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#getsocial: Ergebnisse der Jugendkampagne

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EINLEITUNG

Wenn wir vom Roten Kreuz als größ­te huma­ni­tä­re Orga­ni­sa­ti­on der Welt sagen, dass die Jugend unse­re Zukunft ist, so ste­hen wir im Feld der Kom­mu­ni­ka­ti­on nicht allei­ne da. Nahe­zu alle Kom­mu­ni­ka­to­rin­nen und Kom­mu­ni­ka­to­ren wol­len jugend­li­ches Image für ihre Mar­ken ver­mit­teln und ver­mehrt jun­ge Men­schen zu Inter­ak­tio­nen anre­gen. Obwohl Maga­zi­ne wie der Stern den „Abschied vom Jugend­wahn“ schon vor zehn Jah­ren titel­ten, ist die­ser nar­ra­tiv in der Kom­mu­ni­ka­ti­on noch immer all­ge­gen­wär­tig.

Jugend 2.0 ?

Doch mit der radi­ka­len Indi­vi­dua­li­sie­rung und dem Wan­del der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le kam auch die Auf­split­tung. Konn­ten frü­her ein­zel­ne Jugend­kul­tu­ren klar gegen­ein­an­der abge­grenzt wer­den, ver­schwim­men die Gren­zen immer mehr, auch die Gren­zen zwi­schen den Alters­grup­pen. Jung zu sein bedeu­tet heut­zu­ta­ge viel mehr einen Lebens­stil zu füh­ren, der vom Alter ent­kop­pelt ist. In die­sem Sin­ne gibt es durch­aus sehr alte 14-Jährige und äußer­st jun­ge 40-Jährige.

Für das Öster­rei­chi­sche Rote Kreuz – die größ­te huma­ni­tä­re Frei­wil­li­gen­or­ga­ni­sa­ti­on in Öster­reich – ist das The­ma Jugend essen­ti­ell. Im Bereich der frei­wil­li­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sehen wir bei unter 25-Jährigen die star­ke Moti­va­ti­on, ande­ren zu hel­fen.

Das The­ma Jugend hat die Füh­rungs­kräf­te des Roten Kreu­zes daher in den ver­gan­ge­nen Jah­ren schon inten­siv beschäf­tigt, wur­de doch ein Stra­te­gie­pro­zess umge­setzt, um einer­seits Ange­bo­te für jun­ge Men­schen bereit­zu­stel­len und ande­rer­seits den jun­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern mehr Stim­me und Ein­fluss in Gre­mi­en zu geben. Es geht in unse­ren Anstren­gun­gen immer um die drei unter­schied­li­chen Stakeholder-Aspekte von jun­gen Men­schen:

  • einer­seits jugend­li­che Anspruchs­grup­pen in der Kom­mu­ni­ka­ti­on,
  • ande­rer­seits Jugend­li­che als Emp­fän­ge­rin­nen von Leis­tungs­an­ge­bo­ten sowie
  • als frei­wil­li­ge Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter.

Im Anschluss an die stra­te­gi­schen Pla­nun­gen für die Gesamt­or­ga­ni­sa­ti­on in den ver­gan­ge­nen Jah­ren wur­de das Jahr 2014 aus­ge­wählt, um die Maß­nah­men der inte­grier­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on in die­sem Seg­ment zu star­ten. Wie immer im föde­ra­len Multistakeholder-Umfeld des Roten Kreu­zes ist die koor­di­nier­te Kam­pa­gnen­pla­nung gemein­sam mit den kofi­nan­zie­ren­den Lan­des­or­ga­ni­sa­tio­nen bereits Teil der Kam­pa­gne selbst, weil die­se Aus­hand­lungs­pro­zes­se gemein­sa­mes Ver­ständ­nis und Koor­di­nie­rung der Ziel­hier­ar­chien und Bot­schaf­ten mit­brin­gen. In die­sem Fal­le wur­de die Zahl der Sta­ke­hol­der auf­grund des Jugend-Tryptichons (Kommunikations-Anspruchsgruppe, Leistungsempfänger/in, Mitarbeiter/in) noch ein­mal kom­ple­x­er.

Maßgeschneiderter integrierter Ansatz

Dafür konn­te ein spe­zi­fi­sch auf die wohl ein­zig­ar­ti­gen Bedürf­nis­se des Roten Kreu­zes geschnei­der­tes inte­grier­tes Kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­ge­bot gemein­sam mit meh­re­ren Agen­tur­part­nern geplant, kon­zep­tio­niert und umge­setzt wer­den – wie die Ergeb­nis­se schluss­end­li­ch zei­gen auch sehr erfolg­reich.

MANAGEMENT SUMMARY

Auch wenn nam­haf­te Jugend­for­scher immer wie­der kri­ti­sie­ren, dass jun­ge Men­schen in Öster­reich nur kon­sum­ori­en­tiert sei­en, ego­is­ti­sch und gleich­gül­tig, woll­ten wir mit dem Kom­mu­ni­ka­ti­ons­schwer­punkt im Som­mer 2014 zei­gen, dass dem nicht so ist.

Das Rote Kreuz ver­fügt in Öster­reich über ein Netz­werk von über 76.000 frei­wil­li­gen, beruf­li­chen und zivil­dienst­leis­ten­den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern. Dabei sind beson­ders die unter 25-Jährigen das Rück­grat der Orga­ni­sa­ti­on im Frei­wil­li­gen­be­reich.

Bei die­ser Kam­pa­gne wur­de in einem inte­grier­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­satz erst­mals der Schwer­punkt in der digi­ta­len Sphä­re gesetzt. Digi­ta­le (und vor allem Soci­al Media-Elemente) in der jugend­li­chen Kernsta­ke­hol­der­grup­pe wur­den durch klas­si­sche Tools und Offline-Aktivitäten ergänzt. Dabei wur­de auf die Auf­wer­tung des Begrif­fes sozi­al / soci­al durch die Ent­wick­lun­gen der letz­ten Jah­re gesetzt und zu sozia­lem Enga­ge­ment mit „get soci­al“ auf­ge­ru­fen: Ins­ge­samt konn­ten allein auf digi­ta­lem Weg über 14 Mil­lio­nen Per­so­nen erreicht wer­den.

Die Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mit­ar­bei­ter waren Bot­schaf­ter und Kom­mu­ni­ka­to­ren der Kam­pa­gne und haben on- und off­line gezeigt, was „gemein­sam mehr“ heißt und wie man damit Men­schen in Not hel­fen kann.

Das Öster­rei­chi­sche Rote Kreuz, sei­ne Lan­des­ver­bän­de und Dienst­stel­len haben mit der Kam­pa­gne „#get­so­ci­al“ auf­ge­zeigt und bewie­sen, dass es gera­de die Jugend ist, auf die man sich ver­las­sen kann, wenn es ums Hel­fen geht und noch mehr jun­ge Men­schen für sozia­les Enga­ge­ment und die Idee der Mensch­lich­keit begeis­tert. Die Bekannt­heit und die Mar­ken­wer­te des Roten Kreu­zes konn­ten – wie inten­diert – auch tat­säch­li­ch gestei­gert wer­den.

KOMMUNIKATIONSKONZEPT

Ausgangssituation

Das Rote Kreuz in der Wahrnehmung von außen

Das Öster­rei­chi­sche Rote Kreuz zählt zu den bekann­tes­ten Mar­ken in Öster­reich, nicht nur im Nonprofit-Bereich. So lis­tet der Young&Rubicam Brand Asset Valua­tor das Rote Kreuz regel­mä­ßig unter den Top 20 Mar­ken in Öster­reich. Die Orga­ni­sa­ti­on ist bekannt und steht für Ver­trau­en, Hil­fe, Ver­ant­wor­tung, Zuver­läs­sig­keit, Ehr­lich­keit und Kom­pe­tenz.

Betrach­tet man in den Umfra­gen die ver­schie­de­nen Alters­grup­pen, so kann man in den ver­gan­ge­nen Jah­ren fest­stel­len, dass gera­de im Bereich der sehr jun­gen und jun­gen Öster­rei­che­rin­nen und Öster­rei­cher im Alters­seg­ment von 13 – 25 die Bekannt­heit, aber auch die Sym­pa­thie signi­fi­kant nied­ri­ger sind als in den Alters­seg­men­ten, die direkt mit dem Roten Kreuz und sei­nen Leis­tun­gen zu tun haben. Zusätz­li­ch fällt auf, dass gera­de im urba­nen Raum die­se Wer­te noch gerin­ger sind.

Jugend­kul­tur­for­scher unter­stel­len der Jugend regel­mä­ßig, sie sei ego­is­ti­sch und kon­sum­ori­en­tiert, eine Erfah­rung, die man im Roten Kreuz nicht teilt, sind doch unter 25-Jährige das Rück­grat der Orga­ni­sa­ti­on im Frei­wil­li­gen­be­reich.

Das Thema Jugend nach innen

Seit dem Jahr 2010 wur­de dem The­ma Jugend im Roten Kreuz ein stra­te­gi­scher Schwer­punkt gewid­met. Inter­ne Struk­tu­ren wur­den dafür vor­be­rei­tet, einer­seits das Augen­merk auf jun­ge Sta­ke­hol­der zu legen und die Orga­ni­sa­ti­on noch fit­ter für das Enga­ge­ment jün­ge­rer Men­schen zu machen und ande­rer­seits jun­ge Men­schen auch in den Ent­schei­dungs­gre­mi­en zu ver­an­kern. Umge­setz­te Maß­nah­men dar­aus – retro­spek­tiv betrach­tet auch inter­ne Vor­be­rei­tungs­ar­bei­ten für die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten 2014 – waren die Koop­tie­rung von Jugendvertreter/innen in das höchs­te sta­tu­ta­ri­sche Gre­mi­um, die Prä­si­den­ten­kon­fe­renz des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes und in die regel­mä­ßi­ge Tagung der Landesgeschäftsführer/innen. Auf Bun­des­ebe­ne wur­de ein Bereich „Jugend“ ins Leben geru­fen, der direkt der Geschäfts­füh­rung unter­stellt ist und daher orga­ni­sa­ti­ons­in­tern die­sel­be „sym­bo­li­sche“ Wich­tig­keit hat, wie Ein­satz­ma­nage­ment oder Pfle­ge & Betreu­ung.

Im Zuge die­ser Vor­be­rei­tun­gen wur­den auch die Leis­tungs­be­rei­che eva­lu­iert und opti­miert, in denen sich die Jugend­li­chen als frei­wil­li­ge Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter im Roten Kreuz ein­brin­gen kön­nen. Ande­rer­seits wur­den Informations-, Beratungs- und auch Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te für jun­ge Men­schen ent­wi­ckelt und aus­ge­baut, die für die­se als Ziel­grup­pen erbracht wer­den.

Ziele der Kampagne

Die Ziel­for­mu­lie­rung als Auf­trag an das Kam­pa­gnen­team war mehr­stu­fig. Einer­seits mus­s­te nach innen gewirkt wer­den, um den Stra­te­gie­pro­zess auch nach­hal­tig kom­mu­ni­ka­tiv zu ver­an­kern, ande­rer­seits war die exter­ne Wir­kung Haupt­schwer­punkt des erfolg­reich umge­setz­ten Kon­zepts.

Stakeholder und Kommunikationsziele

Die Zie­le wur­den von Beginn an nach Sta­ke­hol­der­seg­men­ten geclus­tert. Bei der Gestal­tung der Jugend­kam­pa­gne stand als pri­mä­re exter­ne Sta­ke­hol­der­grup­pe jene der 14- bis 18-Jährigen im Fokus. Als wei­te­re Sta­ke­hol­der wur­den Per­so­nen aus dem Umfeld von Jugend­li­chen defi­niert. Die­se Sekund­är­ziel­grup­pe ist im Alter von 25+, und umfasst Eltern, Fami­li­en­mit­glie­der, Leh­rer, Arbeit­ge­ber, etc.

Im Kon­kre­ten erga­ben sich daher für die Ziel­for­mu­lie­rung fol­gen­de all­ge­mei­ne und spe­zi­fi­sche Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zie­le:

Bekannheit im Bereich 14 – 18 Jahre

  • Bekannt­heit des Roten Kreu­zes bei jun­gen Men­schen wei­ter stei­gern.

Imageziele im Bereich 14 – 18 Jahre

  • Mar­ken­wer­te des Roten Kreu­zes bei Jugend­li­chen wei­ter stei­gern (Sym­pa­thie).

Wirkungsziele im Bereich 14 – 18 Jahre

  • Jugend­li­che über Mög­lich­kei­ten des sozia­len Enga­ge­ments infor­mie­ren.
  • Jugend­li­che zu sozia­lem Enga­ge­ment bewe­gen.
  • Zukünf­ti­ge Rotkreuz-Freiwillige gewin­nen.
  • Jugend­li­che als Jugendgruppen-Mitglieder oder -Betreu­er/innen gewin­nen.

Imageziele in der Sekundärzielgruppe 25+

  • Das Umfeld der Jugend­li­chen über Rotkreuz-Angebote infor­mie­ren und damit die Mar­ke ins­ge­samt „jün­ger“ machen.

Wirkungsziele interne Stakeholder

  • Die inter­nen Sta­ke­hol­der die­nen einer­seits als Ver­stär­ker der Kam­pa­gne, ande­rer­seits wird auch das Mar­ken­bild inner­halb der Orga­ni­sa­ti­on durch die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten ver­än­dert. Aus die­sem Grun­de hat die­ser Kam­pa­gnen­teil auch beson­de­re Bedeu­tung.

Kommunikationsstrategie

Die Zie­le der Kam­pa­gne sind mittel- bis lang­fris­tig gesteckt. Ein Drei-Säulen-Modell für das Enga­ge­ment soll als theo­re­ti­sches Kon­strukt zei­gen, in wel­chen Ebe­nen die Inter­ak­ti­ons­py­ra­mi­de in der Kern­an­spruchs­grup­pe ange­legt wer­den kann.

Die­se Säu­len sind:

  1. Bekannt­heit stei­gern
  2. Mar­ken­wert stei­gern (Image)
  3. Enga­ge­ment stei­gern (Wir­kung)

Für die drei Ebe­nen des Enga­ge­ments, im Rah­men die­ser Kam­pa­gne wird auf die bei­den ers­ten Säu­len das Haupt­au­gen­merk gelegt, da Enga­ge­ment eine mittel- bis lang­fris­ti­ge Ent­schei­dung ist, die zudem nicht unmit­tel­bar inner­halb unse­rer Orga­ni­sa­ti­on erfol­gen muss und daher hin­sicht­li­ch der Wir­kungs­kon­trol­le pro­ble­ma­ti­sch ist.

Die­ser Ansatz soll­te mul­ti­modal und mul­ti­me­dial in den Kernsta­ke­hol­der­grup­pen umge­setzt und in den wei­te­ren Sta­ke­hol­der­seg­men­ten bekannt gemacht wer­den.

Grund­la­ge für die Detail­pla­nung war die Teil­nah­me an den Mar­ket Jugend­stu­di­en seit 2010 und der regel­mä­ßig rotkreuz-intern statt­fin­den­de „Stim­mungs­ba­ro­me­ter“, um Inhal­te, Ide­en und auch bestehen­de Image­wer­te der jun­gen Ziel­grup­pen zu erfas­sen. Die Stra­te­gie wur­de gemein­sam mit der Agen­tur Mono­pol ent­wi­ckelt, für die Her­an­ge­hens­wei­se an das Umfeld der Jugend­li­chen zeich­net Sil­ber­ball ver­ant­wort­li­ch. Wei­te­re Agen­tur­part­ner waren Die Socia­lis­ten für die #Hashtag-Kampagne und IQmo­bi­le setz­te eine mobi­le Marketing-Aktion per SMS um.

Strategischer Ansatz

Als stra­te­gi­scher Ansatz wur­de eine mul­ti­me­dia­le Multilevel-Multistakeholder-Kampagne mit einem star­ken Soci­al Media-Schwerpunkt ange­dacht, die an die Lebens­rea­li­tät jun­ger Men­schen anschließt, die bestehen­den Sto­ries aus dem Roten Kreuz auf­greift und mit Mit­teln des Sto­ry­tel­lings noch mehr jun­ge Men­schen von der Idee der Mensch­lich­keit begeis­tert. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on soll zunächst Reich­wei­te im Alters­seg­ment brin­gen, um in wei­te­rer Fol­ge die Bekannt­heit und Sym­pa­thie (also Image) zu ver­bes­sern, was mit­tel­fris­tig zu Inter­na­li­sie­rung der Rotkreuz-Ideen führt und ver­mehrt jun­ge Men­schen zum Enga­ge­ment (Wir­kung) bringt.

Der Slogan #getsocial als zentrales Element der Jugendkommunikation

Als zen­tra­le Kam­pa­gnen­idee dazu wur­de ein Slo­gan ent­wi­ckelt, unter dem die gesam­ten Jugendkommunikations-Aktivitäten gestellt wer­den: #get­so­ci­al. Damit ist geplant, das in jun­gen Milieus durch­aus nega­tiv kon­no­tier­te Adjek­tiv „sozi­al“ auf­zu­wer­ten, und mit „soci­al“ den kom­mu­ni­ka­ti­ven Kon­nex von rea­lem pro­so­zia­len Ver­hal­ten und sozia­len Medi­en zu schaf­fen.

Dabei kann „soci­al“ in drei ver­schie­de­nen Wei­sen ver­stan­den wer­den:

  1. Einer­seits als prak­ti­sch mensch­li­ches Ver­hal­ten, also im Sin­ne des Rotkreuz-Grundsatzes der Huma­ni­tät.
  2. Zwei­tens als sozia­les Netz der Fami­lie und Freun­de, wie es auch das Rote Kreuz für Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter dar­stellt,
  3. und schluss­end­li­ch drit­tens als Soci­al Media, also Face­book & Co.

Kernbotschaften

Als Kern­bot­schaf­ten wur­den defi­niert:

  1. Du tust oft schon etwas Sozia­les, von dem du nicht wuss­test, dass es auch die Grund­idee des Roten Kreu­zes ist.
  2. Jun­ge Men­schen sind bes­ser, als ihr Ruf: sie enga­gie­ren sich und hel­fen ande­ren ger­ne.
  3. Jeder kann sich sozi­al enga­gie­ren, Help­Stars , die huma­ni­tä­re Jugend­platt­form des Roten Kreu­zes, ist die Platt­form, um die­ses Enga­ge­ment sicht­bar zu machen.

Maßnahmen

Grund­idee für die Kom­mu­ni­ka­ti­on war es, einen Inter­ak­ti­onstrich­ter mit meh­re­ren Ein­gän­gen zu kon­stru­ie­ren, über den wir die ein­zel­nen Sta­ke­hol­der­seg­men­te gen­au nach den jewei­li­gen Bedürf­nis­sen infor­mie­ren und ser­vicie­ren kön­nen. Dazu wur­de zu Beginn fest­ge­legt, dass die digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on zu den Haupt­s­ta­ke­hol­der­grup­pen immer über das huma­ni­tä­re Jugend­por­tal kana­li­siert wird, das gemein­sam von Öster­rei­chi­schem Roten Kreuz und Öster­rei­chi­schem Jugend­rot­kreuz betrie­ben wird.

Eine wei­te­re durch­gän­gi­ge Kom­mu­ni­ka­ti­ons­maß­nah­me ist die Gestal­tung eines Gesamt­kam­pa­gnen­art­works durch den Künst­ler Boi­cut, der mit dem Key Visual der Kam­pa­gne, einem sym­bo­li­schen Her­zen, ver­sucht hat, die huma­ni­tä­ren Kern­ele­men­te des Roten Kreu­zes für jun­ge Men­schen zu visua­li­sie­ren. Ele­men­te die­ses Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­signs fin­den sich in allen Online- und Offline-Aktivitäten.

Zwei Wege, ein Ziel: Get Social!

Metho­de der Kam­pa­gne war es, Jugend­li­che dort abzu­ho­len, wo sie kom­mu­ni­zie­ren. Daher war ein wich­ti­ger Schritt die Kom­mu­ni­ka­ti­on in Sozia­len Netz­wer­ken. Aus die­sem Grund wur­de wäh­rend der gesam­ten Kam­pa­gne ein Haupt­au­gen­merk auf die Ver­brei­tung unse­rer Ide­en, Grund­sät­ze, Ange­bo­te usw. auf Face­book, Twit­ter und Ins­ta­gram gelegt.

Als zwei­ter Weg in die Online­welt wur­den natür­li­ch die Kam­pa­gnen­in­hal­te und -videos auch im Rotkreuz-Onlineportal der Home­page und Help​Stars​.at aktiv mit­ein­be­zo­gen.

Das interaktive YouTube-Video als Kernelement

Bei der Ver­brei­tung der Bot­schaft der Kam­pa­gne setz­te man auf ein inter­ak­ti­ves YouTube-Video als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel. Die­ses wur­de inter­es­sant, spek­ta­ku­lär und lus­tig gestal­tet, um das Inter­es­se der jun­gen Gene­ra­ti­on zu wecken. Auf den Absen­der wur­de zu Beginn bewusst ver­zich­tet, um einen Über­ra­schungs­ef­fekt zu erzie­len.

Das Viral kon­kret:

  • Ein inter­ak­ti­ves YouTube-Video ging mit Kam­pa­gnen­start online.
  • In dem inter­ak­ti­ven Video hat der User die Mög­lich­keit den Fort­lauf der Geschich­te mit ver­schie­de­nen Ent­schei­dun­gen aktiv zu beein­flus­sen.
  • Das inter­ak­ti­ve Ele­ment im Viral soll dazu moti­vie­ren, auch im „ech­ten Leben“ sozi­al aktiv zu wer­den.
  • Der Inhalt wird sehr über­zeich­net dar­ge­stellt und ist so ein Ver­su­ch, in der Ziel­grup­pe „Wir­bel“ zu machen.
  • Im Wei­te­ren soll der Inhalt neu­gie­rig auf mehr machen und so die Use­rin­nen und User dazu moti­vie­ren, die­ses Video aktiv zu ver­brei­ten.
  • Das Video soll auch pro­vo­zie­ren und zu Dis­kus­sio­nen füh­ren.
  • Im Viral ent­deckt der User den per­sön­li­chen sozia­len Hand­lungs­spiel­raum und trifft Ent­schei­dun­gen sub­jek­tiv.
  • Jeman­den vor dem Sturz in die Glas­scher­ben zu bewah­ren, bedeu­tet „aus Lie­be zum Men­schen“ zu han­deln. Der User ent­deckt, dass sich sein nor­ma­les tag­täg­li­ches Han­deln mit den Wer­ten des Roten Kreu­zes deckt.
  • Die Mes­sa­ge: Du tust schon etwas, von dem du nicht wuss­test, dass es auch die Grund­idee des Roten Kreu­zes ist.
  • Jugend­li­che im Video sind zum größ­ten Teil selbst Rotkreuz-Jugendgruppen-Mitglieder.

Je nach den getrof­fe­nen Ent­schei­dun­gen im Video wur­de der User/die Use­rin auf ver­schie­de­ne Lan­ding­pa­ges wei­ter­ge­lei­tet. Die dort prä­sen­tier­ten Infor­ma­tio­nen schlos­sen an die Hand­lun­gen im Video an.
Um die Ver­lin­kung auch bei mobi­len End­ge­rä­ten zu ermög­li­chen, ein Fea­ture, das Goo­gle auf YouTube nicht gene­ri­sch imple­men­tiert hat, wur­de unter m.get-social.at eine eige­ne mobil ver­füg­ba­re Web­site umge­setzt.

Jugendportal als Landingpage

Das gemein­sa­me huma­ni­tä­re Jugend­por­tal von Rotem Kreuz und Jugend­rot­kreuz fun­gier­te als Lan­ding­pa­ge für die jugend­li­che Ziel­grup­pe. Von dort wer­den die Interessent/innen regional/thematisch zu spe­zi­fi­schen Infor­ma­tio­nen im Rotkreuz-Netzwerk wei­ter­ge­lei­tet. Die Jugend­platt­form wur­de anläß­li­ch der Kam­pa­gne einem inhalt­li­chen und gra­phi­schen Relaun­ch unter­zo­gen.

Whatchado-Stories

Ein zen­tra­les Ele­ment im Rah­men der Kam­pa­gne ist Sto­ry­tel­ling, also der Trans­port der Kam­pa­gnen­in­hal­te mit Hil­fe von Geschich­ten an inter­es­sier­te Per­so­nen. Im Sin­ne der Stra­te­gie ist das also die zwei­te Säu­le. Dies wird mit Mitarbeiter/innen-Interviews auf der Online-Video-Plattform What­cha­do (www​.what​cha​do​.com) umge­setzt.

What­cha­do ver­steht sich selbst als Job Dating Sei­te, auf der Nut­zer der Sei­te mit zu ihnen pas­sen­den Beru­fen zusam­men­ge­führt wer­den. Wir als Rotes Kreuz wol­len dies aber nicht nur mit bezahl­ten Beru­fen machen, son­dern auch mit den vie­len unter­schied­li­chen Mög­lich­kei­ten des frei­wil­li­gen Enga­ge­ments, die es im Roten Kreuz gibt. User beant­wor­ten einen Fra­ge­bo­gen und bekom­men Videos von Men­schen vor­ge­schla­gen, die ähn­li­ch den­ken wie sie selbst. So kön­nen Jugend­li­che selbst her­aus­fin­den, wel­che Tätig­keit zu ihnen passt und was das Rote Kreuz für sie im Ange­bot hat.

Dafür wur­den mehr als 50 Videos mit frei­wil­li­gen, beruf­li­chen und zivil­dienst­leis­ten­den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern aus den unter­schied­li­chen Leis­tungs­be­rei­chen und allen Bun­des­län­dern gedreht. Alle Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen beant­wor­ten dabei die glei­chen Fra­gen und erzäh­len wie es ist, sich im Roten Kreuz zu enga­gie­ren. Da es auch um den pri­va­ten Back­ground und die per­sön­li­che Lebens­er­fah­rung geht, sind die Videos viel authen­ti­scher und anspre­chen­der als eine her­kömm­li­che Stel­len­be­schrei­bung. Die Nut­zer kön­nen sich mit den Per­so­nen iden­ti­fi­zie­ren und ent­de­cken so auch das Poten­zi­al zu sozia­lem Enga­ge­ment in sich selbst.

Hashtag-Kampagne #getsocial

Wie bereits bei dem Punkt Kam­pa­gnen­me­tho­dik erklärt, setzt das Rote Kreuz im Rah­men der Jugend­kam­pa­gne zu einem gro­ßen Teil auf die Sozia­len Netz­wer­ke. Um die­se Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten aller Kanä­le zu bün­deln und mess­bar zu machen, wur­de eine Hashtag-Kampagne initi­iert. Alle public gestell­ten Pos­tings und Fotos mit dem Kam­pa­gnen­hash­tag „#get­so­ci­al“ wer­den auto­ma­ti­sch auf eine gemein­sa­me Wall zusam­men­ge­führt und sind somit auch für Ver­an­stal­tun­gen und alle Inter­es­sier­ten auf wall​.get​-soci​al​.at zugäng­li­ch. Die­ser Kam­pa­gnen­teil wur­de von der Agen­tur „Die Socia­lis­ten“ umge­setzt.

Durch ver­schie­de­ne Pos­tings in den Soci­al Media-Kanälen wie Face­book, Twit­ter oder Ins­ta­gram zeich­net sich auf der Kampagnen-Wall ein brei­tes Bild von sozia­lem Enga­ge­ment in Öster­reich ab.

Der ver­ein­fach­te Zugang zu Inhal­ten und die Ein­fach­heit in der Dar­stel­lung von sozia­lem Enga­ge­ment in den Soci­al Media-Kanälen ist auch für die mehr als 76.000 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter im Roten Kreuz eine gute Gele­gen­heit, von ihrem per­sön­li­chem Ein­satz in den unter­schied­lichs­ten Berei­chen des Roten Kreu­zes zu berich­ten. Gera­de das akti­ve Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter kann hier zusätz­li­ch instru­men­ta­li­siert wer­den, ande­re aktu­el­le Hypes wie die Cold-Water-Challenge, der Har­lem Shake oder auch die Ice-Bucket-Challenge kön­nen so mit­ge­nom­men und unter den Kam­pa­gnen­schirm geholt wer­den.

Kampagnenvideo

Als ver­bin­den­des Ele­ment für die inter­ne wie auch exter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on wur­de ein Video erstellt, das die ver­schie­de­nen Akti­vi­tä­ten jun­ger Men­schen im Roten Kreuz dar­stellt. Die­ses ist einer­seits intern als ver­bin­den­des Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ele­ment gedacht, um die eige­nen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter auf die­sel­ben Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­hal­te zu syn­chro­ni­sie­ren und ande­rer­seits dient es zur exter­nen Prä­sen­ta­ti­on der Akti­vi­tä­ten in die­sem Bereich, vor­nehm­li­ch aller­dings nicht bei den Jugend­li­chen, son­dern in ihrem Umfeld.

Offline-Kampagnenmaterialien, Give-aways

Für die inter­ne und exter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on wur­den unter­schied­li­che Offline-Kampagnenmaterialien pro­du­ziert. Neben wei­ßen Son­nen­bril­len, die zu Sel­fies im #getsocial-Style ein­la­den, gab es T-Shirts, Free­cards, Event­arm­bän­der, Ohren­stöp­sel, Kon­do­me, Gum­mi­bä­ren aber auch Lie­ge­stüh­le und einen Foto­rah­men, um das Kampagnen-Artwork in die Fotos zu brin­gen. Zungen-Tattoos und Sti­cker wur­den eben­falls pro­du­ziert.

Die Give-aways wur­den unter ande­rem bei Groß­ver­an­stal­tun­gen, wie dem Novarock- bzw. dem Frequency-Festival, an vie­le hun­der­te Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne ver­teilt. Zahl­rei­che wei­te­re regio­na­le und loka­le Events sind seit Juni dafür ver­wen­det wor­den, um über das Kam­pa­gnen­mot­to #get­so­ci­al zu infor­mie­ren und jun­ge Men­schen über die Mög­lich­keit zu sozia­lem Enga­ge­ment zu infor­mie­ren. Dabei wur­den durch­aus pro­mi­nen­te Unter­stüt­zer Teil der Kam­pa­gne.

Kampagnenteil „Gemeinsam mehr“

Der par­al­le­le Kam­pa­gnen­teil für das Umfeld der Jugend­li­chen wur­de feder­füh­rend von der Agen­tur „Sil­ber­ball“ umge­setzt. Dabei konn­te an die Mar­ken­kom­mu­ni­ka­ti­on der ver­gan­ge­nen Rotkreuz-Kampagnen ange­knüpft wer­den, indem die Bot­schaft „Gemein­sam mehr“ mit dem Slo­gan „Get Soci­al!“ ver­knüpft wur­de. Drei ver­schie­de­ne Sujets wur­den für den Print erstellt, Pos­ter pro­du­ziert und zahl­rei­che Sujets – gra­tis – geschal­ten. Das Motiv „Paar“ wur­de auch als 8- und 16-Bogen Pla­kat pro­du­ziert und bun­des­weit in einer Zahl von 3.000 Stück affi­chiert.

Radiospot

Die Kom­mu­ni­ka­ti­on wur­de durch einen 16-Sekunden-Radiospot ver­stärkt, der das Mot­to „Gemein­sam mehr“ in den Mit­tel­punkt stellt, indem eine Grup­pe Jugend­li­cher eine gelang­weil­te Jugend­li­che mit „get soci­al!“ auf­for­dert, beim Roten Kreuz mit­zu­ma­chen. Eine wei­te­re Schal­tung erfolg­te im Som­mer auf Spo­ti­fy, einem Online-Streaming-Musikdienst, der spe­zi­fi­sch von jun­gen Men­schen genutzt wird.

Pressearbeit

Im Rah­men der exter­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on zu die­ser Kam­pa­gne wur­den vor allem Per­so­nen im Bereich der sekun­dä­ren Sta­ke­hol­der­grup­pe erreicht. Eine Pres­se­kon­fe­renz und ein Foto­ter­min zum Start der Kam­pa­gne mit Familien- und Jugend­mi­nis­te­rin Sophie Kar­ma­sin fand im Jugend­mi­nis­te­ri­um statt und wur­de rela­tiv breit rezi­piert. Dazu erfolg­ten Pres­se­aus­sen­dun­gen der durch­füh­ren­den Agen­tur­part­ner über die Kam­pa­gne an die Meta­me­di­en. Gleich­zei­tig wur­de begon­nen, sämt­li­che exter­ne Medien-Kommunikation zu The­men der Jugend im Roten Kreuz unter das Dach von „#get­so­ci­al“ zu stel­len, was die Wir­kung der Kam­pa­gne im Sta­ke­hol­der­seg­ment des Umfelds von Jugend­li­chen ver­brei­tert hat.

Rotkreuz-Medien

Die Kom­mu­ni­ka­ti­on in den Rotkreuz- und Jugendrotkreuz-Medien erfolg­te flä­chen­de­ckend. Sowohl die Rotkreuz-Zeitung, die an Mit­glie­der und Spen­der ver­sen­det wir, als auch die Jugendrotkreuz-Magazine wid­me­ten sich dem The­ma Jugend­kam­pa­gne und vor allem den Akti­vi­tä­ten in die­sem Bereich.
Auf der Home­page des Roten Kreu­zes wur­de ein eige­ner Infor­ma­ti­ons­be­reich für Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, aber auch für exter­ne Inter­es­sier­te ein­ge­rich­tet, der die Kam­pa­gne und die Grund­la­gen unse­rer Arbeit im Jugend­be­reich für älte­re Sta­ke­hol­der­seg­men­te auf­be­rei­tet.

Mobile Kommunikation

Gemein­sam mit der Agen­tur IQmo­bi­le wur­de für den Kam­pa­gnen­start ein mobi­les Add-On zur Kom­mu­ni­ka­ti­on geschaf­fen, um die Auf­merk­sam­keit zu stei­gern. Am Tag vor dem Kam­pa­gnen­start wur­de das bis dahin geheim gehal­te­ne Viral online gestellt und ein Link per SMS an rund 30.000 Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mit­ar­bei­ter geschickt. Das Echo war enorm. Die­se Akti­on wur­de am Tag des Kam­pa­gnen­starts noch durch eine SMS-Aktion an wei­te­re exter­ne 28.851 Emp­fän­ge­rin­nen und Emp­fän­ger aus der Kernsta­ke­hol­der­grup­pe ergänzt.

Zeitplanung

Die kon­kre­te Pla­nung in einer bun­des­wei­ten Arbeits­grup­pe begann schon 9 Mona­te vor Kam­pa­gnen­start. Ein Ein­kop­peln der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten auf loka­ler, regio­na­ler und bun­des­wei­ter Ebe­ne erfor­dert beson­ders zu Beginn viel an inter­nem und exter­nem Planungs- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­auf­wand. Dabei wur­de die­se Kam­pa­gne zwi­schen ande­re Akti­vi­tä­ten ein­ge­passt. Die Rotkreuz-interne Kom­mu­ni­ka­ti­on star­te­te Anfang Mai, die exter­ne Kam­pa­gne am 12. Juni 2014.

WIRKUNGSKONTROLLE

Die Wir­kungs­kon­trol­le der Kam­pa­gne erfolg­te stra­te­gie­kon­form nach den Per­spek­ti­ven Reich­wei­te, Image und Wir­kung. Da sich die Inter­ak­tio­nen als Pri­mär­wir­kun­gen bei digi­ta­len sozi­al­me­dia­len Kam­pa­gnen wie­der auf die Reich­wei­ten rück­aus­wir­ken. Daher sind die­se bei­den Per­spek­ti­ven gemein­sam erfasst.

Reichweiten und Interaktionen

Die Mes­sung der Reich­wei­ten erfolg­te bei den digi­ta­len Aktio­nen just-in-time, dabei konn­ten die Impres­si­ons, aber auch die Inter­ak­ti­ons­ra­ten auch nach Ziel­grup­pen auf­ge­schlüs­selt zeit­nah erfasst und die­se Ergeb­nis­se in die Kam­pa­gne rück­über­mit­telt wer­den.

Hin­zu kom­men noch die Reich­wei­ten der Radio­spots, Pla­ka­te und digi­ta­len Audio­wer­bung aus Spo­ti­fy und die Offline-Aktionen bei Fes­ti­vals oder im Rah­men von dezen­tra­len Ver­an­stal­tun­gen in den Bun­des­län­dern und Bezir­ken. Hier ist eine Reich­wei­ten­schät­zung nur kur­so­ri­sch mög­li­ch.

Die­se Reich­wei­ten las­sen sich auf­grund der Unter­schied­lich­keit der Inter­ak­tio­nen und Moda­li­tä­ten nicht mit­ein­an­der ver­glei­chen, geschwei­ge denn zusam­men­zäh­len.

Die pri­mä­re Wir­kung, also die Inter­ak­tio­nen und die Eta­blie­rung von Kommunikations-Beziehungen in den digi­ta­len Kanä­len, liegt mit einer Gesamt­zahl von über 70.000 Inter­ak­tio­nen über den Erwar­tun­gen. Ver­gleicht man das mit der Grö­ße der Gesamt­ziel­grup­pe, so kom­men wir auf eine Inter­ak­ti­ons­ra­te von über 5 %. Die mittel- und lang­fris­ti­gen Sekun­där­wir­kun­gen im Sin­ne von Enga­ge­men­tra­ten und Ver­än­de­run­gen im Ver­hal­ten von jun­gen Men­schen sind in der kur­zen Zeit noch nicht mess­bar. Anhand der auf digi­ta­len Kanä­len ein­ge­hen­den Mit­ar­beits­an­fra­gen kann aber abge­schätzt wer­den, dass sich hier eben­falls Stei­ge­run­gen erge­ben könn­ten.

Wirkungsmessung

Intern – Stimmungsbarometer

Das Öster­rei­chi­sche Rote Kreuz führt alle drei Jah­re eine inter­ne Mei­nungs­um­fra­ge unter Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern durch. Auch 2014 wur­de die­ser „Stim­mungs­ba­ro­me­ter“, begin­nend Ende Juni bis Ende August, durch­ge­führt. Ins­ge­samt haben über 2.800 Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mit­ar­bei­ter an die­ser Umfra­ge teil­ge­nom­men.

Die Ergeb­nis­se sind, was das Enga­ge­ment von jun­gen Men­schen im Roten Kreuz betrifft, inter­es­sant. 95 % der Mitarbeiter/innen unter 25 Jah­ren geben an, ehren­amt­li­ch tätig zu sein, um Neu­es zu ler­nen und fast 90 % wol­len etwas für ande­re tun. Im Ver­gleich zur letz­ten Umfra­ge – und hier hat die Kam­pa­gne dazu bei­ge­tra­gen – füh­len 74 % der jun­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, dass „RK-intern der Grund­satz der Mensch­lich­keit im Sin­ne von Ver­ständ­nis, Freund­schaft und Zusam­men­ar­beit gelebt“ wird (nach 60% im Jahr 2011).

Extern – Online-Umfrage

Für die Wir­kungs­mes­sung wur­de Ende August eine Markt­for­schung vom Lin­zer Unter­neh­men mar­ket durch­ge­führt. Dabei wur­den 800 Per­so­nen zu unter­schied­li­chen Image­wer­ten bzw. Tei­len der Kam­pa­gne und Bekannt­heit bzw. Sym­pa­thie des Roten Kreu­zes online befragt. Um die Ziel­ge­nau­ig­keit der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten zu eru­ie­ren wur­den zwei ver­schie­de­ne Alters­seg­men­te unter­sucht. Die „jun­ge“ Ziel­grup­pe (500 Befrag­te) war – auch panel­be­dingt – von 15 – 29 Jah­re selek­tiert, die Kon­troll­grup­pe von 40 – 59 Jah­ren beinhal­te­te 300 Per­so­nen aus ganz Öster­reich. Die rea­len Wer­te in der Kernsta­ke­hol­der­grup­pe dürf­ten daher noch höher lie­gen.

Die Ergebnisse der Umfrage im Detail

25 % der Ziel­grup­pe berich­ten unge­stützt, dass ihnen die Kam­pa­gne auf­ge­fal­len ist (16 % in der Kon­troll­grup­pe). Bei Vor­zei­gen von Kam­pa­gnen­su­jets und Ban­nern steigt die­ser Anteil auf 38 % (28 % in der Kon­troll­grup­pe).

Dem Roten Kreuz ord­nen 14 % der Gesamt­be­frag­ten (und daher 58 % der Kam­pa­gnen­ken­ner) in der Kern­ziel­grup­pe die Jugend­kam­pa­gne zu. (Kon­troll­grup­pe: 8 % bzw. 50 % der Kam­pa­gnen­ken­ner).

Auch in Sachen frei­wil­li­ges Enga­ge­ment ist die Jugend bes­ser als ihr Ruf. Sowohl, was das tat­säch­li­che Enga­ge­ment betrifft, als auch hin­sicht­li­ch der Bereit­schaft in Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen, spon­tan bei Kata­stro­phen oder auch im eige­nen Umfeld zu hel­fen – die Ant­wort­ra­ten sind bei jun­gen Men­schen immer auf dem­sel­ben Niveau wie bei den älte­ren Öster­rei­che­rin­nen und Öster­rei­chern. Im Bereich der Bereit­schaft zur spon­ta­nen Hil­fe bei Kata­stro­phen ist der Wert sogar signi­fi­kant höher. Das ent­spricht auch unse­ren Erfah­run­gen, was das tat­säch­li­che Enga­ge­ment von jun­gen Men­schen betrifft, die tag­e­in und tag­aus beim Öster­rei­chi­schen Roten Kreuz frei­wil­lig „aus Lie­be zum Men­schen“ tätig sind. Und das mit Freu­de.

Geschrieben von Gerald Czech

23. Oktober 2014 um 11:48

Domainstrategie?

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Heu­te durf­te ich bei einer Pres­se­kon­fe­renz des Öster­rei­chi­schen Domain­ver­wal­ters nic​.at über die Domain­stra­te­gie des Öster­reich­si­chen Roten Kreu­zes spre­chen. Grund war der Laun­ch der Kam­pa­gne „Domains machen mehr dar­aus“ mit der die Hüter der .at-Domains die End­kun­den (ver­mit­telt über die so genann­ten Regis­tra­re) auf die Zeit nach der Frei­ga­be der TLDs durch ICANN vor­be­rei­ten wol­len.

Neben dem Geschäfts­füh­rer von NIC​.at, Richard Wein war auch KR Alfred Harl, Obmann des Fach­ver­bands Unter­neh­mens­be­ra­tung und Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie in der Öster­rei­chi­schen Wirt­schafts­kam­mer unter den Red­nern.

Ein Video von Ver Vie Vas erklär­te – ich mei­ne sehr anschau­li­ch – die Kam­pa­gne und den Sinn von Domain­ma­nage­ment in KMUs:

Davor waren noch die State­ments der Ver­tre­te­rin­nen zu hören. Richard Wein von nic zitier­te aus der nic​.at Domain-Studie, die Grund­la­ge für die PLa­nung einer Kam­pa­gne zum The­ma Domains. Auf der Web­site www​.domains​ma​chen​mehr​dar​aus​.at – so der Geschäfts­füh­rer – fin­den Unter­neh­men zahl­rei­che Tipps und Tricks, um den Auf­tritt im WWW zu opti­mie­ren, sich für die Domain­zu­kunft zu rüs­ten und Vor­tei­le im Such­ma­schi­nen­ran­king zu erzielen.Die wich­tigs­ten Zie­le:

  1. Ers­tens, Öster­reich fit machen für das Jahr der Domain 2013 und damit für die Zukunft im Inter­net.
  2. Und zwei­tens auf­zei­gen, wie intel­li­gen­te Domain­stra­te­gie zusätz­li­che Besu­cher auf Web­sites bringt.

»Domains machen mehr dar­aus« wen­det sich an Pri­va­te und Unter­neh­men glei­cher­ma­ßen. Die Initia­ti­ve stellt Werk­zeu­ge und Inhal­te bereit, die Agen­tu­ren, Insti­tu­tio­nen und Ein­zel­per­so­nen intel­li­gen­te Domain­stra­te­gi­en ver­mit­teln. Im Jahr 2013 wer­den zahl­rei­che Neue­run­gen im Bereich der Domains ein­ge­führt. Zum Bei­spiel kom­men über 1.000 neue Domain-Endungen auf den Markt wie etwa .wien oder .rei­se – die soge­nann­ten Top-Level-Domains. Die Mög­lich­kei­ten und Chan­cen wach­sen, aber mit ihnen auch der Bera­tungs­auf­wand. Des­halb weist die Initia­ti­ve auf die Wich­tig­keit intel­li­gen­ter Domain­stra­te­gi­en hin. Denn Stu­di­en zei­gen, dass die Mehr­heit ihre Domains eher belie­big mana­ged und nur die Min­der­heit aktiv mit ihren Assets umgeht. »Domains machen mehr dar­aus« will die­sen Umstand ändern. Zusam­men mit zahl­rei­chen .at Regis­tra­ren allei­ne in Öster­reich bie­tet die Initia­ti­ve eine flä­chen­de­cken­de Anlauf­stel­le für Bera­tung und Know-how.
so Richard Wein.

Gerald Czech, Richard Wein und Alfred Hartl bei der Pressekonferenz von nic.at am 10. Oktober 2012 in Wien

Gerald Czech (Öster­rei­chi­sches Rotes Kreuz), Richard Wein (Nic​.at) und Alfred Hartl (Wirt­schafts­kam­mer Öster­reich) bei der Pres­se­kon­fe­renz von nic​.at am 10. Okto­ber 2012 in Wien

Der Wirt­schafts­kam­mer­ver­tre­ter beton­te, wie wich­tig eine klu­ge Online-Marketingstrategie und damit auch eine Domain­stra­te­gie ist. Als Bei­spiel nann­te er die Wahl der Geschäfts­adres­se in der Rea­li­tät, „weil es einen Unter­schied macht, ob man in als Geschäfts­adres­se Am Rau­ten­weg oder Am Gra­ben hat.“

Der Inter­net­auf­tritt ist für vie­le klei­ne­re und mitt­le­re Betrie­be zur digi­ta­len Visi­ten­kar­te gewor­den und daher ist ein pro­fes­sio­nel­ler Auf­tritt Pflicht­pro­gramm. Das bestä­tigt auch die Hälf­te der öster­rei­chi­schen Unter­neh­men (gen­au 47 %), die im Rah­men der E-Business-Studie 2011 der WKÖ befragt wur­den (aktu­el­le Stu­die wird gera­de fer­tig­ge­stellt). Mehr als zwei Drit­tel der Befrag­ten (gen­au 79%) konn­ten durch Inves­ti­ti­on im IT-Bereich die Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on ver­bes­sern.

so Alfred Hartl (WKO).

Die Domain­stra­te­gie des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes konn­te im Anschluss als Best Prac­tice die­nen, dass Domain­stra­te­gie auch im Nonprofit-Bereich ein wich­ti­ges Ele­ment der inte­grier­ten (online-) Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie ist. Nahe­zu 56.773 frei­wil­li­ge Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter arbei­ten Tag für Tag per­sön­li­ch und zumeist direkt an den Men­schen in Not und sozi­al Schwa­chen aus Lie­be zum Men­schen – die­se Arbeit wird durch on- und off­line Kom­mu­ni­ka­ti­on unter­stützt. Einen wesent­li­chen Bei­trag lie­fert dazu das größ­te Öster­rei­chi­sche huma­ni­tä­re Nonprofit-Portal www​.rotes​kreuz​.at. Dort ver­su­chen wir die unter­schied­li­chen Ziel­grup­pen­seg­men­te durch ver­schie­de­ne Domains ziel­ge­rich­tet zum rich­ti­gen Ort im Por­tal zu lei­ten. Von haus​kran​ken​pfle​ge​.at oder betreu​t24​.at bis hin zu erste​hil​fe​.at oder not​arzt​wa​gen​.at erstre­cken sich unse­re Leis­tun­gen und damit die Domains über sehr vie­le Berei­che des täg­li­chen Lebens. Bei der Domain­re­gis­trie­rung war uns wich­tig, die­se Brei­te zu zei­gen und so auch die Mobi­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten in Rich­tung Frei­wil­li­ger stär­ker aus­zu­bau­en.

Mit Domains rund um die­se The­men brin­gen wir einer­seits die Leu­te direkt auf das rele­van­te Ange­bot auf unse­rem Por­tal. Auf der ande­ren Sei­te hel­fen uns aus­sa­ge­kräf­ti­ge Domains, bei den Such­ma­schi­nen the­ma­ti­sch gut gerankt zu sein und so das Feld nicht ande­ren zu über­las­sen. Wir sehen Domain­na­men als Bestand­teil unse­rer Gesamt-Kommunikation, wo eine Stra­te­gie in die ande­re greift. Ande­rer­seits ist es unse­re Auf­ga­be, das Rotes Kreuz (das ja im Kriegs­fall auch ein Schutz­zei­chen ist) auch im Inter­net zu schüt­zen und so das Ver­trau­en, das in uns gesetzt wird, zu sichern. Natür­li­ch hel­fen uns unse­re Domains auch, spe­zi­el­le Ziel­grup­pen anzu­spre­chen wie z.B. mit unse­rem nagel­neu­en Jugend­por­tal help​stars​.at.
so wer­de ich in den Unter­la­gen zitiert.

Bis heu­te Abend wur­de bereits auf der​stan​dard​.at, wiener​zei​tung​.at oder future​zo​ne​.at von der Pres­se­kon­fe­renz berich­tet.

Geschrieben von Gerald Czech

10. Oktober 2012 um 20:36

Freikarte zur Social Media Konferenz im September?

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Im Sep­tem­ber und zwar am 18. und 19. Darf ich in Wien an der Kon­fe­renz „Busi­ness goes Soci­al Media – Volu­me II als Refe­rent mit­wir­ken. Mein The­ma wird sein: Soci­al Media beim Roten Kreuz: ein huma­ni­tä­rer Ein­bli­ck an der Schnitt­stel­le zwi­schen der inter­nen und exter­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on.

Als Refe­rent habe ich die Mög­lich­keit, eine ande­re oder einen ande­ren Teil­neh­mer mit einer Frei­kar­te für die Kon­fe­renz zu ver­sor­gen. (Ins­ge­samt nur eine Kar­te!)
Ich habe beschlos­sen, die Aus­wahl des Frei­kar­ten­emp­fän­gers per Soci­al Media zu machen. Wenn Du mit­kom­men magst, für bei­de Tage dann kom­men­tie­re hier (oder auf Face­book/Goo­gle+) und sage mir, wel­chen Aspekt ich in mei­nem Refe­rat in kei­nem Fall weg­las­sen darf, was aus Dei­ner Sicht ganz wich­tig ist, am Rotkreuz-Engagement in den Soci­al Media.

Noch ein wenig zur Kon­fe­renz: Neben dem Who-is-Who der Öster­rei­chi­schen Soci­al Media Sze­ne, fin­det man zahl­rei­che Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­to­rIn­nen und Ver­tre­te­rIn­nen spe­zia­li­sier­ter Agen­tu­ren. Fach­li­che Lei­tung ist Judith Denk­mayr von Digi­tal Affairs.

Niko Alm (Super-Fi)
Peter Bau­er (Luzer­ner Kan­to­nal­bank)
Paul Blažek (cyLED­GE Media)
Gerald Czech (Öster­rei­chi­sches Rotes Kreuz)
Petra Geschwendt­ner (Mjam​.net)
Rena­te Gru­ber (Cup­Ca­kes Wien)
Mar­kus Hüb­ner (Brand­flow)
Micha­el Kam­leit­ner (Die Socia­lis­ten)
Uwe Knaus (Daim­ler)
And­rea Kost­ner (Wien­Tou­ris­mus)
Ans­wer Lang (Wie­ner Lini­en)
Ange­lo Laub (Mjam​.net)
Jörg Lie­man­dt (Con­sul­tant)
Olaf Nitz (Öster­reich Wer­bung)
Oli­ver Nitz (Web Inno­va­ti­on Lab)
Kath­rin Pas­sig (Zen­tra­le Intel­li­genz Agen­tur)
Mar­tin Pore­da (kun​unu​.com)
Clau­dia Rieg­ler (Wie­ner Lini­en)
Her­bert Sojak (HC Mar­ke­ting Con­sult)
Gün­ter Stro­bl (Raiffeisen-Leasing)
Robin­dro Ullah (DB Ser­vices)

Der Content des zweitägigen Circles:

Social Media Grows up

  • Wie Unter­neh­men Soci­al Media effek­tiv ein­set­zen: Markenführung,Kundendialog, Employ­er Bran­ding…

Twittern, bloggen, facebooken, xingen, …

  • Wie fin­det ein Unter­neh­men die rich­ti­ge stra­te­gi­sche Aus­rich­tung im Soci­al Media Dschun­gel?

Social Learning from the Best

  • DB Ser­vices, Cup­Ca­kes, Daim­ler, Luzer­ner Kan­to­nal­bank, Mjam​.net, Öster­rei­chi­sches Rotes Kreuz, Wie­ner Lini­en und Wien­Tou­ris­mus

4 Workshops

  • Ist ein Job-Inserat auf Xing schon Employ­er Bran­ding?
  • Wo beginnt Face­book?
  • Fol­gen und Ver­folgt wer­den!
  • Vom Soci­al Net­work zur Soci­al Platt­form

Geschrieben von Gerald Czech

25. Juli 2011 um 14:19

Effie für Team Österreich-Kampagne

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It is not crea­ti­ve until it sells (David Ogil­vy)

Das ist das Mot­to, nach dem das Aus­tri­an Chap­ter der Inter­na­tio­nal Adver­ti­sing Asso­cia­ti­on (IAA) den EFFIE, den aner­kann­ten Preis für effi­zi­en­te Wer­bung und Markt­kom­mu­ni­ka­ti­on jedes Jahr ver­gibt.

In der Kate­go­rie „Sozia­les“ wur­de am 30. Okto­ber das Hitra­dio Ö3 gemein­sam mit dem Roten Kreuz für das „Team Öster­reich“ mit dem EFFIE in Sil­ber aus­ge­zeich­net.

Der Effie ist weder Mar­ke­ting­preis noch Krea­tiv­preis, son­dern die Aus­zeich­nung für nach­ge­wie­se­nen Markt- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­er­folg. (Wal­ter Holicz­ki, Jurie­lei­ter des Effie in der Son­der­aus­ga­be von Hori­zont)


Das „Team Öster­reich“ ist das ers­te Pro­jekt, das eine neue Form der Nach­bar­schafts­hil­fe sinn­voll ermög­licht und pro­fes­sio­nell orga­ni­siert. Ent­wi­ckelt und gestar­tet wur­de die Initia­ti­ve von Hitra­dio Ö3 und dem Roten Kreuz im Herbst 2007. Nach nur einer Woche haben sich bereits 10.500 Öster­rei­cher im „Team Öster­reich“
regis­triert, mitt­ler­wei­le sind es knapp 25.000 Men­schen, die bereit sind anzu­pa­cken und als „Team Öster­reich“ zu hel­fen wenn Hil­fe benö­tigt wird. Beglei­tet wur­de die Akti­on mit einem eige­nen TV Spot
und Inse­ra­ten von der Agen­tur Ogil­vy, sowie einem Ban­ner und einer Team-Übersicht in Form einer inter­ak­ti­ven Öster­reich­kar­te von Illus­tree. (Mate­ri­al zu Team Öster­reich)

Aus­ge­zeich­ne­te Infor­ma­ti­on, aus­ge­zeich­ne­te Unter­hal­tung und eben auch aus­ge­zeich­ne­te Kam­pa­gnen und Aktio­nen für eine akti­ve Zivil­ge­sell­schaft – das ist der Auf­trag an Ö3 und das macht auch den Unter­schied aus. Wir freu­en uns“, so Ö3-Senderchef Georg Spatt über die Aus­zeich­nung der erfolg­rei­chen Ö3-Idee.

Frei­wil­lig­keit gehört zu den Grund­sät­zen des Roten Kreu­zes und ist gleich­zei­tig eine unse­rer gro­ßen Stär­ken. Für ande­re da zu sein, begeis­tert nicht nur, son­dern steckt an. Heu­te zäh­len wir knapp 25.000 Team Österreich-Mitglieder, die mit Enga­ge­ment tag­täg­li­ch bereit ste­hen, dort zu hel­fen, wo ihre Unter­stüt­zung drin­gend not­wen­dig ist. In ihrem Namen neh­me ich die Aus­zeich­nung mit gro­ßer Freu­de ent­ge­gen“, sagt Wolf­gang Kopetz­ky anläss­li­ch der Preis­ver­lei­hung für die effi­zi­en­tes­ten Wer­be­kam­pa­gnen.

Die­se Aus­zeich­nung für die Kam­pa­gne ergänzt die bis­he­ri­gen Ver­lei­hun­gen, die Rotes Kreuz, Hitra­dio Ö3 und die Agen­tur Ogil­vy für die­ses Pro­jekt bereits ent­ge­gen neh­men durf­ten: Der Colum­bus, der Sum­mit Emer­ging Media Award 2007, den Emer­ging Media Award

Hori​zont​.at meint in der Son­der­aus­ga­be zum Effie:

Kam­pa­gnen­ef­fi zienz: In nur knapp vier Wochen stieg die unge­stütz­te Bekannt­heit des Teams Öster­reich auf 37 Pro­zent, die gestütz­te auf 56 Pro­zent und bei den 30- bis 39-Jährigen sogar auf 72 Pro­zent. Zu Ende der Kam­pa­gne hat­te die Akti­on die Zustim­mung von 93 Pro­zent aller Öster­rei­che­rIn­nen ab 15 Jah­ren gefun­den. Wie­der ein­mal darf die hei­mi­sche Bevöl­ke­rung also auf ihre Hilfs­be­reit­schaft stolz sein. Und die „Trai­ner“ des Teams Öster­reich dür­fen sich eben­falls freu­en: über Sil­ber.

Fol­gen­de Web­sei­ten berich­ten dar­über:

Geschrieben von Gerald Czech

31. Oktober 2008 um 14:54

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Von jetzt an blogs

2 Kommentare

Hal­lo,

hier fol­gen in kür­ze die regel­mä­ßi­gen Blogs des Rotkreuz-Webmasters. Aktu­el­le und essen­ti­el­le Infor­ma­ti­on rund um das Rote Kreuz und das Web.

Geschrieben von Gerald Czech

4. März 2007 um 20:37

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