Archiv von der ‘Redcross’ Kategorie
Rotkreuz-Hilfe in Syrien
Über die Situation in Syrien kann man seit Monaten in allen Medien lesen. Hilfe vor Ort wird seit dem Beginn auch vom Syrischen Roten Halbmond geleistet, der sowohl in Damaskus, als auch in den anderen Städten neutrale und unparteiische Hilfe leistet.

Hilfe des Syrischen Roten Halbmonds und des IKRK in Homs (Syrien). Foto: Syrischer Roter Halbmond/I.Malla
Rotkreuz-Übersichtsseite
Um die laufende Information an einer Stelle lesen zu können, haben wir im Österreichischen Rotkreuz-Portal eine Übersichtsseite Syrien eingerichtet, die unter www.roteskreuz.at/syrien leicht erreichbar ist. Eine Spendenmöglichkeit wurde ebenfalls eingerichtet. Entweder “herkömmlich” an 2.345.000 bei der PSK mit dem Kennwort Syrien, oder online im Rotkreuz-Spendenportal: www.roteskreuz.at/syrien/spenden
Alle Informationen zur Hilfe in Syrien auch beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) auf der Übersichtsseite (in englischer Sprache).
Video: Helfer im Konflikt
Ein interessantes Video aus Damaskus auf Youtube schildert die gefährlichen Aufgaben der Freiwilligen, die vor Ort Rettungsdienst leisten:
Solferino sucks? Jeder kann Henri Dunant werden.
Am 30. Oktober jährt sich der Todestag von Rotkreuz-Gründer Henry Dunant zum hundertsten Mal. Seine Idee, Menschen in Not – unabhängig von ihrer Nationalität, ihrer ethnischen Herkunft und ihrer Religion – zu helfen, hat zu einem weltumspannenden Netzwerk der Hilfe geführt. In 186 Ländern gibt es heute eine Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft.
„Wir wollen Dunants Ideen und ihre vielen positiven Folgen anlässlich seines Todestages ins Bewusstsein rufen“, so Gerald Czech, Webmaster des Roten Kreuzes. Unter dem Titel „DunantMyself“ können Internet-User ihr Bild in ein Portrait des Rotkreuz-Gründers einbauen und so auf Facebook und Co ihre Solidarität mit der weltweit größten Freiwilligenorganisation bekunden.
Wie’s funktioniert, erklärt Webmaster Czech: „Einfach auf www.dunantmyself.at ein Bild hochladen. Das Portrait kann gleich auf Facebook gepostet werden.“
Das Österreichische Rote Kreuz ist seit der Erdbebenkatastrophe in Haiti im Jänner dieses Jahres auf Facebook vertreten und hat bereits mehr als 13.500 Fans. „Viele Internet-User wollen sich via Social Media Plattformen über humanitäre Themen – vom Rettungsdienst über das Blutspenden bis hin zur Katastrophenhilfe – informieren und austauschen“, sagt Czech. „Dieses Interesse fördert das Rote Kreuz gerne – auch mit verspielten Applikationen wie ‚dunantmyself’.“
Vielerorts wurde weltweit über unsere App bereits berichtet, derStandard.at beispielsweise im Ressort etat, oder via Twitter:
- etatat 4:14pm via twitterfeed :100. Dunant-Geburtstag – “Solferino sucks”: Rotes Kreuz startet “Dunant yourself” http://bit.ly/axCenw
- jmayville Oct 27, 10:08pm via HootSuite : RT @RedCrossTalk Have you ever wanted to look like #RedCross founder Henry Dunant? There’s a @roteskreuzat app for that http://ow.ly/30scl
- icrcnews 8:31am via Web :30/10 is 100th anniv of the death of #RedCross founder Henry #Dunant. More info on http://bit.ly/dDeukr. And check out www.dunantmyself.at
- RedCrossTalk Oct 27, 9:59pm via HootSuite :Have you ever wanted to look like #RedCross founder Henry Dunant? There’s a @roteskreuzat app for that http://ow.ly/30scl
- roteskreuzat 9:40am via Facebook:Sogar das IKRK (http://www.facebook.com/icrcfans) hat unsere Applikation DunantMyself auf der Pinwand gepostet! http://fb.me/JUzQfyI7
- jollife Anlässlich des 100. Todestages von Henry Dunant: Avatar mit Merkmalen des RK-Gründers verschönern. http://j.mp/ct71PI Funktioniert super!
- jmayville @crcsaunders @nancyjt thanks for being such good sports re:Dunant-ification
http://ow.ly/30vYz about 21 hours ago via HootSuite - CRCSaunders RT @karensnider: @CRCSaunders @Nancyjt – there you are! looking like #RedCross founder Henry Dunant http://ow.ly/30scl
- awogfli RT @roteskreuzat: www.dunantmyself.at Everyone can be henri dunant. Try it. #redcross #facebook
- rescueAnn RT @roteskreuzat: www.dunantmyself.at Everyone can be henri dunant. Try it. #redcross #facebook
- RedCrossSAZ Just in time for Halloween: Have fun adding facial hair to your photo ala Henry Dunant (#RedCross founder) http://ht.ly/30pTN (in German)
- _Bitwalker RT @roteskreuzat: Hundertster Todestag: Jeder kann Henri Dunant sein. #roteskreuz http://www.dunantmyself.at
Auch in Blogs wird über das Produkt berichtet:
- Canadian Red Cross: Go, Dunant yourself, seriously
- American Red Cross Oregon Trail Chapter: Dunant yourself!
Noch weitere Links, die ich vergessen habe?
Interview zum Web2.0 Einsatz des Roten Kreuzes
Vergangene Woche wurde ich für die Diplomarbeit einer deutschen Studentin interviewt. Standesgemäss fand das Interview über die Web2.0-Präsenz des Roten Kreuzes und meine Erfahrungen damit via Skype statt und wird von Sudabah Djamshedzad auch auf ihrem Blog NGO-Communications publiziert.
Ich habe Herrn Czech nach dem Grund für den Einsatz von modernen Medien (Twitter, Facebook, Blogs) für das Rote Kreuz gefragt. Auch, welche Erfahrungen er mit dem Bloggen bislang gemacht hat und ob er eine bestimmte Zielgruppe dabei anstrebt.
Das ganze Interview findet man zum anhören. Ein wenig mehr zur Web2.0 Strategie des ÖRK bzw zu NPOs und Web2.0 von mir beispielsweise hier:
RKNÖ2.0 – Der Landesverband Niederösterreich webbt typo3
Unsere Social Media Release vom vergangenen Jahr hat viele der Informationen parat.
- Grundintention hinter dem neuen Konzept war die klare und offene Kommunikation der Leistungsbereiche und die zugängliche Struktur, um auf wesentliche aktuelle Informationen auch rasch zugreifen zu können.
- Klares und einfaches Design und reduzierte auf das wesentliche beschränkte Navigation ohne optischem „Schnickschnack“ erleichtern das rasche Auffinden von Informationen.
- Ebenfalls neu, die sprechenden URLs, die nicht nur den UserInnen rascher einen Überblick über die tatsächlichen Inhalte und deren Auffindbarkeit bieten, sondern auch zur Optimierung der Suchmaschinenergebnisse dienen.
- Auch auf die Barrierefreiheit (Stichwort WAI-Guidelines: http://de.wikipedia.org/wiki/Web_Accessibility_Initiative) wurde speziell geachtet. Die Seite entspricht dem WAI AA-Standard, eine Funktion die dem Roten Kreuz als soziale und humanitäre Organisation ganz wichtig war.
Was kann man noch dazu sagen?
2007 habe ich dazu folgende Aussagen getroffen:
“Eine Usability-Studie hat bestätigt, dass diese Ziele durch das klare optische Design und die zugrundeliegende Navigationsstruktur erreicht wurden. Interaktive Inhalte, wie ein online erste Hilfe Kurs, oder zahlreiche Tipps, beispielsweise für die Katastrophenvorbeugung erweitern das breite Informationsangebot”, so Gerald Czech weiter: „Die Barrierefreiheit ist ein wesentlicher Grund für unsere Entscheidung gewesen, den Rotkreuz-online-Auftritt neu zu gestalten. Mit dem Open Source CMS Typo3 wurde meiner Meinung nach ein geeignetes Produkt gewählt, das unsere Bedürfnissen genügt und gleichermaßen einfach in der Handhabung und skalierbar ist.“
Der Relaunch des Webauftritts des Roten Kreuz ist ein besonderes Vorhaben und bedarf entsprechender Vorbereitung, Koordination und Dokumentation. Unsere Aufgabe im Projektmanagement bestand darin, Zeit und Kosten unter Kontrolle zu haben und dabei das Konzept nicht aus den Augen zu verlieren. Die Konstante im gesamten Projekt waren die zuverlässigen Partner. Das firmenübergreifende Teamwork ermöglichte uns
allen, gute Arbeit in den zugeteilten Bereichen zu leisten. Für die erfolgreiche Zusammenarbeit möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken.
Gibt es Kommentare dazu oder Fragen?
Einfach hier Kommentieren, oder mailen.
neuer Rotkreuz-Blog: Bundesjugendlager
Herzlich begrüssen wollen wir als Blog-Host auf blog.roteskreuz.at das Bundesjugendlager 2009: Die Informationen zum heurigen Bundesjugendlager sind unter http://blog.roteskreuz.at/bundesjugendlager verfügbar.
…abgesehen von vielen, vielen Jugendrotkreuzlerinnen und Jugendrotkreuzlern aus ganz Österreich und internationaler Beteiligung: Spaß, Spannung, viele Zelte, gute Laune, Action, schönes Wetter (hoffentlich), Freude, neue Freunde, einen großen Lagerplatz, interessante, spannende und lustige Workshops und noch Vieles mehr!
So beschreiben die Organisatoren die Erfahrungen im Blog.
Herzlich wilkommen!
Gerald Czech
Social Media Release reloaded …
Bereits im März habe ich darüber berichtet, dass vielerorts die so genannte Social Media Release im online-Kommunikationsbereich die Presseaussendungen ergänzt. Nach einer weiteren Recherche findet man jetzt schon deutlich mehr dazu im Web.
Thomas Pleil, den ich hier des öfteren zitiert habe, berichtet in seinem Blog Textdepot am 7. November über eine gemeinsame Lehrveranstaltung seiner Fakultät (Darmstadt) mit der FH in Graz: Ein Infopaket zur Social Media Release im Mittelpunkt eines Lehrexperiments. Besonders interessant finde ich seine Sammlung von Materialien zum Thema auf agglom.
Pleil: “Was hat es eigentlich mit der Social Media Release (SMR) auf sich? Manche meinen ja, sie sei vollkommen überflüssig, Unternehmen oder NGOs solllten bloggen, twittern und gut ist. Andere halten die SMR für einen wichtigen Ansatz, der sogar in eine standardisierte Form gegossen gehört.”
Interessant ist, dass unsere SMR-Plattform auch immer wieder als eine der wenigen deutschsprachigen SMRs zitiert wird. Das ist besonders interessant, zumal das Experiment ja nur zweimal ausprobiert wurde und mangels Erfolg seit dem “schläft”.
Ein besonders interessantes Dokument in diesem Zusammenhang ist die Bachelor-Arbeit des SMR-Profis Timo Lommatzsch.
Warum ist der Erfolg unserer Versuche so gering?
Auf der einen Seite ist die SMR für professionelle TextproduzentInnen in den Redaktionen wohl noch nicht das Mittel der Wahl – zumindest nicht für die KollegInnen in den Chronik- und Webredaktionen der bundesweiten österreichischen Medien. Und für Blogger sind die von uns angebotenen Informationen eher irrelevant und zu “PR-lastig”, wie mir der eine oder andere Blogger im persönlichem Gespräch verraten hat.
Auch die Herangehensweise der klassischen PR ist für die SMR wohl negativ, schon die Themenselektion, -Aufbereitung und die tatsächlich verfügbaren Informationen und Links müssen sich in der Werte- und Wahrnehmungswelt des Web2.0 abspielen, sonst sind sie uninteressant und finden keine Rezeption. Die vom Roten Kreuz kommunizierten Themen sind – was ihre Werte. und Wahrnehmungswelten betrifft – eher im Offline-Bereich angesiedelt. Bezieht man sich auf Ronald Ingleharts Wertewandel-Studien, so kann man mit Sicherheit zwischen den modernen und dem postmodernen Wertewelten deutlich unterscheiden – auf der einen Seite die monokausal denkenden und klar strukturierte Rotkreuz-Welt und im Gegensatz dazu die postmodernen Strukturen des Web2.0: multizentisch, föderal – mit dem Ziel der Selbstverwirklichung.
Wesentlich ist, wenn ich das kurz zusammenfassen darf, die Umkehrung der Bedürfnispyramide: Nicht der zu kommunizierende Inhalt staht am Beginn des Kommunikationsprozesses, wie das die Ursache herkömmlicher externer Kommunikation ist, sondern der Bedarf in der Web2.0-Zielgruppe. So gesehen ist die neue Web2.0 Kommunikation viel mehr beim Marketing angesiedelt, be den Kunden- und STakeholderbedürfnissen und deren definitiven Informationsbedürfnissen, als man das bei der “klassischen PR” sieht.
Ob wir mit SMRs weitermachen?
Das kann ich noch immer nicht mit Sicherheit sagen. klar werden wir weiterhin die Situation beobachten – vielleicht probiere ich das auch wieder einmal aus, wer weiß?
IKRK-Youtube-Video Georgien
Blogbeiträge über www.roteskreuz.at
Erneut möchte ich ein Update von blog-Beiträgen liefern, die ich über die Website www.roteskreuz.at fand.
Auf Liechtenecker’s Blog beispielsweise fand ich Lob zur neuen Site:
Die Webseite ist grundsätzlich gut gelungen, wurde mit Typo3 umgesetzt und hat (deswegen?) einen nicht ganz validen Code, handelt sich aber nur um ein paar Kleinigkeiten. Ein Skalieren der ganzen Seite inkl. Bilder ist sehr gut implementiert. Die Seite ist nur teilweise barrierefrei, mir fehlen Alternativ-Texte zu den Bildern, eine Kontrasteinstellung, aber Accesskeys sind zu entdecken. Viele gute Features wie RSS und sogar ein Podcast werden angeboten. Finde ich sehr löblich. Ein Blog für die vielen Mitarbeiter könnte vielleicht das Angebot ergänzen. Zusammengefasst ein positiver Relaunch und eine wesentliche Verbesserung des vorigen Webauftritts.
Auf Potassiums Blog wird die Site ebenso gelobt:
Das Design wirkt modern aber übersichtlich. Ich hab mich auf dem Portal gut zurechtgefunden und auch das Lesen der Texte bot keinerlei Unanehmlichkeiten.
Besonders hervorhebe möchte ich bei meinen Lobtriaden dann bitte noch das factbook über Erste Hilfe. Dort wird einem in kurzen und prägnanten Texten erläutert warum und wann Erste Hilfe unbedingt notwendig ist und was man dafür tun kann bzw dafür können muss.
Falls ich jemandens Blogbeitrag vergessen habe, einfach einen Kommentar schreiben.
lg
Euer Redcross-Webmaster
Tore für das Rote Kreuz
Wie im Fussballblog berichtet startete das IKRK gemeinsam mit der UEFA anlässlich der EURO eine Kampagne unter dem Titel “Tore für das Rote Kreuz”. Im Rahmen der Kampagne können Internetbesucher unter www.scorefortheredcross.org virtuelle Tore kaufen und damit ihrem Lieblingsteam helfen, den Titel des “Humanitärsten Teams” zu erringen.
Hier die verfügbaren Banner dazu (bitte auf www.scorefortheredcross.org verlinken):
MP3 vom Amerikanischen Roten Kreuz
Bei meiner Blog-Recherche zum Roten Kreuz bin ich auch auf den Katastrophenblog (http://redcross.wordpress.com) des Amerikanischen Roten Kreuzes gestossen.
Dort findet sich unter “Support for Radio stations” auch ein Beispiel-Soundsnip von Ike Pigott, dem Director of Communications and Government Relations in southern US. Das Amerikanische Rote Kreuz bietet JournalistInnen in Katastrophen an, mp3-Files zur Verfügung zu stellen.
Alles in Allem eine gute Idee, die auch in Österreich schon hervorragend funktioniert hat. Denn der Rotkreuz-Podcast hat ja ursprünglich noch begonnen, als ich primär für die Medienarbeit zuständig war und den Radiostationen OTs zur Verfügung stellen wollte.
Zum Beispiel hier:
- Oktober 2006: Ein Jahr nach dem Erdbeben in Pakistan – Österreichische Delegierte berichtet
- September 2006: Generalsekretär Dr. Kopetzky zum neu errichteten Katastrophenhilfezentrum
- August 2006: ÖRK-Delegierte Martina Schloffer im Libanon-Einsatz
- August 2006: Blutspendeaufruf
- Oktober 2005: Trinkwasserspezialist im Erdbebengebiet Südasien
- Oktober 2005: Erdbeben in Pakistan Österreichischer Helfer vor Ort
- September 2005: Internationale Rotkreuz-Kriseninterventionsteams
- September 2005: internat. Rotkreuz-KIT Team im Einsatz in Houston
- Juni 2005: Bundeskatastrophenübung auf der Silvretta
Eine Diplomarbeit über Audio PR ( Wirobski, Alexandra (2006):Audio-PR : Nutzen und Verwertbarkeit eines PR-Tools, Diplomarbeit Uni Wien) hat auch diese Kommunikationsform beleuchtet. Dazu wurden unter anderem RadiojournalistInnen und PR-Seniors befragt. Essentiell, so die Autorin, ist bei den Audioclippings immer die Glaubwürdigkeit des Absenders, die beim Roten Kreuz zum Glück sehr hoch ist. Entspechend sorgfältig muß man daher auch in der Produktion dieser Sountpieces sein, damit sie nicht zum Marketing-Tool verkommen.






