#redforsyria – Solidarität mit den Freiwilligen weltweit

Heu­te vor drei Jah­ren begann der Krieg in Syri­en. DIe Situa­ti­on für die nicht­be­tei­lig­ten Zivi­lis­ten dort ist für uns unvor­stell­bar. Tau­sen­de Schu­len sind zer­stört, zivi­le Fami­li­en mit Kin­dern sind Gei­seln der Kämp­fer, wer­den als Schutz­schil­de ein­ge­setzt. Was­ser­an­la­gen wer­den zer­stört, die Ver­sor­gung mit Lebens­mit­teln funk­tio­niert in vie­len Gegen­den nicht, medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung ist zusam­men­ge­bro­chen.

Wir sind da, um zu helfen.

Freiwillige Helferinnen und Helfer des Syrisch Arabischen Roten Halbmondes.

Frei­wil­li­ge Hel­fe­rin­nen und Hel­fer des Syri­sch Ara­bi­schen Roten Halb­mon­des.

Die Frei­wil­li­gen Hel­fe­rin­nen und Hel­fer des Syrisch-Arabischen Roten Halb­mon­des ver­su­chen in die­sem schwie­ri­gen Umfeld zu hel­fen, wo immer sie kön­nen, doch auch sie sind auf das Ver­trau­en aller Kon­flik­par­tei­en ange­wie­sen, auf frei­en Zugang zu den Betrof­fe­nen und Unter­stüt­zung. Das sind die Grund­la­gen huma­ni­tä­rer Hil­fe, die das huma­ni­tä­re Völ­ker­recht in jedem Kon­flikt ver­langt. Die­se Frei­wil­li­gen Rotkreuz- oder Rothalbmond-Helfer auf der gan­zen Welt, die ein­fach da sind, wenn Men­schen in ihrer Umge­bung in Not sind und Hil­fe brau­chen, die ver­die­nen unse­re Soli­da­ri­tät und unse­ren Respekt!

Deine Solidarität mit den Freiwilligen in der ganzen Welt: Tausche Dein Profilbild gegen dieses Rote Quadrat.

Facebook-Aufruf: Dei­ne Soli­da­ri­tät mit den Frei­wil­li­gen in der gan­zen Welt: Tau­sche Dein Pro­fil­bild gegen die­ses Rote Qua­drat.

Lei­der wur­den 34 Kol­le­gen des Roten Halb­mon­des in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren im Ein­satz getö­tet. Das ist eine Tat­sa­che, die ich mir als Frei­wil­li­ger nicht vor­stel­len kann. Es muss eine der schlimms­ten Erfah­run­gen sein, wenn eige­ne Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen mit denen man Tag für Tag für ande­re da ist, wenn gute Freun­de von einer auf die ande­re Sekun­de nicht mehr sind, getrof­fen von Kugeln und Gra­na­ten. Trotz klar gekenn­zeich­ne­ter Fahr­zeu­ge und Schutz­zei­chen, trotz Abspra­chen mit den Kriegs­par­tei­en.

Menschlich bis zuletzt

Ich kann mich noch gut an die Trau­er und Bestür­zung ver­gan­ge­nes Jahr im Sep­tem­ber erin­nern, als unser Kol­le­ge und Mit­ar­bei­ter Johann Dorf­wir­th im frei­wil­li­gen Rotkreuz-Dienst in Anna­berg von einem fei­gen Mör­der erschos­sen wur­de. Ich kann mich an mei­ne eige­ne Fas­sungs­lo­sig­keit erin­nern, die­se Erkennt­nis, dass das Fahr­zeug, die Orga­ni­sa­ti­on, die Uni­form und das Rotkreuz-Zeichen auf ein­mal doch nicht der Schutz sind, für den man die­se Din­ge immer gehal­ten hat. In vie­len Gesprä­chen mit den Kol­le­gin­nen im Nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Kri­sen­stab und in der Berirks­stel­le Lili­en­feld habe ich eben­falls die­ses Unver­ständ­nis und die­se Trau­er gespürt. Einen Kol­le­gen zu ver­lie­ren, der für die sel­be Idee, für die sel­be Auf­ga­be seit Jahr­zehn­ten gear­bei­tet hat, das betrifft und macht trau­rig. Gen­au so geht es wohl den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen in Syri­en – lei­der gibt es dort oft­mals nicht den „sichern Hafen”, in den man nach dem Ein­satz zurück­keh­ren kann, dort ist der Ein­satz, die Gefahr, der Krieg nicht vor­bei nach dem zwölf­stün­di­gen Nacht­dienst.

Weltweit lokal

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Irgend­wie bin ich stolz, selbst Teil die­ses welt­weit größ­ten Frei­will­li­gen­net­zes zu sein, Kol­le­ge von Tau­sen­den muti­gen Män­nern und Frau­en, die trotz Bür­ger­kriegs ver­su­chen, zumin­dest ein Mini­mum an Mensch­lich­keit für die Opfer des Krie­ges zu garan­tie­ren.

Die inter­na­tio­na­le Rotkreuz- und Rothalb­mond Bewe­gung ist in nahe­zu allen Län­dern der Welt tätig. Frei­wil­li­ge aus der loka­len Gemein­schaft ste­hen ande­ren Men­schen aus ihrem Umfeld zur Ver­fü­gung, wenn die­se Hil­fe brau­chen. Genauso, wie in den Dienst­stel­len bei uns in Öster­reich – sei es in Brei­ten­fort, in Ober­gra­fen­dorf oder in Imst-, wo man in der Regi­on für die Ein­woh­ner und Gäs­te der eige­nen Regi­on Ver­ant­wor­tung über­nimmt, funk­tio­niert ehren­amt­li­ches Rotkreuz- und Rothalb­mond Enga­ge­ment auch in Syri­en oder im Liba­non, wo Mil­lio­nen Flücht­lin­ge aus dem Syrien-Konflikt gelan­det sind, weil sie ihre Hei­mat ver­las­sen muss­ten. Irgend­wie bin ich stolz, selbst Teil die­ses welt­weit größ­ten Frei­will­li­gen­net­zes zu sein, Kol­le­ge von Tau­sen­den muti­gen Män­nern und Frau­en, die trotz Bür­ger­kriegs ver­su­chen, zumin­dest ein Mini­mum an Mensch­lich­keit für die Opfer des Krie­ges zu garan­tie­ren.

Ändere Dein Profilbild!

Heu­te am Jah­res­tag des Syrien-Kriegsbeginn wol­len wir unse­re Soli­da­ri­tät mit den Frei­wi­li­gen zei­gen, die welt­weit ihr Leben ris­kie­ren, um ihren Mit­bür­gern zu hel­fen. Tau­sche auch Du Dein Pro­fil­bild in den sozia­len Net­zen aus gegen ein rotes Qua­drat. Lass uns das Web rot fär­ben um zu zei­gen, dass wir da sind und Unter­stüt­zung geben, damit Ihr wei­ter­hin hel­fen könnt!

Tut­ti Fra­tel­li!

Freiwillige des Syrisch-Arabischen Roten Halbmondes im Gespräch

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