Gerne verwenden technisch oder physikalisch ausgebildete Menschen Sozialsysteme mit ihren physikalischen Theorien. Oftmals kommt dabei natürlich auch die Thermodynamik ins Spiel, insbesondere deren zweiter Hauptsatz, nach dem „In einem geschlossenen adiabaten System die Entropie nicht geringer werden [kann]“ (Quelle: Wikipedia.org). Grundlage dieser Annahme, die als „Erfahrungstatsache“ bezeichnet wird, ist dass die Entropie als Maß der [...]
Im Wintersemester 2009/2010 arbeitete ein Team von vier Studentinnen der WU Wien an einem Projekt für das ÖRK. Vor dem Hintergrund einer fehlenden zusammenfassenden Strategie für die Zielgruppe „Jugend“ galt es, deren strategische Relevanz zu klären und eine integrierte Marketingstrategie zu entwickeln. Ziel einer solchen ist es, das Österreichische Rote Kreuz für die Zielgruppe zu positionieren. Einerseits ermöglicht dies die Sensibilisierung der „Jugend“ für das Rote Kreuz und dessen Inhalte. Andererseits bietet eine zielgruppengerechte Marketingkommunikation die Chance, den Bereich „Jugend“ für die Zukunft als neues Segment für das Targeting für Freiwilligenarbeit anzusprechen.
In diesem Blogbeitrag sollen wesentliche Aspekte der Projektarbeit angeführt werden und diese zu einer weiteren Diskussion zum Thema “Jugendmarketingkommunikation” anregen.
Zur Genese des vorliegenden Textes muss ich erklären, dass dieser am Tag vor Silvester zunächst als kurze Facebook-Note entstand. Ich wollte mich etwas ausführlicher auf eine Replik zu einem von mir geposteten Link auf den Gastkommentar von Joseph Stiglitz im Standard äussern. Nach einigen Tagen fand ich allerdings, dass das vielmehr ein Blogpost sei, als [...]
Dieses Textfragement entstand – analog zum Fragement zur Geschichte des Roten Kreuzes – bei der Erstellung meiner Diplomarbeit zu den Sozialstrukturen im Österreichischen Roten Kreuzes als übervollständige Beschreibung des Bourdieuschen Theoriengebäudes. Da einige Teile dieses Abrisses in die Diplomarbeit wegen mangelnder Relevanz für das Thema keinen Eingang finden werden, veröffentliche ich diesen Text hier.
Falls das [...]
Christian Henner-Fehr diskutiert in seinem Blogbeitrag Twittern: darf es auch persönlich sein? den Unterschied in der Kommunikation zwischen Twitter-Accounts von Organisationen, also sozusagen Corporate Accounts (wenn auch Corporate in diesem Falle solche von Organisationen mit einschließt), und andererseits persönlichen Accounts bei Twitter.
Ist es ein reiner Unternehmensaccount, bei dem die Follower unter Umständen gar nicht wissen, [...]
Dieses Textfragement entstand bei der Erstellung meiner Diplomarbeit zu den Sozialstrukturen im Österreichischen Roten Kreuzes als übervollständige historische Feldbeschreibung. Da einige Teile dieses historischen Abrisses in die Diplomarbeit wegen mangelnder Relevanz für das Thema keinen Eingang finden werden, veröffentliche ich diesen Text hier.
Falls das Lesen am Schirm zu mühsam ist, hier die PDF-Version: Geschichte RK [...]
In der 12. Runde der NPO-Blogparade fragt Katrin Kiefer nach den internen Herausforderungen für NPOs, wenn diese Social Media erfolgreich einsetzen wollen.
Ich denke – und bevor ich in medias res gehen möchte, sollte ich das Feld noch ein wenig beschreiben – dass man hier NPOs selbst nicht so über einen Kamm scheren kann. Je nach [...]
Viel Wasser ist die Donau heruntergeronnen, seit dem ich am 22. Juli 2009 das Thema der NPO-Blogparade angestoßen habe (NPO-Blogparade). Zuerst wurde die Frist zur Teilnahme verlängert und dann hat mich die beinharte Realität wieder eingeholt, was heißt, dass ich arbeitmässig ziemlich eingedeckt war. Daher möchte ich mich vorab einmal für die Verzögerung in der [...]
Anbei mein Beitrag zur NPO-Blogparade, bei der ich erstmals Gastgeber sein darf. Ich habe versucht, mich mit theoretischen Konzepten zurück zu halten, um nicht paradigmatisch die Antworten vorweg zu nehmen. Bitte entschuldigt die Verzögerung bei der Publikation meines Beitrags, ich befinde mich im Moment auf Kur im Gasteinertal und musste erst dazwischen die Zeit [...]
Martin Schenk schreibt in einer Note auf Facebook:
Steuern sind Instrumente der Politik. Vermögensbezogene Steuern sind deshalb auch keine Ziele, sondern Instrumente, um Ziele wie Gesundheitsversorgung, Existenzsicherung, Pflege oder sozialen Ausgleich zu erreichen. In einer wirtschaftlichen Rezession historischen Ausmaßes mit seinen sozialen Folgen von Arbeitslosigkeit und Armut geht es um die Steuerungsinstrumente, die noch das Ganze, [...]
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