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Domainstrategie?

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Heu­te durf­te ich bei einer Pres­se­kon­fe­renz des Öster­rei­chi­schen Domain­ver­wal­ters nic​.at über die Domain­stra­te­gie des Öster­reich­si­chen Roten Kreu­zes spre­chen. Grund war der Laun­ch der Kam­pa­gne „Domains machen mehr dar­aus“ mit der die Hüter der .at-Domains die End­kun­den (ver­mit­telt über die so genann­ten Regis­tra­re) auf die Zeit nach der Frei­ga­be der TLDs durch ICANN vor­be­rei­ten wol­len.

Neben dem Geschäfts­füh­rer von NIC​.at, Richard Wein war auch KR Alfred Harl, Obmann des Fach­ver­bands Unter­neh­mens­be­ra­tung und Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie in der Öster­rei­chi­schen Wirt­schafts­kam­mer unter den Red­nern.

Ein Video von Ver Vie Vas erklär­te – ich mei­ne sehr anschau­li­ch – die Kam­pa­gne und den Sinn von Domain­ma­nage­ment in KMUs:

Davor waren noch die State­ments der Ver­tre­te­rin­nen zu hören. Richard Wein von nic zitier­te aus der nic​.at Domain-Studie, die Grund­la­ge für die PLa­nung einer Kam­pa­gne zum The­ma Domains. Auf der Web­site www​.domains​ma​chen​mehr​dar​aus​.at – so der Geschäfts­füh­rer – fin­den Unter­neh­men zahl­rei­che Tipps und Tricks, um den Auf­tritt im WWW zu opti­mie­ren, sich für die Domain­zu­kunft zu rüs­ten und Vor­tei­le im Such­ma­schi­nen­ran­king zu erzielen.Die wich­tigs­ten Zie­le:

  1. Ers­tens, Öster­reich fit machen für das Jahr der Domain 2013 und damit für die Zukunft im Inter­net.
  2. Und zwei­tens auf­zei­gen, wie intel­li­gen­te Domain­stra­te­gie zusätz­li­che Besu­cher auf Web­sites bringt.

»Domains machen mehr dar­aus« wen­det sich an Pri­va­te und Unter­neh­men glei­cher­ma­ßen. Die Initia­ti­ve stellt Werk­zeu­ge und Inhal­te bereit, die Agen­tu­ren, Insti­tu­tio­nen und Ein­zel­per­so­nen intel­li­gen­te Domain­stra­te­gi­en ver­mit­teln. Im Jahr 2013 wer­den zahl­rei­che Neue­run­gen im Bereich der Domains ein­ge­führt. Zum Bei­spiel kom­men über 1.000 neue Domain-Endungen auf den Markt wie etwa .wien oder .rei­se – die soge­nann­ten Top-Level-Domains. Die Mög­lich­kei­ten und Chan­cen wach­sen, aber mit ihnen auch der Bera­tungs­auf­wand. Des­halb weist die Initia­ti­ve auf die Wich­tig­keit intel­li­gen­ter Domain­stra­te­gi­en hin. Denn Stu­di­en zei­gen, dass die Mehr­heit ihre Domains eher belie­big mana­ged und nur die Min­der­heit aktiv mit ihren Assets umgeht. »Domains machen mehr dar­aus« will die­sen Umstand ändern. Zusam­men mit zahl­rei­chen .at Regis­tra­ren allei­ne in Öster­reich bie­tet die Initia­ti­ve eine flä­chen­de­cken­de Anlauf­stel­le für Bera­tung und Know-how.
so Richard Wein.

Gerald Czech, Richard Wein und Alfred Hartl bei der Pressekonferenz von nic.at am 10. Oktober 2012 in Wien

Gerald Czech (Öster­rei­chi­sches Rotes Kreuz), Richard Wein (Nic​.at) und Alfred Hartl (Wirt­schafts­kam­mer Öster­reich) bei der Pres­se­kon­fe­renz von nic​.at am 10. Okto­ber 2012 in Wien

Der Wirt­schafts­kam­mer­ver­tre­ter beton­te, wie wich­tig eine klu­ge Online-Marketingstrategie und damit auch eine Domain­stra­te­gie ist. Als Bei­spiel nann­te er die Wahl der Geschäfts­adres­se in der Rea­li­tät, „weil es einen Unter­schied macht, ob man in als Geschäfts­adres­se Am Rau­ten­weg oder Am Gra­ben hat.“

Der Inter­net­auf­tritt ist für vie­le klei­ne­re und mitt­le­re Betrie­be zur digi­ta­len Visi­ten­kar­te gewor­den und daher ist ein pro­fes­sio­nel­ler Auf­tritt Pflicht­pro­gramm. Das bestä­tigt auch die Hälf­te der öster­rei­chi­schen Unter­neh­men (gen­au 47 %), die im Rah­men der E-Business-Studie 2011 der WKÖ befragt wur­den (aktu­el­le Stu­die wird gera­de fer­tig­ge­stellt). Mehr als zwei Drit­tel der Befrag­ten (gen­au 79%) konn­ten durch Inves­ti­ti­on im IT-Bereich die Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on ver­bes­sern.

so Alfred Hartl (WKO).

Die Domain­stra­te­gie des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes konn­te im Anschluss als Best Prac­tice die­nen, dass Domain­stra­te­gie auch im Nonprofit-Bereich ein wich­ti­ges Ele­ment der inte­grier­ten (online-) Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie ist. Nahe­zu 56.773 frei­wil­li­ge Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter arbei­ten Tag für Tag per­sön­li­ch und zumeist direkt an den Men­schen in Not und sozi­al Schwa­chen aus Lie­be zum Men­schen – die­se Arbeit wird durch on- und off­line Kom­mu­ni­ka­ti­on unter­stützt. Einen wesent­li­chen Bei­trag lie­fert dazu das größ­te Öster­rei­chi­sche huma­ni­tä­re Nonprofit-Portal www​.rotes​kreuz​.at. Dort ver­su­chen wir die unter­schied­li­chen Ziel­grup­pen­seg­men­te durch ver­schie­de­ne Domains ziel­ge­rich­tet zum rich­ti­gen Ort im Por­tal zu lei­ten. Von haus​kran​ken​pfle​ge​.at oder betreu​t24​.at bis hin zu erste​hil​fe​.at oder not​arzt​wa​gen​.at erstre­cken sich unse­re Leis­tun­gen und damit die Domains über sehr vie­le Berei­che des täg­li­chen Lebens. Bei der Domain­re­gis­trie­rung war uns wich­tig, die­se Brei­te zu zei­gen und so auch die Mobi­li­sie­rungs­mög­lich­kei­ten in Rich­tung Frei­wil­li­ger stär­ker aus­zu­bau­en.

Mit Domains rund um die­se The­men brin­gen wir einer­seits die Leu­te direkt auf das rele­van­te Ange­bot auf unse­rem Por­tal. Auf der ande­ren Sei­te hel­fen uns aus­sa­ge­kräf­ti­ge Domains, bei den Such­ma­schi­nen the­ma­ti­sch gut gerankt zu sein und so das Feld nicht ande­ren zu über­las­sen. Wir sehen Domain­na­men als Bestand­teil unse­rer Gesamt-Kommunikation, wo eine Stra­te­gie in die ande­re greift. Ande­rer­seits ist es unse­re Auf­ga­be, das Rotes Kreuz (das ja im Kriegs­fall auch ein Schutz­zei­chen ist) auch im Inter­net zu schüt­zen und so das Ver­trau­en, das in uns gesetzt wird, zu sichern. Natür­li­ch hel­fen uns unse­re Domains auch, spe­zi­el­le Ziel­grup­pen anzu­spre­chen wie z.B. mit unse­rem nagel­neu­en Jugend­por­tal help​stars​.at.
so wer­de ich in den Unter­la­gen zitiert.

Bis heu­te Abend wur­de bereits auf der​stan​dard​.at, wiener​zei​tung​.at oder future​zo​ne​.at von der Pres­se­kon­fe­renz berich­tet.

Geschrieben von Gerald Czech

10. Oktober 2012 um 20:36

Welttag der Verschwundenen auf Facebook

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Heu­te am 30. August wird der Welt­tag der Ver­schwun­de­nen began­gen. Wie auf www​.rotes​kreuz​.at/​m​i​s​s​ing hin­ge­wie­sen wird, ist der Inter­na­tio­nal Day of the Disap­peared – also der Inter­na­tio­na­le Tag der Ver­schwun­de­nen (oder auch Welt­tag der Ver­schwun­de­nen) ist ein jähr­li­ch Ende August began­ge­ner Gedenk­tag, der an das Schick­sal von Men­schen erin­nern soll, die gegen ihren Wil­len an einem Auf­ent­halts­ort und unter Bedin­gun­gen fest­ge­hal­ten wer­den, die ihren Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen nicht bekannt sind.

Um einer­seits die­sen Tag bekannt zu machen und ande­rer­seits die umfang­rei­chen Tätig­kei­ten des Rotkreuz.Suchdienstes bekann­ter zu machen, haben wir ver­sucht, den Welt­tag für eine Facebook-Aktion zu nut­zen.

Lee­rer Bil­der­rah­men als Facebook-Profilfoto zum Welt­tag der Ver­schwun­de­nen am 30. August

Bereits ver­gan­ge­ne Woche haben wir via Facebook-Profilauf­ge­ru­fen, die Pro­fil­bil­der gegen einen lee­ren Bil­der­rah­men zu tau­schen, um auf die Ver­schwun­de­nen auf­merk­sam zu machen.

Inter­na­tio­na­ler Tag der Ver­schwun­de­nen am 30. August. Wir rufen auf, das eige­ne Pro­fil­bild gegen die­sen lee­ren Bil­der­rah­men zu ver­än­dern. Alle Infor­ma­tio­nen zum Welt­tag der Ver­schwun­de­nen: www​.rotes​kreuz​.at/​m​i​s​s​ing


We call on ever­y­bo­dy in sup­port of the affec­ted peop­le to chan­ge the per­so­nal pro­fi­le pic­tu­re to “the mis­sing” pic­tu­re – an empty pic­tu­re frame – a sym­bol for the mil­li­ons of per­sons who have disap­peared. Plea­se share the link www​.rotes​kreuz​.at/​m​i​s​s​ing – or your Natio­nal Socie­ties own RFL web­site – whe­re you and your Face­book fri­en­ds can find all rele­vant infor­ma­ti­on on the Inter­na­tio­nal Day of the Disap­peared.

Vie­le Per­so­nen, Fans und Freun­de des Roten Kreu­zes haben das auch bis heu­te gemacht. Eine Pres­se­aus­sen­dung ver­gan­ge­nen Frei­tag hat das The­ma Welt­tag der Ver­schwun­de­nen auf­ge­grif­fen und unter ande­rem eben­falls auf die Facebook-Kampagne zum Pro­fil­bild­wech­sel zu einem lee­ren Bil­der­rah­men berich­tet. Auch unse­re Ober­ös­ter­rei­chi­schen Kol­le­gen haben das The­ma auf­ge­grif­fen und ihre Medi­en infor­miert, ein Inter­view des Rotkreuz-Webmasters mit Life­Ra­dio war die Fol­ge.

Wir haben auch im Öster­rei­chi­schen Rotkreuz-Webportal erklärt, wie wir die Akti­on mit dem Pro­fil­bild umset­zen wol­len – unter ande­rem steht dort ein JPG zum Down­load bereit.

Heu­te früh hat auch das Inter­na­tio­na­le Komi­tee vom Roten Kreuz (IKRK) auf sei­ner Facebook-Page unser Bild ver­öf­fent­licht und zum Tau­schen des Pro­fil­bilds auf­ge­ru­fen.

In war, many peop­le go mis­sing, cau­sing angu­ish for their fami­lies and fri­en­ds. On the Day of the Disap­peared, we’re remin­ding peop­le that hund­reds of thou­sands of fami­lies are still unawa­re of the fate of their loved ones. Our fri­en­ds at the Öster­rei­chi­sches Rotes Kreuz are encou­ra­ging their fans to chan­ge their pro­fi­le pic today, and we’re doing the same! (Down­load the pic: http://​goo​.gl/​Q​O​dWt)


En la guer­ra se pier­de el rastro de muchas per­so­nas, lo cual cau­sa angus­tia a sus fami­li­as y ami­gos. En el Día de los Desa­pa­re­ci­dos, recor­d­a­mos que cien­tos de miles de fami­li­as aún des­co­no­cen el para­de­ro de sus seres que­ri­dos. Nue­stros ami­gos de la Cruz Roja Aus­tria­ca están invitan­do a sus sim­pa­tiz­an­tes a cam­bi­ar su foto de per­fil el día de hoy, y noso­tros nos hemos uni­do à la pro­pu­esta. Para des­car­gar la imagen: http://​goo​.gl/​Q​O​dWt. Salu­dos! Gaby / CICR – Bue­n­os Aires

Wir hof­fen, dass wir damit errei­chen konn­ten, dass die Auf­merk­sam­keit ein Wenig auf die­sen Welt­tag der Ver­miss­ten gelenkt wer­den konn­te, eini­ge Hun­dert Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer konn­ten wir – welt­weit – in jedem Fal­le moti­vie­ren, das Pro­fil­bild zu ver­än­dern.

Geschrieben von Gerald Czech

30. August 2011 um 14:45

Website-Schwerpunkt Dürre in Afrika

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Bereits seit Mona­ten eska­liert die Situa­ti­on am Horn von Afri­ka, was die Dür­re betrifft. In den ver­gan­ge­nen Wochen wur­de von Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen immer lau­ter auf die Situa­ti­on in Soma­lia, Äthio­pi­en, Eri­trea und im Nor­den Keni­as auf­merk­sam gemacht. Rie­si­ge Flücht­lings­la­ger, loka­le Kon­flik­te, Gewalt und vor allem eine Dür­re, die sich seit dem ver­gan­ge­nen Herbst ent­wi­ckelt.

In man­chen Regio­nen Soma­li­as, so berich­tet das IKRK, sind 11% der unter fünf­jäh­ri­gen Kin­der akut unter­ernährt.

Am stärks­ten betrof­fen sind Getrei­de­bau­ern und Hir­ten, die kei­nen Zugang zu frucht­ba­rem Agrar­land haben. Die ver­gan­ge­nen Miss­ern­ten und der gro­ße Ver­lust an Vieh­be­stand führ­ten auf den Märk­ten zum Anstieg der Nah­rungs­mit­tel­prei­se. Dazu kom­men neu­er­li­che Gefech­te und das Aus­blei­ben huma­ni­tä­rer Hil­fe. Das sind Grün­de dafür, dass sich eine bereits hoff­nungs­lo­se Situa­ti­on im Süd­en und Zen­tral­so­ma­lia noch wei­ter ver­schlim­mert hat“, sagt And­rea Hath vom Inter­na­tio­na­len Komi­tee vom Roten Kreuz (IKRK).

Um alle News zur Kata­stro­phe am Horn von Afri­ka zusam­men­zu­fas­sen, haben wir unter www​.rotes​kreuz​.at/​a​f​r​ika eine Über­sichts­sei­te gestar­tet. Hier wer­den auch alle zusätz­li­chen Infor­ma­tio­nen zur Dür­re in Ost­afri­ka lau­fend ein­ge­stellt.

Schwer­punk­te der Rotkreuz-Hilfe - für die zu Spen­den auf­ge­ru­fen wird - ist die Aus­wei­tung der Ernäh­rungs­pro­gram­me und der medi­zi­ni­schen Hil­fe vor Ort in Soma­lia, und Nahrungsmittel- und Trink­was­ser­ver­tei­lun­gen in den Nach­bar­län­dern Äthio­pi­en, Kenia und Eri­trea.

Seit Okto­ber hat das IKRK allei­ne in Soma­lia Not­fall­hil­fe für mehr als 500.000 Per­so­nen geleis­tet und die Was­ser­ver­sor­gung für nahe­zu eine Mil­lion Men­schen garan­tiert.

Eine Foto­stre­cke im Rotkreuz-Portal visua­li­siert die Hil­fe der Rotkreuz- und Rothalbmond-Mitarbeiter vor Ort in Ost­afri­ka. Wenn amn sich selbst einen Über­bli­ck über die Regi­on machen will, kann man das auf einer Infor­ma­ti­ons­sei­te zum „Horn von Afri­ka“ eben­falls machen.

Öster­rei­chi­sche Rotkreuz-Delegierte sind seit vie­len Jah­ren in ver­schie­de­nen Län­dern Ost­afri­kas, um Was­ser­pro­jek­te umzu­set­zen, oder Gesund­heits- bzw Nah­rungs­mit­tel­hil­fe zu leis­ten.

Das Österreichische Rote Kreuz bittet um Spenden

PSK: 2.345.000, BLZ 60.000,

Kenn­wort: Dür­re in Afri­ka

SMS-Spenden an: 0664 660 0020 (Info zur SMS-Spende)

Geschrieben von Gerald Czech

14. Juli 2011 um 23:31

Konstruierte Social Media Realität?

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Ein letz­ter (ver­spä­te­ter) Kurz­bei­trag zur aktu­el­len Blog­pa­ra­de, die sich dem The­ma „Soci­al Media Poli­cy & Soci­al Media Gui­de­li­nes für NPOs und öffent­li­che Ver­wal­tung“ wid­met und die von mir und Han­nes Jäh­nert gehos­tet wird.

Wie man Web2.0 erfolgs­brin­gend in Unter­neh­men ein­setzt, haben McKinsey-Forscher schon mehr­fach publi­ziert. Als Ergeb­nis­se einer Stu­die vom Dezem­ber 2010 wur­den fol­gen­de Punk­te vor­ge­schla­gen:

1. Web2.0 Tools in den Arbeits­all­tag der Mit­ar­bei­ter inte­grie­ren. Das wird sogar als Schlüs­sel Erfolgs­fak­tor bezeich­net.

2. Wei­ter die Tools ein­set­zen und benut­zen. Ein Bene­fit für Orga­ni­sa­tio­nen stellt sich nach Mei­nung der Auto­ren erst ab einem gewis­sen Nut­zungs­grad ein.

3. Bar­rie­ren für Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung ent­fer­nen. Voll ver­netz­te Unter­neh­men schei­nen hin­sicht­li­ch des Infor­ma­ti­ons­flus­ses deut­li­ch bes­ser, Bega­bun­gen sol­len fle­xi­bler ein­ge­setzt wer­den, Ent­schei­dun­gen sol­len in der Hier­ar­chie wei­ter unten getrof­fen wer­den dür­fen.

4. Die Web 2.0 Tech­no­lo­gi­en soll­ten in den Kunden-, Lieferanten- und auch Mit­ar­bei­ter­be­zie­hun­gen eine Rol­le spie­len.

Wie kann man nun, aus Sicht des stra­te­gi­schen Manage­ments einer Nonprofit-Organisation der­ar­ti­ge Struk­tu­ren eta­blie­ren, wenn man kein klei­nes Star­tup ist, sozu­sa­gen Orga­ni­sa­ti­ons­kul­tur auf der grü­nen Wie­se eta­bliert?

Eine ideale Organisation

Neh­men wir an, wir sind eine Non-Profit-Organisation. Wir sind föde­ral struk­tu­riert, eini­ge Tau­send Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter an vie­len hun­der­ten Stand­or­ten. Hier schil­de­re ich den Ide­al­ab­lauf, der so – mei­nes Wis­sens nach – noch nir­gend­wo statt­ge­fun­den hat.

1.) Zunächst wird es – in föde­ra­len Net­zen, die teil­wei­se lose gekop­pelt sind, auf allen Orga­ni­sa­ti­ons­ein­hei­ten – so genann­te „ear­ly adop­tors“ geben, die Soci­al Media Tools bereits seit lan­gem ein­set­zen. Irgend­wie halt. Ohne Struk­tu­ren, ohne Kon­zep­te und ohne Stra­te­gie.

2.) Dann wird die stra­te­gi­sche Füh­rung (mit oder ohne exter­ne Bera­tung) sagen, dass die­se Tools und die damit in Ver­bin­dung ste­hen­de Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kul­tur „on stra­te­gy“ sind und an die Exper­tin­nen einen Auf­trag zur Imple­men­tie­rungs­pla­nung geben.

3.) Bestehen­de Res­sour­cen wer­den zwi­schen unter­schied­li­chen Orga­ni­sa­ti­ons­ein­hei­ten mit­ein­an­der ver­netzt, best prac­tices wer­den unter­ein­an­der aus­ge­tauscht und eine tak­ti­sche Imple­men­tie­rungs­pla­nung beginnt.

4.) Als stra­te­gi­scher Rah­men für das Soci­al Media Enga­ge­ment wird – neben der struk­tu­rel­len Ein­bin­dung und der adäqua­ten Res­sour­cen­pla­nung – eine Soci­al Media Poli­cy ent­wi­ckelt, die im Anschluss ver­bind­li­che Richt­li­ni­en für das Ver­hal­ten von Orga­ni­sa­ti­ons­mit­glie­dern im Web gibt.

5.) Die Soci­al Media Kanä­le sind ana­log zu ande­ren Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­len medi­en­ad­äquat in sämt­li­che Pro­zes­se der Orga­ni­sa­ti­on ein­ge­bun­den und wer­den von allen Orga­ni­sa­ti­ons­ebe­nen ver­wen­det.

Wie funktioniert die Realität der Social-Media-Implementierung?

Oft­mals sind die Social-Media-Enthusiasten, die so genann­ten „digi­tal nati­ves“ am „Boden“ der Pyra­mi­de zu fin­den (Ein Blog­post von mir aus 11/2009 zu digi­tal divi­de in NPOs), wenn man die Orga­ni­sa­ti­on nach dem Weber­schen Büro­kra­tie­mo­dell ver­ste­hen will, gleich­zei­tig gibt es irgend­wann an der Spit­ze im stra­te­gi­schen Bereich ein Com­mit­ment für die Umset­zung des Social-Media Enga­ge­ments. (Denn ohne die­ses „Go von Oben“ ist es ein mehr als schwie­ri­ger Pro­zess, den man mit dem pro­phe­ti­schen Wir­ken ver­schie­de­ner Heils­leh­ren ver­glei­chen kann, da kann man dann nur auf die nor­ma­ti­ve Kraft des Fak­ti­schen hof­fen). Dann kann die Soci­al Media Poli­cy das Instru­ment sein, quer über die Hier­ar­chie­ebe­nen eine Kul­tur­tech­nik zu pro­te­gie­ren, die im Bereich der mitt­le­ren Füh­rungs­kräf­te noch skep­ti­sch beäugt wird. Das Papier ist dann eine Gene­ral­ab­so­lu­ti­on das häre­ti­sche Ver­hal­ten ein­zel­ner vor Ort, um die Imple­men­tie­rung der Stra­te­gie in einer Bottom-Up-Technik zu kana­li­sie­ren, denn die Vor­schrift zeigt von den höchs­ten Gre­mi­en „erwünsch­tes“ Ver­hal­ten und wirkt daher gleich einer „Lehr­mei­nung“ im tech­ni­schen oder medi­zi­ni­schen Sin­ne mittel- und lang­fris­tig Organisationsstruktur-generierend und ver­hal­tens­steu­ernd.

So gese­hen nützt das Tool „Socal Media Poli­cy (SMP)“ auch außer­halb des Ide­al­wegs etwas, wenn man auch über unge­plan­te Sei­ten­we­ge zum Ziel kommt.

Wie man nun zu einer Social-Media Poli­cy kommt fin­det man in die­sem Pos­ting auf dem Blog mei­nes Alter-Egos Redcross-Sociologist.

Geschrieben von Gerald Czech

21. Juni 2011 um 15:16

the power of we?

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Ges­tern Abend konn­te ich – gemein­sam mit rund 800 ande­ren Per­so­nen – in den alten Ankerbrot-Hallen im Rah­men des mobile.futuretalk09 „the power of we“ den Prä­sen­ta­ti­on von Chris Hug­hes und von Baro­ness Sus­an Green­field bei­woh­nen. Mode­riert wur­de die Ver­an­stal­tung von San­dra Maisch­ber­ger, einer deut­schen Jour­na­lis­tin. Eben­so auf der Büh­ne und immer wie­der zu ver­schie­de­nen The­men befragt, TA und Mobil­kom CEO Han­nes Amets­rei­ter.

Die Ver­an­stal­tung begann mit der Prä­sen­ta­ti­on von Chris Hug­hes, der 2003 mit 18 Jah­ren als Mit­grün­der (mit Mark Zucker­berg and Dus­tin Mosko­vitz ) und Spre­cher von Face­book begann. Im Jahr 2006 unter­stütz­te er die Obama-Kampagne, in der er für den Online-Bereich ver­ant­wort­li­ch war. Die Prä­sen­ta­ti­on des Havard-Absolventen – der dem Ste­reo­typ des IVY-legue-Absolventen auch opti­sch nahe­zu­kom­men ver­sucht – fokus­sier­te sich auf die Begrif­fe Infor­ma­ti­on und Netz­wer­ke, und war­um die Obama-Kampagne schluss­end­li­ch so erfolg­reich war. Ins­ge­samt ist mir wenig davon in Erin­ne­rung geblie­ben, weil ich – lei­der erfolg­los – damit beschäf­tigt war, mei­nen Tiny-Twitter-Client am E75 zum lau­fen zu brin­gen, um live von der Ver­an­stal­tung zu twit­tern.

Der Inhalt der ver­dammt schnell gespro­che­nen Prä­sen­ta­ti­on von Baro­nes­se Sus­an Green­field – Neu­ro­wis­sen­schaf­te­rin aus Oxford – ist eigent­li­ch mit dem Inter­view in der orf.futurezone zwei Tage davor ein­fach wie­der­ge­ge­ben, sie war in gewis­ser Wei­se die Anti­the­se zu Chris Hug­hes, zumin­dest woll­te die Mode­ra­to­rin das so kon­stru­ie­ren. War­um sich die Oxford-Professorin aller­dings nicht die Zeit nimmt, ordent­li­che Prä­sen­ta­tio­nen zu gestal­ten, ver­ste­he ich nicht. Zumin­dest die ver­wen­de­ten Agen­tur­fo­tos könn­te sie für einen der­ar­ti­gen Vor­trag (der neh­me ich an bezahlt wird) kau­fen, damit die groß­flä­chi­gen Was­ser­zei­chen der Bild­agen­tu­ren wäh­rend der Prä­sen­ta­ti­on nicht stö­ren. Auch stellt sich mir die Fra­ge, ob die Ver­wen­dung der alten „Wordart“-Schattenschriften wirk­li­ch noch Teil der Bri­ti­schen Uni-Ästhetik ist …

Die dar­auf fol­gen­de Dis­kus­si­on mit Publi­kums­be­tei­li­gung ver­zö­ger­te für man­che die Par­ti­zi­pa­ti­on am dana­ch geplan­ten Buf­fets, zumin­dest mokier­te sich ein direkt hin­ter mir sit­zen­der Herr laut­stark mehr­fach über wei­te­re Fra­gen an das Publi­kum …

Im Anschluss ging noch der mobil­kom aus­tria award an das Pro­jekt „Frau­en bera­ten Frau­en“, das online-Kanäle für die psy­cho­so­zia­le und juris­ti­sche Bera­tung von Frau­en nutzt. Mit auf der Short­list war auch ein Pro­jekt des For­schungs­in­sti­tut des Roten Kreu­zes und der Vier für Wien.

Wie­so man für die Mode­ra­ti­on eines der­ar­ti­gen Events eine deut­sche Mode­ra­to­rin ein­flie­gen las­sen muss hat sich mir nicht ganz erschlos­sen, auch ein Moderatorinnen-Fauxpas betref­fend eines iPho­ne für die Toch­ter des mobilkom-CEOs Amets­rei­ter wäre einer Öster­rei­chi­schen Mode­ra­ti­ons­per­son wohl nicht pas­siert …

Zahl­rei­che anwe­sen­de Pro­mis bewie­sen im Anschluss bei einem her­vor­ra­gen­den Buf­fet ihre Stand­haf­tig­keit, unter Ihnen Armin Wolf, Die­t­er Bor­ne­mann, Niki Lau­da und zahl­rei­che wei­te­re Per­so­nen aus Kom­mu­ni­ka­ti­on und Medi­en. Die Pres­se­aus­sen­dung der Mobil­kom spricht auch von:

[…] Event-Guru Han­nes Jager­ho­fer, Woman-Chefredakteurin Euke Frank und die Medi­en­ma­cher Rudi Klaus­nit­zer und Hans Mahr.
(…) Eif­rig über den Sinn und Unsinn sozia­ler Netz­wer­ke mit­dis­ku­tiert und genetz­werkt haben u. a. Air­liner und Formel-1-Legende Niki Lau­da, die Medi­en­ma­na­ger Hans Mahr und Rudi Klaus­nit­zer, Event-Guru Han­nes Jager­ho­fer, 3-CEO Bert­hold Tho­ma und T-Mobile Chef Robert Chvat­al, Woman-Chefredakteurin Euke Frank sowie die Beach Vol­ley­bal­ler Nik Ber­ger und Cle­mens Dopp­ler.

Ich traf auch zwei Bekann­te: Franz Jeli­nek, unse­ren IT-Leiter und die Foto­gra­fin Anna Stö­cher. Ins­ge­samt trotz alle­dem ein sehr inter­es­san­ter und kurz­wei­li­ger Abend. Hät­te ger­ne live get­wit­tert, aber die Tech­nik …

Auch mei­ne Fotos krie­ge ich im Moment nicht vom Mobil­te­le­fon her­un­ter. Ich ver­spre­che die­se wer­den fol­gen …

Ange­fügt ein paar Links zum The­ma:

Geschrieben von Gerald Czech

22. Oktober 2009 um 14:46

Pagerank und SEO

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http://​www​.such​ma​schi​nen​op​ti​mie​rung​.de ver­öf­fent­lich­te im Blog unter ande­rem die deutsch­spra­chi­gen Domains, die einen Google-Pagerank von 9, 8 oder 7 haben, also die Crè­me de la Crè­me des deutsch­spra­chi­gen Webs. Und gleich vor­weg: Unse­re Web­site www​.rotes​kreuz​.at ist mit dabei.

Was ist der Page­r­ank (http://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​P​a​g​e​R​ank)?

Der Page­R­ank-Algo­rith­mus ist ein Ver­fah­ren, eine Men­ge ver­link­ter Doku­men­te, wie bei­spiels­wei­se das World Wide Web, anhand ihrer Struk­tur zu bewer­ten bzw. zu gewich­ten. Dabei wird jedem Ele­ment ein Gewicht, der Page­R­ank, auf­grund sei­ner Ver­lin­kungs­struk­tur zuge­ord­net. Der Algo­rith­mus wur­de von Lar­ry Page (daher der Name Page­R­ank) und Ser­gey Brin an der Stan­ford Uni­ver­si­ty ent­wi­ckelt und von die­ser zum Patent ange­mel­det. Er dien­te der Such­ma­schine Goo­gle des von Brin und Page gegrün­de­ten Unter­neh­mens Goo­gle Inc. als Grund­la­ge für die Bewer­tung von Sei­ten. Der PageRank-Algorithmus bil­det einen zufäl­lig durch das Netz sur­fen­den User nach. Die Wahr­schein­lich­keit, mit der die­ser auf eine Web­sei­te stößt, kor­re­liert mit dem Page­R­ank. Die­se Pagerank-Werte bil­den eine loga­rith­mi­sche Ska­la, wer­den aber auf gan­ze Zah­len gerun­det publi­ziert, d.h. ein um einen Rang höhe­re Sei­te ist zehn­fach bes­ser ver­linkt.

Page­r­ank von www​.rotes​kreuz​.at?

Erfreu­li­ch in jedem Fall, dass wir unse­re Rotkreuz-Website mit einem Page­r­ank von 7 in die­sen Top-Listen für das Öster­rei­chi­sche Inter­net fin­den kön­nen. Die Öster­rei­chi­schen Daten habe ich (Stand Anfang April 2009) aus die­sen Lis­ten extra­hiert und stel­le sie daher auch ger­ne zur Ver­fü­gung.

Eini­ge unse­rer ande­ren Domains haben gerin­ge­re Pagerank-Werte (Stand: 28. April):

Hier die Gesamt­lis­ten der Top-gerankten Sei­ten in Öster­reich:

.at: Page­r­ank 9 (vgl.: http://​www​.such​ma​schi​nen​op​ti​mie​rung​.de/​s​e​o​-​b​l​o​g​/​p​r​-​9​-​d​o​m​a​i​n​s​-​n​u​r​-​d​e​-​a​t​-​u​n​d​-​ch/)

.at Page­r­ank 8 (vgl.: http://​www​.such​ma​schi​nen​op​ti​mie​rung​.de/​s​e​o​-​b​l​o​g​/​p​r​-​8​-​d​o​m​a​i​n​s​-​n​u​r​-​d​e​-​a​t​-​u​n​d​-​ch/)

Inter­es­sant ist es, das sich in die­ser Kate­go­rie haupt­säch­li­ch Behör­den und Uni­ver­si­tä­ten fin­den, aber auch gro­ße Medi­en­häu­ser und Ser­vice­un­ter­neh­mun­gen.

Page­r­ank 7 (vgl: http://​www​.such​ma​schi​nen​op​ti​mie​rung​.de/​s​e​o​-​b​l​o​g​/​p​r​-​7​-​d​o​m​a​i​n​s​-​n​u​r​-​d​e​-​a​t​-​u​n​d​-​ch/)

Natür­li­ch wur­den auch die Lis­ten zu Page­r­ank 6 (http://​www​.such​ma​schi​nen​op​ti​mie​rung​.de/​s​e​o​-​b​l​o​g​/​p​r​-​6​-​d​o​m​a​i​n​s​-​n​u​r​-​d​e​-​a​t​-​u​n​d​-​c​h​-​t​e​i​l​-1/) ver­öf­fent­licht. Die­se habe ich aller­dings nicht mehr für die .at TLD selek­tiert …

Wel­chen Page­r­ank hat mei­ne Sei­te?

Hier (http://​www​.gai​jin​.at/​o​l​s​g​p​r​a​n​k​.​php) kann man bei­spiels­wei­se den Page­r­ank einer Sei­te che­cken.

Was hat der Page­r­ank für einen Ein­fluss?

Je nach Page­r­ank wer­den die Such­ergeb­nis­se sor­tiert. Sei­ten mit bes­se­rem Page­r­ank haben daher eine grös­se­re Wahr­schein­lich­keit, bei Suchen auf Goo­gle best­ge­reiht zu wer­den. Da Goo­gle in Öster­reich für 89% der Such­an­fra­gen genutzt wird, ist die­se Rei­hen­fol­ge natür­li­ch essen­ti­ell. Zusätz­li­ch muss auf der Sei­te auch adäqua­te Infor­ma­ti­on ange­bo­ten wer­den, nach der über­haupt gesucht wird.

Geschrieben von Gerald Czech

28. April 2009 um 13:45

Interview zum Web2.0 Einsatz des Roten Kreuzes

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Ver­gan­ge­ne Woche wur­de ich für die Diplom­ar­beit einer deut­schen Stu­den­tin inter­viewt. Stan­des­ge­mäss fand das Inter­view über die Web2.0-Präsenz des Roten Kreu­zes und mei­ne Erfah­run­gen damit via Sky­pe statt und wird von Suda­bah Djams­hed­zad auch auf ihrem Blog NGO-Communications publi­ziert.

Ich habe Herrn Czech nach dem Grund für den Ein­satz von moder­nen Medi­en (Twit­ter, Face­book, Blogs) für das Rote Kreuz gefragt. Auch, wel­che Erfah­run­gen er mit dem Blog­gen bis­lang gemacht hat und ob er eine bestimm­te Ziel­grup­pe dabei anstrebt.

Das gan­ze Inter­view fin­det man zum anhö­ren. Ein wenig mehr zur Web2.0 Stra­te­gie des ÖRK bzw zu NPOs und Web2.0 von mir bei­spiels­wei­se hier:

Geschrieben von Gerald Czech

28. April 2009 um 11:48

Roteskreuz auf twitter

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Oft schon habe ich mir über­legt, wie man Twit­ter für die Rotkreuz-Arbeit nüt­zen könn­te. Ich habe span­nen­de Anwen­dun­gen des Bri­ti­schen Roten Kreu­zes gese­hen, wo u.a. von Pro­jekt­rei­sen live berich­tet wur­de), auch das Ame­ri­ka­ni­sche Rote Kreuz nutzt den Dienst, bei­spiels­wei­se auch für Safe and Well-Messages.

Zunächst wer­de ich hier mit dem Account rotes­kreuz­at inter­es­san­te Neu­ig­kei­ten über das ÖRK pos­ten, mal sehen, ob sich genü­gend fol­lo­wers fin­den.

Schö­ne Grüs­se!

Gerald Czech

Geschrieben von Gerald Czech

25. März 2009 um 14:12

blut2.0?

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Fol­gen­de Reak­ti­on auf unse­re Blogs – oder bes­ser auf die Nicht­exis­tenz ver­schie­de­ner Blogs – habe ich erst jetzt ent­deckt obwohl ein Track­back ein­ge­gan­gen ist: Blog­ger spen­den Blut .

Dort schreibt Luca Ham­mer über sei­ne Erfah­run­gen beim Blut­spen­den und unter ande­rem, dass er durch Tweeds (also Twitter-Messages) auf den Blut-Mangel im Jän­ner auf­merk­sam wur­de.

Eines schö­nen Mor­gen, ich war gera­de auf­ge­stan­den, kamen mir bei Twit­ter meh­re­re Mel­dun­gen ent­ge­gen, dass dem Öster­rei­chi­schen Roten Kreuz das Blut aus­ging. Dass die­se alle auf Web­siten von Medi­en im klas­si­schem Sin­ne ver­wei­sen, ist wohl dar­auf zurück­zu­füh­ren, dass die Blogs des Roten Kreuz etwas ver­wir­rend sind und anschei­nend kei­ne Infor­ma­tio­nen zu dem The­ma ent­hal­ten. Auch wenn wür­de es wohl nie­mand mit­be­kom­men, weil sie nicht beson­ders viel Inter­es­se wecken. Viel­leicht habe ich aber auch nur die fal­schen ange­klickt. Aber zurück zu den mor­gend­li­chen Blut­ge­sprä­chen auf Twit­ter.

Auch damit hat er voll­kom­men recht. Unse­re Blogs sind – zumin­dest zur Zeit – eher Infor­ma­ti­ons­quel­len für ganz spe­zi­fi­sche (inter­ne) Ziel­grup­pen, als Teil der Öster­rei­chi­schen Blo­gos­phe­re (dazu hier ein wenig über unse­re Stra­te­gie).

Luca beschreibt eine vor­bild­li­che Akti­on der Blo­gos­phe­re, wie ver­sucht wur­de, mög­lichst vie­le Men­schen zum Blut spen­den zu moti­vie­ren. Ein Twitter-Hashtag wur­de ange­legt, mög­lichst vie­le Kol­le­gen wer­den moti­viert. Dan­ke!

Auch die Schil­de­rung des Blut­spen­de­vor­gangs, die dar­auf folgt fin­de ich span­nend, wie das Video, das eben­so online steht.

Wei­te­re Berich­te über das „Blog­ger­Blut­spen­den“ hier.

An der Stel­le möch­te ich mich bei die­ser Akti­on bedan­ken und gleich erneut die Blo­gos­phe­re auf­ru­fen, Blut spen­den zu kom­men, die sechs Wochen War­te­zeit wären ja schon vor­bei :-).

Geschrieben von Gerald Czech

17. März 2009 um 13:47

RKNÖ2.0 – Der Landesverband Niederösterreich webbt typo3

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Heu­te im Lau­fe des Tages wur­de Nie­der­ös­ter­reich als ers­ter teil­neh­men­der Lan­des­ver­band in das neue Rotkreuz-Portal migriert und ist daher seit eini­gen Stun­den wie gewohnt unter www.n.roteskreuz.at mit neu­er Optik online.
Rotes Kreuz Niederösterreich - Screenshot der neuen Seite

Rotes Kreuz Nie­der­ös­ter­reich – Screen­s­hot der neu­en Sei­te

Nach vie­len Mona­ten an gemein­sa­men Planungs-, Konzepts-, Workshop- und Schu­lungs­auf­wand seit Anfang 2007 ist nun­mehr der ers­te Erfolg der neu­en gemein­sa­men inte­gra­ti­ven Internet-Strategie zu sehen. Fast gen­au ein Jahr nach dem Relaun­ch der Bun­des­sei­ten geht nun mein ehe­ma­li­ger Lan­des­ver­band Nie­der­ös­ter­reich im sel­ben Por­tal online.
Beson­ders freut mich, dass das nun­mehr umge­setz­te Kon­zept – das in enger Abstim­mung mit allen betei­lig­ten Lan­des­ver­bän­den ent­stan­den ist – auch 1:1 umge­setzt wer­den konn­te. Vie­len Dank daher an unse­ren Part­ner Wolf­gang Zeglo­vits und die Fir­ma Daten­werk, die dafür ver­ant­wort­li­ch war. Eben­so gros­ser Dank gebührt den Mit­ar­bei­te­rIn­nen von World direct, nament­li­ch Hans-Jörg Brö­der­bau­er und Alex­an­der Sim­per, die von Sis­trans bei Inns­bruck aus, jedes tech­ni­sche Pro­blem rasch und kom­pe­tent lösen konn­ten.
Ich bin mir sicher, das die Kol­le­gIn­nen im Lan­des­ver­band Nie­der­ös­ter­reich, Nicole Ebner als Mas­ter­mind für das Web und Chris­to­ph Hirz­ber­ger als IT-Experte, genauso froh sind, nach eini­gen Wochen beson­ders inten­si­ver Arbeit an der Redak­ti­on nun­mehr ein fer­ti­ges Pro­dukt online haben und sich nun­mehr auf den lau­fen­den Betrieb kon­zen­trie­ren kön­nen. Nicole und Chris­to­ph, dafür von mei­ner Sei­te herz­li­chen Dank!
Was sind denn die wich­tigs­ten DIn­ge, die man über das neue Por­tal wis­sen soll­te?

Unse­re Soci­al Media Release vom ver­gan­ge­nen Jahr hat vie­le der Infor­ma­tio­nen parat.

  • Grund­in­ten­ti­on hin­ter dem neu­en Kon­zept war die kla­re und offe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on der Leis­tungs­be­rei­che und die zugäng­li­che Struk­tur, um auf wesent­li­che aktu­el­le Infor­ma­tio­nen auch rasch zugrei­fen zu kön­nen.
  • Kla­res und ein­fa­ches Desi­gn und redu­zier­te auf das wesent­li­che beschränk­te Navi­ga­ti­on ohne opti­schem „Schnick­schnack“ erleich­tern das rasche Auf­fin­den von Infor­ma­tio­nen.
  • Eben­falls neu, die spre­chen­den URLs, die nicht nur den Use­rIn­nen rascher einen Über­bli­ck über die tat­säch­li­chen Inhal­te und deren Auf­find­bar­keit bie­ten, son­dern auch zur Opti­mie­rung der Such­ma­schi­nen­er­geb­nis­se die­nen.
  • Auch auf die Bar­rie­re­frei­heit (Stich­wort WAI-Guidelines: http://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​W​e​b​_​A​c​c​e​s​s​i​b​i​l​i​t​y​_​I​n​i​t​i​a​t​ive) wur­de spe­zi­ell geach­tet. Die Sei­te ent­spricht dem WAI AA-Standard, eine Funk­ti­on die dem Roten Kreuz als sozia­le und huma­ni­tä­re Orga­ni­sa­ti­on ganz wich­tig war.

Was kann man noch dazu sagen?

2007 habe ich dazu fol­gen­de Aus­sa­gen getrof­fen:

“Eine Usability-Studie hat bestä­tigt, dass die­se Zie­le durch das kla­re opti­sche Desi­gn und die zugrun­de­lie­gen­de Navi­ga­ti­ons­struk­tur erreicht wur­den. Inter­ak­ti­ve Inhal­te, wie ein online ers­te Hil­fe Kurs, oder zahl­rei­che Tipps, bei­spiels­wei­se für die Kata­stro­phen­vor­beu­gung erwei­tern das brei­te Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot”, so Gerald Czech wei­ter: „Die Bar­rie­re­frei­heit ist ein wesent­li­cher Grund für unse­re Ent­schei­dung gewe­sen, den Rotkreuz-online-Auftritt neu zu gestal­ten. Mit dem Open Sour­ce CMS Typo3 wur­de mei­ner Mei­nung nach ein geeig­ne­tes Pro­dukt gewählt, das unse­re Bedürf­nis­sen genügt und glei­cher­ma­ßen ein­fach in der Hand­ha­bung und ska­lier­bar ist.“

Der Relaun­ch des Webauf­tritts des Roten Kreuz ist ein beson­de­res Vor­ha­ben und bedarf ent­spre­chen­der Vor­be­rei­tung, Koor­di­na­ti­on und Doku­men­ta­ti­on. Unse­re Auf­ga­be im Pro­jekt­ma­nage­ment bestand dar­in, Zeit und Kos­ten unter Kon­trol­le zu haben und dabei das Kon­zept nicht aus den Augen zu ver­lie­ren. Die Kon­stan­te im gesam­ten Pro­jekt waren die zuver­läs­si­gen Part­ner. Das fir­men­über­grei­fen­de Team­work ermög­lich­te uns
allen, gute Arbeit in den zuge­teil­ten Berei­chen zu leis­ten. Für die erfolg­rei­che Zusam­men­ar­beit möch­ten wir uns an die­ser Stel­le noch ein­mal herz­li­ch bedan­ken.

Gibt es Kom­men­ta­re dazu oder Fra­gen?

Ein­fach hier Kom­men­tie­ren, oder mai­len.

Geschrieben von Gerald Czech

10. Februar 2009 um 19:30