Vortrag “Identität und Zugehörigkeit” am 21. Mai

Veränderungen von Identitäten und Zugehörigkeitsgefühlen sind häufig von einzelnen Lebensabschnitten abhängig. Im Zentrum des vom Verein FIBEL organisierten Vortrags steht die Identitätsentwicklung von Kindern bikultureller Eltern sowie von EhepartnerInnen (von ÖsterreicherInnen) mit Migrationshintergrund. Er basiert auf einem transnationalen Forschungsprojekt zur Identitätsentwicklung iranischer MigrantInnen sowie von Kindern aus iranischen und iranisch-österreichischen Familien.

Referentin: Dr. Julia Dohr, Ethnologin und freischaffende Sozialforscherin; wissenschaftliche Schwerpunkte auf dem Gebiet der qualitativen Sozialforschung und Migrationsforschung; von 2005 bis 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Iranistik.

Wann? Freitag, 21. Mai 2010, ab 18 Uhr
Wo? FIBEL-Lokal, 1020 Wien, Heinestraße 43
TeilnehmerInnen-Beitrag: 3 Euro (für Fibel-Mitglieder: frei)

Link: www.verein-fibel.at

Quelle: [ZARA-newsletter] Nr. 9 / 2010

Bericht über Österreich: Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz

Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) fordert Strategie zur langfristigen Bekämpfung von Rassismus und Intoleranz
Ein „beunruhigendes Ausmaß rassistischer und fremdenfeindlicher Äußerungen in der öffentlichen politischen Diskussion” in Österreich kritisiert die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) in ihrem neuen Länderbericht.
Als Empfehlung gibt ECRI den österreichischen Behörden mit, “ein vollständiges und kohärentes System zur Datenerfassung einzurichten, um die Situation der unterschiedlichen Minderheiten in Österreich zu überprüfen und das Ausmaß von Rassismus sowie direkter und indirekter Diskriminierung festzustellen.” Dies ist schon seit Jahren eine Forderung von ZARA, ebenso wie die Empfehlung “in enger Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft eine nationale Strategie zur langfristigen Bekämpfung von Rassismus und Intoleranz auszuarbeiten und umzusetzen, dazu gehört auch eine groß angelegte und langfristige Informations- und Sensibilisierungskampagne über die Bekämpfung von Rassismus und Intoleranz.”
Link zum Bericht: http://www.coe.int/t/dghl/monitoring/ecri/Library/PressReleases/61-02_03_2010_Austria_en.asp

Der Bericht zum Download: http://www.coe.int/t/dghl/monitoring/ecri/Country-by-country/Austria/AUT-CbC-IV-2010-002-DEU.pdf

Märchen und Wahrheit: MigrantInnen und Armut

Zur Information und Argumentation zum Thema “MigrantInnen und Armut” dürfen wir euch folgende Unterlage zur Verfügung stellen:

Märchen und Wahrheit – Migrantinnen und Armut – eine Gegenüberstellung der Armutskonferenz

Mehr Informationen: http://www.armutskonferenz.at

Da mach’ ich nicht mit!

Ab sofort ist ein neues Pixi-Büchlein “Da mach´ich nicht mit! … Argumente gegen “rechte” Sprüche …” erhältlich. Man kann das Heftchen herunterladen oder auch in gedruckter Form kostenlos bei “Land der Menschen” bestellen.

„Land der Menschen – Aufeinander Zugehen OÖ“ ist ein Zusammenschluss von elf Organisationen, die sich seit 2000 für die Förderung eines friedvollen und respektvollen Zusammenlebens von In- und AusländerInnen in Oberösterreich  einsetzen. Auch das Jugendrotkreuz Oberösterreich ist Teil davon.

Land der Menschen will mit einschlägigen Publikationen, Vorurteile gegenüber sog. AusländerInnen, Asylsuchenden, oder wie auch immer angebliche “Fremde” im Volksmund genannt werden abbauen.

Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene

Link: http://www.landdermenschen.at

Quelle: http://www.dioezese-linz.at/pastoralamt/ka/tt/neu/index.php?option=com_content&task=view&id=77&Itemid=1

Die Rassisten sind unter uns

“Schwarz auf Weiß”: Journalist Günter Wallraff stellt in seinem neuen Film Vorstellungen auf den Kopf

Wien – “Afrika für Affen – Europa für Weiße”: Diese und ähnliche Statements bekam der Journalist Günter Wallraff während seines Selbstversuches als Weißer mit schwarzer Hautfarbe über ein Jahr lang zu hören und teilt sie ab 12. Februar mit seinem Film Schwarz auf Weiß mit den Kinobesuchern in Österreich.

Quelle: derstandard.at

Der Film ist derzeit in den Kinos „De France“ und „Village Cinemas“ in Wien zu sehen.

Filmtipp: American History X

American History X ist ein Film, der sich mit der US-amerikanischen Neonazi-Szene beschäftigt.

Derek Vinyard (Edward Norton), eine brutale Erscheinung mit seiner Hakenkreuztätowierung, hat seine rassistische Einstellung von seinem Vater übernommen. Dereks jüngerer Bruder Danny (Edward Furlong) bewundert seinen älteren Bruder sehr. Diese Verehrung seines Bruders steigert sich noch, als Derek wegen Mordes an zwei Schwarzen ins Gefängnis kommt. Aus Dannys Sicht wird Derek zum Märtyrer gemacht.
Danny gleitet rasch in einen Lebensstil aus Gewalt und Hass ab, dem ein im Laufe seiner Inhaftierung nachdenklich gewordener Derek schließlich abschwört. Nach seiner Entlassung kämpft Derek darum, seinen Bruder vor einem gewaltsamen Schicksal zu bewahren.

Ein Film, der rassistische Verhaltensweisen facettenreich und eindringlich vor Augen führt.

Achtung: Freigegeben ab 16 Jahren!

Kurzfilm: Diskriminierung bei der Wohnungssuche

Der Kurzfilm zeigt eine alltägliche Situation bei der Wohnungssuche

http://www.youtube.com/watch?v=MO6VDZj-BF8

Hinweis: Es sind deutsche Untertitel vorhanden, Filmsprache ist französisch.

Weltkarte malen

  • Erkennen von kulturellen Unterschieden
  • Eigene Wahrnehmung der Welt

Download: Weltkarte malen

Schicksalslotto

  • Entwicklung von Verständnis für Vielfalt
  • Perspektivenwechsel: in die Haut anderer schlüpfen, deren soziale Situation sich (völlig) von der eigenen unterscheidet
  • Herausarbeiten von Strategien der Ungleichheit (nach Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Aussehen, Alter, Gesundheit, Ausbildungsniveau…) und ihren Auswirkungen im Leben der Betroffenen

Download: Schicksalslotto

Die kulturelle Brille

Mit diesem Spiel wird das erkennen, dass fremde Verhaltensweisen und Gewohnheiten oftmals missverstanden werden, gefördert.

Das Bewusstmachen der eigenen „kulturellen Brille“ mit der wir andere Kulturen betrachten und bewerten ohne diese zu kennen, wird erfahren.

Download: Die kulturelle Brille