Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) fordert Strategie zur langfristigen Bekämpfung von Rassismus und Intoleranz
Ein „beunruhigendes Ausmaß rassistischer und fremdenfeindlicher Äußerungen in der öffentlichen politischen Diskussion” in Österreich kritisiert die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) in ihrem neuen Länderbericht.
Als Empfehlung gibt ECRI den österreichischen Behörden mit, “ein vollständiges und kohärentes System zur Datenerfassung einzurichten, um die Situation der unterschiedlichen Minderheiten in Österreich zu überprüfen und das Ausmaß von Rassismus sowie direkter und indirekter Diskriminierung festzustellen.” Dies ist schon seit Jahren eine Forderung von ZARA, ebenso wie die Empfehlung “in enger Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft eine nationale Strategie zur langfristigen Bekämpfung von Rassismus und Intoleranz auszuarbeiten und umzusetzen, dazu gehört auch eine groß angelegte und langfristige Informations- und Sensibilisierungskampagne über die Bekämpfung von Rassismus und Intoleranz.”
Link zum Bericht: http://www.coe.int/t/dghl/monitoring/ecri/Library/PressReleases/61-02_03_2010_Austria_en.asp

Der Bericht zum Download: http://www.coe.int/t/dghl/monitoring/ecri/Country-by-country/Austria/AUT-CbC-IV-2010-002-DEU.pdf