Red Cross Social Media Releases

Informationen2.0 des Österreichischen Roten Kreuzes

Kommunikation mit der Jugend

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Junge Menschen erreicht man heutzutage nicht mehr über Fernsehen oder Zeitungen. Facebook & Co – also soziale Netzwerke – sind die Kanäle, auf denen man in adäquater Sprache mit jungen Zielgruppen kommuniziert.“

Dr. David Pfarrhofer, Marktforschungsinstitut market in Linz

Werte vermitteln und Marke bekannt machen

„Vergleichen wir unsere Bekanntheit in unterschiedlichen Altersgruppen, so sehen wir, dass junge Menschen uns nicht so gut kennen (und auch lieben) wie ältere“, weiß die Kampagnenleiterin Andrea Winter vom Rotkreuz-Generalsekretariat in Wien.

„Das ist sehr schade, weil wir der Meinung sind, dass gerade junge Menschen Tag für Tag beweisen, dass sie menschlich handeln und andern helfen. Genau deswegen stellen wir das Leben von Jugendlichen und ihre konkreten sozialen Handlungen in den Mittelpunkt unserer Kommunikationsaktivitäten“, so Winter weiter.

Der Start: Kampagne Get Social! Gemeinsam mehr.

„Get Social!“ lautete der appellative Aufruf unter dem das Rote Kreuz und das Jugendrotkreuz seit Juni 2014 junge Menschen aufforderten, Teil der humanitären weltweiten Bewegung zu werden. Winter: „Die Kampagne wurde von unterschiedlichen Agenturen unterstützt, Monopol spielte eine der Hauptrollen, aber auch Silberball und whatchado waren beteiligt oder die Socialisten. Auch der Künstler Boicut war mit von der Partie und erstellte ein Artwork. Uns ist es wichtig, dass wir als größte humanitäre Nonprofit-Organisation in Österreich selbst den Kampagnenlead haben und uns die besten Köpfe der Szene zu Hilfe nehmen.“

Die Kampagne wurd unter anderem durch Sponsoren finanziert, durch Wüstenrot und Hansaplast.

Es geht weiter: von der Kampagne in die Strategie.

Social Media als wesentlicher Teil einer 360° Kommunikation

Die Kommunikation unter jungen Menschen verändert sich. „Old Media“, wie Print oder TV funktionieren nur mehr selektiv, verschiedene Social Media- Angebote sind eher geeignet, signifikante Reichweiten zu erhalten. Eigene Umfragen unter Usern unseres Jugendangebots zeigen auch die Informations- und Interessenslage von Menschen unter 25 Jahren. Basierend auf den Erfahrungen der Jugendkampagne wurde eine integrierte Kommunikationsstrategie entwickelt und umgesetzt. Neben der Etablierung einer zentralen Jugend-Website, die den Claim der Kampagne #getsocial weiterführt werden auch Social-Media-Plattformen als Interaktionsmedien eingesetzt und aktiv bespielt. Eine proaktive Einbeziehung dieser Kommunikation von jungen Menschen (Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Roten Kreuzes, genauso wie externer Personen) in die Kommunikation erfolgt durch eine Social Media Wall,  die neben Facebook und Twitter auch Plattformen wie Instagram, Google+, 4square oder youtube mit überwacht.

Alle mit #GETSOCIAL getaggten öffentlichen Beiträge auf Social-Media-Plattformen werden auf einer einzigen Webseite zusammengefasst, die auch im Jugendportal www.get-social.at gespiegelt wird. Gleichzeitig aktivieren wir unsere jungen Kolleginnen und Kollegen, selbst tätig zu werden und zu posten.

Von innen nach aussen

Die ersten Jugendkommunikationsstrategien waren stark nach aussen gerichtet. „Die Jugendlichen, die bei uns sind, müssen wir ja nicht mehr erreichen“, das war eines der Argumente. Falsch, muss man aus heutiger Sicht sagen, denn eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wichtigsten Stakeholderinnen und Stakeholder – sie kommunizieren (positiv oder negativ) über das was passiert, darüber, warum sie Dinge tun und warum nicht. Daher geht die Kommunikation auch von innen nach außen. Wie ein Wassertropfen, der in einen Kübel tropft, der gleichmässige Wellen von innen nach aussen erzeugt und alles in Schwingung versetzt. Die vielen Postings, die Tag für Tag über die Wall kommen, zeigen die Wirkung.

 

Geschrieben von Gerald Czech

23. Dezember 2015 um 10:45

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Um ein Lächeln mehr. Pflege und Betreuung vom Österreichischen Roten Kreuz

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Mit einem Kommunikationsschwerpunkt ab 2. Juli 2012 macht das Österreichische Rote Kreuz  die Pflege und Betreuung – eine der Kernaufgaben des Roten Kreuzes – bekannter. Im Fokus ist das „Mehr“, das den Unterschied macht: „um ein Lächeln mehr“ bei der persönlichen Betreuung, „um die Sicherheit mehr“ durch die Rufhilfe. Einfach „um die Menschlichkeit mehr.“

Hintergrundinfos zur Pflegekampagne „Um ein Lächeln mehr.“

 Key messages

  •  Die zukünftige Absicherung der Pflege und Betreuung ist eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen Themen.
  • Die gute Nachricht: Die Lebenserwartung steigt laufend an, alleine im vergangenen Jahrhundert um 30 Jahre.
  • Die Herausforderung: Die Anzahl an pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen wird in Zukunft ebenfalls steigen. Unsere derzeitige Pflege- und Betreuungslandschaft ist für die Folgen der demografischen Alterung nicht gerüstet.
  • In Österreich leben derzeit rund 430.000 Personen, die hilfe- und pflegebedürftig sind – Tendenz steigend.
  • Angehörige sind Österreichs größter Pflegedienst. Sie sind vielfältigen körperlichen und seelischen Belastungen ausgesetzt, vereinsamen und laufen Gefahr, selbst krank zu werden.
  • Zusätzlich wird die familiäre Unterstützung in Zukunft sinken, ua. durch die steigende Berufstätigkeit/das Anheben des Pensionsantrittsalters von Frauen und die höhere räumliche Mobilität (ältere Menschen und deren Kinder wohnen nicht mehr am selben Ort).
  • Die größte Herausforderung liegt im fehlenden Pflegepersonal: Bis 2020 werden in Österreich rund 17.000 zusätzliche Vollzeitkräfte in der Pflege- und Betreuung benötigt.
  • Pflege und Betreuung ist eine der Kernaufgaben des Roten Kreuzes.
  • Die Angebote ermöglichen hilfe- und pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen ein sicheres Leben bei höchstmöglicher Lebensqualität.
  • Mehr als 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (davon rund 5.500 Freiwillige und 2.500 Hauptberufliche) leisten allein in der mobilen Pflege und Betreuung mehr als 1,5 Millionen Einsatzstunden pro Jahr.
  • Die Zufriedenheit der betreuten Personen ist hoch: 97 % sind mit der Pflege und der Betreuung vom Roten Kreuz sehr zufrieden bzw. zufrieden. (Quelle: Studie vom NPO-Institut der WU Wien, 2011)

Pflege & Betreuung kompakt – Facts & Figures

  • Rund 2.500 hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Mehr als 5.500 Freiwillige
  • Rund 1,5 Mio Einsatzstunden/Jahr in der mobilen Pflege und Betreuung
  • 10 Pflegeheime mit 533 Betten
  • Mehr als 32.000 Personen, die mit Rufhilfe ausgestattet sind
  • Mehr als 6.000 betreute Personen im Besuchs- und Begleitdienst
  • Mehr als 1.700 Personen, die von Hospizmitarbeiterinnen und -mitarbeitern betreut werden

Zitate von Rotkreuz-Generalsekretär Dr. Werner Kerschbaum

Allgemein

 Die zukünftigen Herausforderungen können wir nur gemeinsam lösen. Die pflegenden Angehörigen müssen durch professionelle und freiwillige Betreuung unterstützt werden.

Einen besonderen Stellenwert hat beim Roten Kreuz der Einsatz von Freiwilligen im Rahmen des Besuchs- und Begleitdienstes.

Priorität hat beim Roten Kreuz der Ausbau der mobilen Pflege und Betreuung, um pflegebedürftigen Menschen den Verbleib zu Hause zu ermöglichen.

Die Zukunft der Pflege ist eine soziale, politische, wirtschaftliche und demografische Herausforderung. Sie gehört daher in einem Gesamtkonzept gelöst.

 

Zu den Strukturreform-Forderungen

Solidarische Finanzierung

„Den Herausforderungen im Bereich Pflege und Betreuung müssen wir uns gemeinsam stellen. Sowohl das Risiko als auch die Finanzierung müssen solidarisch getragen werden.“

Gleiche Leistung in ganz Österreich

„Das Thema Pflege ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Es ist nicht verständlich, warum man zwar in ganz Österreich die gleichen Steuern zahlt, in manchen Bundesländern für die Pflege und Betreuung aber doppelt so viel beisteuern muss wie in anderen.“

Lückenschluss

„Das Versorgungsangebot muss die unterschiedlichen Bedürfnisse von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen besser berücksichtigen. Derzeit gibt es in Österreich sowohl regionale als auch quantitative Lücken.“

Mehr tun für pflegende Angehörige

„Ohne Angehörige wäre die Pflege und Betreuung in Österreich weder zu organisieren noch zu finanzieren. Was fehlt, sind bessere Beratungs- und Entlastungsangebote sowie psychosoziale Betreuung und Begleitung.“ – „Das Rote Kreuz unterstützt Betroffene mit der Interessensgemeinschaft pflegender Angehöriger. Sie gibt pflegenden Angehörigen eine Stimme und setzt sich für deren Anliegen ein.“

Neues Personal finden

„Wir müssen Pflegeberufe attraktiver gestalten. Dazu brauchen wir einerseits bessere Arbeitsbedingungen, andererseits aber auch mehr Freiwillige, die sich für pflegebedürftige Menschen engagieren möchten. Wir sprechen hier auch ganz konkret ältere Menschen an, denn freiwilliges Engagement hält fit und gesund und gibt das Gefühl gebraucht zu werden.“

Neue Konzepte für die Ausbildung

„In Zukunft werden chronisch-degenerative Erkrankungen, wie beispielsweise Demenz, immer häufiger. Die Ausbildung muss sich an diese künftigen Erfordernisse anpassen.“

Image der Pflege- und Betreuungsberufe verbessern

„Das Image der Pflege- und Betreuungsberufe muss endlich ihre gesellschaftspolitische Bedeutung widerspiegeln. Ein positives Berufs- und Branchenbild muss dabei bereits an den Schulen vermittelt werden.“

Neue Wohnformen finden

„Wir brauchen eine bessere Anpassung an unterschiedliche Betreuungsbedürfnisse. Anstelle der klassischen Alters- und Pflegeheime müssen innovative Wohnformen, wie beispielsweise Senioren- oder Demenzwohngemeinschaften, angeboten werden.“

Hospizbereich ausbauen

„Für die Betreuung von schwer kranken und sterbenden Menschen ist unser Pflegewesen noch immer nicht ausreichend eingerichtet. Mobile und stationäre Hospizeinrichtungen müssen flächendeckend ausgebaut werden. Hospizversorgung  muss für alle Menschen in Österreich zugänglich und erreichbar sein.“

In Bildung investieren

„Mehr Bildung wirkt sich positiv auf die Gesundheit und ein langes Leben aus. Bessere Bildung bedeutet daher auch geringerer Pflegebedarf.“

Links

  • Seite mit Sujets und Infos wird www.roteskreuz.at/menschlichkeit
  • Gesellschaftspolitik
  • Pflege und Betreuung beim Roten Kreuz
  • Angebote in den Bundesländern: B | K | N | O | S | ST | T | V | W
  • Facebook-Seite des Österreichischen Roten Kreuzes

 

Fotos

Alle Bilder in der Rotkreuz-Fotodatenank: images.roteskreuz.at.

Video

  • Spot
  • Generalsekretär Dr. Werner Kerschbaum im Wordwrap
  • Interview mit Generalsekretär Dr. Werner Kerschbaum

Audio

  • Radiospot

 

 

Geschrieben von Gerald Czech

16. Dezember 2012 um 13:46

Abgelegt in Allgemein,Pflege

Drive and Help: Neue gratis Handy-App für iPhone und Android

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Das neue mobile Sicherheitstool für unterwegs – ein Gemeinschaftsprojekt des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) und des ÖRK (Österreichisches Rotes Kreuz) – bietet viele nützliche Features: Bremswegrechner, Unfallcoach, Notlicht, Notfallnummern, Sperrscreen mit dem persönlichen Notfallkontakt des Smartphone Besitzers und ein unterhaltsames Spiel zum Training von Erste Hilfe-Maßnahmen.

Informationen

  • Mobiltelefone sind aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Inzwischen sind die Mehrzahl der Geräte so genannte Smartphones, kleine mobile Computer, die neben der Telefonfunktion und mobiler Internet-Connection auch viele nützliche Programme, so genannte „Apps“ (von Applications), installiert haben. Diese Apps unterstützen bei mehr oder weniger wichtigen Lebenssituationen, bieten Spaß, Spannung und Zerstreuung.
  • Erstmals bieten das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) und das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) mit der „Drive & Help“ App ein umfassendes, mobiles Angebot rund um die Themen Unfall, Erste Hilfe und Sicherheit – sowohl für Android -Geräte als auch für iPhone und iPod touch. Die App wurde von den beiden Organisationen gemeinsam entwickelt, mit dem Ziel, Österreich einen Schritt sicherer zu machen.
  • Hat der User einmal die kostenlose App aus den Stores heruntergeladen, ist es ihm möglich, viele nützliche Funktionen, Informationen und Tipps für eine rasche Hilfestellung auf seinem Smartphone abzurufen.

Funktionen von Drive&Help

  • Ein zentraler Schwerpunkt der Drive & Help App liegt auf dem Thema Erste Hilfe. Integriert ist ein Spiel, bei dem der User sein Erste Hilfe-Wissen überprüfen und auffrischen kann, um für Notsituationen besser gerüstet zu sein. Erste Hilfe Tipps helfen mit, die Kenntnisse der Ersten Hilfe zwischendurch aufzufrischen, das Quiz-Spiel unterstützt dabei, das gelernte zu wiederholen.
  • Unfallcoach: Unfälle passieren oft, was man immer dabei hat ist ein Handy. Daher bietet ein Unfallcoach wichtige Informationen, was zu tun ist, wenn man einen (Verkehrs-) Unfall hat. Zusätzlich beinhaltet die App einige nützliche Sicherheitsfunktionen. Mit dem Unfallcoach kann sich der User beispielsweise auf einfache Art und Weise einen ersten Überblick in Unfallsituationen verschaffen – ob im Straßenverkehr, beim Sport oder zu Hause. Bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitungen helfen ihm, in Unfallsituationen gezielt und sicher zu reagieren. Ein weiteres Highlight stellt die „IN“ (Verständigung Im Notfall) Funktion dar. Hier kann sich der Nutzer sein persönliches Profil mit medizinischen Angaben zu Blutgruppe oder Allergien einrichten, das im Ernstfall sofort griffbereit ist. Zudem verfügt die App über alle wichtigen Notrufnummern, die man gleich direkt anwählen kann sowie über eine Funktion, seinen persönlichen Notfallkontakt abzuspeichern.
  • Notrufe und Notfallnummern: Wo auch immer man sich gerade befindet (ob im In- oder Ausland) kann man direkt aus der Anwendung heraus einen Notruf absetzen. Notrufnummern für Österreich (inkl. einer Direkt-Polizei-SMS) sowie die internationale Notrufnummer sind in der Anwendung gespeichert und können – eine Netzverbindung vorausgesetzt – direkt angewählt werden. Zusätzlich können auch Autoclubs und Pannenservices direkt aus der App angerufen werden. Dieses Feature beinhaltet auch eine Anzeige des aktuellen Standortes, sofern der User eine Netzverbindung zum GPS-Sateliten hat.
  • Die IN-Nummer (Im Notfall)  ist eine einzigartige Funktion dieser Handy-App. : Geben Sie die Daten eines Angehörigen ein und die App erstellt auf Wunsch ein Hintergrundbild – auch für den Sperrscreen. So wissen Ihre Retter im Fall des Falles, an wen Sie sich wenden müssen, auch wenn Ihr Handy gesperrt ist. Nützlich auch bei Verlust: Der Sperrscreen sagt dem ehrlichen Finder, an wen er sich wenden kann, um Ihr Smartphone zurückzugeben. Außerdem können Sie Ihr Profil mit medizinischen Angaben wie Blutgruppe, Allergien etc. als Wallpaper auf dem iPhone hinterlegen. In Notsituationen sind diese lebensrettenden Informationen sofort griffbereit.
  • Bremswegrechner: Wählen Sie Fahrzeugtyp, Tempo und Witterung und erfahren Sie, wie lange Ihr Fahrzeug braucht, bis es steht.Sie werden sich wundern, wie lange es dauert, bis Ihr Pkw, Lkw oder Zweirad zum Stillstand kommt.
  • Erste-Hilfe-Spiel: Wie gut sind Sie wirklich, wenn es um Erste Hilfe geht? Wir zeigen Ihnen die Notfallsituation – Sie wählen die richtige Erste Hilfe-Maßnahme. Sind Sie schnell genug? Mit dem abwechslungsreichen Quiz können Sie spielerisch Ihre eigenen Erste Hilfe-Kenntnisse überprüfen und auffrischen.
  • Unfallcoach: Dieser bietet Schritt-für-Schritt-Kurzanleitungen zu den wichtigsten Abläufe nach einem Unfall.
  • Notlicht: Für jeden Notfall sowie für schlechte Lichtverhältnisse gut gerüstet: Nutzen Sie Ihr Smartphone als mobile Taschenlampe. Die Funktion beinhaltet einen weißen Screen, SOS-Blinken und LED-Blinken.
  • Ortungssystem: Dieses zeigt Ihnen per Geolocation stets den genauen Standort an.
  • Tipp of the day: Sie erhalten jeden Tag einen nützlichen Tipp zum Thema Sicherheit oder Erste Hilfe.

Technische Informationen zur Mobiltelephon-App

  • Wie bekommen Sie die App auf Ihr Smartphone?
    Senden Sie ein SMS mit dem Kennwort HELP an +436646601202 und der Downloadlink zur Apple und Android App folgt umgehend per SMS auf Ihr Handy. (SMS sowie Datengebühren werden je nach Mobilfunkvertrag verrechnet.)
  • Zur App für Android Smartphones gelangen Sie auch unter folgendem Link: https://market.android.com/details?id=at.ikiu.drivehelp
  • Zur App für das iPhone über folgenden Link: http://itunes.apple.com/at/app/drive-help/id482587858?mt=8
  • Zur Zeit gibt es keine App für Windows-Phones oder solche mit Symbian.
  • Entwickelt hat die App das Unternehmen Info-Media gemeinsam mit den Experten des ÖRK und KFV.

Mobile Marketing

  • Die Mobile Advertising-Agentur IQ Mobile erstellte einen umfassenden Mediaplan und verbindet in effizienter Weise gemeinsam mit Ecker & Partner die Werbewelten: offline, online und mobile.
  • Im Online-Bereich werden Social Media-Postings zur App-Bewerbung eingesetzt. Da bereits 66 % der Österreicher über ihr Mobiltelefon auf diverse Social Media Plattformen zugreifen, wurde darauf geachtet, dass – je nach Endgerät und Browser der zugreift – die geeigneten Links zum direkten Download im jeweiligen App-Store angezeigt werden. Interessierte, die über den PC aus zugreifen, werden umgehend zur Online Seite des jeweiligen Stores weitergeleitet. Zu allen Szenarien werden von IQ mobile die verschiedenen Trackingmethoden zur Verfügung gestellt.
  • Einen weiteren Teil bildet eine Mobile Advertising-Kampagne. Dafür werden Standard Banner sowie Rich Media Werbeformate auf Portalen im mobilen Internet sowie in anderen Apps geschalten, welche wiederum direkt in den jeweiligen App-Store verlinken und für jedes mobile Endgerät einen passenden Landepunkt bieten. Die mobilen Medien werden auf Basis der Zielgruppe ausgewählt und mit Display(CPM)aber vor allem Performance(CPC)-Werbung belegt. Erstere (CPM) erfüllt die Anforderung der Imagesteigerung in einer auf ein bestimmtes Alter eingeschränkten Zielgruppe, zweitere (CPC) bringt vor allem durch In-App-Banner gezielt kalkulierbare Downloads zum verfügbaren Medienbudget.

Zitate

KFV-Direktor Dr. Othmar Thann

„Im Ernstfall muss alles sehr schnell gehen – oft weiß man in Stresssituationen nicht genau, wie man sich verhalten soll. Die Drive & Help App bietet sowohl Unterstützung zur Vorbeugung und Vermeidung von Unfällen, fungiert aber auch als konkrete und schnelle Hilfe, wenn ein Schaden bereits eingetreten ist. Am iPhone bzw. Android Handy ist sie überall und jederzeit griffbereit.“

Dr. Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Roten Kreuzes

„Die App ist ein verlässlicher Begleiter im Straßenverkehr. Sie räumt Unsicherheiten in der Ersten Hilfe aus und motiviert Verkehrsteilnehmer zur Hilfsleistung“

Dr. Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Roten Kreuzes

„Die App ersetzt aber keinen Erste Hilfe-Kurs, sondern erinnert im Idealfall daran, diesen aufzufrischen.“

Mag. Michael Opriesnig, Marketingchef beim Österreichischen Rotes Kreuz

„Wir haben die App gemeinsam mit dem KFV gestartet um das Thema Erste Hilfe sowie Sicherheit im Straßenverkehr auf das Handy zu bringen und damit in andere Zielgruppensegmente. Die Bewerbungsoffensive soll helfen, dass noch mehr Menschen auf die App aufmerksam werden und im Notfall richtig helfen.“

Univ. Prof. Dr. Wolfgang Schreiber, Rotkreuz-Chefarzt

„Das Einzige, was man in der Ersten Hilfe falsch machen kann, ist nichts zu tun“

Univ. Prof. Dr. Wolfgang Schreiber, Rotkreuz-Chefarzt

„Jede Maßnahme, die ein Ersthelfer oder eine Ersthelferin unternimmt, erhöht die Überlebenschancen des Patienten. Mehr als 70 Prozent der Unfälle passieren in der Freizeit und zu Hause. Meist sind es die eigenen Kinder, Eltern oder Freunde, die Erste Hilfe brauchen. Erste Hilfe ist nicht schwer, kann aber Leben retten.“

Harald Winkelhofer, Gründer und Geschäftsführer IQ mobile

„Mobile Lösungen und Anwendungen schreien geradezu nach einer mobilen Bewerbung. Klingt logisch, ist es aber derzeit in der Praxis quer durch diverseste Branchen leider noch nicht. Aber das ist unsere tägliche Aufklärungsarbeit. Für mich ist dieses Projekt ein Beispiel für crossmediale Bewerbung de luxe und eines der besten Bewerbungs-Beispiele dieses Jahres. Und das noch vor einem wunderbaren Hintergrund, nämlich Menschen zu helfen.“

Links

Drive and Help, die Mobiltelefon-App von ÖRK und KFV

Medienberichte

Bilder

Screenshot Im Notfall (IN) - Schirm mit Notfallkontakt

Screenshot Im Notfall (IN) - Schirm mit Notfallkontakt

Drive and Help. Startscreen der Handy-App von ÖRK und KFV

Drive and Help. Startscreen der Handy-App von ÖRK und KFV

Erste-Hilfe Quiz bei der Mobiltelefon-Applikation Drive & Help

Erste-Hilfe Quiz bei der Mobiltelefon-Applikation Drive & Help

Nützlicher Bemswegrechner von Drive&help

Nützlicher Bemswegrechner von Drive&help

Besonders praktisch: der Unfallcoach hilft, das richtige zu tun, wenn man einen Unfall hat.

Besonders praktisch: der Unfallcoach hilft, das richtige zu tun, wenn man einen Unfall hat.

 

 

 

 

Banner

Für den Einsatz auf anderen Blogs und Webseiten wurden Banner produziert, die im Flash-Format vorliegen. Bitte schicken Sie uns eine kurze Nachricht, wenn Sie den Banner einbinden, damit wir abschätzen können, wieviele Menschen uns unterstützen. Die Banner setzten jeweils den so genannten „Click Tag“ ein, daher bitte immer mittels bereitgestelltem Sourcecode in die Seiten einbinden.

Verfügbar sind Banner in folgenden Formaten:

Kontakt

Pressestelle KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit)

Tel.: 05-77077-1919

E-Mail: pr@kfv.at

www.kfv.at

 

Österreichisches Rotes Kreuz

Mag. Andrea Winter
Presse- und Medienservice
Tel.: +43 1 589 00-153
Mobil: +43 664 823 48 54
E-Mail: andrea.winter@roteskreuz.at
www.roteskreuz.at

 

Über die Organisationen

Über das Kuratorium für Verkehrssicherheit

Das KFV versteht sich seit über 50 Jahren als der führender Meinungs- und Bewusstseinsbildner für das Thema Sicherheit in all seinen Facetten. Die Aufgabe ist es, Gefahrenquellen zu erforschen, das Unfallrisiko zu senken und zukunftsorientierte Antworten für ein sicheres Leben zu geben. Mehr Infos unter www.kfv.at

Über das Österreichische Rotes Kreuz

„Das Leben von Menschen in Not und sozial Schwachen durch die Kraft der Menschlichkeit verbessern“ – so lautet das Mission Statement des ÖRK. Die Erhaltung von Menschenleben ist oberstes Ziel. Tag für Tag anhand derselben Werte – der sieben Rotkreuz-Grundsätze: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit, Universalität. Aus Liebe zum Menschen. Das ÖRK bietet Erste-Hilfe-Kurse in ganz Österreich an. Mehr Infos www.roteskreuz.at

Über IQ mobile

IQ mobile betreut als einer der erfolgreichsten Mobile Marketing-Player im Alpen- und Südosteuropa-Raum namhafte internationale Kunden. Mit über 500 umgesetzten Kampagnen in 17 Ländern für 200 Kunden ist IQ mobile Vorreiter im Mobile Advertising. Mehr Infos unter www.iq-mobile.at

Geschrieben von Gerald Czech

30. Dezember 2011 um 12:01

Die größten Geschichten werden nie erzählt – The Greatest Stories are never told

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Das Rote Kreuz und 30 internationale Künstler bedanken sich musikalisch bei den freiwilligen Helfern – zu hören unter www.greatest-stories.com

Informationen

Eine Idee geht um die Welt.

  • Unter dem Namen „The Red Cross Volunteers“ stellen 30 Künstler – quer durch alle Genres – ihre Stimme und Instrumente in den Dienst der guten Sache. Das Ergebnis: ein Song, der ins Ohr geht, ein Text, der Gänsehaut erzeugt und eine Kooperation, deren Ziel es ist, die Welt ein klein wenig besser zu machen. Denn der Reinerlös kommt Projekten des Roten Kreuzes zugute.
  • „The Greatest Stories are never told“, komponiert von Peter Wolf,  interpretiert von den „Red Cross Volunteers“ Udo Lindenberg, Christina Stürmer, Bobby McFerrin, Lou Bega, Mickey Thomas – Starship, Peter Maffay, Siedah Garrett, Aloha from Hell, Udo Jürgens, Julian Rachlin, The BossHoss, Paul Young, The Commodores, Klaus Eberhartinger, Henning Wehland – Söhne Mannheims, Steve Lukather – Toto, Gavin DeGraw, Salif  Keita, Go West, Wang Chung, visualisiert von Regisseur Andreas Sulzer. Als Special Guests treten Schilegende Hermann Maier und Oscar-Preisträger Christoph Waltz auf.
  • Die größte Hilfsorganisation der Welt, die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, feiert das internationale Jahr der Freiwilligkeit. Was 1859 als Idee in Solferino, anlässlich einer Schlacht mit Tausenden Verletzten, von Henry Dunant geboren wurde, ist mittlerweile zum größten Sinnbild für Hilfe, Nächstenliebe und Menschlichkeit gewachsen und weltweit nicht mehr wegzudenken. Mehr als 100 Millionen freiwillige Helferinnen und Helfer setzen sich rund um den Globus für ihre Mitmenschen ein – unabhängig von Religion, Hautfarbe, Politik oder Kultur.
  • In Krieg und Frieden, in Krisen- und Katastrophengebieten, in allen Bereichen unserer Gesellschaft leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ihren Beitrag für eine bessere Welt – und das 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, in 186 Ländern der Welt.
  • Die Wichtigkeit dieses freiwilligen Engagements soll im gesamten kommenden Jahr noch stärker ins Bewusstsein rücken – 2011 wurde zum Jahr der Freiwilligkeit ausgerufen.
  • Rechtzeitig vor dem Freiwilligenjahr kommt – als Dankeschön an die weltweit 100 Millionen Freiwilligen des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds – am 3. Dezember ein brandneuer Rotkreuz-Song heraus.
  • Die CD der „Red Cross Volunteers“ ist seit 3. Dezember im Handel erhältlich oder unter www.greatest-stories.com als Download verfügbar. Der Vertrieb in Österreich wurde durch die freundliche Unterstützung von Hoanzl ermöglicht.
  • Die Weltpremiere für den Rotkreuz-Song „The Greatest Stories are never told“ am 3. Dezember, im Wiener ost klub. 30 internationale Künstler haben an dem Song mitgewirkt und zwei ließen es sich nicht nehmen trotz des starken Schneefalls dabei zu sein: Lou Bega und Stargeiger Julian Rachlin waren sichtlich berührt von Song und Video.
  • Peter Wolf, der Produzent und Komponist des Songs, war zur Premiere aus den USA angereist. Er hat die Künstler, viele davon sind persönliche Freunde, eingeladen, an dem Song mitzuwirken.
  • Andreas Sulzer ist der Regisseur des Videos, das die beteiligten Künstler und Unterstützer sowie die Arbeit des Roten Kreuzes zeigt: Weltweit im Einsatz wie das Rote Kreuz sind die verschiedenen Musikgenres, die der Song vereint. Mit einem Ziel: die Welt ein wenig besser zu machen.
  • Die Produktion wurde auch durch das Sponsoring der Raiffeisen Bank ermöglicht.

Zitate

Rotkreuz-Präsident Fredy Mayer

Freiwilliges Engagement ist eine besonders wichtige Säule jeder funktionierenden Gesellschaft

Das Rote Kreuz hat sich vorgenommen, all die Freiwilligen, die sich weltweit für die Gesellschaft einsetzen vor den Vorhang zu holen. Startschuss war der 3. Dezember 2010. Dann sollen schon so viele Freiwillige wie möglich hören wie dankbar wir ihnen für ihr Engagement sind – im neuen Rotkreuz-Song.

Mit dem Song-Projekt ist das Rote Kreuz wieder um ein paar Freiwillige reicher. Die Rede ist von den Künstlern, die allesamt ehrenamtlich und unentgeltlich dabei waren und ‚The Greatest Stories are never told’ erst möglich gemacht haben.

Rotkreuz-Generalsekretär-Stv. Werner Kerschbaum

Ein ideales Weihnachtsgeschenk, in dem viel Menschlichkeit steckt. Der Reinerlös aus dem Verkauf fließt direkt in Hilfsprojekte des Roten Kreuzes. Bereits am ersten Tag wurde der Song mehr als 6.000 mal als Download gekauft.

Peter Wolf

Weltstars von überall her – das passt zum Roten Kreuz, denn diese Organisation arbeitet auch überall auf der Welt. Alle Künstler waren sofort begeistert und die Arbeit an dem Song hat sehr viel Spaß gemacht.

Andreas Sulzer

Das Rote Kreuz ist eine weltumspannende Organisation. So wollten wir auch den Song machen: nicht alle Künstler an einem Ort zusammenholen, sondern Künstler aus allen Teilen der Welt überall auf der Welt aufnehmen. Wir sind mit einem mobilen Rekordingset zu den Künstlern gefahren und die Aufnahmen sind im Guerilla-Style entstanden, überall dort, wo wir waren, nicht nur in einem Studio.

Christina Stürmer:

Das Rotkreuz-Motto ‚Aus Liebe zum Menschen’ sagt eigentlich alles aus: die helfen, wenn es Not gibt – ganz einfach .

Peter Maffay:

Ich danke allen, die im Zeichen des Roten Kreuzes arbeiten – aus Liebe zum Menschen – und freue mich dabei zu sein.

Udo Jürgens:

Keine Organisation hat der Welt und den Menschen so geholfen wie das Rote Kreuz – wir sind dabei.

Udo Lindenberg:

Voll Power. Rotes Kreuz. Keine Panik – euer Udo.

Lou Bega

100 Millionen Menschen engagieren sich auf der ganzen Welt für das Rote Kreuz. Durch den Song habe ich die Chance, zu diesen Freiwilligen zu zählen und das ist einfach phantastisch.

Links

Fotos

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Fotos der Premierenparty auf dem Rotkreuz-Portal

Fotoverwendung nur im Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Charity-Projekt.

Videos

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Trailer auf youtube

Podcast

Medium: MP3
Link: MP3

Soundsnips der Weltpremiere

  • Die Idee für den Song „The greatest stories are never told“ erklärt der stv. Rotkreuz-Generalsekretär Dr. Werner Kerschbaum:
    Medium: MP3
    Link: MP3
  • Was ist der Gedanke hinter dem Song  „Die größten Geschichten werden nie erzählt“? Rotkreuz-Marketingchef Michael Opriesnig:
    Medium: MP3
    Link: MP3
  • Über die Herausforderungen berichtetRegisseur Andreas Sulzer:
    Medium: MP3
    Link: MP3
  • Wie das für die Künstler war, schildert Julian Rachlin:
    Medium: MP3
    Link: MP3
  • Warum er das gemacht hat, beantwortet er so:
    Medium: MP3
    Link: MP3
  • Wann hat Rachlin das Rote Kreuz kennengelernt?
    Medium: MP3
    Link: MP3
  • Auf die Frage: „Wer das Rote Kreuz kennt?“, antwortet Latin-Pop Sänger Lou Bega:
    Medium: MP3
    Link: MP3
  • Ob er das Rote Kreuz schon selbst gebraucht hat?
    Medium: MP3
    Link: MP3
  • Freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Rückgrat des Roten Kreuzes, weltweit und auch in Österreich, so die Rotkreuz-Pressesprecherin Andrea Winter.
    Medium: MP3
    Link: MP3
  • In welchen Bereichen sind die Freiwilligen beim Roten Kreuz tätig?
    Medium: MP3
    Link: MP3
  • Lou Bega hat auch freiwillig am Songprojekt „greatest stories“ mitgearbeitet, er ist damit auch einer der 100 Millionen Freiwilligen des Roten Kreuzes. Warum er das gemacht hat, erklärt er so:
    Medium: MP3
    Link: MP3
  • Die CD ist ja auch als Geschenk geeignet Rotkreuz-Generalsekretär-STv Werner Kerschbaum:
    Medium: MP3
    Link: MP3

Berichte zum Song

Kontakt

Mag. Andrea Winter

Österreichisches Rotes Kreuz
Presse- und Medienservice

Tel.: +43 1 589 00-153

E-Mail: andrea.winter@roteskreuz.at

Mag. Gerald Czech

Österreichisches Rotes Kreuz
Neue Medien

Tel.: +43 1 58900-154

E-Mail: gerald.czech@roteskreuz.at

Twitter:

Geschrieben von Gerald Czech

8. Dezember 2010 um 18:42

Rotkreuz-Tipps: erste Hilfe bei Motorrad-Unfällen

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Bei Bewusstlosigkeit muss der Helm abgenommen werden

Informationen:

  • Zweiradfahrer sind einer Vielzahl von Gefahren ausgeliefert. Nässe, Laub, Geschwindigkeit, das Übersehen durch Autofahrer – egal, was als Ursache für einen Unfall gilt, im Fall des Falles bleibt dem Motorradfahrer nur Bekleidung und Helm als Knautschzone.
  • Viele Zweirad-Freunde nutzen die ersten sonnigen Frühlingstage und die bevorstehenden Osterfeiertage für einen Motorradausflug. Mit dem Start der Motorradsaison beginnt auch wieder die Debatte, ob man einem verunfallten Biker nun den Helm abnehmen soll oder nicht.
  • Ist der Verletzte ohne Bewusstsein, muss der Helm zur Kontrolle der Atmung bzw. zur Sicherung der Atemwege abgenommen werden.
  • Wenn möglich sollten hierbei zwei Helfer zusammenarbeiten.  Der Helm muss unter vorsichtigem Zug abgenommen werden. Ein Ersthelfer kniet oberhalb des Kopfes, erfasst seitlich mit beiden Händen den Helm und richtet den Kopf des Patienten unter leichtem Zug gerade. Der zweite Ersthelfer kniet seitlich neben dem Kopf des Verunglückten, klappt das Visier oder Sichtglas hoch, entfernt gegebenenfalls die Brille und öffnet den Kinnriemen. Während der Helmabnahme sorgt der zweite Helfer für die Fixierung des Kopfes. Dazu greift er mit der einen Hand unter den Nacken, mit der anderen Hand umfasst er das Kinn des Verunglückten.
  • Dann muss die Atmung überprüft und mit den lebensrettenden Sofortmaßnahmen begonnen werden.
  • Die korrekte Helmabnahme lernt man in den Erste-Hilfe-Kursen, die an allen Rotkreuz-Dienststellen angeboten werden.
  • Ein so genannter Erste-Hilfe-Coach unterstützt am Mobiltelefon das Erlernen der richtigen Maßnahmen zur ersten Hilfe.

Zitate:

„Erste Hilfe rettet Leben“, so der Rotkreuz-Chefarzt Dr. Wolfgang Schreiber. „Wir bieten in ganz Österreich Kurse an, in denen gelehrt wird, was im Notfall zu tun ist. Ich kann nur jedem Menschen raten, das Erste-Hilfe-Wissen aufzufrischen. Denn man kommt leicht in eine Situation, in der man entweder helfen muss, oder selbst Hilfe benötigt.“

„Ein Sturzhelm schützt den Kopf vor Verletzungen, er birgt aber auch die Gefahr des Erstickens, wenn ein Motorradfahrer nach einem Sturz das Bewusstsein verliert“, sagt Rotkreuz-Chefarzt Dr. Wolfgang Schreiber.

„Ein Ersthelfer kniet oberhalb des Kopfes, erfasst seitlich mit beiden Händen den Helm und richtet den Kopf des Patienten unter leichtem Zug gerade“, erklärt Schreiber. „Der zweite Helfer kniet seitlich neben dem Kopf, klappt das Visier hoch, entfernt gegebenenfalls die Brille und öffnet den Kinnriemen. Während der Helmabnahme sorgt der zweite Helfer für die Fixierung des Kopfes.“

Links:

Weitere Infos zur ersten Hilfe auf www.erstehilfe.at

Fotos:

Rotes Kreuz)

Hilfe nach einem Motorradunfall (Quelle:Rotes Kreuz)

Rotes Kreuz)

Hilfe nach einem Motorradunfall (Quelle:Rotes Kreuz)

Video:

http://www.roteskreuz.at/kurse-aus-weiterbildung/erste-hilfe/erste-hilfe-dvd/bikertreff/

Auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=ECtDRnl2Prc&feature=channel_page

Podcasts:

Links:

Kontakt

Mag. Thomas Marecek
Österreichisches Rotes Kreuz
Presse- und Medienservice
Tel.: +43 1 589 00- 151
Mobil: +43 664 823 48 02
E-Mail: thomas.marecek@roteskreuz.at
www.roteskreuz.at

Geschrieben von Gerald Czech

10. April 2009 um 11:33

Rotes Kreuz: Neuer Internetauftritt verbessert die Information

4 Kommentare

[subheadline]Barrierefreier moderner Webauftritt der größten humanitären NGO in Österreich [/subheadline][body]

  • Nach weit über einem Jahr Vorbereitungszeit ist es nun so weit. Die neue Rotkreuz-Homepage – das wohl größte humanitäre österreichische NGO-Portal – ist unter www.roteskreuz.at online gegangen.
  • Grundintention hinter dem neuen Konzept war die klare und offene Kommunikation der Leistungsbereiche und die zugängliche Struktur, um auf wesentliche aktuelle Informationen auch rasch zugreifen zu können.
  • Klares und einfaches Design und reduzierte auf das wesentliche beschränkte Navigation ohne optischem „Schnickschnack“ erleichtern das rasche Auffinden von Informationen.
  • Ebenfalls neu, die sprechenden URLs, die nicht nur den UserInnen rascher einen Überblick über die tatsächlichen Inhalte und deren Auffindbarkeit bieten, sondern auch zur Optimierung der Suchmaschinenergebnisse dienen.
  • Auch auf die Barrierefreiheit (Stichwort WAI-Guidelines: http://de.wikipedia.org/wiki/Web_Accessibility_Initiative) wurde speziell geachtet. Die Seite entspricht dem WAI AA-Standard, eine Funktion die dem Roten Kreuz als soziale und humanitäre Organisation ganz wichtig war.
  • Der Blutspendebereich auf www.blut.at wurde ebenso einem Relaunch unterzogen. In gewohnter Weise finden sich alle österreichischen Blutspendetermine und viel an nützlicher Information auf dieser Microsite im Rahmen des Gesamtwebauftritts des Österreichischen Roten Kreuzes.
  • Auf jobs.roteskreuz.at findet man unterschiedlichste Stellenangebote beim Roten Kreuz aus ganz Österreich und man kann sich auch gleich online bewerben.
  • Internationale Projekte und ihre Schwerpunkte finden auf der neuen Seite erstmalig Platz. Dort findet man auch kurze Informationen zu den Österreichischen Rotkreuz-Delegierten und zu den jeweiligen Projekten und Angaben über die Tätigkeiten vor Ort.
  • Unterschiedliche jederzeit abonnierbare Newsletter ergänzen die Informationen.
  • Das Konzept wurde von der Wiener Agentur Datenwerk unter der Leitung und maßgeblichen Mitarbeit von Wolfgang Zeglovits erstellt. Auch die Grafik und das gesamte Projektmanagement wurde von Datenwerk umgesetzt.
  • Die technische Umsetzung erledigten die Profis von World Direct, die aus Sistrans bei Innsbruck alle Wünsche der Auftraggeber, zum Teil über das Konzept hinausgehend – sehr gut umgesetzt haben.
  • Beim Transfer und bei der Umarbeitung des redaktionellen Content hat sich die Firma Info Media, unser langjähriger Partner in diesem Bereich sehr bewährt.
  • Als Ergänzung zur klassischen Website wurden auch schon mehrere Blogs auf blog.roteskreuz.at ins Leben gerufen. Beispielsweise der Blog vom Webmaster des Österreichischen Roten Kreuzes Gerald Czech (blog.roteskreuz.at/redcrosswebmaster), wo das Thema Internet, Web und Rotes Kreuz aus einer subjektiveren Perspektive betrachtet wird.

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„Auf einer online Plattform bieten wir rund um die Uhr Informationen zu unseren Leistungsbereichen und aktuelle News über die wichtige Rotkreuz-Arbeit in Österreich und in der ganzen Welt“, freut sich Rotkreuz-Präsident Fredy Mayer über den neuen Internetauftritt des Österreichischen Roten Kreuzes.

„Wir sprechen mit diesem Auftritt gleichermaßen die Österreichische Bevölkerung an, für die wir flächendeckend unsere umfangreichen Dienstleistungen anbieten, wie unsere fast 50.000 Freiwilligen und hauptberuflichen Mitarbeiter“, so Mayer weiter.

„Das Konzept für die neue Homepage wurde von der Innovationsagentur Datenwerk (www.datenwerk.at) erstellt und von world-direct (www.world-direct.at) umgesetzt. Natürlich sind auch Rotkreuz-Expertinnen aus den Dienststellen und Landesverbänden in das Projekt eng eingebunden – schließlich ist die Idee ja, über kurz oder lang auch die regionalen Rotkreuz-Webseiten in das gemeinsame Portal einzubinden“, so Gerald Czech, Projektleiter und Webmaster des Österreichischen Roten Kreuzes.

„Eine Usability-Studie hat bestätigt, dass diese Ziele durch das klare optische Design und die zugrundeliegende Navigationsstruktur erreicht wurden. Interaktive Inhalte, wie ein online erste Hilfe Kurs, oder zahlreiche Tipps, beispielsweise für die Katastrophenvorbeugung erweitern das breite Informationsangebot“, so Gerald Czech weiter: „Die Barrierefreiheit ist ein wesentlicher Grund für unsere Entscheidung gewesen, den Rotkreuz-online-Auftritt neu zu gestalten. Mit dem Open Source CMS Typo3 wurde meiner Meinung nach ein geeignetes Produkt gewählt, das unsere Bedürfnissen genügt und gleichermaßen einfach in der Handhabung und skalierbar ist.“

„Neue Medien sind ein wesentlicher Bestandteil unserer integrierten Kommunikation“, erklärt der Bereichsleiter für Marketing und Kommunikation im Österreichischen Roten Kreuz Michael Opriesnig. „Als Zielkundengruppen kommen Hilfesuchende und ihre Angehörigen genauso zu den benötigtem Informationen, wie Behörden oder allgemeine InteressentInnen. Ein wesentliches Element für alle SpenderInnen ist auch die Möglichkeit, auf spende.roteskreuz.at mittels Kreditkarte, oder per online-Überweisung rasch und einfach online für das Österreichische Rote Kreuz zu spenden“

Wolfgang Zeglovits, GF von Datenwerk meint zum erfolgreichen Projekt: „Die Benutzerinnen und Benutzer sofort zu den gewünschten Informationen u bringen, das war unser großes Ziel bei der Erstellung des Konzepts für die neue Rotkreuz-Website. Die allgemeine Startseite ist der virtuelle Ausgangspunkt auf dem jeder Bereich des Roten Kreuz seinen Platz findet. Leicht zu überfliegende Themen, die zum Klick in die Tiefe einladen, sollen den Benutzern die Navigation zum gewünschten Inhalt erleichtern. Zusätzlich orientiert sich die Navigationsleiste an den Aufgaben des ÖRK. Die Querverweise, die auf allen Seiten zu finden sind, erhöhen den Servicecharakter und zeigen verwandte Themen auf, die vielleicht aus Sicht der Organisation ganz anders abgelegt worden wären. Interaktive Bereiche, Kommentare und das Einbinden von bestehenden Services, wie zB. online zu spenden, sowie die Sammlung der fremdsprachigen Inhalte runden den Auftritt ab.

Der Relaunch des Webauftritts des Roten Kreuz ist ein besonderes Vorhaben und bedarf entsprechender Vorbereitung, Koordination und Dokumentation. Unsere Aufgabe im Projektmanagement bestand darin, Zeit und Kosten unter Kontrolle zu haben und dabei das Konzept nicht aus den Augen zu verlieren. Die Konstante im gesamten Projekt waren die zuverlässigen Partner. Das firmenübergreifende Teamwork ermöglichte uns
allen, gute Arbeit in den zugeteilten Bereichen zu leisten. Für die erfolgreiche Zusammenarbeit möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.

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[links]Informationen rund um die umfangreichen sozialen Leistungsbereiche des Roten Kreuzes finden Sie auf www.roteskreuz.at.

einige Links zu Rotkreuz-Unterseiten:

Links zu unseren Partnern

[/links]
[multimedia]

  • Foto Präsident Fredy Mayer (Credit: ÖRK/Bernhard Schramm)

ÖRK-Präsident Fredy Mayer

  • Foto Bereichsleiter Marketing und Kommunikation Michael Opriesnig (Credit ÖRK/Anna Stöcher)

Michael Opriesnig

  • Foto Webmaster Gerald Czech (Credit ÖRK/Anna Stöcher)

Foto Gerald Czech

  • Screenshots (Credit: ÖRK)

Screenshot www.roteskreuz.at StartseiteScreenshot www.blut.atScreenshot www.roteskreuz.at Detailseite

  • Symbolbilder

Symbolfoto User beim Rotkreuz-Online-Erste-Hilfe-KursSymbolbild Hand und Tastatur

[/multimedia]

[contact]ÖRK-Pressestelle Mag. Andrea Winter

Tel.: 01/589 00-151 Mobil: 0664/264 76 02

E-Mail: andrea.winter@roteskreuz.at

www.roteskreuz.at[/contact]

[dateline]18. März 2008[/dateline]

Geschrieben von Gerald Czech

18. März 2008 um 13:56

Wer hilft gewinnt: Die Rotkreuz-Lotterie 2007

Keine Kommentare

[subheadline]Die Lotterien in den letzten Jahren waren ein großer Erfolg – Projekte in ganz Österreich konnten durch den Verkauf der Lose realisiert werden.[/subheadline]

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  • Auch dieses Jahr veranstaltet das Österreichische Rote Kreuz eine Lotterie unter dem Motto „Wer hilft gewinnt“.
  • Mitspielen zahlt sich doppelt aus – da der Reinertrag der Lotterie für den Ausbau der Hilfeleistungen des Österreichischen Roten Kreuzes und somit für einen guten Zweck verwendet wird!
  • Der diesjährige Hauptpreis ist ein Einfamilienhaus der Firma Romberger. Weitere Preise sind vier VW Autos, Wohnungseinrichtungen von XXXLutz, Reisen von Ruefa, sowie zahlreiche andere Preise.
  • Bei der ROTKREUZLOTTERIE2007 warten insgesamt 23.460 (!) Gewinne auf Sie: ein Lipor Massivfertig-Haus im Wert von
    € 203.000,–, sowie vier tolle Autos von VW (Passat, Golf, Fox und Polo). Weiters können Sie Wohnungseinrichtungen von XXXLutz und Traumurlaube von RUEFA Reisen gewinnen. Zusätzlich gibt es noch 23.400 Erste-Hilfe-Pakete zu gewinnen: Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Gerald Czech

20. September 2007 um 11:58

Abgelegt in Chronik,Lotterie

Kopie von: Team Österreich – Hitradio Ö3 und das Österreichische Rote Kreuz suchen Menschen die anpacken.

3 Kommentare

[links][body]

Warum?

  • Das Hitradio Ö3 und das Rote Kreuz haben heute im Katastrophenhilfezentrum des Österreichischen Roten Kreuzes eine groß angelegte Public-Value-Aktion mit dem Titel „Team Österreich“ gestartet. Mit der Unterstützung des gesamten ORF werden Menschen gesucht, die bereit sind, anzupacken und als „Team Österreich“ zu helfen. Wenn im Fernsehen die Bilder von Naturkatastrophen zu sehen sind und das Radio in Sonderformaten durchgehend darüber berichtet, dann entsteht stets eines: eine überwältigende Bereitschaft, sofort zu helfen – nicht nur mit Geld, sondern auch mit den eigenen Händen. Doch an wen wendet man sich in so einem Fall? Wer sagt einem, wo man wie von großem Nutzen sein kann? Diese vorhandene Hilfsbereitschaft wird künftig im „Team Österreich“ kanalisiert: Oe3.ORF.at/teamoesterreich.

Lies den Rest des Artikels »

Geschrieben von Gerald Czech

21. August 2007 um 15:41