Redcross Webmaster's Blog

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Facebook konstruiert Scheinrealität oder der Zivildienst aus der Filter-Bubble

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Prolog: Eine kleine Wirtshauselegie

Im Wirtshaus. Gulasch statt Filterbubble.

Im Wirts­haus. Gulasch statt Fil­ter­bub­ble.

Stel­len wir uns vor wir gehen in ein Restau­rant, die Spei­se­kar­te liegt nicht auf und der Kell­ner emp­fiehlt uns ein Gericht: In mei­nem Fal­le bie­tet er mir immer wie­der Gulasch an. Mon­tag: Gulasch, Diens­tag: Gulasch, Mitt­wo­ch: Gulasch. Don­ners­tag, Frei­tag: Gulasch.

Obwohl ich Gulasch eigent­li­ch nicht mag und jedes­mal wie­der dazu sage, dass ich kein Gulasch möch­te, erhal­te ich das nächs­te mal wie­der „Gulasch“ als Top-Empfehlung. Und das, trotz­dem ich Vega­ner bin und einer der Spit­zen­kö­che am Herd auch aus­ge­zeich­ne­te vega­ne Cur­ries kochen kann.

War­um, fra­ge ich den Kell­ner, erhal­te ich immer nur Gulasch­emp­feh­lun­gen? Er weiß von mir, dass ich vie­le Freun­de habe, die wöchent­li­ch einen Gulasch-Stammtisch hier im Restau­rant haben, die vega­nen Spei­sen wer­den aus­ser­dem ers­tens fast nie bestellt und zwei­tens dana­ch nicht gelobt. Genauso geht es uns tag­täg­li­ch auf Face­book.

Dan­ke an Ursu­la Frais, die mei­ne kom­ple­xen sozio­öko­no­mi­schen Gedan­ken in ein Bild aus der Gas­tro­no­mie ver­packt hat. Dass sie zu dem Zeit­punkt hung­rig war tut ja nichts zur Sache J

Filter-Bubble für den Zivildienst?

Bis jetzt habe ich immer gedacht, die „Filter-Bubble“-Diskussion zu Face­book ist eine wei­te­re digi­ta­le „Urban Legend“, zumin­dest was ihre Rele­vanz für den Durch­schnitts­be­nut­zer betrifft – doch ich dürf­te mich getäuscht haben.

Begon­nen hat es mit einem Kom­men­tar von Mar­tin Pitzl unter­halb eines viel­ge­le­se­nen und kom­men­tier­ten Facebook-Beitrags:

Wuss­tet ihr dass es nicht die Auf­ga­be des Roten Kreu­zes ist Zivil­die­ner zu beschäf­ti­gen oder ein muss ist den Ret­tungs­dienst zu orga­ni­sie­ren? Fin­de es ehr­li­ch gesagt einen Wahn­sinn dass ihr eine der­art rie­si­ge pro Zivi Kam­pa­gne macht wäh­rend die Rot Kreuz Kern­the­men unter­ge­hen. […]

Ergänzt wird das durch ein Twitter-Posting des­sel­ben Users, mit ähn­li­chem aber ver­kürz­tem Inhalt.

Rotkreuz-Kernthemen gehen unter? Zivi-Kampagne? Da habe ich mir über­legt, wie es zu einer der­ar­ti­gen Ein­schät­zung – wir wür­den mono­the­ma­ti­sch kom­mu­ni­zie­ren – kommt, wo wir doch Tag für Tag ver­schie­den­s­te The­men auf Face­book und im Rotkreuz-Portal publi­zie­ren? Zivil­dienst haben wir zwar schon das eine oder ande­re mal gepos­tet, aber ins­ge­samt doch nicht über­trie­ben? Mei­ne per­sön­li­che Wahr­neh­mung am Bott­len­eck zwi­schen Web­por­tal und Face­book ist da eine total ande­re.

Ein paar Bei­spie­le der letz­ten zehn Tage:

Dabei sind die The­men im Jugend­por­tal www​.help​stars​.at noch gar nicht mit­ge­zählt. Wie kommt es nun, dass ein für das Rote Kreuz mehr als inter­es­sier­ter und kri­ti­scher User all das nicht mit­be­kom­men kann? Zunächst dach­te ich an selek­ti­ve Wahr­neh­mung. Doch dann – ja, da war doch was. Fil­ter­bub­ble (Jene, die den Sascha Lobo mal link­te), ist das Schlag­wort. Ver­main­strea­m­ung im digi­ta­len Medi­en­kon­sum durch Edge­r­ank und Co.

Statistik lügt nie?

Die Sta­tis­tik lügt nicht: Vira­li­tät durch die Fil­ter­bub­ble?

Beob­ach­ten wir mal die Sta­tis­tik der Rotkreuz-Facebook-Page im ver­gan­ge­nen Monat. Dort sind wir im Bereich jener Bei­trä­ge, die mehr als 10.000 Per­so­nen Reich­wei­te haben schon deut­li­ch mono­the­ma­ti­scher: von den fünf Bei­trä­gen betref­fen vier das The­ma Zivil­dienst und einer die Kata­stro­phen­hil­fe des Roten Kreu­zes in Kärn­ten nach dem Hoch­was­ser in Lava­münd. Alle ande­ren – aus mei­ner Sicht – genauso inter­es­san­ten Infor­ma­tio­nen des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes errei­chen deut­li­ch weni­ger Per­so­nen, wohl weil sie wei­ter im „long Tail“ unse­rer Informations-Speisekarte sind.

Das pas­siert, weil Face­book den Benut­ze­rin­nen und Benut­zern vor­schlägt, was sie am ehes­ten inter­es­siert, bzw. bes­ser for­mu­liert: Es wer­den Bei­trä­ge vor­ge­schla­gen, bei denen die Wahr­schein­lich­keit einer Reak­ti­on am größ­ten ist. Ganz so wie mein Gulasch-Kellner am Anfang. Das ist zunächst auf­grund des Inter­es­ses des eige­nen Netz­werks (also der Freun­din­nen und Freun­de) begrün­det. Wenn mei­ne Kon­tak­te also ein Pos­ting beson­ders oft liken, tei­len oder kom­men­tie­ren, dann erhal­te ich die­se Nach­richt signi­fi­kant öfter in mei­ner Time­li­ne. So kommt es, dass man in sei­nem mög­li­chen Bei­trags­kon­sum durch den Geschmack der Crowd gesteu­ert wird. So bestimmt Face­book die Bei­trä­ge, die ich zu Gesicht bekom­me und damit kon­stru­ie­ren – wenn ich Pech habe – die Zucker­berg­schen Algo­rith­men viel mehr mei­ne Rea­li­tät als die Absen­der der Bot­schaf­ten. Aber auch das ent­spricht der Lebens­rea­li­tät „in real life“. Wenn ich dort nur mei­nem Stamm­tisch und dem Bou­le­vard ver­traue, wird sich mein Welt­bild – so es davor nicht schon ein­di­men­sio­nal war – rasch von bunt in Rich­tung mono­chrom ver­än­dern …

Geschrieben von Gerald Czech

21. November 2012 um 16:17

Facebook ohne Gesichter?

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Wie das Rote Kreuz in Sozia­len Net­zen wir Face­book oder Google+weltweit auf das Schick­sal von Mil­lio­nen Ver­miss­ten und ihrer Ange­hö­ri­ger auf­merk­sam macht.

Ein lee­rer Bil­der­rah­men statt des Pro­fil­bilds erin­nert an den Welt­tag der Ver­schwun­de­nen

Wer hat es in den ver­gan­ge­nen Tagen noch nicht bemerkt. Statt eines Pro­fil­bil­des fin­det man bei sei­nen Kon­tak­ten in Face­book oder Goo­gle Plus ledig­li­ch einen lee­ren Bil­der­rah­men an des­sen Rand ein­fach „the mis­sing“ steht. „The mis­sing“ ist in die­sem Fal­le der Ver­weis auf die Kam­pa­gne des Roten Kreu­zes, das damit auf den Welt­tag der Ver­schwun­de­nen am 30. August auf­merk­sam machen will.

Zum Welttag der Verschwundenen

In einer Aus­sen­dung erklärt das Öster­rei­chi­sche Roten Kreuz heu­te früh:

Welt­weit gel­ten mehr als zwei Mil­lio­nen Men­schen als ver­schwun­den. Unter „Ver­schwin­den“ ver­steht man die unbe­grün­de­te Fest­nah­me von Men­schen durch staat­li­che Orga­ne oder bewaff­ne­te Kämp­fer. „Oft wer­den die ‚Ver­schwun­de­nen’ ermor­det, in ande­ren Fäl­len an einem unbe­kann­ten Ort fest­ge­hal­ten. Jeden­falls ist die­ses Vor­ge­hen eine Men­schen­rechts­ver­let­zung“, sagt Wer­ner Kersch­baum, Gene­ral­se­kre­tär des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes. Am 30. August – dem Tag der Ver­schwun­de­nen – wird welt­weit an das Schick­sal von Men­schen erin­nert, die gegen ihren Wil­len fest­ge­hal­ten wer­den und deren Ange­hö­ri­ge im Unkla­ren über ihren Ver­bleib sind.

Eine Österreichische Idee geht um die Welt

Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr konn­te das lee­re Pro­fil­bild aus­ge­hend von der Facebook-Seite des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes meh­re­re Tau­send Men­schen infor­mie­ren. Bereits damals wur­de die Idee auch inter­na­tio­nal auf­ge­grif­fen, wie ich in einem frü­he­ren Blog­post berich­tet habe. Heu­er wur­de die Kam­pa­gne – gera­de wegen des groß­ar­ti­gen vira­len Erfolgs im ver­gan­ge­nen Jahr – auch vom inter­na­tio­na­len Komi­tee vom Roten Kreuz über­nom­men und an die Rotkreuz- und Rothalb­mond­ge­sell­schaf­ten welt­weit wei­ter­ge­lei­tet, um hier mög­lichst vie­le Men­schen zu errei­chen.

Das Schwei­ze­ri­sche Rote Kreuz hat bereits mit der Akti­on begon­nen, vie­le wei­te­re Rotkreuz-Gesellschaften wer­den wer­den hof­fent­li­ch noch fol­gen.

Social Media als Erfolgsrezept für das Rote Kreuz?

Immer wie­der haben wir in den ver­gan­ge­nen Mona­ten vie­le Men­schen moti­vie­ren kön­nen, das Medi­um Face­book auch für das „digi­ta­le Cam­pai­gning“ zu ver­wen­den, ich

Dunant Myself war eine Facebook-Aktion zum Weltrotkreuz-Tag

Zum Weltrotkreuz-Tag konn­te man vor zwei Jah­ren sein Pro­fil­bild mit dem Ant­litz des Rotkreuz-Gründers Hen­ri Dun­ant ver­schö­nern.

erin­ne­re nur an die Akti­on mit der pas­sen­den Jacke zum Weltrotkreuz-Tag, die Freiwilligen-Kampagne zum Anlass des Euro­päi­schen Jahrs des ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments oder die Akti­on „Dun­ant myself“ (inzwi­schen nicht mehr online). Es konn­ten mit die­sen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­jek­ten auf die­sen Kanä­len jedes mal vie­le Tau­send Men­schen erreicht wer­den, die sich auch per­sön­li­ch ein­brin­gen konn­ten, und damit gezwun­gen waren, sich mit der Mar­ke Rotes Kreuz aus­ein­an­der zu set­zen. Doch es braucht nicht nur das Sozia­le Netz­werk, gera­de die Geschich­te hin­ter einem Pro­jekt ist wich­tig, hier ist nicht nur die Krea­ti­vi­tät, son­dern auch die Authen­ti­zi­tät gefragt, davon bin ich über­zeugt.

Mehr Material zum Welttag der Verschwundenen

Geschrieben von Gerald Czech

27. August 2012 um 15:14

Rotkreuz-Hilfe in Syrien

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Über die Situa­ti­on in Syri­en kann man seit Mona­ten in allen Medi­en lesen. Hil­fe vor Ort wird seit dem Beginn auch vom Syri­schen Roten Halb­mond geleis­tet, der sowohl in Damas­kus, als auch in den ande­ren Städ­ten neu­tra­le und unpar­tei­ische Hil­fe leis­tet.

Hilfe des Syrischen Roten Halbmonds und des IKRK in Homs (Syrien). Foto: Syrischer Roter Halbmond/I.Malla

Hil­fe des Syri­schen Roten Halb­monds und des IKRK in Homs (Syri­en). Foto: Syri­scher Roter Halbmond/I.Malla

Rotkreuz-Übersichtsseite

Um die lau­fen­de Infor­ma­ti­on an einer Stel­le lesen zu kön­nen, haben wir im Öster­rei­chi­schen Rotkreuz-Portal eine Über­sichts­sei­te Syri­en ein­ge­rich­tet, die unter www​.rotes​kreuz​.at/​s​y​r​ien leicht erreich­bar ist. Eine Spen­den­mög­lich­keit wur­de eben­falls ein­ge­rich­tet. Ent­we­der „her­kömm­li­ch“ an 2.345.000 bei der PSK mit dem Kenn­wort Syri­en, oder online im Rotkreuz-Spendenportal: www​.rotes​kreuz​.at/​s​y​r​i​e​n​/​s​p​e​n​den

Alle Infor­ma­tio­nen zur Hil­fe in Syri­en auch beim Inter­na­tio­na­len Komi­tee vom Roten Kreuz (IKRK) auf der Über­sichts­sei­te (in eng­li­scher Spra­che).

Video: Helfer im Konflikt

Ein inter­es­san­tes Video aus Damas­kus auf Youtube schil­dert die gefähr­li­chen Auf­ga­ben der Frei­wil­li­gen, die vor Ort Ret­tungs­dienst leis­ten:

Geschrieben von Gerald Czech

21. März 2012 um 14:40

Welttag der Verschwundenen auf Facebook

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Heu­te am 30. August wird der Welt­tag der Ver­schwun­de­nen began­gen. Wie auf www​.rotes​kreuz​.at/​m​i​s​s​ing hin­ge­wie­sen wird, ist der Inter­na­tio­nal Day of the Disap­peared – also der Inter­na­tio­na­le Tag der Ver­schwun­de­nen (oder auch Welt­tag der Ver­schwun­de­nen) ist ein jähr­li­ch Ende August began­ge­ner Gedenk­tag, der an das Schick­sal von Men­schen erin­nern soll, die gegen ihren Wil­len an einem Auf­ent­halts­ort und unter Bedin­gun­gen fest­ge­hal­ten wer­den, die ihren Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen nicht bekannt sind.

Um einer­seits die­sen Tag bekannt zu machen und ande­rer­seits die umfang­rei­chen Tätig­kei­ten des Rotkreuz.Suchdienstes bekann­ter zu machen, haben wir ver­sucht, den Welt­tag für eine Facebook-Aktion zu nut­zen.

Lee­rer Bil­der­rah­men als Facebook-Profilfoto zum Welt­tag der Ver­schwun­de­nen am 30. August

Bereits ver­gan­ge­ne Woche haben wir via Facebook-Profilauf­ge­ru­fen, die Pro­fil­bil­der gegen einen lee­ren Bil­der­rah­men zu tau­schen, um auf die Ver­schwun­de­nen auf­merk­sam zu machen.

Inter­na­tio­na­ler Tag der Ver­schwun­de­nen am 30. August. Wir rufen auf, das eige­ne Pro­fil­bild gegen die­sen lee­ren Bil­der­rah­men zu ver­än­dern. Alle Infor­ma­tio­nen zum Welt­tag der Ver­schwun­de­nen: www​.rotes​kreuz​.at/​m​i​s​s​ing


We call on ever­y­bo­dy in sup­port of the affec­ted peop­le to chan­ge the per­so­nal pro­fi­le pic­tu­re to “the mis­sing” pic­tu­re – an empty pic­tu­re frame – a sym­bol for the mil­li­ons of per­sons who have disap­peared. Plea­se share the link www​.rotes​kreuz​.at/​m​i​s​s​ing – or your Natio­nal Socie­ties own RFL web­site – whe­re you and your Face­book fri­en­ds can find all rele­vant infor­ma­ti­on on the Inter­na­tio­nal Day of the Disap­peared.

Vie­le Per­so­nen, Fans und Freun­de des Roten Kreu­zes haben das auch bis heu­te gemacht. Eine Pres­se­aus­sen­dung ver­gan­ge­nen Frei­tag hat das The­ma Welt­tag der Ver­schwun­de­nen auf­ge­grif­fen und unter ande­rem eben­falls auf die Facebook-Kampagne zum Pro­fil­bild­wech­sel zu einem lee­ren Bil­der­rah­men berich­tet. Auch unse­re Ober­ös­ter­rei­chi­schen Kol­le­gen haben das The­ma auf­ge­grif­fen und ihre Medi­en infor­miert, ein Inter­view des Rotkreuz-Webmasters mit Life­Ra­dio war die Fol­ge.

Wir haben auch im Öster­rei­chi­schen Rotkreuz-Webportal erklärt, wie wir die Akti­on mit dem Pro­fil­bild umset­zen wol­len – unter ande­rem steht dort ein JPG zum Down­load bereit.

Heu­te früh hat auch das Inter­na­tio­na­le Komi­tee vom Roten Kreuz (IKRK) auf sei­ner Facebook-Page unser Bild ver­öf­fent­licht und zum Tau­schen des Pro­fil­bilds auf­ge­ru­fen.

In war, many peop­le go mis­sing, cau­sing angu­ish for their fami­lies and fri­en­ds. On the Day of the Disap­peared, we’re remin­ding peop­le that hund­reds of thou­sands of fami­lies are still unawa­re of the fate of their loved ones. Our fri­en­ds at the Öster­rei­chi­sches Rotes Kreuz are encou­ra­ging their fans to chan­ge their pro­fi­le pic today, and we’re doing the same! (Down­load the pic: http://​goo​.gl/​Q​O​dWt)


En la guer­ra se pier­de el rastro de muchas per­so­nas, lo cual cau­sa angus­tia a sus fami­li­as y ami­gos. En el Día de los Desa­pa­re­ci­dos, recor­d­a­mos que cien­tos de miles de fami­li­as aún des­co­no­cen el para­de­ro de sus seres que­ri­dos. Nue­stros ami­gos de la Cruz Roja Aus­tria­ca están invitan­do a sus sim­pa­tiz­an­tes a cam­bi­ar su foto de per­fil el día de hoy, y noso­tros nos hemos uni­do à la pro­pu­esta. Para des­car­gar la imagen: http://​goo​.gl/​Q​O​dWt. Salu­dos! Gaby / CICR – Bue­n­os Aires

Wir hof­fen, dass wir damit errei­chen konn­ten, dass die Auf­merk­sam­keit ein Wenig auf die­sen Welt­tag der Ver­miss­ten gelenkt wer­den konn­te, eini­ge Hun­dert Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer konn­ten wir – welt­weit – in jedem Fal­le moti­vie­ren, das Pro­fil­bild zu ver­än­dern.

Geschrieben von Gerald Czech

30. August 2011 um 14:45

Freikarte zur Social Media Konferenz im September?

2 Kommentare

Im Sep­tem­ber und zwar am 18. und 19. Darf ich in Wien an der Kon­fe­renz „Busi­ness goes Soci­al Media – Volu­me II als Refe­rent mit­wir­ken. Mein The­ma wird sein: Soci­al Media beim Roten Kreuz: ein huma­ni­tä­rer Ein­bli­ck an der Schnitt­stel­le zwi­schen der inter­nen und exter­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on.

Als Refe­rent habe ich die Mög­lich­keit, eine ande­re oder einen ande­ren Teil­neh­mer mit einer Frei­kar­te für die Kon­fe­renz zu ver­sor­gen. (Ins­ge­samt nur eine Kar­te!)
Ich habe beschlos­sen, die Aus­wahl des Frei­kar­ten­emp­fän­gers per Soci­al Media zu machen. Wenn Du mit­kom­men magst, für bei­de Tage dann kom­men­tie­re hier (oder auf Face­book/Goo­gle+) und sage mir, wel­chen Aspekt ich in mei­nem Refe­rat in kei­nem Fall weg­las­sen darf, was aus Dei­ner Sicht ganz wich­tig ist, am Rotkreuz-Engagement in den Soci­al Media.

Noch ein wenig zur Kon­fe­renz: Neben dem Who-is-Who der Öster­rei­chi­schen Soci­al Media Sze­ne, fin­det man zahl­rei­che Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­to­rIn­nen und Ver­tre­te­rIn­nen spe­zia­li­sier­ter Agen­tu­ren. Fach­li­che Lei­tung ist Judith Denk­mayr von Digi­tal Affairs.

Niko Alm (Super-Fi)
Peter Bau­er (Luzer­ner Kan­to­nal­bank)
Paul Blažek (cyLED­GE Media)
Gerald Czech (Öster­rei­chi­sches Rotes Kreuz)
Petra Geschwendt­ner (Mjam​.net)
Rena­te Gru­ber (Cup­Ca­kes Wien)
Mar­kus Hüb­ner (Brand­flow)
Micha­el Kam­leit­ner (Die Socia­lis­ten)
Uwe Knaus (Daim­ler)
And­rea Kost­ner (Wien­Tou­ris­mus)
Ans­wer Lang (Wie­ner Lini­en)
Ange­lo Laub (Mjam​.net)
Jörg Lie­man­dt (Con­sul­tant)
Olaf Nitz (Öster­reich Wer­bung)
Oli­ver Nitz (Web Inno­va­ti­on Lab)
Kath­rin Pas­sig (Zen­tra­le Intel­li­genz Agen­tur)
Mar­tin Pore­da (kun​unu​.com)
Clau­dia Rieg­ler (Wie­ner Lini­en)
Her­bert Sojak (HC Mar­ke­ting Con­sult)
Gün­ter Stro­bl (Raiffeisen-Leasing)
Robin­dro Ullah (DB Ser­vices)

Der Content des zweitägigen Circles:

Social Media Grows up

  • Wie Unter­neh­men Soci­al Media effek­tiv ein­set­zen: Markenführung,Kundendialog, Employ­er Bran­ding…

Twittern, bloggen, facebooken, xingen, …

  • Wie fin­det ein Unter­neh­men die rich­ti­ge stra­te­gi­sche Aus­rich­tung im Soci­al Media Dschun­gel?

Social Learning from the Best

  • DB Ser­vices, Cup­Ca­kes, Daim­ler, Luzer­ner Kan­to­nal­bank, Mjam​.net, Öster­rei­chi­sches Rotes Kreuz, Wie­ner Lini­en und Wien­Tou­ris­mus

4 Workshops

  • Ist ein Job-Inserat auf Xing schon Employ­er Bran­ding?
  • Wo beginnt Face­book?
  • Fol­gen und Ver­folgt wer­den!
  • Vom Soci­al Net­work zur Soci­al Platt­form

Geschrieben von Gerald Czech

25. Juli 2011 um 14:19

Website-Schwerpunkt Dürre in Afrika

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Bereits seit Mona­ten eska­liert die Situa­ti­on am Horn von Afri­ka, was die Dür­re betrifft. In den ver­gan­ge­nen Wochen wur­de von Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen immer lau­ter auf die Situa­ti­on in Soma­lia, Äthio­pi­en, Eri­trea und im Nor­den Keni­as auf­merk­sam gemacht. Rie­si­ge Flücht­lings­la­ger, loka­le Kon­flik­te, Gewalt und vor allem eine Dür­re, die sich seit dem ver­gan­ge­nen Herbst ent­wi­ckelt.

In man­chen Regio­nen Soma­li­as, so berich­tet das IKRK, sind 11% der unter fünf­jäh­ri­gen Kin­der akut unter­ernährt.

Am stärks­ten betrof­fen sind Getrei­de­bau­ern und Hir­ten, die kei­nen Zugang zu frucht­ba­rem Agrar­land haben. Die ver­gan­ge­nen Miss­ern­ten und der gro­ße Ver­lust an Vieh­be­stand führ­ten auf den Märk­ten zum Anstieg der Nah­rungs­mit­tel­prei­se. Dazu kom­men neu­er­li­che Gefech­te und das Aus­blei­ben huma­ni­tä­rer Hil­fe. Das sind Grün­de dafür, dass sich eine bereits hoff­nungs­lo­se Situa­ti­on im Süd­en und Zen­tral­so­ma­lia noch wei­ter ver­schlim­mert hat“, sagt And­rea Hath vom Inter­na­tio­na­len Komi­tee vom Roten Kreuz (IKRK).

Um alle News zur Kata­stro­phe am Horn von Afri­ka zusam­men­zu­fas­sen, haben wir unter www​.rotes​kreuz​.at/​a​f​r​ika eine Über­sichts­sei­te gestar­tet. Hier wer­den auch alle zusätz­li­chen Infor­ma­tio­nen zur Dür­re in Ost­afri­ka lau­fend ein­ge­stellt.

Schwer­punk­te der Rotkreuz-Hilfe - für die zu Spen­den auf­ge­ru­fen wird - ist die Aus­wei­tung der Ernäh­rungs­pro­gram­me und der medi­zi­ni­schen Hil­fe vor Ort in Soma­lia, und Nahrungsmittel- und Trink­was­ser­ver­tei­lun­gen in den Nach­bar­län­dern Äthio­pi­en, Kenia und Eri­trea.

Seit Okto­ber hat das IKRK allei­ne in Soma­lia Not­fall­hil­fe für mehr als 500.000 Per­so­nen geleis­tet und die Was­ser­ver­sor­gung für nahe­zu eine Mil­lion Men­schen garan­tiert.

Eine Foto­stre­cke im Rotkreuz-Portal visua­li­siert die Hil­fe der Rotkreuz- und Rothalbmond-Mitarbeiter vor Ort in Ost­afri­ka. Wenn amn sich selbst einen Über­bli­ck über die Regi­on machen will, kann man das auf einer Infor­ma­ti­ons­sei­te zum „Horn von Afri­ka“ eben­falls machen.

Öster­rei­chi­sche Rotkreuz-Delegierte sind seit vie­len Jah­ren in ver­schie­de­nen Län­dern Ost­afri­kas, um Was­ser­pro­jek­te umzu­set­zen, oder Gesund­heits- bzw Nah­rungs­mit­tel­hil­fe zu leis­ten.

Das Österreichische Rote Kreuz bittet um Spenden

PSK: 2.345.000, BLZ 60.000,

Kenn­wort: Dür­re in Afri­ka

SMS-Spenden an: 0664 660 0020 (Info zur SMS-Spende)

Geschrieben von Gerald Czech

14. Juli 2011 um 23:31

Overnewsed and underinformed?

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Eini­ge Anmer­kun­gen des Web­mas­ters (@redcrosswebmast) zur Redak­ti­ons­ar­beit im Rotkreuz-Portal www​.rotes​kreuz​.at

Hier möch­te ich eine Unter­stüt­zung für die über 700 Redak­teu­rin­nen und Redak­teu­re geben, die im Rotkreuz-Portal www​.rotes​kreuz​.at inzwi­schen gemein­schaft­li­ch Con­tent pro­du­zie­ren, ver­lin­ken und damit die Bot­schaft der Mensch­lich­keit online ver­brei­ten.

Bewegt man sich durch unse­re Sei­ten, so kann man oft­mals gar nicht sehen, wel­che Mög­lich­kei­ten die­ses Por­talsys­tem bie­tet, weil vie­les ein­fach nicht aus­ge­nützt wird, sei es aus Unwis­sen­heit, oder weil die Zeit nicht aus­ge­reicht hat.

News als Kernelement

Im Unter­schied zu frü­he­ren Tools kann Typo3 sehr gut mit News umge­hen. Die­se Ele­men­te sol­len daher auch im Haupt­fo­kus der Redak­teu­rin­nen und Redak­teu­re vor Ort sein. Einer­seits bie­ten sich News dafür an, mehr­fach auf der Sei­te mit­tels unter­schied­li­cher Kate­go­ri­en ver­wen­det zu wer­den (unter Aktu­ell, im jewei­li­gen Leis­tungs­be­reich, auf höhe­ren Orga­ni­sa­ti­ons­ebe­nen) und ande­rer­seits kann im fixen Lay­out sowohl nach intern als auch extern ver­linkt wer­den, als auch zu ande­ren ver­bun­de­nen News.

Inhalt

Wie bei allen Content-Elementen muss man sich auch bei den News über­le­gen, was den Lese­rin­nen und Lesern gefal­len könn­te, denn der Wurm muss dem Fisch schme­cken, nicht dem Ang­ler! Das gilt nicht nur für das The­ma selbst, son­dern auch für die Her­an­ge­hens­wei­se, die Spra­che und die Fotos dazu. (Eine Prä­sen­ta­ti­on von Gabriela Har­tig vom letz­ten Redak­teurs­tref­fen im Sep­tem­ber 2010 beschreibt das sehr gut).

Struktur

Durch das Set­zen von Über­schrif­ten ver­schie­de­ner Ebe­nen (im Typo3-Editor als Über­schrift 4, 5 oder 6 aus­wäh­len) struk­tu­riert man den Text. Die Lese­rin­nen und Leser wer­den dadurch auch beim Durch­scan­nen über den Text mit den wesent­li­chen Inhal­ten kon­fron­tiert. Zusätz­li­ch setzt man damit auch für die Such­ma­schi­nen Prio­ri­tä­ten durch die Wort­wahl der jewei­li­gen Tex­te. Inhal­te wer­den daher auch bei der Suche bes­ser gefun­den. Lis­ten kann man durch­aus auch als num­me­rier­te oder unnum­me­rier­te Lis­ten for­ma­tie­ren.

  1. Damit ver­steht der Leser die Abfol­ge
  2. auch die Such­ma­schi­nen kön­nen die Prio­ri­tä­ten erken­nen
  3. und ins­ge­samt wir­ken die Tex­te struk­tu­rier­ter.

Verlinkung

Der gro­ße Unter­schied zwi­schen Online- und Off­line­tex­ten ist die Mög­lich­keit, zusam­men­pas­sen­de Inhal­te durch Links mit­ein­an­der zu ver­net­zen. Daher ist es obli­ga­to­ri­sch, News mit rele­van­ten ande­ren Infor­ma­tio­nen im Rotkreuz-Portal (Leis­tungs­be­reich, ähn­li­che Ein­sät­ze, Teams, Foto­ga­le­ri­en, Spen­den­sei­ten, Anmel­de­for­mu­la­ren, …) in der eige­nen Orga­ni­sa­ti­ons­ein­heit und ggf. auch in ande­ren, sowie exter­nen Ver­wei­sen (ande­re Orga­ni­sa­tio­nen, Nach­rich­ten­sei­ten, Gemein­den, …) zu ver­knüp­fen. Denn wir wol­len ja den Lese­rin­nen und Lesern die Infor­ma­ti­on geben, die sie kon­su­mie­ren wol­len!

Auch externe Verweise sind wichtig!

Auch die Ver­wei­se auf ähn­li­che News sind wesent­li­ch, um die User zu wei­te­ren Nach­rich­ten zu diri­gie­ren. Kei­ne Angst, die User wür­den „davon lau­fen“, wenn man nach extern ver­linkt. Das Gegen­teil ist der Fall, die Ver­lin­kung zu wei­ter­füh­ren­der Infor­ma­ti­on wird als Ser­vice wahr­ge­nom­men. Zudem bewer­ten Such­ma­schi­nen die­se Links eben­falls, was sich posi­tiv auf die Auf­find­bar­keit aus­wirkt.

Wie oft publizieren?

Aktu­el­le Nach­rich­ten wer­den nur gele­sen, wenn sie nicht alt sind. Das muss einer­seits bei der Erstel­lung der Tex­te bedacht wer­den und ande­rer­seits dazu füh­ren, regel­mä­ßig Neu­ig­kei­ten zu publi­zie­ren. Wie häu­fig das sein muss, kann gene­rell nicht gesagt wer­den, als Min­dest­fre­quenz soll­te gel­ten. Orts­stel­len pro­du­zie­ren zumin­dest wöchent­li­ch eine News, Bezirks­stel­len mehr als fünf News im Monat, für Lan­des­ver­bän­de soll­ten meh­re­re News in der Woche Stan­dard sein. Das Gene­ral­se­kre­ta­ri­at pro­du­ziert zur Zeit zumin­dest eine News am Tag, wenn mög­li­ch auch mit zumin­dest drei Aufmacher-Wechseln in der Woche.

Für Redak­teu­re zahlt es sich aus, regel­mäs­si­ge Infor­ma­tio­nen auto­ma­ti­sch ein­zu­pla­nen, bei­spiels­wei­se Berich­te über die Tätig­kei­ten der ver­gan­ge­nen Woche, Vor­schau auf die zukünf­ti­gen Kur­se, Tref­fen, Ver­an­stal­tun­gen, … Durch das regel­mäs­si­ge Pla­nen kann man auch leich­ter Nach­rich­ten fin­den, wo man sie mög­li­cher­wei­se nicht gesucht hät­te.

Alter­na­tiv­tex­te

Bei den ver­wen­de­ten Bil­dern (ja auch News soll­ten zumin­dest ein Bild ent­hal­ten!) ist der so ganann­te Alternativ-Text wesent­li­ch. Er wird in den meis­ten Brow­sern beim „mou­se­o­ver“ ange­zeigt und dient der Ori­en­tie­rung, soll­ten Anzei­ge­ge­rä­te (Screen­re­a­der, aber ggf. auch mobi­le Gerä­te) kei­ne Bil­der anzei­gen kön­nen.

Habt Ihr wei­te­re Tipps?

Geschrieben von Gerald Czech

11. Juli 2011 um 16:41

Viral Marketing: Pakistan-Profilbilder in sozialen Netzen wie Facebook

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Vie­le Nut­ze­rin­nen von Face­book oder Xing tau­schen ihre per­sön­li­chen Pro­fil­bil­der gegen ein Rotkreuz-Sujet aus. Viel­leicht haben Sie sich auch schon gefragt, was das soll?

Es han­delt sich dabei um eine vira­le Mar­ke­ting­ak­ti­on des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes, die auf die Kata­stro­phe in Pakis­tan hin­wei­sen soll. Die­se Idee wur­de zu Beginn von einem Bericht auf pte​.at aus­ge­löst, in dem – ver­gli­chen mit dem Erd­be­ben in Hai­ti im Jän­ner – über die gerin­ge Medi­en­re­so­nanz berich­tet wur­de. Unter ande­rem stand dort:

Doch selbst die son­st schnel­len sozia­len Medi­en wie Twit­ter, Face­book und Co. haben das The­ma bis­her kaum wahr­ge­nom­men. Tra­gi­sch ist das des­halb, da das Inter­net längst die Spen­den­be­reit­schaft mit­be­stimmt.

Wir hat­ten zu dem Zeit­punkt gera­de die Über­sichts­sei­te für Pakis­tan am Rotkreuz-Portal fer­tig und berich­te­ten bis dahin peu à peu auch auf der Facebook-Seite über die Hil­fe in Pakis­tan. Da die ers­ten Spen­den­su­jets fer­tig waren, über­leg­te ich, wie man die­se auch im Social-Medienbereich ein­set­zen könn­te.

Zunächst wur­de das Pro­fil­bild des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes ver­än­dert – das Pakistan-Sujet wur­de zum ein­fluss­rei­chen Gestal­tungs­ele­ment die­ses Bil­des. Die Zusatz­in­for­ma­tio­nen unter­halb des Logos erin­nern nun auch jeden Nut­zer unse­rer Fan­page an die Kata­stro­phe in Pakis­tan.

Profilbild: Hilfe für Pakistan

Beim genau­en Betrach­ten fiel mir aus, dass man vom Pro­fil­bild nur das Rote Kreuz weg­schnei­den muss, um ein ein­drucks­vol­les und star­kes Pro­fil­bild zu haben, das auch auf einen Bli­ck von der Typo­gra­fie und Far­be dem Roten Kreuz zuge­ord­net wer­den kann. Von die­ser Erkennt­nis zum Grund­ge­dan­ken einer vira­len Kam­pa­gne war es nicht mehr weit: Ein ers­tes Pos­ting in mei­nem pri­va­ten Facebook-Profil war rasch nach der eige­nen Profilbild-Änderung erfolgt. Dana­ch auch ein Pos­ting in der Rotkreuz-Fanpage.

Als Refe­renz wur­de auf der Home­page des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes ein Arti­kel zum The­ma erstellt, der bereits oben ver­linkt ist. Wei­te­re Maß­nah­men: Pos­tings im eige­nen Pro­fil und eine Aktua­li­sie­rungs­nach­richt an alle Fans des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes.

Gleich am nächs­ten Tag in der Früh wur­de wie­der an die Akti­on erin­nert. Im Lauf des Nach­mit­tags dann eine Followup-Meldung über den Erfolg der Akti­on, durch das Pos­ting eines Fotos mit sehr vie­len Pro­fil­bil­dern in Reih und Glied auf das bereits sehr vie­le Kom­men­ta­re gekom­men sind.

Ins­ge­samt ste­hen wir knapp 27 Stun­den nach Beginn der Akti­on bei über 100 Unter­stüt­ze­rIn­nen der Akti­on, Ten­denz stark stei­gend …

Infos zur Lage in Pakis­tan im Ein­satz­blog.

Geschrieben von Gerald Czech

18. August 2010 um 16:50

virtuelles|rotes|kreuz

Keine Kommentare

Im Rah­men mei­nes Vor­trags zum The­ma virtuelles|rotes|kreuz für Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Roten Kreu­zes in Ober­ös­ter­reich stel­le ich hier Unter­la­gen, Links und Ver­wei­se als Hin­ter­grund­ma­te­ri­al zur Sli­de­show zur Ver­fü­gung.

Ver­ste­hen heißt zunächst das Feld zu ver­ste­hen, mit dem und gegen das man sich ent­wi­ckelt.“, das schrieb Pier­re Bour­dieu (Bour­dieu et al. 2007, S. 11) zu Beginn sei­nes „sozio­lo­gi­schen Selbst­ver­suchs“, bevor er ver­sucht, sei­ne eige­ne Ent­wick­lung – objek­ti­viert und sozi­al­wis­sen­schaft­li­ch fun­diert – nach­zu­zeich­nen. Das War auch der Beginn der Ein­lei­tung mei­ner Stu­die zum The­ma Sozi­al­struk­tu­ren im Öster­rei­chi­schen Roten Kreuz, die man auf Text­feld online fin­det

Zum The­ma Inte­grier­te Mar­ke­ting­kom­mu­ni­ka­ti­on – „Jugend“ und Web2.0 fin­det sich ein Gast­bei­trag in mei­nem Blog.

Weitere Blogbeiträge mit Zusammenhang zum Vortrag:

Weitere Links

Prä­sen­ta­ti­on vom 8.Juni 2010
Web-Portal des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes
Blog­por­tal des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes
Sozi­al­wis­sen­schaft­li­cher Rotkreuz-Blog
Blog des Rotkreuz-Webmasters
•  Facebook-Seite des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes
• Facebook-Seite des Maga­zins hen­ri
• Soci­al Media Tool­kit der inter­na­tio­na­len Föde­ra­ti­on der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften, engl.
• Soci­al Media Gui­de­li­nes der Föde­ra­ti­on
• Rotkreuz-Vorschriftensammlung
• mehr als 100 Bei­spie­le zu Soci­al Media Poli­ci­es
• Blog­bei­trag von Bri­git­te Reis­ner zum The­ma NPO2.0

Geschrieben von Gerald Czech

8. Juni 2010 um 11:58

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1 Kommentar

Zunächst ist es wich­tig fest­zu­hal­ten, dass die aller­höchs­te Prio­ri­tät im Web-Portal des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes die Nutz­bar­keit der Sei­te und die Rele­vanz der ange­bo­te­nen Inhal­te dar­stellt. Wenn für die Nut­ze­rin­nen und Nut­zer kei­ne inter­es­san­ten Infor­ma­tio­nen, Bil­der und Neu­ig­kei­ten ange­bo­ten wer­den, bringt auch eine Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (vgl. http://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​S​u​c​h​m​a​s​c​h​i​n​e​n​o​p​t​i​m​i​e​r​ung) kei­nen Erfolg.

Der Text entscheidet

Die meis­ten Such­ma­schi­nen indi­zie­ren und bewer­ten die Sei­ten nach den dar­in vor­kom­men­den Stich­wor­ten und Links im Fliess­text. Dabei wer­den Stich­wor­te, die in Über­schrif­ten oder Lis­ten vor­kom­men bes­ser bewer­tet, als sol­che im rei­nen Fliess­text. Über­schrif­ten und Unter­über­schrif­ten ver­bes­sern auch die Les­bar­keit von Online­tex­ten. Ande­re Aus­zeich­nun­gen ver­än­dern eben­so die „Wer­tig­keit“ der Begrif­fe. Auch die Bild­be­schrei­bun­gen und so genann­ten „Alt Tex­te“ bil­den eine Grund­la­ge für die Auf­find­bar­keit im Web. Gene­rell gilt, was wei­ter oben in der Sei­te erschient wird als wich­ti­ger betrach­tet, als wei­ter unten.

Indexseiten oder Sitemaps helfen mit

Die Such­ma­schi­nen gra­sen das Inter­net mit so genann­ten „Robots“ ab, und fol­gen allen Links einer Sei­te. Für die Sei­ten im Öster­rei­chi­schen Rotkreuz-Portal wer­den zudem so genann­te Sitemap-Files (http://​www​.rotes​kreuz​.at/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​?​i​d​=​2​7​667) zur Ver­fü­gung gestellt, in denen auf­be­rei­tet für die Such­ma­schi­nen alle Unter­sei­ten zu fin­den sind. Ein­zel­ne Sei­ten­be­rei­che, bei­spiels­wei­se noch nicht fer­ti­ge Lan­des­ver­bän­de, Bezirks­stel­len und inter­ne Berei­che wer­den auch dezi­diert aus­ge­nom­men. Wer wis­sen mag, wel­che Sei­ten sei­ner Orga­ni­sa­ti­ons­ein­heit in einer Such­ma­schine indi­ziert sind, kann das bei Goo­gle bei­spiels­wei­se so machen:

Für die Bezirks­stel­le Tulln: http://www.google.at/search?hl=de&num=50&q=site%3Ahttp%3A%2F%2Fwww.roteskreuz.at%2Fnoe%2Fdienststellen%2Ftulln%2F&btnG=Suche&meta=&aq=f&oq=

Für die wei­te­re Bewer­tung die­ser Ergeb­nis­se wer­den nun die Links, die die Sei­te von intern und extern erhält in die Kal­ku­la­tio­nen mit ein­be­zo­gen. Der von Goo­gle ver­wen­de­te Page Rank funk­tio­niert bei­spiels­wei­se so (vgl. http://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​P​a​g​e​R​ank), dass er ein­ge­hen­de und aus­ge­hen­de Links (inklu­si­ve der jeweils ver­link­ten Tex­te) in die Bewer­tung mit ein­be­zieht. Das heißt, die Infor­ma­tio­nen einer Sei­te wer­den umso rele­van­ter, umso mehr Links von außer­halb (aber teil­wei­se auch von intern) auf eine Sei­te ver­wei­sen.

Was heißt das für die Seiten des Österreichischen Roten Kreuzes und von regionalen und lokalen Organisationseinheiten des Österreichischen Roten Kreuzes?

Ver­lin­ken Sie direkt zu Part­nern außer­halb des Roten Kreu­zes. Unse­re Koope­ra­ti­ons­part­ner, Gemein­den, Ärz­te, Frei­wil­li­ge Feu­er­weh­ren, Kran­ken­an­stal­ten, Berg­ret­tun­gen, Sozial­in­sti­tu­tio­nen, Pfar­ren, Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen, Schu­len, … haben alle Home­pages mit mög­li­cher­wei­se rele­van­ten Inhal­ten. Kon­tak­tie­ren Sie die Part­ner und bit­ten Sie um Gegen­links auf Ihre Sei­ten. Natür­li­ch ist es gut, wenn die jewei­li­ge Start­sei­te so Links erhält, aber auch rele­van­te Unter­sei­ten (Dienst­leis­tun­gen, Spen­den, Ein­satz­be­rei­che, Mit­ar­bei­ter, …) sind einen Link wert. Oft gibt es regio­na­le oder the­men­spe­zi­fi­sche Ver­zeich­nis­se (http://​www​.dmoz​.at/, http://​www​.share​look​.at/, http://​www​.klam​meraf​fe​.at, http://​www​.alle​s​klar​.at/) bei denen man bei­spiels­wei­se sei­ne Sei­ten ein­tra­gen kann. Auch online-Bookmark-Verzeichnisse, wie Mis­ter Wong oder Del​.Icio​.us brin­gen hier Links zur eige­nen Sei­te.

Querverweise innerhalb der Seiten

Ver­su­chen Sie, inner­halb der Sei­te Quer­ver­wei­se zu schaf­fen, also bei­spiels­wei­se vom Refe­ren­ten für die Kata­stro­phen­hil­fe zur Kata­stro­phen­hil­fe, von News über den Ret­tungs­dienst zum Ret­tungs­dienst, und behal­ten Sie dabei immer die Benut­zer­freund­lich­keit im Auge: Der User muss rasch zu den rele­van­ten Infor­ma­tio­nen zu unse­ren Leis­tungs­be­rei­chen kom­men und auch die Mög­lich­keit haben, die­se Leis­tun­gen zu bestel­len, zu kon­su­mie­ren, oder Fra­gen dazu stel­len zu kön­nen. Ver­lin­ken Sie auch inner­halb des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes zu den rele­van­ten Berei­chen, also zum Lan­des­ver­band, wo es mehr Infor­ma­tio­nen zu gewis­sen The­men­be­rei­chen gibt, zum Gene­ral­se­kre­ta­ri­at, wo für man­che The­men­kom­ple­xe eben­falls umfang­rei­che Infor­ma­ti­on zur Ver­fü­gung steht, oder zu ande­ren Dienst­stel­len, die auch etwas zu sagen haben.

Instrumentalisieren Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ver­ges­sen Sie nicht auf Ihre Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die stolz sind, Teil die­ser groß­ar­ti­gen Orga­ni­sa­ti­on zu sein. Ersu­chen Sie alle Mit­ar­bei­ter mit eige­nen Web­sei­ten und Blogs, auf Ihre Sei­te zu ver­lin­ken. Stel­len Sie dafür viel­leicht sogar einen Ban­ner zur Ver­fü­gung. Las­sen Sie ihre Mit­ar­bei­ter auch von Social-Media-Seiten wie Face­book oder Stu­di­VZ auf Ihre Sei­ten ver­lin­ken. Auch Ver­lin­kun­gen in Dis­kus­si­ons­fo­ren brin­gen zusätz­li­che Nut­zer. Natür­li­ch nur, wenn die Ein­trä­ge the­ma­ti­sch und vom Kon­text pas­send sind, son­st wird man rasch zum Spam­mer. In wei­te­rer Fol­ge brin­gen eige­ne Auf­trit­te in den Soci­al Net­works bei­spiels­wei­se mit­tels Facebook-Fanpages (http://​face​book​.rotes​kreuz​.at, http://​www​.face​book​.com/​r​o​t​e​s​k​r​e​u​z​a​t​#​!​/​p​a​g​e​s​/​h​e​n​r​i​-​D​a​s​-​M​a​g​a​z​i​n​-​d​a​s​-​f​e​h​l​t​/​3​2​5​8​5​0​8​2​0​566, eine unak­tu­el­le Lis­te fin­det sich hier: http://www.roteskreuz.at/berichten/aktuelles/news/datum////roteskreuz-20/) zusätz­li­chen Traf­fic und Repu­ta­ti­on.

News vernetzen und verlinken

Ver­net­zen Sie News mit­ein­an­der und zwar News aus Ihrem Bereich, aber auch mit News aus den ande­ren Orga­ni­sa­ti­ons­ein­hei­ten, also bei­spiels­wei­se Landesverbands- und Generalsekretariats-News. Zudem sol­len alle News immer Links zu inter­nen Sei­ten (und wenn ver­füg­bar exter­nen Sei­ten) auf­wei­sen. Ver­net­zen Sie auch die sta­ti­schen Sei­ten mit­tels News-Plugin im rech­ten Rand-Bereich mit den rele­van­ten News.

Man muss kei­ne Angst haben, Use­rin­nen und User zu ver­lie­ren, wenn man aus sei­nem Bereich hin­aus ver­linkt. Im Gegen­teil Use­rin­nen und User (aber auch Such­ma­schi­nen) wis­sen es zu schät­zen, wenn Sie bei man­chen The­men nicht ins letz­te Detail gehen, son­dern direkt zu den Pro­fis wei­ter ver­lin­ken.

Haben Sie Geduld

Noch etwas ist wesent­li­ch. Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist ein lang­fris­ti­ger Pro­zess, der nicht kurz­fris­tig zu Top-Ergebnissen führt. Zudem ist es wich­tig, sei­nen Use­rin­nen und Usern auch inter­es­san­ten und hoch­qua­li­ta­ti­ven Con­tent anzu­bie­ten. Denn dann wer­den sie auch wie­der­kom­men und nach und nach auch Ihre Sei­te in den Favo­ri­ten spei­chern und ver­lin­ken.

Einige Links zum Thema mit Tipps:

  1. http://​such​ma​schi​nen​op​ti​mie​rung​.micha​el​satt​ler​.de/​i​n​h​a​l​t​.​h​tml
  2. http://​www​.seo​kra​tie​.de/​0​8​1​2​2​/​4​7​-​t​i​p​p​s​-​f​u​r​-​s​eo/
  3. http://​www​.seo​-hand​buch​.de/​s​u​c​h​m​a​s​c​h​i​n​e​n​-​s​u​c​h​m​a​s​c​h​i​n​e​n​o​p​t​i​m​i​e​r​u​n​g​/​3​3​-​e​l​e​m​e​n​t​a​r​e​-​s​e​o​-​t​i​p​p​s​-​d​i​e​-​m​a​n​-​b​e​a​c​h​t​e​n​-​s​o​l​lte
  4. http://​www​.seo​-united​.de/​b​l​o​g​/​s​e​o​/​s​e​o​-​a​b​c​-​t​i​p​p​s​-​u​n​d​-​t​r​i​c​k​s​.​htm

Geschrieben von Gerald Czech

9. Februar 2010 um 17:14