Redcross Webmaster's Blog

Ein humanitärer Digital Immigrant erklärt uns die Welt.

Archiv von der ‘Mitarbeiter’ Kategorie

Was ihr wollt?

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Im Rah­men der Neu­aus­rich­tung unse­res Jugend­por­tals #get­so­ci­al haben wir zunächst jun­ge Men­schen gefragt, was inter­es­sant ist und was für sie rele­vanz hat. Hier die Ergeb­nis­se die­ser Umfra­ge unter 500 Use­rin­nen und Usern der Rotkreuz-Jugendangebote. Die Stu­die wur­de im drit­ten Quar­tal 2014 durch­ge­führt. Dar­aus ent­stand auch eine Stra­te­gie zur Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Jugend­li­chen.

Demographie

Ins­ge­samt haben 504 Per­so­nen an der Umfra­ge teil­ge­nom­men, 7% davon waren Men­schen die nicht aktiv im Roten Kreuz sind, rund 80% sind bereits bei uns tätig.

Die meis­ten Ant­wor­ten wur­den von der Alters­grup­pe 18 – 25 Jah­ren abge­ge­ben gefolgt von über 30ig jäh­ri­gen und Men­schen im Alter zwi­schen 14 – 18 Jah­ren. 21% der Befrag­ten besu­chen noch eine Schu­le. Wäh­rend 33% bereits Teil einer Jugend­grup­pe sind, sind 47% nicht dar­in invol­viert.

Bedürfnisse

Hier die Rei­hen­fol­ge an The­men über die man sich am bes­ten im Roten Kreuz infor­miert fühlt (begin­nend mit der meist ver­brei­tets­ten):

  1. Ers­te Hil­fe (256)
  2. Leit­bild des Roten Kreuzes/Grundsätze/Unsere Wer­te (213)
  3. Frei­wil­lig­keit (211)
  4. Spende-Möglichkeiten (154)
  5. Jugend­ar­beit (146)
  6. Blut­spen­de­we­sen (141)
  7. Ansprech­part­ner für Infos (126)
  8. Kata­stro­phen­vor­sor­ge (90)
  9. Tätig­kei­ten ande­rer RK Ein­hei­ten (83)
  10. Aktu­el­le Kam­pa­gnen und Pro­jek­te (74)
  11. Inter­na­tio­na­le Hil­fe (69)

Kommunikation & Vernetzung

Smartphone/PC und Tablett nut­zen 61% Befrag­ten mehr­mals am Tag zur Infor­ma­ti­ons­ge­win­nung. Die Mehr­heit, also 42%, zie­hen das Smart­pho­ne zu Rate dana­ch folgt der PC.

Zur Nut­zung von Soci­al Media Kanä­len um mit Freun­den in Kon­takt zu blei­ben zeigt sich fol­gen­de Auf­tei­lung:

Als genutz­te Pro­duk­te vom Roten Kreuz wird zuer­st rotes​kreuz​.at (46%) genannt, gefolgt von jugend​rot​kreuz​.at (15%) und Help​stars​.at (13%) (jetzt: www​.get​-soci​al​.at)

Über Neu­ig­kei­ten wol­len die Befrag­ten am liebs­ten ein­mal die Woche (29%) infor­miert wer­den sowie wenn aktu­el­le Ereig­nis­se ein­tre­ten wie Kata­stro­phen, Kam­pa­gnen (33%). Und das am liebs­ten in Form eines News­let­ter (44%) gefolgt von Infos über Face­book (34%).

Ein­deu­tig möch­ten die Befrag­ten eine Home­page mit Infos nut­zen, über Face­book kom­mu­ni­zie­ren, wol­len mehr über die Akti­vi­tä­ten von RK-Einheiten in ande­ren Bun­des­län­dern erfah­ren und möch­ten direkt mit Ent­schei­dungs­trä­gern der Orga­ni­sa­ti­on kom­mu­ni­zie­ren. Eher weni­ger wol­len die Befrag­ten über ihr eige­nes Enga­ge­ment berich­ten.

Partizipation

Wie das Inter­es­se zu ein­zel­nen The­men­be­rei­chen aus­sieht zeigt sich hier:

  1. Mit­spra­che (373 eher wichtig/ 69 eher unwich­tig)
  2. Fami­lie Freun­de (330 eher wich­tig /18 eher unwich­tig)
  3. Gesund­heit (327 eher wichtig/29 eher unwich­tig)
  4. Aus­bil­dung ( 311 eher wichtig/ 41 eher unwich­tig)
  5. Frei­zeit (299 eher wich­tig /55 eher unwich­tig)
  6. Zusam­men­le­ben (290 eher wich­tig /58 eher unwich­tig)
  7. Arbeit (271 eher wichtig/ 78 eher unwich­tig)
  8. Bezie­hung, Lie­be, Sex (251 eher wich­tig /73 eher unwich­tig)
  9. Iden­ti­tät (236 eher wichtig/ 97 eher unwich­tig)
  10. Poli­tik (138 eher wich­tig /194 eher unwich­tig)
  11. Migra­ti­on (131 eher wichtig/191 eher unwich­tig)

Geschrieben von Gerald Czech

16. Dezember 2015 um 13:51

Rotes Kreuz 2.0: Der Weltrotkreuztag auf Facebook

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Bilder Teilen und damit die Rotkreuz-Idee digital verbreiten.

Wel­cher Facebook-Nutzer kennt das nicht: kur­ze Tex­te als Gra­fi­ken mit einem Pfeil in Rich­tung Pro­fil­bild, die erklä­ren, dass die­ser oder jener Nut­zer kei­ne Spie­le­ein­la­dun­gen mag, gera­de müde ist oder eine gewis­se Musik ver­ab­scheut.

Wir haben auf Anre­gung einer Mit­ar­bei­te­rin aus Nie­der­ös­ter­reich die­se Idee auf­ge­grif­fen und selbst Gra­fi­ken erstellt, mit denen sich jede Nut­ze­rin und jeder Nut­zer als Rotkreuz-Mitarbeiter/in, als Blutspender/in, Ersthelfer/in oder Spender/in outen kann uns somit ande­re von der wich­ti­gen Arbeit des Roten Kreu­zes infor­miert“, so Gerald Czech, Web­mas­ter des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes.

Die Kampagne auf Facebook

Ein Foto­al­bum wur­de online gestellt, in dem alle ein­zel­nen Sujets hoch­ge­la­den und kor­rekt beschrif­tet wur­den, so wie sie dann sinn­vol­ler­wei­se auf den Pin­wän­den der Nut­ze­rin­nen gese­hen wer­den sol­len.

Facebook-Fotogalerie auf www​.face​book​.com/​r​o​t​e​s​k​r​e​u​zat

Die Mecha­nik der Kam­pa­gne ist die fol­gen­de: Nut­ze­rin­nen und Nut­zer tei­len das jewei­li­ge Bild in ihrem Nach­rich­ten­stream. Dadurch kann einer­seits die Zahl der Shares in den Sta­tis­ti­ken der Facebook-Page gezählt wer­den, die Akti­on wird daher mess­bar – ande­rer­seits hat das den Vor­teil, dass alle Freun­din­nen und Freun­de eben die­ses Foto in ihrer Pin­wand sehen, so es von der Facebook-Filterbubble dort auch ange­zeigt wird. Die­se kön­nen, so das auch für sie rele­vant ist, das Foto eben­falls tei­len – das ist der vira­le Cha­rak­ter der Kam­pa­gne.

Ein Netzwerk der Hilfe

Die Akti­on soll einer­seits die Rotkreuz-Community auf Face­book noch bes­ser ver­net­zen und ande­rer­seits auch nach außen wir­ken: Durch die Selbst­zu­schrei­bung der Nut­ze­rin oder des Nut­zers als Rotkreuz-Mitarbeiter kom­mu­ni­ziert er eben dies auch außer­halb sei­ner Rotkreuz-Netzwerke. Doch auch für Unterstützer/innen und Blutspender/innen wur­den Sujets ent­wi­ckelt.

Das Gan­ze bekam schon in den Tagen vor dem 8. Mai, an dem wir den Weltrotkreuz-Tag fei­ern vira­le Dyna­mik. Bereits sechs Stun­den nach der Ver­öf­fent­li­chung auf der Rotkreuz-Facebook-Seite hat­ten wir über 1.000 Inter­ak­tio­nen gezählt“, so Czech wei­ter.

Die Dyna­mik geht durch­aus wei­ter. Gera­de in den Nachmittags- und Abend­stun­den kann man regel­rech­te Kas­ka­den an wei­te­ren Ziel­grup­pen­seg­men­ten erken­nen, die die­se Fotos tei­len.

Zumeist beginnt es bei einer oder einem Opi­ni­on­lea­der, der damit den Zugang der Infor­ma­ti­on zu einem wei­te­ren sozia­len Sub­netz eröff­net. Die­se Kno­ten­punk­te sind sozu­sa­gen ‚weak links’, wie das Gra­no­vet­ter sagt. Von die­sen Initi­al­punk­ten aus ver­brei­tet sich das Bild dann über eini­ge bis hin zu eini­gen Dut­zend wei­te­ren Per­so­nen inner­halb die­ses Sub­seg­ments“, erklärt Czech.

Best Practices 2.0

Für das Öster­rei­chi­sche Rote Kreuz ist die­se Akti­on einer­seits ein gutes Bei­spiel, wir inter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on durch sozia­le Medi­en ver­bes­sert wird, kam doch die Idee selbst als Anre­gung in einer inter­nen Facebook-Gruppe der Web­ver­ant­wort­li­chen Redakteur/innen. Die Ver­wen­dung von Face­book als Kam­pa­gnen­tool schließt auch an ver­gan­ge­ne erfolg­rei­che Ver­su­che des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes an, wie bei­spiels­wei­se die Kam­pa­gne zum Welt­tag der Ver­miss­ten, oder die Facebook-Aktion zuguns­ten der Betrof­fe­nen nach dem Mon­s­un in Pakis­tan.

Zum Weltrotkeuztag

Hen­ri Dun­ant, der Rotkreuz-Gründer

Das Rote Kreuz ent­stand nach einer Idee des Schwei­zer Geschäfts­manns Hen­ry Dun­ant, der 1859 nach der Schlacht von Sol­fe­ri­no die Ver­wun­de­ten sah und ange­sichts des Lei­des der Betrof­fe­nen drei Tage und Näch­te lang mit­half, Wun­den zu ver­bin­den und Lei­den zu lin­den, um „zu trös­ten und zu ret­ten“. Beein­druckt von den Erleb­nis­sen schrieb Dun­ant 1862 das Buch „Eine Erin­ne­rung an Sol­fe­ri­no“, das er im Eigen­ver­lag dru­cken lies und an Ver­tre­ter der Herr­scher­häu­ser und rang­ho­he Mili­tärs in ganz Euro­pa ver­schick­te.

Es sei mir erlaubt“, schreibt Dun­ant gegen Ende des Buchs, als Ant­wort auf die Fra­ge, ob es wirk­li­ch not­wen­dig sei, der­ar­ti­ge Schmer­zen und das viel­fa­che Lei­den in einem Buch der­ar­tig inten­siv und anschau­li­ch zu schil­dern, „auf die­se sehr natür­li­che Fra­ge mit einer ande­ren Fra­ge zu ant­wor­ten: gibt es wäh­rend einer Zeit der Ruhe und des Frie­dens kein Mit­tel, um Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen zu grün­den, deren Ziel es sein müss­te, die Ver­wun­de­ten in Kriegs­zei­ten durch begeis­ter­te, auf­op­fern­de Frei­wil­li­ge, die für ein sol­ches Werk beson­ders geeig­net sind, pfle­gen zu las­sen?“

Aus die­ser Grund­idee grün­de­te er 1864 gemein­sam mit ande­ren Gen­fer Bür­gern das Rote Kreuz, das bis heu­te besteht. Dun­ant starb am 30. Okto­ber 1910 mit 82 Jah­ren. Noch heu­te wird am 8. Mai, dem Geburts­tag des Grün­ders Jean Hen­ry Dun­ants der Weltrotkreuz-Tag gefei­ert.

Geschrieben von Gerald Czech

7. Mai 2012 um 14:14

Overnewsed and underinformed?

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Eini­ge Anmer­kun­gen des Web­mas­ters (@redcrosswebmast) zur Redak­ti­ons­ar­beit im Rotkreuz-Portal www​.rotes​kreuz​.at

Hier möch­te ich eine Unter­stüt­zung für die über 700 Redak­teu­rin­nen und Redak­teu­re geben, die im Rotkreuz-Portal www​.rotes​kreuz​.at inzwi­schen gemein­schaft­li­ch Con­tent pro­du­zie­ren, ver­lin­ken und damit die Bot­schaft der Mensch­lich­keit online ver­brei­ten.

Bewegt man sich durch unse­re Sei­ten, so kann man oft­mals gar nicht sehen, wel­che Mög­lich­kei­ten die­ses Por­talsys­tem bie­tet, weil vie­les ein­fach nicht aus­ge­nützt wird, sei es aus Unwis­sen­heit, oder weil die Zeit nicht aus­ge­reicht hat.

News als Kernelement

Im Unter­schied zu frü­he­ren Tools kann Typo3 sehr gut mit News umge­hen. Die­se Ele­men­te sol­len daher auch im Haupt­fo­kus der Redak­teu­rin­nen und Redak­teu­re vor Ort sein. Einer­seits bie­ten sich News dafür an, mehr­fach auf der Sei­te mit­tels unter­schied­li­cher Kate­go­ri­en ver­wen­det zu wer­den (unter Aktu­ell, im jewei­li­gen Leis­tungs­be­reich, auf höhe­ren Orga­ni­sa­ti­ons­ebe­nen) und ande­rer­seits kann im fixen Lay­out sowohl nach intern als auch extern ver­linkt wer­den, als auch zu ande­ren ver­bun­de­nen News.

Inhalt

Wie bei allen Content-Elementen muss man sich auch bei den News über­le­gen, was den Lese­rin­nen und Lesern gefal­len könn­te, denn der Wurm muss dem Fisch schme­cken, nicht dem Ang­ler! Das gilt nicht nur für das The­ma selbst, son­dern auch für die Her­an­ge­hens­wei­se, die Spra­che und die Fotos dazu. (Eine Prä­sen­ta­ti­on von Gabriela Har­tig vom letz­ten Redak­teurs­tref­fen im Sep­tem­ber 2010 beschreibt das sehr gut).

Struktur

Durch das Set­zen von Über­schrif­ten ver­schie­de­ner Ebe­nen (im Typo3-Editor als Über­schrift 4, 5 oder 6 aus­wäh­len) struk­tu­riert man den Text. Die Lese­rin­nen und Leser wer­den dadurch auch beim Durch­scan­nen über den Text mit den wesent­li­chen Inhal­ten kon­fron­tiert. Zusätz­li­ch setzt man damit auch für die Such­ma­schi­nen Prio­ri­tä­ten durch die Wort­wahl der jewei­li­gen Tex­te. Inhal­te wer­den daher auch bei der Suche bes­ser gefun­den. Lis­ten kann man durch­aus auch als num­me­rier­te oder unnum­me­rier­te Lis­ten for­ma­tie­ren.

  1. Damit ver­steht der Leser die Abfol­ge
  2. auch die Such­ma­schi­nen kön­nen die Prio­ri­tä­ten erken­nen
  3. und ins­ge­samt wir­ken die Tex­te struk­tu­rier­ter.

Verlinkung

Der gro­ße Unter­schied zwi­schen Online- und Off­line­tex­ten ist die Mög­lich­keit, zusam­men­pas­sen­de Inhal­te durch Links mit­ein­an­der zu ver­net­zen. Daher ist es obli­ga­to­ri­sch, News mit rele­van­ten ande­ren Infor­ma­tio­nen im Rotkreuz-Portal (Leis­tungs­be­reich, ähn­li­che Ein­sät­ze, Teams, Foto­ga­le­ri­en, Spen­den­sei­ten, Anmel­de­for­mu­la­ren, …) in der eige­nen Orga­ni­sa­ti­ons­ein­heit und ggf. auch in ande­ren, sowie exter­nen Ver­wei­sen (ande­re Orga­ni­sa­tio­nen, Nach­rich­ten­sei­ten, Gemein­den, …) zu ver­knüp­fen. Denn wir wol­len ja den Lese­rin­nen und Lesern die Infor­ma­ti­on geben, die sie kon­su­mie­ren wol­len!

Auch externe Verweise sind wichtig!

Auch die Ver­wei­se auf ähn­li­che News sind wesent­li­ch, um die User zu wei­te­ren Nach­rich­ten zu diri­gie­ren. Kei­ne Angst, die User wür­den „davon lau­fen“, wenn man nach extern ver­linkt. Das Gegen­teil ist der Fall, die Ver­lin­kung zu wei­ter­füh­ren­der Infor­ma­ti­on wird als Ser­vice wahr­ge­nom­men. Zudem bewer­ten Such­ma­schi­nen die­se Links eben­falls, was sich posi­tiv auf die Auf­find­bar­keit aus­wirkt.

Wie oft publizieren?

Aktu­el­le Nach­rich­ten wer­den nur gele­sen, wenn sie nicht alt sind. Das muss einer­seits bei der Erstel­lung der Tex­te bedacht wer­den und ande­rer­seits dazu füh­ren, regel­mä­ßig Neu­ig­kei­ten zu publi­zie­ren. Wie häu­fig das sein muss, kann gene­rell nicht gesagt wer­den, als Min­dest­fre­quenz soll­te gel­ten. Orts­stel­len pro­du­zie­ren zumin­dest wöchent­li­ch eine News, Bezirks­stel­len mehr als fünf News im Monat, für Lan­des­ver­bän­de soll­ten meh­re­re News in der Woche Stan­dard sein. Das Gene­ral­se­kre­ta­ri­at pro­du­ziert zur Zeit zumin­dest eine News am Tag, wenn mög­li­ch auch mit zumin­dest drei Aufmacher-Wechseln in der Woche.

Für Redak­teu­re zahlt es sich aus, regel­mäs­si­ge Infor­ma­tio­nen auto­ma­ti­sch ein­zu­pla­nen, bei­spiels­wei­se Berich­te über die Tätig­kei­ten der ver­gan­ge­nen Woche, Vor­schau auf die zukünf­ti­gen Kur­se, Tref­fen, Ver­an­stal­tun­gen, … Durch das regel­mäs­si­ge Pla­nen kann man auch leich­ter Nach­rich­ten fin­den, wo man sie mög­li­cher­wei­se nicht gesucht hät­te.

Alter­na­tiv­tex­te

Bei den ver­wen­de­ten Bil­dern (ja auch News soll­ten zumin­dest ein Bild ent­hal­ten!) ist der so ganann­te Alternativ-Text wesent­li­ch. Er wird in den meis­ten Brow­sern beim „mou­se­o­ver“ ange­zeigt und dient der Ori­en­tie­rung, soll­ten Anzei­ge­ge­rä­te (Screen­re­a­der, aber ggf. auch mobi­le Gerä­te) kei­ne Bil­der anzei­gen kön­nen.

Habt Ihr wei­te­re Tipps?

Geschrieben von Gerald Czech

11. Juli 2011 um 16:41

Neue Kanäle in der Katastrophe?

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Web und Soci­al Media in der inte­grier­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on des Roten Kreu­zes

Die Kata­stro­phe in Hai­ti am 12. Jän­ner 2010 und vor allem das Schick­sal der ins­ge­samt über 2 Mil­lio­nen Betrof­fe­nen Men­schen hat welt­weit vie­le bewegt. Nicht zuletzt auf­grund der dra­ma­ti­schen Situa­ti­on vor Ort haben inter­na­tio­nal die meis­ten Medi­en Hai­ti Tage- manch­mal Wochen­lang zum Haupt­the­ma ihrer Bericht­erstat­tung gemacht.

Bereits vor eini­gen Jah­ren habe ich mich mit den Mög­lich­kei­ten von Soci­al Web in der Kata­stro­phe in einem Blog­post (Dis­as­ter 2.0) eher theo­re­ti­sch beschäf­tigt. Nun konn­ten wir all die­se Tools auch live ein­set­zen. Hier der ers­te Bericht dazu.

Lange in Haiti

Das Rote Kreuz ist seit vie­len Jah­ren in Hai­ti. Schon lan­ge vor die­ser Kata­stro­phe wur­den in Port-au-Prince bei­spiels­wei­se von Öster­rei­chi­schen Tech­ni­kern Funk­netz­wer­ke gewar­tet und errich­tet. Das ist der Grund, war­um die Rotkreuz-Helfer vor Ort bereits auf ein bestehen­des Netz­werk an Kon­tak­ten zurück­grei­fen konn­ten.

Doch Haupt­in­halt die­ses Pos­ting soll­te die Kom­mu­ni­ka­ti­on nach innen und aus­sen sein, deren inte­grier­ter Ansatz, der anhand der Erd­be­ben­ka­ta­stro­phe in Hai­ti erst­mals in die­ser Wei­se umge­setzt wur­de. Die ope­ra­ti­ve Arbeit in Öster­reich und natür­li­ch auch vor Ort sind in jedem Fall wesent­li­che Basics, denn ohne die effi­zi­en­te und wirk­sa­me Hil­fe von Män­nern und Frau­en des Roten Kreu­zes vor Ort macht die bes­te Kom­mu­ni­ka­ti­on zum The­ma gar kei­nen Sinn.

Der Alarm.

Unse­re ope­ra­ti­ven Kata­stro­phen­ma­na­ger wur­den kurz nach Mit­ter­nacht vom Erd­be­ben infor­miert, ers­te Infos ergin­gen daher auch an die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­ar­bei­ter per eMail noch lan­ge vor ihrem Ein­tref­fen im Office. Via Twit­ter waren ers­te Ein­satz­mel­dun­gen des Ame­ri­ka­ni­schen Roten Kreu­zes (als CNN RT) auch schon sehr früh ver­füg­bar. Daher war rasch klar, dass sich hier eine gro­ße Kata­stro­phe anbahnt. Unser ers­ter Tweet zum The­ma Hai­ti als @roteskreuzat folg­te in der Früh des 13. Jän­ners:

RT @Red­Cross­PDX: RT @White­Hou­se Text „HAITI“ to 90999 to dona­te $10 to @Red­Cross reli­ef efforts in #Hai­ti. Learn more: http://​bit​.ly/​6​K​i​RtE

Im Lau­fe des Tages war rasch klar, dass auch Öster­rei­chi­sche Hil­fe vor Ort not­wen­dig wer­den wird. Alle Schnel­l­ein­satz­grup­pen wur­den auf stand­by alar­miert. Hin­sicht­li­ch des Fund­rai­sings wur­de im Online­spen­den das Kenn­wort „Erd­be­ben in Hai­ti“ akti­viert, eine kurz davor ein­ge­führ­te SMS-Spenden-Nummer wur­de eben­falls für Hai­ti akti­viert.

Erster Tag, erste Presseinfo, Setup der Kommunikationsinfrastruktur

Zeit­gleich mit dem Online­stel­len der ers­ten Pres­se­info „Schwe­res Erd­be­ben in Hai­ti“ wur­de online eine eige­ne Kno­ten­sei­te ein­ge­rich­tet, deren leicht zu mer­ken­de URL www​.rotes​kreuz​.at/​H​a​iti lau­te­te. Dort wur­den sämt­li­che Infor­ma­tio­nen zum The­ma zusam­men­ge­fasst, spä­ter konn­te auch ein RSS-Feed dazu erstellt wer­den. Noch im Lau­fe des 13. Jän­ners waren via Alertnet/Reuters ers­te Fotos aus Hai­ti ver­füg­bar, die online gin­gen. Auch die Infor­ma­tio­nen zur Spen­den­mög­lich­keit via SMS wur­den erstellt und online gestellt. Auf Face­book wur­de eine ers­te Cau­se „Hil­fe für Hai­ti“ gestar­tet, um auch die­ses Medi­um als Informations- und Fundraising-Kanal zu instru­men­ta­li­sie­ren. Infor­ma­tio­nen gab es zunächst aller­dings über mei­nen per­sön­li­chen User, weil noch kei­ne Fan­page exis­tiert hat.

Informationen, going social

Durch die Rotkreuz-Mitarbeiter, die bereits in Port-au-Prince waren, konn­te auch die ope­ra­ti­ve Hil­fe vor Ort rasch star­ten, bereits am ers­ten Tag gin­gen über das Rotkreuz-Netzwerk bereits ver­trau­ens­wür­di­ge Infor­ma­tio­nen aus Hai­ti ein. Die­se wur­den zunächst im Rotkreuz-Portal online gestellt und in wei­te­rer Fol­ge auch via Twit­ter publi­ziert.

#hil­fe nach dem #erd­be­ben in #Hai­ti: ROtes Kreuz im Ein­satz #Spen­den auf https://spende.roteskreuz.at?code=SERHAI #spen­den­auf­ruf #rotes­kreuz

Lau­fen­der inter­ner Kon­takt mit den Kol­le­gIn­nen der Pres­se­ab­tei­lung und dem ope­ra­ti­ven Katastrophen-Einsatzmanagement ver­hin­der­ten eine „Ent­kop­pe­lung“ der Soci­al Media-Aktivitäten. Twit­ter war auch ein inter­es­san­ter Kanal für die Nach­rich­ten aus dem Kata­stro­phen­ge­biet, @Federation der Account der inter­na­tio­na­len Föde­ra­ti­on der Rotkreuz- und Rothalb­mond­ge­sell­schaf­ten war hier genauso wert­voll, wie ver­schie­de­ne Lis­ten der Fede­ra­ti­on, die Rotkreuz-Twitteraccounts zusam­men­fas­sen, oder sol­che der UNO.

Zur Ver­brei­tung der Rotkreuz-Hilfe im Web, bei befreun­de­ten Unter­neh­men, Orga­ni­sa­tio­nen und bei inter­es­sier­ten wur­den auch Flash-Banner erstellt und Online ange­bo­ten. Die­se wer­den inzwi­schen durch­aus breit geschal­tet. Auch Google-Adwords wur­den bald dazu ver­wen­det, Use­rIn­nen auf das Rote Kreuz in die­sem Kon­text auf­merk­sam zu machen. Über eini­ge Hür­den in die­sem Kon­text berich­te ich im Blog­post „Hil­fe für Hai­ti oder Fight­in’ goo­gle­Ad­words

Österreichische Experten werden entsendet

Die Pha­se zwei in der Kom­mu­ni­ka­ti­on hat begon­nen, nach­dem unse­re Aus­rich­tung von „Sup­port“ des Ein­sat­zes geän­dert wur­de: Bald wur­de auch klar, dass rela­tiv bald ers­te Öster­rei­chi­sche Exper­tin­nen und Exper­ten in Rich­tung Hai­ti fah­ren wer­den. Die inter­na­tio­na­le Koor­di­na­ti­on und die not­wen­di­ge Logis­tik erlaub­ten es bereits am 15. Jän­ner ein ers­tes zwei­köp­fi­ges Team von Wien aus zu ent­sen­den, ein drit­ter Exper­te flog nach Genf, von wo aus er mit Such­dienst­ex­per­tIn­nen nach Port-au-Prince flog. Die Öster­rei­chi­sche Akti­on Nach­bar in Not star­te­te eben­falls am 14. Jän­ner mit brei­ter Cover­a­ge im Öster­rei­chi­schen Fern­se­hen und Radio.

Für den Abflug der Exper­tin­nen aus Wien wur­den auch Jour­na­lis­tIn­nen zum Flug­ha­fen ein­ge­la­den. Auf­grund der Tat­sa­che, dass dies die ers­ten Öster­rei­che­rIn­nen auf dem Weg nach Hai­ti waren, wur­de die Hil­fe auch von einer brei­ten Medi­en­co­ver­a­ge (bsp.: Kro­ne Titel­fo­to, APA) beglei­tet.

Bis zum Ein­tref­fen der Hel­fer in Hai­ti wur­den Lageu­p­dates, Fotos und Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen (auch in unse­rem Ein­satz­blog) zur Ver­fü­gung gestellt.

Facebook als eigener Kanal

Auf­grund der zahl­rei­chen Infor­ma­tio­nen, die via Face­book ver­brei­tet wur­den, haben wir uns kurz­fris­tig ent­schlos­sen, eine Facebook-Fanpage zu star­ten, um als „Öster­rei­chi­sches Rotes Kreuz“ auf­tre­ten zu kön­nen (Eige­ner Blog­post „Erfolgs­sto­ry Face­book Page“). Das war ein wei­te­rer wich­ti­ger Bau­stein in der Rotkreuz-Kommunikation.

Fotojournalismus

Die Föde­ra­ti­on hat sein lan­ger Zeit einen Flickr-Account, über den immer wie­der Bil­der kom­mu­ni­ziert wur­den. Die Kata­stro­phe in Hai­ti mach­te es bald not­wen­dig, die­se Quel­le auch brei­ter zu nut­zen, so wur­de von dort rasch eine Sli­de­show erstellt, die immer auto­ma­ti­sch upge­da­ted wird, um Rotkreuz-Fotos auch welt­weit in Blogs ein­bau­en zu kön­nen. Timo Lue­ge berich­tet von unglaub­li­chen 1 Mil­lio­nen Views der Flickr-Bilder am 14. Jän­ner 2009.

Our Flickr set about the Hai­ti Ear­t­h­qua­ke gene­ra­ted over 1 mil­lion page views wit­hin 24 hours on Janu­a­ry 14th. It was high­ligh­ted by Yahoo! (which cont­ri­but­ed the majo­ri­ty of impres­si­ons) but other media paid atten­ti­on as well. In the first few days, BBC Online men­tio­ned it on their live blog every time, we uploa­ded new images. We also got a sub­stan­ti­al num­ber of requests from media who wan­ted high-resolution ver­si­ons of our Flickr pho­tos.

Die­se Sli­de­show konn­ten wir auch rasch in unse­ren Webauf­tritt inte­grie­ren. Die her­vor­ra­gen­den Foto­gra­fen, die für das Rote Kreuz vor Ort waren, konn­ten uns damit von den ers­ten Tagen an täg­li­ch neue Bil­der zur Ver­fü­gung stel­len, was ein Plus für jeg­li­ches Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­di­um dar­stellt.

Inter­es­sant ist Timos State­ment zum Effekt des Flickr-Engagements:

As far as ROI is con­cer­ned I should men­ti­on that most visi­tors stay­ed wit­hin that set and did not cli­ck on other pho­tos or through to our site. So whi­le this was very suc­cess­ful to gene­ra­te awa­ren­ess, it did not gene­ra­te sub­stan­ti­al funds for us. Howe­ver, sin­ce Flickr’s com­mu­ni­ty gui­de­li­nes for­bid active­ly asking for dona­ti­ons, the­re was no call to action under the­se pic­tures eit­her – merely “Find out more at http://​www​.ifrc​.org/​h​a​i​ti/ ”.

Akustische Informationen: Podcasts und Clips

Die nächs­te Pha­se war die Pro­duk­ti­on digi­ta­ler Audio­clips und Pod­casts. Zunächst klas­si­sch via Recor­der oder durch den Mit­schnitt von Tele­fon­in­ter­views, was unse­re VoIP-Telefonanlage zum Glück in brauch­ba­rer Qua­li­tät erlaubt. Der ers­te Ver­su­ch in die­sem Zusam­men­hang war die Bei­stel­lung von Audio­da­ten zu einem redak­tio­nel­len Text über die Seu­chen­prä­ven­ti­on nach Kata­stro­phen.

Die Ver­wen­dung die­ser Audio­clips von ver­schie­de­nen loka­len Radio­sen­dern zur Bericht­erstat­tung führ­ten dazu, dass wir uns inten­si­ver mit den Mög­lich­kei­ten der digi­ta­len Audio­clips beschäf­tig­ten. Eine vir­tu­el­le Neben­stel­le wur­de zum digi­ta­len Anruf­be­ant­wor­ter. Dadurch konn­ten unse­re Dele­gier­ten zu jeder Tages- und Nacht­zeit ihre State­ments bei uns depo­nie­ren. Die Files gin­gen auto­ma­ti­sch per Mail an die Pres­se­ab­tei­lung und an den Web­mas­ter. Damit konn­ten wir eine wei­te­re Kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tur auf­bau­en – neue Audio­clips waren so oft­mals in 30 Minu­ten nach dem Gespräch online.

Die­se Clips dien­ten einer­seits den Radio­sen­dern als „Fut­ter“ für ihre News und Flä­chen­bei­trä­ge, ande­rer­seits lie­fer­ten sie Zitier­ba­res für unse­re regio­na­len Pres­se­ver­ant­wort­li­chen und Jour­na­lis­tIn­nen. Nicht zuletzt erlaub­ten die­se Sound­clips auch den Use­rin­nen im Web eine authen­ti­sche Mög­lich­keit, sich von der Hil­fe des Roten Kreu­zes vor Ort aus ers­ter Hand zu infor­mie­ren.

Inzwi­schen ver­su­chen wir alle paar Tage neue Clips online zu stel­len und mög­lichst vie­le unse­rer Exper­tIn­nen aus Hai­ti zu Wort kom­men zu las­sen. Zwi­schen­durch wer­den immer wie­der Pod­casts ( Bei­spiels­wei­se hier, oder hier) pro­du­ziert, um die­se State­ments auch im redak­tio­nel­len Umfeld in Geschich­ten ein­zu­bet­ten.

Videos

Auch Videos aus Hai­ti waren bald ver­füg­bar. Zusätz­li­ch setz­ten wir auch eige­ne Kame­ra­leu­te ein, bei­spiels­wei­se um die Ver­la­dung der Öster­rei­chi­schen Hilfs­gü­ter zu doku­men­tie­ren. Hier wur­den dann die Video­pod­casts ent­we­der 1:1 wei­ter­pu­bli­ziert oder es wur­den eige­ne Video­pod­casts pro­du­ziert, wie die­ser zur Öster­rei­chi­schen Hil­fe vor Ort. Publi­ka­ti­ons­ort war zudem zusätz­li­ch immer auch Youtube, wo das Öster­rei­chi­sche Rote Kreuz seit eini­ger Zeit einen Chan­nel betreibt. Doch die gerin­ge Zahl der Views zeigt auch deut­li­ch, dass der Pro­duk­ti­ons­auf­wand eines Video­pod­casts für die weni­gen Nut­zer dann zu hoch ist, wenn man ihn bei­spiels­wei­se mit dem Auf­wand von Pod­casts oder Foto­ga­le­ri­en ver­gleicht.

Google-Maps

Die Bereit­stel­lung von tagak­tu­el­len KML-Files von Sei­ten der Föde­ra­ti­on hat uns dazu gebracht, eine Google-Map zum Rotkreuz-Einsatz in Hai­ti zu pro­du­zie­ren, um die geo­da­ten eben­falls als Infor­ma­ti­ons­ka­nal zu nut­zen. Zudem bringt die Über­sichts­kar­te zur Rotkreuz-Hilfe in Hai­ti den Nut­ze­rin­nen und Nut­zern auch einen geo­gra­fi­schen Über­bli­ck über die kom­ple­xe Kata­stro­phen­sze­ne­rie auf Hai­ti. Die­se Kar­te wur­de von Sei­ten der Föde­ra­ti­on wie­der­um an alle ande­ren natio­na­len Gesell­schaf­ten zurück­ge­lie­fert, so dass wir nun­mehr gemein­sam mit dem Deut­schen Roten Kreuz die­se Map betreu­en.

Crowdsourcing

In den ver­gan­ge­nen Stun­den wur­de zudem ver­sucht, das gro­ße Inter­es­se an der Facebook-Gruppe des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes dahin­ge­hend zu nüt­zen, indem wir Use­rIn­nen auf­ge­for­dert haben, uns durch Über­set­zung von eng­lisch­spra­chi­gen Arti­keln ins Deut­sche zu unter­stüt­zen. Das hat her­vor­ra­gend geklappt. Fünf Tex­te konn­ten so inner­halb von drei Stun­den über­setzt wer­den.

A Mac on Mission?

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In einem span­nen­den Bei­trag live aus dem Sudan berich­tet unser Rotkreuz-Delegierter Wer­ner Lech­ner, war­um er auf sei­nen Mis­sio­nen immer einen Mac mit­nimmt.

Am liebs­ten arbei­te ich aber mit Mac OS X. Und natür­li­ch auch mit Ubun­tu. In die­sem Arti­kel geht es dar­um war­um der Mac im Ein­satz die bes­se­re Wahl ist und war­um ich seit 2005 immer mein pri­va­tes Power­book 12? mit­neh­me. Eins habe ich schon zu Tode repa­riert und mir ein gebrauch­tes besorgt….

Das Schreibt Wer­ner zu Beginn sein­ses Arti­kels.

Was nehmt Ihr mit, wenn Ihr in den Einstz geht?

Geschrieben von Gerald Czech

7. Januar 2010 um 17:57

neuer Rotkreuz-Blog: Bundesjugendlager

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Herz­li­ch begrüs­sen wol­len wir als Blog-Host auf blog​.rotes​kreuz​.at das Bun­des­ju­gend­la­ger 2009: Die Infor­ma­tio­nen zum heu­ri­gen Bun­des­ju­gend­la­ger sind unter http://​blog​.rotes​kreuz​.at/​b​u​n​d​e​s​j​u​g​e​n​d​l​a​ger ver­füg­bar.

…abge­se­hen von vie­len, vie­len Jugend­rot­kreuz­le­rin­nen und Jugend­rot­kreuz­lern aus ganz Öster­reich und inter­na­tio­na­ler Betei­li­gung: Spaß, Span­nung, vie­le Zel­te, gute Lau­ne, Action, schö­nes Wet­ter (hof­fent­li­ch), Freu­de, neue Freun­de, einen gro­ßen Lager­platz, inter­es­san­te, span­nen­de und lus­ti­ge Work­shops und noch Vie­les mehr!

So beschrei­ben die Orga­ni­sa­to­ren die Erfah­run­gen im Blog.

Herz­li­ch wil­kom­men!

Gerald Czech

Geschrieben von Gerald Czech

26. Januar 2009 um 17:29

Spanndender Austauschblog

1 Kommentar

Logo Humanity NetworkDas Humanity-Network des Öster­rei­chi­schen Jugend­rot­kreu­zes habe ich an die­ser Stel­le noch gar nicht prä­sen­tiert, fällt mir auf.

Du hast eine Idee für ein sozia­les Pro­jekt und suchst Leu­te, die dir bei der Umset­zung hel­fen? Du möch­test in dei­ner Frei­zeit bei einem Pro­jekt mit­hel­fen? Du hast schon Erfah­run­gen gesam­melt, die du mit ande­ren tei­len will­st oder du suchst nach Berich­ten von Leu­ten, die schon bei Hilfs­pro­jek­ten mit­ge­ar­bei­tet haben? Dann bist du hier rich­tig!

Wir huma­ni­ty­net­wor­ker sind jun­ge Men­schen, die nicht nur im rea­len Leben hel­fen, son­dern auch die­se Platt­form zum Ver­net­zen und akti­ven Pla­nen ver­wen­den. So wie im rich­ti­gen Leben geht es auch hier auf huma­ni­ty­net­work um Netz­wer­ke: Men­schen­netz­wer­ke. Mel­de dich an und mach mit!

Die Idee ist, jun­ge Men­schen zu ver­net­zen und sie zu unter­stüt­zen, huma­ni­tä­re Aktio­nen durch­zu­füh­ren. Neben Foren und Bil­der­ga­le­ri­en und dem sozia­len Net­wor­king kann jeder User auch einen Blog betrei­ben, der dann öffent­li­ch zugäng­li­ch ist.

Einen Blog möch­te ich spe­zi­ell vor­stel­len, weil er auch span­nend zu lesen ist. Rudi Gratzl vom Öster­rei­chi­schen und Corin­na Goe­bel vom Deut­schen Jugend­rot­kreuz tau­schen für 6 Wochen ihre Jobs. Was sie so erle­ben, ver­tauscht zwi­schen den Metro­po­len Wien und Ber­lin berich­ten sie in einem net­ten Blog auf huma​ni​ty​net​work​.at.

Ein Bei­spiel gefäl­lig?

Wirk­li­ch span­nend ein­mal hier in das gan­ze Spek­trum des DRK ein­zu­bli­cken, denn das Rote Kreuz hier weist doch vie­le Par­al­le­len, aber auch ziem­li­che Unter­schie­de zu unse­rer Struk­tur auf. So Din­ge wie Schwes­tern­schaf­ten, oder Wasser- und Berg­wacht, sind im ÖRK näm­li­ch mei­nes Wis­sens nach echt nicht übli­ch.

oder:

Ich hät­te ger­ne einen Kaf­fee.“ -
„Kaf­feee ham­ma nedd!“-
„Äh … ja …also … einen Brau­nen, bit­te.“
„Mit hei­ßer Milch? Mit kal­ter Milch?“
„Hei­ße Milch.“
„Also ane Mélan­ge!“
„Ja. Und ein Hörn­chen, bit­te.“
„Hörn­chen ham­ma nedd! Ein mür­bes Kip­ferl, ein Pari­ser Kip­ferl …“
„Äh… das da vor­ne…“

Ich bin schon gespannt, was da noch kommt.

Geschrieben von Gerald Czech

24. Juli 2008 um 19:39

Lob hört man gerne …

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Rotes Kreuz am Ball - Fussballblog

DANKE Herr Czech für die Gestal­tung des Blogs, ist bes­tens gelun­gen.
Mit freund­li­chen Grü­ßen MF

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von / from: 
Prä­si­dent Fre­dy May­er
Öster­rei­chi­sches Rotes Kreuz, Gene­ral­se­kre­ta­ri­at /
Aus­tri­an Red Cross, Head­quar­ters

Die­ses Mail habe ich vor­hin erhal­ten. Freut mich sehr. Wel­cher Blog gemeint ist? Fuss­ball, was son­st? Die Idee dahin­ter ist, jene Tau­sen­den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter anzu­spre­chen, die im Rah­men der Euro­pa­meis­ter­schaft in den Ein­satz gehen wer­den – eine Bun­des­wei­te elek­tro­ni­sche Platt­form zum Rotkreuz-Einsatz bei der Euro.

Zu fin­den auf: http://​blog​.rotes​kreuz​.at/​f​u​s​s​b​all

Geschrieben von Gerald Czech

4. März 2008 um 21:51

Aus Liebe zum Menschen

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… das ist der Titel des Kom­mu­ni­ka­ti­ons­schwer­punkts, den das Öster­rei­chi­sche Rote Kreuz Anfang Febru­ar 2008 star­tet.

Nach über einem Jahr an orga­ni­sa­ti­ons­in­ter­nem Pro­zess (gemein­sam mit der Agen­tur Ogil­vy) wur­den seit Dezem­ber die Rotkreuz-MitarbeiterInnen infor­miert. Meh­re­re Tau­send Kol­le­gIn­nen besuch­ten Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen und Kino­aben­de in ganz Öster­reich. Als zwei­ter Schritt star­tet nun der exter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­zeß.

Rotkreuz-Präsident Fredy MayerRotkreuz-Präsident Fre­dy May­er sagt zum The­ma: „Die Her­zen der Men­schen erobern die, die mit Idea­lis­mus vor­ge­hen. Die­je­ni­gen, die Din­ge der Sache wegen tun, und nicht aus Kal­kül. In unse­rer Tätig­keit für das Rote Kreuz erle­ben wir Hochs und Tiefs. Aber wir haben etwas, um das uns gera­de in die­sen tur­bu­len­ten Zei­ten vie­le benei­den: Die Idee des Roten Kreu­zes, die uns Ori­en­tie­rung und Halt gibt. Aber ken­nen noch alle die­se Idee? Oder ist das Rote Kreuz heu­te nur ein wei­te­rer, selbst­ver­ständ­li­cher Bestand­teil der Infra­struk­tur in unse­rem Land?

Was selbst­ver­ständ­li­ch ist, das ver­liert an Wert. Des­halb ist es wich­tig, nicht nur zu sagen, was wir tun. Son­dern vor allem auch, war­um wir es tun. War­um wir Men­schen die Hand rei­chen, die Miss­er­folg haben, die in Not sind, die nicht mehr wei­ter wis­sen. Wir tun es aus Lie­be zum Men­schen, und das müs­sen wir deut­li­cher sagen.“

Auf kam​pa​gne​.rotes​kreuz​.at fin­det man eini­ges an Mate­ri­al dazu unter ande­rem auch die TV- und Kino­spots.

Ich freue mich schon auf Euren Kom­men­tar dazu …

lg Euer Web­mas­ter

Geschrieben von Gerald Czech

1. Februar 2008 um 21:11

Zwei neue Podcasts

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nach eini­ger War­te­zeit – ich war auf­grund eines Motor­rad­un­falls eini­ge Wochen out of office – gin­gen heu­te wie­der zwei Pod­casts online.

Der ers­te ent­stand aus einem Inter­view mit unse­rem Dele­gier­ten Ste­fan See­ba­cher, der zuletzt als Head of Regio­nal Dele­ga­ti­on in Anka­ra ver­weil­te und die span­nen­de Tätig­keit der inter­na­tio­na­len Rotkreuz-Hilfe schil­dert.

Ein zwei­ter Pod­cast, der wie alle ande­ren vom kon­ge­nia­len M&M-Team Mar­kus Mit­ter­mül­ler als Voice und Mar­kus Hechen­ber­ger als Pro­du­cer (und bei die­sem Spot auch als Redak­teur vor Ort) gestal­tet und erstellt wur­den, behan­delt das The­ma Team Öster­reich und die bereits mehr als 20.000 Mit­glie­der die­ses gemein­sa­men Hilfs­pro­jekts von Ö3 und dem Roten Kreuz. Wei­te­re Info zu Team Öster­reich: oe3​.orf​.at/​t​e​a​m​o​e​s​t​e​r​r​e​ich.

Ger­ne erin­ne­re ich wie­der ein­mal an die rss-streams unse­rer Pod­casts. Wei­te­re RSS-Feeds auf unse­ren Sei­ten hier im sel­ben Blog.

Geschrieben von Gerald Czech

26. September 2007 um 18:31