi­sches Rotes Kreuz), Richard Wein (Nic​.at) und Alfred Hartl (Wirt­schafts­kam­mer Öster­reich) bei der Pres­se­kon­fe­renz von nic​.at am 10. Okto­ber 2012 in Wien

Der Wirt­schafts­kam­mer­ver­tre­ter beton­te, wie wich­tig eine klu­ge Online-Marketingstrategie und damit auch eine Domain­stra­te­gie ist. Als Bei­spiel nann­te er die Wahl der Geschäfts­adres­se in der Rea­li­tät, „weil es einen Unter­schied macht, ob man in als Geschäfts­adres­se Am Rau­ten­weg oder Am Gra­ben hat.“

Der Inter­net­auf­tritt ist für vie­le klei­ne­re und mitt­le­re Betrie­be zur digi­ta­len Visi­ten­kar­te gewor­den und daher ist ein pro­fes­sio­nel­ler Auf­tritt Pflicht­pro­gramm. Das bestä­tigt auch die Hälf­te der öster­rei­chi­schen Unter­neh­men (gen­au 47 %), die im Rah­men der E-Business-Studie 2011 der WKÖ befragt wur­den (aktu­el­le Stu­die wird gera­de fer­tig­ge­stellt). Mehr als zwei Drit­tel der Befrag­ten (gen­au 79%) konn­ten durch Inves­ti­ti­on im IT-Bereich die Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on ver­bes­sern.

so Alfred Hartl (WKO).

Die Domain­stra­te­gie des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes konn­te im Anschluss als Best Prac­tice die­nen, dass Domain­stra­te­gie auch im Nonprofit-Bereich ein wich­ti­ges Ele­ment der inte­grier­ten (online-) Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie ist. Nahe­zu 56.773 frei­wil­li­ge Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter arbei­ten Tag für Tag per­sön­li­ch und zumeist direkt an den Men­schen in Not und sozi­al Schwa­chen aus Lie­be zum Men­schen – die­se Arbeit wird durch on- und off­line Kom­mu­ni­ka­ti­on unter­stützt. Einen wesent­li­chen Bei­trag lie­fert dazu das größ­te Öster­rei­chi­sche huma­ni­tä­re Nonprofit-Portal www​.rotes​kreuz​.at. Dort ver­su­chen wir die unter­schied­li­chen Ziel­grup­pen­seg­men­te durch ver­schie­de­ne Domains ziel­ge­rich­tet zum rich­ti­gen Ort im Por­tal zu lei­ten. Von haus​kran​ken​pfle​ge​.at oder betreu​t24​.at bis hin zu erste​hil​fe​.at oder not​arzt​wa​gen​.at erstre­cken sich unse­re Leis­tun­gen und damit die Domains über sehr vie­le Berei­che des täg­li­chen Lebens. Bei der Domain­re­gis­trie­rung war uns wich­tig, die­se Brei­te zu zei­gen und so auch die Mobi­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten in Rich­tung Frei­wil­li­ger stär­ker aus­zu­bau­en.

Mit Domains rund um die­se The­men brin­gen wir einer­seits die Leu­te direkt auf das rele­van­te Ange­bot auf unse­rem Por­tal. Auf der ande­ren Sei­te hel­fen uns aus­sa­ge­kräf­ti­ge Domains, bei den Such­ma­schi­nen the­ma­ti­sch gut gerankt zu sein und so das Feld nicht ande­ren zu über­las­sen. Wir sehen Domain­na­men als Bestand­teil unse­rer Gesamt-Kommunikation, wo eine Stra­te­gie in die ande­re greift. Ande­rer­seits ist es unse­re Auf­ga­be, das Rotes Kreuz (das ja im Kriegs­fall auch ein Schutz­zei­chen ist) auch im Inter­net zu schüt­zen und so das Ver­trau­en, das in uns gesetzt wird, zu sichern. Natür­li­ch hel­fen uns unse­re Domains auch, spe­zi­el­le Ziel­grup­pen anzu­spre­chen wie z.B. mit unse­rem nagel­neu­en Jugend­por­tal help​stars​.at.
so wer­de ich in den Unter­la­gen zitiert.

Bis heu­te Abend wur­de bereits auf der​stan​dard​.at, wiener​zei​tung​.at oder future​zo​ne​.at von der Pres­se­kon­fe­renz berich­tet.

Geschrieben von Gerald Czech

10. Oktober 2012 um 20:36

Helpstars, jeder kann ein Star sein

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It’s a long hard way to the top, san­gen ein­st schon AC/DC, ein Mot­to, dass auch sehr gut auf lang­fris­ti­ge Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lungs­pro­zes­se und Pro­jek­te passt, die an sol­che Pro­zes­se gekop­pelt sind.

Helpstars, das humanitäre Jugendportal von Österreichischem Roten Kreuz und Österreichischem JugendrotkreuzHeu­te ist, nach über zwei Jah­ren inten­si­ver Vor­be­rei­tung das Rotkreuz-Jugendportal Help­Stars offi­zi­ell online gegan­gen, ein Pro­jekt, an dem im Lau­fe der Zeit sehr vie­le ver­schie­de­ne Men­schen mit­ge­ar­bei­tet und Input gelie­fert haben. Wir wuss­ten schon seit lan­gem, dass die Zielkunden/innen unse­res Rotkreuz-Portals www​.rotes​kreuz​.at (Soci­al Media Release aus dem Jahr 2008) und jene der Jugendrotkreuz-Website www​.jugend​rot​kreuz​.at ein gros­ses Zielkund/innensegment aus­las­sen, das einer­seits Kon­su­ment der huma­ni­tä­ren Leis­tun­gen von Rotem Kreuz und Jugend­rot­kreuz ist und ande­rer­seits auch selbst aktiv an der Gestal­tung bei­der Orga­ni­sa­tio­nen mit­par­ti­zi­piert: Die Jugend.

Was lan­ge währt wird end­li­ch gut

Schon im Jahr 2009 konn­te ich als Host der NPO-Blogparade das The­ma inte­grier­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gi­en für Jugend­li­che Ziel­grup­pen dis­ku­tie­ren und auch zusam­men­fas­sen. Dan­ke an die­ser Stel­le noch­mals allen Teil­neh­me­rin­nen, deren Ide­en und Gedan­ken in sämt­li­che spä­te­ren Pro­jekt­pha­sen ein­flie­ßen konn­ten. Ein wei­te­rer Input kam von der Wirt­schafts­uni­ver­si­tät Wien: Vier Stu­die­ren­de erstell­ten im Rah­men eines zwei­se­mest­ri­gen Projekt- und Method­ense­mi­nars am Insti­tut für Public Manage­ment eine Jugend­mar­ke­ting­stra­te­gie und haben die­se Arbeit auch in einem Gast­bei­trag im Blog beschrie­ben.

Der gemein­sa­me Auf­trag aller Lan­des­or­ga­ni­sa­tio­nen des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes und der Lan­des­lei­tun­gen des Öster­rei­chi­schen Jugend­rot­kreu­zes zur Erstel­lung eines eige­nen Jugend­por­tals erfolg­te Anfang 2011. Nach bera­ten­der Unter­stüt­zung von Sei­ten Yake­ty­Yak wur­de Mit­te 2011 mit dem Mikro­misch­kon­zern super-fi auch ein krea­ti­ver Umset­zungs­part­ner gefun­den, der die Site im CMS Typo3 umge­setzt hat. Die Suche ver­wen­det einen Apa­che Solr-Server, eine Lösung, die auch mit­tel­fris­tig für ande­re Rotkreuz-Sites ange­dacht ist. Die IT-Infrastruktur qloud­wi­se wird wei­ter­hin von unse­rem bewähr­ten Part­ner Ama­ris bereit­ge­stellt.

Im Rah­men der Ent­wick­lung wur­den einer­seits die Sta­ke­hol­der aus dem Roten Kreuz regel­mä­ßig immer wie­der ein­ge­bun­den, ande­rer­seits wur­de stark auf die Mei­nung der Ziel­grup­pe gehört: Jugend­grup­pen des Roten Kreu­zes wur­den genauso befragt, wie exter­ne Jugend­li­che, denn das Por­tal soll schluss­end­li­ch für die Jugend­li­chen zur Ver­fü­gung ste­hen. Eine pro­fun­de Ein­bin­dung und Nut­zung der aktu­el­len Social-Media-Kanäle gehört nun genauso zum Por­tal, wie pro­fes­sio­nel­le Recher­che und The­men­auf­be­rei­tung durch die dafür zustän­di­ge Redak­teu­rin.

Aus dem Facts­heet zum Por­tal:

Help­Stars ver­steht sich als jugend­li­ches Ser­vice­por­tal für die Hil­fe­stel­lung, nie­der­schwel­li­ge Bera­tung und Infor­ma­ti­on zu The­men des täg­li­chen Lebens inner­halb und außer­halb der Schu­le. Wir wol­len die Jugend­li­chen unpo­li­ti­sch, ohne reli­giö­sen Hin­ter­grund und ideo­lo­gie­frei beglei­ten, unter­stüt­zen und von der huma­ni­tä­ren Idee begeis­tern. Dazu bie­tet die Platt­form Anknüp­fungs­punk­te, um selbst aktiv zu wer­den. Die Jugend­li­chen sind Use­rin­nen und Content-Lieferanten zugleich

Eine fast zwei­mo­na­ti­ge Beta­pha­se seit Anfang August dien­te eben­falls dazu, das Por­tal von tech­ni­scher Sei­te, aber auch the­ma­ti­sch und inhalt­li­ch auf die Nut­ze­rin­nen und Nut­zer aus­zu­le­gen. Auch eine Umfra­ge auf unse­rem Online-Survey-Tool unter­stütz­te uns dabei um die Mei­nung der „Crowd“ ein­zu­fan­gen.

Geschrieben von Gerald Czech

19. September 2012 um 14:15

Welttag der Verschwundenen auf Facebook

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Heu­te am 30. August wird der Welt­tag der Ver­schwun­de­nen began­gen. Wie auf www​.rotes​kreuz​.at/​m​i​s​s​ing hin­ge­wie­sen wird, ist der Inter­na­tio­nal Day of the Disap­peared – also der Inter­na­tio­na­le Tag der Ver­schwun­de­nen (oder auch Welt­tag der Ver­schwun­de­nen) ist ein jähr­li­ch Ende August began­ge­ner Gedenk­tag, der an das Schick­sal von Men­schen erin­nern soll, die gegen ihren Wil­len an einem Auf­ent­halts­ort und unter Bedin­gun­gen fest­ge­hal­ten wer­den, die ihren Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen nicht bekannt sind.

Um einer­seits die­sen Tag bekannt zu machen und ande­rer­seits die umfang­rei­chen Tätig­kei­ten des Rotkreuz.Suchdienstes bekann­ter zu machen, haben wir ver­sucht, den Welt­tag für eine Facebook-Aktion zu nut­zen.

Lee­rer Bil­der­rah­men als Facebook-Profilfoto zum Welt­tag der Ver­schwun­de­nen am 30. August

Bereits ver­gan­ge­ne Woche haben wir via Facebook-Profilauf­ge­ru­fen, die Pro­fil­bil­der gegen einen lee­ren Bil­der­rah­men zu tau­schen, um auf die Ver­schwun­de­nen auf­merk­sam zu machen.

Inter­na­tio­na­ler Tag der Ver­schwun­de­nen am 30. August. Wir rufen auf, das eige­ne Pro­fil­bild gegen die­sen lee­ren Bil­der­rah­men zu ver­än­dern. Alle Infor­ma­tio­nen zum Welt­tag der Ver­schwun­de­nen: www​.rotes​kreuz​.at/​m​i​s​s​ing


We call on ever­y­bo­dy in sup­port of the affec­ted peop­le to chan­ge the per­so­nal pro­fi­le pic­tu­re to “the mis­sing” pic­tu­re – an empty pic­tu­re frame – a sym­bol for the mil­li­ons of per­sons who have disap­peared. Plea­se share the link www​.rotes​kreuz​.at/​m​i​s​s​ing – or your Natio­nal Socie­ties own RFL web­site – whe­re you and your Face­book fri­en­ds can find all rele­vant infor­ma­ti­on on the Inter­na­tio­nal Day of the Disap­peared.

Vie­le Per­so­nen, Fans und Freun­de des Roten Kreu­zes haben das auch bis heu­te gemacht. Eine Pres­se­aus­sen­dung ver­gan­ge­nen Frei­tag hat das The­ma Welt­tag der Ver­schwun­de­nen auf­ge­grif­fen und unter ande­rem eben­falls auf die Facebook-Kampagne zum Pro­fil­bild­wech­sel zu einem lee­ren Bil­der­rah­men berich­tet. Auch unse­re Ober­ös­ter­rei­chi­schen Kol­le­gen haben das The­ma auf­ge­grif­fen und ihre Medi­en infor­miert, ein Inter­view des Rotkreuz-Webmasters mit Life­Ra­dio war die Fol­ge.

Wir haben auch im Öster­rei­chi­schen Rotkreuz-Webportal erklärt, wie wir die Akti­on mit dem Pro­fil­bild umset­zen wol­len – unter ande­rem steht dort ein JPG zum Down­load bereit.

Heu­te früh hat auch das Inter­na­tio­na­le Komi­tee vom Roten Kreuz (IKRK) auf sei­ner Facebook-Page unser Bild ver­öf­fent­licht und zum Tau­schen des Pro­fil­bilds auf­ge­ru­fen.

In war, many peop­le go mis­sing, cau­sing angu­ish for their fami­lies and fri­en­ds. On the Day of the Disap­peared, we’re remin­ding peop­le that hund­reds of thou­sands of fami­lies are still unawa­re of the fate of their loved ones. Our fri­en­ds at the Öster­rei­chi­sches Rotes Kreuz are encou­ra­ging their fans to chan­ge their pro­fi­le pic today, and we’re doing the same! (Down­load the pic: http://​goo​.gl/​Q​O​dWt)


En la guer­ra se pier­de el rastro de muchas per­so­nas, lo cual cau­sa angus­tia a sus fami­li­as y ami­gos. En el Día de los Desa­pa­re­ci­dos, recor­d­a­mos que cien­tos de miles de fami­li­as aún des­co­no­cen el para­de­ro de sus seres que­ri­dos. Nue­stros ami­gos de la Cruz Roja Aus­tria­ca están invitan­do a sus sim­pa­tiz­an­tes a cam­bi­ar su foto de per­fil el día de hoy, y noso­tros nos hemos uni­do à la pro­pu­esta. Para des­car­gar la imagen: http://​goo​.gl/​Q​O​dWt. Salu­dos! Gaby / CICR – Bue­n­os Aires

Wir hof­fen, dass wir damit errei­chen konn­ten, dass die Auf­merk­sam­keit ein Wenig auf die­sen Welt­tag der Ver­miss­ten gelenkt wer­den konn­te, eini­ge Hun­dert Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer konn­ten wir – welt­weit – in jedem Fal­le moti­vie­ren, das Pro­fil­bild zu ver­än­dern.

Geschrieben von Gerald Czech

30. August 2011 um 14:45

Freikarte zur Social Media Konferenz im September?

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Im Sep­tem­ber und zwar am 18. und 19. Darf ich in Wien an der Kon­fe­renz „Busi­ness goes Soci­al Media – Volu­me II als Refe­rent mit­wir­ken. Mein The­ma wird sein: Soci­al Media beim Roten Kreuz: ein huma­ni­tä­rer Ein­bli­ck an der Schnitt­stel­le zwi­schen der inter­nen und exter­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on.

Als Refe­rent habe ich die Mög­lich­keit, eine ande­re oder einen ande­ren Teil­neh­mer mit einer Frei­kar­te für die Kon­fe­renz zu ver­sor­gen. (Ins­ge­samt nur eine Kar­te!)
Ich habe beschlos­sen, die Aus­wahl des Frei­kar­ten­emp­fän­gers per Soci­al Media zu machen. Wenn Du mit­kom­men magst, für bei­de Tage dann kom­men­tie­re hier (oder auf Face­book/Goo­gle+) und sage mir, wel­chen Aspekt ich in mei­nem Refe­rat in kei­nem Fall weg­las­sen darf, was aus Dei­ner Sicht ganz wich­tig ist, am Rotkreuz-Engagement in den Soci­al Media.

Noch ein wenig zur Kon­fe­renz: Neben dem Who-is-Who der Öster­rei­chi­schen Soci­al Media Sze­ne, fin­det man zahl­rei­che Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­to­rIn­nen und Ver­tre­te­rIn­nen spe­zia­li­sier­ter Agen­tu­ren. Fach­li­che Lei­tung ist Judith Denk­mayr von Digi­tal Affairs.

Niko Alm (Super-Fi)
Peter Bau­er (Luzer­ner Kan­to­nal­bank)
Paul Blažek (cyLED­GE Media)
Gerald Czech (Öster­rei­chi­sches Rotes Kreuz)
Petra Geschwendt­ner (Mjam​.net)
Rena­te Gru­ber (Cup­Ca­kes Wien)
Mar­kus Hüb­ner (Brand­flow)
Micha­el Kam­leit­ner (Die Socia­lis­ten)
Uwe Knaus (Daim­ler)
And­rea Kost­ner (Wien­Tou­ris­mus)
Ans­wer Lang (Wie­ner Lini­en)
Ange­lo Laub (Mjam​.net)
Jörg Lie­man­dt (Con­sul­tant)
Olaf Nitz (Öster­reich Wer­bung)
Oli­ver Nitz (Web Inno­va­ti­on Lab)
Kath­rin Pas­sig (Zen­tra­le Intel­li­genz Agen­tur)
Mar­tin Pore­da (kun​unu​.com)
Clau­dia Rieg­ler (Wie­ner Lini­en)
Her­bert Sojak (HC Mar­ke­ting Con­sult)
Gün­ter Stro­bl (Raiffeisen-Leasing)
Robin­dro Ullah (DB Ser­vices)

Der Content des zweitägigen Circles:

Social Media Grows up

  • Wie Unter­neh­men Soci­al Media effek­tiv ein­set­zen: Markenführung,Kundendialog, Employ­er Bran­ding…

Twittern, bloggen, facebooken, xingen, …

  • Wie fin­det ein Unter­neh­men die rich­ti­ge stra­te­gi­sche Aus­rich­tung im Soci­al Media Dschun­gel?

Social Learning from the Best

  • DB Ser­vices, Cup­Ca­kes, Daim­ler, Luzer­ner Kan­to­nal­bank, Mjam​.net, Öster­rei­chi­sches Rotes Kreuz, Wie­ner Lini­en und Wien­Tou­ris­mus

4 Workshops

  • Ist ein Job-Inserat auf Xing schon Employ­er Bran­ding?
  • Wo beginnt Face­book?
  • Fol­gen und Ver­folgt wer­den!
  • Vom Soci­al Net­work zur Soci­al Platt­form

Geschrieben von Gerald Czech

25. Juli 2011 um 14:19

Website-Schwerpunkt Dürre in Afrika

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Bereits seit Mona­ten eska­liert die Situa­ti­on am Horn von Afri­ka, was die Dür­re betrifft. In den ver­gan­ge­nen Wochen wur­de von Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen immer lau­ter auf die Situa­ti­on in Soma­lia, Äthio­pi­en, Eri­trea und im Nor­den Keni­as auf­merk­sam gemacht. Rie­si­ge Flücht­lings­la­ger, loka­le Kon­flik­te, Gewalt und vor allem eine Dür­re, die sich seit dem ver­gan­ge­nen Herbst ent­wi­ckelt.

In man­chen Regio­nen Soma­li­as, so berich­tet das IKRK, sind 11% der unter fünf­jäh­ri­gen Kin­der akut unter­ernährt.

Am stärks­ten betrof­fen sind Getrei­de­bau­ern und Hir­ten, die kei­nen Zugang zu frucht­ba­rem Agrar­land haben. Die ver­gan­ge­nen Miss­ern­ten und der gro­ße Ver­lust an Vieh­be­stand führ­ten auf den Märk­ten zum Anstieg der Nah­rungs­mit­tel­prei­se. Dazu kom­men neu­er­li­che Gefech­te und das Aus­blei­ben huma­ni­tä­rer Hil­fe. Das sind Grün­de dafür, dass sich eine bereits hoff­nungs­lo­se Situa­ti­on im Süd­en und Zen­tral­so­ma­lia noch wei­ter ver­schlim­mert hat“, sagt And­rea Hath vom Inter­na­tio­na­len Komi­tee vom Roten Kreuz (IKRK).

Um alle News zur Kata­stro­phe am Horn von Afri­ka zusam­men­zu­fas­sen, haben wir unter www​.rotes​kreuz​.at/​a​f​r​ika eine Über­sichts­sei­te gestar­tet. Hier wer­den auch alle zusätz­li­chen Infor­ma­tio­nen zur Dür­re in Ost­afri­ka lau­fend ein­ge­stellt.

Schwer­punk­te der Rotkreuz-Hilfe - für die zu Spen­den auf­ge­ru­fen wird - ist die Aus­wei­tung der Ernäh­rungs­pro­gram­me und der medi­zi­ni­schen Hil­fe vor Ort in Soma­lia, und Nahrungsmittel- und Trink­was­ser­ver­tei­lun­gen in den Nach­bar­län­dern Äthio­pi­en, Kenia und Eri­trea.

Seit Okto­ber hat das IKRK allei­ne in Soma­lia Not­fall­hil­fe für mehr als 500.000 Per­so­nen geleis­tet und die Was­ser­ver­sor­gung für nahe­zu eine Mil­lion Men­schen garan­tiert.

Eine Foto­stre­cke im Rotkreuz-Portal visua­li­siert die Hil­fe der Rotkreuz- und Rothalbmond-Mitarbeiter vor Ort in Ost­afri­ka. Wenn amn sich selbst einen Über­bli­ck über die Regi­on machen will, kann man das auf einer Infor­ma­ti­ons­sei­te zum „Horn von Afri­ka“ eben­falls machen.

Öster­rei­chi­sche Rotkreuz-Delegierte sind seit vie­len Jah­ren in ver­schie­de­nen Län­dern Ost­afri­kas, um Was­ser­pro­jek­te umzu­set­zen, oder Gesund­heits- bzw Nah­rungs­mit­tel­hil­fe zu leis­ten.

Das Österreichische Rote Kreuz bittet um Spenden

PSK: 2.345.000, BLZ 60.000,

Kenn­wort: Dür­re in Afri­ka

SMS-Spenden an: 0664 660 0020 (Info zur SMS-Spende)

Geschrieben von Gerald Czech

14. Juli 2011 um 23:31

Overnewsed and underinformed?

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Eini­ge Anmer­kun­gen des Web­mas­ters (@redcrosswebmast) zur Redak­ti­ons­ar­beit im Rotkreuz-Portal www​.rotes​kreuz​.at

Hier möch­te ich eine Unter­stüt­zung für die über 700 Redak­teu­rin­nen und Redak­teu­re geben, die im Rotkreuz-Portal www​.rotes​kreuz​.at inzwi­schen gemein­schaft­li­ch Con­tent pro­du­zie­ren, ver­lin­ken und damit die Bot­schaft der Mensch­lich­keit online ver­brei­ten.

Bewegt man sich durch unse­re Sei­ten, so kann man oft­mals gar nicht sehen, wel­che Mög­lich­kei­ten die­ses Por­talsys­tem bie­tet, weil vie­les ein­fach nicht aus­ge­nützt wird, sei es aus Unwis­sen­heit, oder weil die Zeit nicht aus­ge­reicht hat.

News als Kernelement

Im Unter­schied zu frü­he­ren Tools kann Typo3 sehr gut mit News umge­hen. Die­se Ele­men­te sol­len daher auch im Haupt­fo­kus der Redak­teu­rin­nen und Redak­teu­re vor Ort sein. Einer­seits bie­ten sich News dafür an, mehr­fach auf der Sei­te mit­tels unter­schied­li­cher Kate­go­ri­en ver­wen­det zu wer­den (unter Aktu­ell, im jewei­li­gen Leis­tungs­be­reich, auf höhe­ren Orga­ni­sa­ti­ons­ebe­nen) und ande­rer­seits kann im fixen Lay­out sowohl nach intern als auch extern ver­linkt wer­den, als auch zu ande­ren ver­bun­de­nen News.

Inhalt

Wie bei allen Content-Elementen muss man sich auch bei den News über­le­gen, was den Lese­rin­nen und Lesern gefal­len könn­te, denn der Wurm muss dem Fisch schme­cken, nicht dem Ang­ler! Das gilt nicht nur für das The­ma selbst, son­dern auch für die Her­an­ge­hens­wei­se, die Spra­che und die Fotos dazu. (Eine Prä­sen­ta­ti­on von Gabriela Har­tig vom letz­ten Redak­teurs­tref­fen im Sep­tem­ber 2010 beschreibt das sehr gut).

Struktur

Durch das Set­zen von Über­schrif­ten ver­schie­de­ner Ebe­nen (im Typo3-Editor als Über­schrift 4, 5 oder 6 aus­wäh­len) struk­tu­riert man den Text. Die Lese­rin­nen und Leser wer­den dadurch auch beim Durch­scan­nen über den Text mit den wesent­li­chen Inhal­ten kon­fron­tiert. Zusätz­li­ch setzt man damit auch für die Such­ma­schi­nen Prio­ri­tä­ten durch die Wort­wahl der jewei­li­gen Tex­te. Inhal­te wer­den daher auch bei der Suche bes­ser gefun­den. Lis­ten kann man durch­aus auch als num­me­rier­te oder unnum­me­rier­te Lis­ten for­ma­tie­ren.

  1. Damit ver­steht der Leser die Abfol­ge
  2. auch die Such­ma­schi­nen kön­nen die Prio­ri­tä­ten erken­nen
  3. und ins­ge­samt wir­ken die Tex­te struk­tu­rier­ter.

Verlinkung

Der gro­ße Unter­schied zwi­schen Online- und Off­line­tex­ten ist die Mög­lich­keit, zusam­men­pas­sen­de Inhal­te durch Links mit­ein­an­der zu ver­net­zen. Daher ist es obli­ga­to­ri­sch, News mit rele­van­ten ande­ren Infor­ma­tio­nen im Rotkreuz-Portal (Leis­tungs­be­reich, ähn­li­che Ein­sät­ze, Teams, Foto­ga­le­ri­en, Spen­den­sei­ten, Anmel­de­for­mu­la­ren, …) in der eige­nen Orga­ni­sa­ti­ons­ein­heit und ggf. auch in ande­ren, sowie exter­nen Ver­wei­sen (ande­re Orga­ni­sa­tio­nen, Nach­rich­ten­sei­ten, Gemein­den, …) zu ver­knüp­fen. Denn wir wol­len ja den Lese­rin­nen und Lesern die Infor­ma­ti­on geben, die sie kon­su­mie­ren wol­len!

Auch externe Verweise sind wichtig!

Auch die Ver­wei­se auf ähn­li­che News sind wesent­li­ch, um die User zu wei­te­ren Nach­rich­ten zu diri­gie­ren. Kei­ne Angst, die User wür­den „davon lau­fen“, wenn man nach extern ver­linkt. Das Gegen­teil ist der Fall, die Ver­lin­kung zu wei­ter­füh­ren­der Infor­ma­ti­on wird als Ser­vice wahr­ge­nom­men. Zudem bewer­ten Such­ma­schi­nen die­se Links eben­falls, was sich posi­tiv auf die Auf­find­bar­keit aus­wirkt.

Wie oft publizieren?

Aktu­el­le Nach­rich­ten wer­den nur gele­sen, wenn sie nicht alt sind. Das muss einer­seits bei der Erstel­lung der Tex­te bedacht wer­den und ande­rer­seits dazu füh­ren, regel­mä­ßig Neu­ig­kei­ten zu publi­zie­ren. Wie häu­fig das sein muss, kann gene­rell nicht gesagt wer­den, als Min­dest­fre­quenz soll­te gel­ten. Orts­stel­len pro­du­zie­ren zumin­dest wöchent­li­ch eine News, Bezirks­stel­len mehr als fünf News im Monat, für Lan­des­ver­bän­de soll­ten meh­re­re News in der Woche Stan­dard sein. Das Gene­ral­se­kre­ta­ri­at pro­du­ziert zur Zeit zumin­dest eine News am Tag, wenn mög­li­ch auch mit zumin­dest drei Aufmacher-Wechseln in der Woche.

Für Redak­teu­re zahlt es sich aus, regel­mäs­si­ge Infor­ma­tio­nen auto­ma­ti­sch ein­zu­pla­nen, bei­spiels­wei­se Berich­te über die Tätig­kei­ten der ver­gan­ge­nen Woche, Vor­schau auf die zukünf­ti­gen Kur­se, Tref­fen, Ver­an­stal­tun­gen, … Durch das regel­mäs­si­ge Pla­nen kann man auch leich­ter Nach­rich­ten fin­den, wo man sie mög­li­cher­wei­se nicht gesucht hät­te.

Alter­na­tiv­tex­te

Bei den ver­wen­de­ten Bil­dern (ja auch News soll­ten zumin­dest ein Bild ent­hal­ten!) ist der so ganann­te Alternativ-Text wesent­li­ch. Er wird in den meis­ten Brow­sern beim „mou­se­o­ver“ ange­zeigt und dient der Ori­en­tie­rung, soll­ten Anzei­ge­ge­rä­te (Screen­re­a­der, aber ggf. auch mobi­le Gerä­te) kei­ne Bil­der anzei­gen kön­nen.

Habt Ihr wei­te­re Tipps?

Geschrieben von Gerald Czech

11. Juli 2011 um 16:41

Konstruierte Social Media Realität?

1 Kommentar

Ein letz­ter (ver­spä­te­ter) Kurz­bei­trag zur aktu­el­len Blog­pa­ra­de, die sich dem The­ma „Soci­al Media Poli­cy & Soci­al Media Gui­de­li­nes für NPOs und öffent­li­che Ver­wal­tung“ wid­met und die von mir und Han­nes Jäh­nert gehos­tet wird.

Wie man Web2.0 erfolgs­brin­gend in Unter­neh­men ein­setzt, haben McKinsey-Forscher schon mehr­fach publi­ziert. Als Ergeb­nis­se einer Stu­die vom Dezem­ber 2010 wur­den fol­gen­de Punk­te vor­ge­schla­gen:

1. Web2.0 Tools in den Arbeits­all­tag der Mit­ar­bei­ter inte­grie­ren. Das wird sogar als Schlüs­sel Erfolgs­fak­tor bezeich­net.

2. Wei­ter die Tools ein­set­zen und benut­zen. Ein Bene­fit für Orga­ni­sa­tio­nen stellt sich nach Mei­nung der Auto­ren erst ab einem gewis­sen Nut­zungs­grad ein.

3. Bar­rie­ren für Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung ent­fer­nen. Voll ver­netz­te Unter­neh­men schei­nen hin­sicht­li­ch des Infor­ma­ti­ons­flus­ses deut­li­ch bes­ser, Bega­bun­gen sol­len fle­xi­bler ein­ge­setzt wer­den, Ent­schei­dun­gen sol­len in der Hier­ar­chie wei­ter unten getrof­fen wer­den dür­fen.

4. Die Web 2.0 Tech­no­lo­gi­en soll­ten in den Kunden-, Lieferanten- und auch Mit­ar­bei­ter­be­zie­hun­gen eine Rol­le spie­len.

Wie kann man nun, aus Sicht des stra­te­gi­schen Manage­ments einer Nonprofit-Organisation der­ar­ti­ge Struk­tu­ren eta­blie­ren, wenn man kein klei­nes Star­tup ist, sozu­sa­gen Orga­ni­sa­ti­ons­kul­tur auf der grü­nen Wie­se eta­bliert?

Eine ideale Organisation

Neh­men wir an, wir sind eine Non-Profit-Organisation. Wir sind föde­ral struk­tu­riert, eini­ge Tau­send Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter an vie­len hun­der­ten Stand­or­ten. Hier schil­de­re ich den Ide­al­ab­lauf, der so – mei­nes Wis­sens nach – noch nir­gend­wo statt­ge­fun­den hat.

1.) Zunächst wird es – in föde­ra­len Net­zen, die teil­wei­se lose gekop­pelt sind, auf allen Orga­ni­sa­ti­ons­ein­hei­ten – so genann­te „ear­ly adop­tors“ geben, die Soci­al Media Tools bereits seit lan­gem ein­set­zen. Irgend­wie halt. Ohne Struk­tu­ren, ohne Kon­zep­te und ohne Stra­te­gie.

2.) Dann wird die stra­te­gi­sche Füh­rung (mit oder ohne exter­ne Bera­tung) sagen, dass die­se Tools und die damit in Ver­bin­dung ste­hen­de Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kul­tur „on stra­te­gy“ sind und an die Exper­tin­nen einen Auf­trag zur Imple­men­tie­rungs­pla­nung geben.

3.) Bestehen­de Res­sour­cen wer­den zwi­schen unter­schied­li­chen Orga­ni­sa­ti­ons­ein­hei­ten mit­ein­an­der ver­netzt, best prac­tices wer­den unter­ein­an­der aus­ge­tauscht und eine tak­ti­sche Imple­men­tie­rungs­pla­nung beginnt.

4.) Als stra­te­gi­scher Rah­men für das Soci­al Media Enga­ge­ment wird – neben der struk­tu­rel­len Ein­bin­dung und der adäqua­ten Res­sour­cen­pla­nung – eine Soci­al Media Poli­cy ent­wi­ckelt, die im Anschluss ver­bind­li­che Richt­li­ni­en für das Ver­hal­ten von Orga­ni­sa­ti­ons­mit­glie­dern im Web gibt.

5.) Die Soci­al Media Kanä­le sind ana­log zu ande­ren Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­len medi­en­ad­äquat in sämt­li­che Pro­zes­se der Orga­ni­sa­ti­on ein­ge­bun­den und wer­den von allen Orga­ni­sa­ti­ons­ebe­nen ver­wen­det.

Wie funktioniert die Realität der Social-Media-Implementierung?

Oft­mals sind die Social-Media-Enthusiasten, die so genann­ten „digi­tal nati­ves“ am „Boden“ der Pyra­mi­de zu fin­den (Ein Blog­post von mir aus 11/2009 zu digi­tal divi­de in NPOs), wenn man die Orga­ni­sa­ti­on nach dem Weber­schen Büro­kra­tie­mo­dell ver­ste­hen will, gleich­zei­tig gibt es irgend­wann an der Spit­ze im stra­te­gi­schen Bereich ein Com­mit­ment für die Umset­zung des Social-Media Enga­ge­ments. (Denn ohne die­ses „Go von Oben“ ist es ein mehr als schwie­ri­ger Pro­zess, den man mit dem pro­phe­ti­schen Wir­ken ver­schie­de­ner Heils­leh­ren ver­glei­chen kann, da kann man dann nur auf die nor­ma­ti­ve Kraft des Fak­ti­schen hof­fen). Dann kann die Soci­al Media Poli­cy das Instru­ment sein, quer über die Hier­ar­chie­ebe­nen eine Kul­tur­tech­nik zu pro­te­gie­ren, die im Bereich der mitt­le­ren Füh­rungs­kräf­te noch skep­ti­sch beäugt wird. Das Papier ist dann eine Gene­ral­ab­so­lu­ti­on das häre­ti­sche Ver­hal­ten ein­zel­ner vor Ort, um die Imple­men­tie­rung der Stra­te­gie in einer Bottom-Up-Technik zu kana­li­sie­ren, denn die Vor­schrift zeigt von den höchs­ten Gre­mi­en „erwünsch­tes“ Ver­hal­ten und wirkt daher gleich einer „Lehr­mei­nung“ im tech­ni­schen oder medi­zi­ni­schen Sin­ne mittel- und lang­fris­tig Organisationsstruktur-generierend und ver­hal­tens­steu­ernd.

So gese­hen nützt das Tool „Socal Media Poli­cy (SMP)“ auch außer­halb des Ide­al­wegs etwas, wenn man auch über unge­plan­te Sei­ten­we­ge zum Ziel kommt.

Wie man nun zu einer Social-Media Poli­cy kommt fin­det man in die­sem Pos­ting auf dem Blog mei­nes Alter-Egos Redcross-Sociologist.

Geschrieben von Gerald Czech

21. Juni 2011 um 15:16

Viral Marketing: Pakistan-Profilbilder in sozialen Netzen wie Facebook

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Vie­le Nut­ze­rin­nen von Face­book oder Xing tau­schen ihre per­sön­li­chen Pro­fil­bil­der gegen ein Rotkreuz-Sujet aus. Viel­leicht haben Sie sich auch schon gefragt, was das soll?

Es han­delt sich dabei um eine vira­le Mar­ke­ting­ak­ti­on des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes, die auf die Kata­stro­phe in Pakis­tan hin­wei­sen soll. Die­se Idee wur­de zu Beginn von einem Bericht auf pte​.at aus­ge­löst, in dem – ver­gli­chen mit dem Erd­be­ben in Hai­ti im Jän­ner – über die gerin­ge Medi­en­re­so­nanz berich­tet wur­de. Unter ande­rem stand dort:

Doch selbst die son­st schnel­len sozia­len Medi­en wie Twit­ter, Face­book und Co. haben das The­ma bis­her kaum wahr­ge­nom­men. Tra­gi­sch ist das des­halb, da das Inter­net längst die Spen­den­be­reit­schaft mit­be­stimmt.

Wir hat­ten zu dem Zeit­punkt gera­de die Über­sichts­sei­te für Pakis­tan am Rotkreuz-Portal fer­tig und berich­te­ten bis dahin peu à peu auch auf der Facebook-Seite über die Hil­fe in Pakis­tan. Da die ers­ten Spen­den­su­jets fer­tig waren, über­leg­te ich, wie man die­se auch im Social-Medienbereich ein­set­zen könn­te.

Zunächst wur­de das Pro­fil­bild des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes ver­än­dert – das Pakistan-Sujet wur­de zum ein­fluss­rei­chen Gestal­tungs­ele­ment die­ses Bil­des. Die Zusatz­in­for­ma­tio­nen unter­halb des Logos erin­nern nun auch jeden Nut­zer unse­rer Fan­page an die Kata­stro­phe in Pakis­tan.

Profilbild: Hilfe für Pakistan

Beim genau­en Betrach­ten fiel mir aus, dass man vom Pro­fil­bild nur das Rote Kreuz weg­schnei­den muss, um ein ein­drucks­vol­les und star­kes Pro­fil­bild zu haben, das auch auf einen Bli­ck von der Typo­gra­fie und Far­be dem Roten Kreuz zuge­ord­net wer­den kann. Von die­ser Erkennt­nis zum Grund­ge­dan­ken einer vira­len Kam­pa­gne war es nicht mehr weit: Ein ers­tes Pos­ting in mei­nem pri­va­ten Facebook-Profil war rasch nach der eige­nen Profilbild-Änderung erfolgt. Dana­ch auch ein Pos­ting in der Rotkreuz-Fanpage.

Als Refe­renz wur­de auf der Home­page des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes ein Arti­kel zum The­ma erstellt, der bereits oben ver­linkt ist. Wei­te­re Maß­nah­men: Pos­tings im eige­nen Pro­fil und eine Aktua­li­sie­rungs­nach­richt an alle Fans des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes.

Gleich am nächs­ten Tag in der Früh wur­de wie­der an die Akti­on erin­nert. Im Lauf des Nach­mit­tags dann eine Followup-Meldung über den Erfolg der Akti­on, durch das Pos­ting eines Fotos mit sehr vie­len Pro­fil­bil­dern in Reih und Glied auf das bereits sehr vie­le Kom­men­ta­re gekom­men sind.

Ins­ge­samt ste­hen wir knapp 27 Stun­den nach Beginn der Akti­on bei über 100 Unter­stüt­ze­rIn­nen der Akti­on, Ten­denz stark stei­gend …

Infos zur Lage in Pakis­tan im Ein­satz­blog.

Geschrieben von Gerald Czech

18. August 2010 um 16:50

virtuelles|rotes|kreuz

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Im Rah­men mei­nes Vor­trags zum The­ma virtuelles|rotes|kreuz für Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Roten Kreu­zes in Ober­ös­ter­reich stel­le ich hier Unter­la­gen, Links und Ver­wei­se als Hin­ter­grund­ma­te­ri­al zur Sli­de­show zur Ver­fü­gung.

Ver­ste­hen heißt zunächst das Feld zu ver­ste­hen, mit dem und gegen das man sich ent­wi­ckelt.“, das schrieb Pier­re Bour­dieu (Bour­dieu et al. 2007, S. 11) zu Beginn sei­nes „sozio­lo­gi­schen Selbst­ver­suchs“, bevor er ver­sucht, sei­ne eige­ne Ent­wick­lung – objek­ti­viert und sozi­al­wis­sen­schaft­li­ch fun­diert – nach­zu­zeich­nen. Das War auch der Beginn der Ein­lei­tung mei­ner Stu­die zum The­ma Sozi­al­struk­tu­ren im Öster­rei­chi­schen Roten Kreuz, die man auf Text­feld online fin­det

Zum The­ma Inte­grier­te Mar­ke­ting­kom­mu­ni­ka­ti­on – „Jugend“ und Web2.0 fin­det sich ein Gast­bei­trag in mei­nem Blog.

Weitere Blogbeiträge mit Zusammenhang zum Vortrag:

Weitere Links

Prä­sen­ta­ti­on vom 8.Juni 2010
Web-Portal des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes
Blog­por­tal des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes
Sozi­al­wis­sen­schaft­li­cher Rotkreuz-Blog
Blog des Rotkreuz-Webmasters
•  Facebook-Seite des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes
• Facebook-Seite des Maga­zins hen­ri
• Soci­al Media Tool­kit der inter­na­tio­na­len Föde­ra­ti­on der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften, engl.
• Soci­al Media Gui­de­li­nes der Föde­ra­ti­on
• Rotkreuz-Vorschriftensammlung
• mehr als 100 Bei­spie­le zu Soci­al Media Poli­ci­es
• Blog­bei­trag von Bri­git­te Reis­ner zum The­ma NPO2.0

Geschrieben von Gerald Czech

8. Juni 2010 um 11:58