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#getsocial: Ergebnisse der Jugendkampagne

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EINLEITUNG

Wenn wir vom Roten Kreuz als größ­te huma­ni­tä­re Orga­ni­sa­ti­on der Welt sagen, dass die Jugend unse­re Zukunft ist, so ste­hen wir im Feld der Kom­mu­ni­ka­ti­on nicht allei­ne da. Nahe­zu alle Kom­mu­ni­ka­to­rin­nen und Kom­mu­ni­ka­to­ren wol­len jugend­li­ches Image für ihre Mar­ken ver­mit­teln und ver­mehrt jun­ge Men­schen zu Inter­ak­tio­nen anre­gen. Obwohl Maga­zi­ne wie der Stern den „Abschied vom Jugend­wahn“ schon vor zehn Jah­ren titel­ten, ist die­ser nar­ra­tiv in der Kom­mu­ni­ka­ti­on noch immer all­ge­gen­wär­tig.

Jugend 2.0 ?

Doch mit der radi­ka­len Indi­vi­dua­li­sie­rung und dem Wan­del der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le kam auch die Auf­split­tung. Konn­ten frü­her ein­zel­ne Jugend­kul­tu­ren klar gegen­ein­an­der abge­grenzt wer­den, ver­schwim­men die Gren­zen immer mehr, auch die Gren­zen zwi­schen den Alters­grup­pen. Jung zu sein bedeu­tet heut­zu­ta­ge viel mehr einen Lebens­stil zu füh­ren, der vom Alter ent­kop­pelt ist. In die­sem Sin­ne gibt es durch­aus sehr alte 14-Jährige und äußer­st jun­ge 40-Jährige.

Für das Öster­rei­chi­sche Rote Kreuz – die größ­te huma­ni­tä­re Frei­wil­li­gen­or­ga­ni­sa­ti­on in Öster­reich – ist das The­ma Jugend essen­ti­ell. Im Bereich der frei­wil­li­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sehen wir bei unter 25-Jährigen die star­ke Moti­va­ti­on, ande­ren zu hel­fen.

Das The­ma Jugend hat die Füh­rungs­kräf­te des Roten Kreu­zes daher in den ver­gan­ge­nen Jah­ren schon inten­siv beschäf­tigt, wur­de doch ein Stra­te­gie­pro­zess umge­setzt, um einer­seits Ange­bo­te für jun­ge Men­schen bereit­zu­stel­len und ande­rer­seits den jun­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern mehr Stim­me und Ein­fluss in Gre­mi­en zu geben. Es geht in unse­ren Anstren­gun­gen immer um die drei unter­schied­li­chen Stakeholder-Aspekte von jun­gen Men­schen:

  • einer­seits jugend­li­che Anspruchs­grup­pen in der Kom­mu­ni­ka­ti­on,
  • ande­rer­seits Jugend­li­che als Emp­fän­ge­rin­nen von Leis­tungs­an­ge­bo­ten sowie
  • als frei­wil­li­ge Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter.

Im Anschluss an die stra­te­gi­schen Pla­nun­gen für die Gesamt­or­ga­ni­sa­ti­on in den ver­gan­ge­nen Jah­ren wur­de das Jahr 2014 aus­ge­wählt, um die Maß­nah­men der inte­grier­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on in die­sem Seg­ment zu star­ten. Wie immer im föde­ra­len Multistakeholder-Umfeld des Roten Kreu­zes ist die koor­di­nier­te Kam­pa­gnen­pla­nung gemein­sam mit den kofi­nan­zie­ren­den Lan­des­or­ga­ni­sa­tio­nen bereits Teil der Kam­pa­gne selbst, weil die­se Aus­hand­lungs­pro­zes­se gemein­sa­mes Ver­ständ­nis und Koor­di­nie­rung der Ziel­hier­ar­chien und Bot­schaf­ten mit­brin­gen. In die­sem Fal­le wur­de die Zahl der Sta­ke­hol­der auf­grund des Jugend-Tryptichons (Kommunikations-Anspruchsgruppe, Leistungsempfänger/in, Mitarbeiter/in) noch ein­mal kom­ple­x­er.

Maßgeschneiderter integrierter Ansatz

Dafür konn­te ein spe­zi­fi­sch auf die wohl ein­zig­ar­ti­gen Bedürf­nis­se des Roten Kreu­zes geschnei­der­tes inte­grier­tes Kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­ge­bot gemein­sam mit meh­re­ren Agen­tur­part­nern geplant, kon­zep­tio­niert und umge­setzt wer­den – wie die Ergeb­nis­se schluss­end­li­ch zei­gen auch sehr erfolg­reich.

MANAGEMENT SUMMARY

Auch wenn nam­haf­te Jugend­for­scher immer wie­der kri­ti­sie­ren, dass jun­ge Men­schen in Öster­reich nur kon­sum­ori­en­tiert sei­en, ego­is­ti­sch und gleich­gül­tig, woll­ten wir mit dem Kom­mu­ni­ka­ti­ons­schwer­punkt im Som­mer 2014 zei­gen, dass dem nicht so ist.

Das Rote Kreuz ver­fügt in Öster­reich über ein Netz­werk von über 76.000 frei­wil­li­gen, beruf­li­chen und zivil­dienst­leis­ten­den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern. Dabei sind beson­ders die unter 25-Jährigen das Rück­grat der Orga­ni­sa­ti­on im Frei­wil­li­gen­be­reich.

Bei die­ser Kam­pa­gne wur­de in einem inte­grier­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­satz erst­mals der Schwer­punkt in der digi­ta­len Sphä­re gesetzt. Digi­ta­le (und vor allem Soci­al Media-Elemente) in der jugend­li­chen Kernsta­ke­hol­der­grup­pe wur­den durch klas­si­sche Tools und Offline-Aktivitäten ergänzt. Dabei wur­de auf die Auf­wer­tung des Begrif­fes sozi­al / soci­al durch die Ent­wick­lun­gen der letz­ten Jah­re gesetzt und zu sozia­lem Enga­ge­ment mit „get soci­al“ auf­ge­ru­fen: Ins­ge­samt konn­ten allein auf digi­ta­lem Weg über 14 Mil­lio­nen Per­so­nen erreicht wer­den.

Die Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mit­ar­bei­ter waren Bot­schaf­ter und Kom­mu­ni­ka­to­ren der Kam­pa­gne und haben on- und off­line gezeigt, was „gemein­sam mehr“ heißt und wie man damit Men­schen in Not hel­fen kann.

Das Öster­rei­chi­sche Rote Kreuz, sei­ne Lan­des­ver­bän­de und Dienst­stel­len haben mit der Kam­pa­gne „#get­so­ci­al“ auf­ge­zeigt und bewie­sen, dass es gera­de die Jugend ist, auf die man sich ver­las­sen kann, wenn es ums Hel­fen geht und noch mehr jun­ge Men­schen für sozia­les Enga­ge­ment und die Idee der Mensch­lich­keit begeis­tert. Die Bekannt­heit und die Mar­ken­wer­te des Roten Kreu­zes konn­ten – wie inten­diert – auch tat­säch­li­ch gestei­gert wer­den.

KOMMUNIKATIONSKONZEPT

Ausgangssituation

Das Rote Kreuz in der Wahrnehmung von außen

Das Öster­rei­chi­sche Rote Kreuz zählt zu den bekann­tes­ten Mar­ken in Öster­reich, nicht nur im Nonprofit-Bereich. So lis­tet der Young&Rubicam Brand Asset Valua­tor das Rote Kreuz regel­mä­ßig unter den Top 20 Mar­ken in Öster­reich. Die Orga­ni­sa­ti­on ist bekannt und steht für Ver­trau­en, Hil­fe, Ver­ant­wor­tung, Zuver­läs­sig­keit, Ehr­lich­keit und Kom­pe­tenz.

Betrach­tet man in den Umfra­gen die ver­schie­de­nen Alters­grup­pen, so kann man in den ver­gan­ge­nen Jah­ren fest­stel­len, dass gera­de im Bereich der sehr jun­gen und jun­gen Öster­rei­che­rin­nen und Öster­rei­cher im Alters­seg­ment von 13 – 25 die Bekannt­heit, aber auch die Sym­pa­thie signi­fi­kant nied­ri­ger sind als in den Alters­seg­men­ten, die direkt mit dem Roten Kreuz und sei­nen Leis­tun­gen zu tun haben. Zusätz­li­ch fällt auf, dass gera­de im urba­nen Raum die­se Wer­te noch gerin­ger sind.

Jugend­kul­tur­for­scher unter­stel­len der Jugend regel­mä­ßig, sie sei ego­is­ti­sch und kon­sum­ori­en­tiert, eine Erfah­rung, die man im Roten Kreuz nicht teilt, sind doch unter 25-Jährige das Rück­grat der Orga­ni­sa­ti­on im Frei­wil­li­gen­be­reich.

Das Thema Jugend nach innen

Seit dem Jahr 2010 wur­de dem The­ma Jugend im Roten Kreuz ein stra­te­gi­scher Schwer­punkt gewid­met. Inter­ne Struk­tu­ren wur­den dafür vor­be­rei­tet, einer­seits das Augen­merk auf jun­ge Sta­ke­hol­der zu legen und die Orga­ni­sa­ti­on noch fit­ter für das Enga­ge­ment jün­ge­rer Men­schen zu machen und ande­rer­seits jun­ge Men­schen auch in den Ent­schei­dungs­gre­mi­en zu ver­an­kern. Umge­setz­te Maß­nah­men dar­aus – retro­spek­tiv betrach­tet auch inter­ne Vor­be­rei­tungs­ar­bei­ten für die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten 2014 – waren die Koop­tie­rung von Jugendvertreter/innen in das höchs­te sta­tu­ta­ri­sche Gre­mi­um, die Prä­si­den­ten­kon­fe­renz des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes und in die regel­mä­ßi­ge Tagung der Landesgeschäftsführer/innen. Auf Bun­des­ebe­ne wur­de ein Bereich „Jugend“ ins Leben geru­fen, der direkt der Geschäfts­füh­rung unter­stellt ist und daher orga­ni­sa­ti­ons­in­tern die­sel­be „sym­bo­li­sche“ Wich­tig­keit hat, wie Ein­satz­ma­nage­ment oder Pfle­ge & Betreu­ung.

Im Zuge die­ser Vor­be­rei­tun­gen wur­den auch die Leis­tungs­be­rei­che eva­lu­iert und opti­miert, in denen sich die Jugend­li­chen als frei­wil­li­ge Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter im Roten Kreuz ein­brin­gen kön­nen. Ande­rer­seits wur­den Informations-, Beratungs- und auch Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te für jun­ge Men­schen ent­wi­ckelt und aus­ge­baut, die für die­se als Ziel­grup­pen erbracht wer­den.

Ziele der Kampagne

Die Ziel­for­mu­lie­rung als Auf­trag an das Kam­pa­gnen­team war mehr­stu­fig. Einer­seits mus­s­te nach innen gewirkt wer­den, um den Stra­te­gie­pro­zess auch nach­hal­tig kom­mu­ni­ka­tiv zu ver­an­kern, ande­rer­seits war die exter­ne Wir­kung Haupt­schwer­punkt des erfolg­reich umge­setz­ten Kon­zepts.

Stakeholder und Kommunikationsziele

Die Zie­le wur­den von Beginn an nach Sta­ke­hol­der­seg­men­ten geclus­tert. Bei der Gestal­tung der Jugend­kam­pa­gne stand als pri­mä­re exter­ne Sta­ke­hol­der­grup­pe jene der 14- bis 18-Jährigen im Fokus. Als wei­te­re Sta­ke­hol­der wur­den Per­so­nen aus dem Umfeld von Jugend­li­chen defi­niert. Die­se Sekund­är­ziel­grup­pe ist im Alter von 25+, und umfasst Eltern, Fami­li­en­mit­glie­der, Leh­rer, Arbeit­ge­ber, etc.

Im Kon­kre­ten erga­ben sich daher für die Ziel­for­mu­lie­rung fol­gen­de all­ge­mei­ne und spe­zi­fi­sche Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zie­le:

Bekannheit im Bereich 14 – 18 Jahre

  • Bekannt­heit des Roten Kreu­zes bei jun­gen Men­schen wei­ter stei­gern.

Imageziele im Bereich 14 – 18 Jahre

  • Mar­ken­wer­te des Roten Kreu­zes bei Jugend­li­chen wei­ter stei­gern (Sym­pa­thie).

Wirkungsziele im Bereich 14 – 18 Jahre

  • Jugend­li­che über Mög­lich­kei­ten des sozia­len Enga­ge­ments infor­mie­ren.
  • Jugend­li­che zu sozia­lem Enga­ge­ment bewe­gen.
  • Zukünf­ti­ge Rotkreuz-Freiwillige gewin­nen.
  • Jugend­li­che als Jugendgruppen-Mitglieder oder -Betreu­er/innen gewin­nen.

Imageziele in der Sekundärzielgruppe 25+

  • Das Umfeld der Jugend­li­chen über Rotkreuz-Angebote infor­mie­ren und damit die Mar­ke ins­ge­samt „jün­ger“ machen.

Wirkungsziele interne Stakeholder

  • Die inter­nen Sta­ke­hol­der die­nen einer­seits als Ver­stär­ker der Kam­pa­gne, ande­rer­seits wird auch das Mar­ken­bild inner­halb der Orga­ni­sa­ti­on durch die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten ver­än­dert. Aus die­sem Grun­de hat die­ser Kam­pa­gnen­teil auch beson­de­re Bedeu­tung.

Kommunikationsstrategie

Die Zie­le der Kam­pa­gne sind mittel- bis lang­fris­tig gesteckt. Ein Drei-Säulen-Modell für das Enga­ge­ment soll als theo­re­ti­sches Kon­strukt zei­gen, in wel­chen Ebe­nen die Inter­ak­ti­ons­py­ra­mi­de in der Kern­an­spruchs­grup­pe ange­legt wer­den kann.

Die­se Säu­len sind:

  1. Bekannt­heit stei­gern
  2. Mar­ken­wert stei­gern (Image)
  3. Enga­ge­ment stei­gern (Wir­kung)

Für die drei Ebe­nen des Enga­ge­ments, im Rah­men die­ser Kam­pa­gne wird auf die bei­den ers­ten Säu­len das Haupt­au­gen­merk gelegt, da Enga­ge­ment eine mittel- bis lang­fris­ti­ge Ent­schei­dung ist, die zudem nicht unmit­tel­bar inner­halb unse­rer Orga­ni­sa­ti­on erfol­gen muss und daher hin­sicht­li­ch der Wir­kungs­kon­trol­le pro­ble­ma­ti­sch ist.

Die­ser Ansatz soll­te mul­ti­modal und mul­ti­me­dial in den Kernsta­ke­hol­der­grup­pen umge­setzt und in den wei­te­ren Sta­ke­hol­der­seg­men­ten bekannt gemacht wer­den.

Grund­la­ge für die Detail­pla­nung war die Teil­nah­me an den Mar­ket Jugend­stu­di­en seit 2010 und der regel­mä­ßig rotkreuz-intern statt­fin­den­de „Stim­mungs­ba­ro­me­ter“, um Inhal­te, Ide­en und auch bestehen­de Image­wer­te der jun­gen Ziel­grup­pen zu erfas­sen. Die Stra­te­gie wur­de gemein­sam mit der Agen­tur Mono­pol ent­wi­ckelt, für die Her­an­ge­hens­wei­se an das Umfeld der Jugend­li­chen zeich­net Sil­ber­ball ver­ant­wort­li­ch. Wei­te­re Agen­tur­part­ner waren Die Socia­lis­ten für die #Hashtag-Kampagne und IQmo­bi­le setz­te eine mobi­le Marketing-Aktion per SMS um.

Strategischer Ansatz

Als stra­te­gi­scher Ansatz wur­de eine mul­ti­me­dia­le Multilevel-Multistakeholder-Kampagne mit einem star­ken Soci­al Media-Schwerpunkt ange­dacht, die an die Lebens­rea­li­tät jun­ger Men­schen anschließt, die bestehen­den Sto­ries aus dem Roten Kreuz auf­greift und mit Mit­teln des Sto­ry­tel­lings noch mehr jun­ge Men­schen von der Idee der Mensch­lich­keit begeis­tert. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on soll zunächst Reich­wei­te im Alters­seg­ment brin­gen, um in wei­te­rer Fol­ge die Bekannt­heit und Sym­pa­thie (also Image) zu ver­bes­sern, was mit­tel­fris­tig zu Inter­na­li­sie­rung der Rotkreuz-Ideen führt und ver­mehrt jun­ge Men­schen zum Enga­ge­ment (Wir­kung) bringt.

Der Slogan #getsocial als zentrales Element der Jugendkommunikation

Als zen­tra­le Kam­pa­gnen­idee dazu wur­de ein Slo­gan ent­wi­ckelt, unter dem die gesam­ten Jugendkommunikations-Aktivitäten gestellt wer­den: #get­so­ci­al. Damit ist geplant, das in jun­gen Milieus durch­aus nega­tiv kon­no­tier­te Adjek­tiv „sozi­al“ auf­zu­wer­ten, und mit „soci­al“ den kom­mu­ni­ka­ti­ven Kon­nex von rea­lem pro­so­zia­len Ver­hal­ten und sozia­len Medi­en zu schaf­fen.

Dabei kann „soci­al“ in drei ver­schie­de­nen Wei­sen ver­stan­den wer­den:

  1. Einer­seits als prak­ti­sch mensch­li­ches Ver­hal­ten, also im Sin­ne des Rotkreuz-Grundsatzes der Huma­ni­tät.
  2. Zwei­tens als sozia­les Netz der Fami­lie und Freun­de, wie es auch das Rote Kreuz für Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter dar­stellt,
  3. und schluss­end­li­ch drit­tens als Soci­al Media, also Face­book & Co.

Kernbotschaften

Als Kern­bot­schaf­ten wur­den defi­niert:

  1. Du tust oft schon etwas Sozia­les, von dem du nicht wuss­test, dass es auch die Grund­idee des Roten Kreu­zes ist.
  2. Jun­ge Men­schen sind bes­ser, als ihr Ruf: sie enga­gie­ren sich und hel­fen ande­ren ger­ne.
  3. Jeder kann sich sozi­al enga­gie­ren, Help­Stars , die huma­ni­tä­re Jugend­platt­form des Roten Kreu­zes, ist die Platt­form, um die­ses Enga­ge­ment sicht­bar zu machen.

Maßnahmen

Grund­idee für die Kom­mu­ni­ka­ti­on war es, einen Inter­ak­ti­onstrich­ter mit meh­re­ren Ein­gän­gen zu kon­stru­ie­ren, über den wir die ein­zel­nen Sta­ke­hol­der­seg­men­te gen­au nach den jewei­li­gen Bedürf­nis­sen infor­mie­ren und ser­vicie­ren kön­nen. Dazu wur­de zu Beginn fest­ge­legt, dass die digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on zu den Haupt­s­ta­ke­hol­der­grup­pen immer über das huma­ni­tä­re Jugend­por­tal kana­li­siert wird, das gemein­sam von Öster­rei­chi­schem Roten Kreuz und Öster­rei­chi­schem Jugend­rot­kreuz betrie­ben wird.

Eine wei­te­re durch­gän­gi­ge Kom­mu­ni­ka­ti­ons­maß­nah­me ist die Gestal­tung eines Gesamt­kam­pa­gnen­art­works durch den Künst­ler Boi­cut, der mit dem Key Visual der Kam­pa­gne, einem sym­bo­li­schen Her­zen, ver­sucht hat, die huma­ni­tä­ren Kern­ele­men­te des Roten Kreu­zes für jun­ge Men­schen zu visua­li­sie­ren. Ele­men­te die­ses Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­signs fin­den sich in allen Online- und Offline-Aktivitäten.

Zwei Wege, ein Ziel: Get Social!

Metho­de der Kam­pa­gne war es, Jugend­li­che dort abzu­ho­len, wo sie kom­mu­ni­zie­ren. Daher war ein wich­ti­ger Schritt die Kom­mu­ni­ka­ti­on in Sozia­len Netz­wer­ken. Aus die­sem Grund wur­de wäh­rend der gesam­ten Kam­pa­gne ein Haupt­au­gen­merk auf die Ver­brei­tung unse­rer Ide­en, Grund­sät­ze, Ange­bo­te usw. auf Face­book, Twit­ter und Ins­ta­gram gelegt.

Als zwei­ter Weg in die Online­welt wur­den natür­li­ch die Kam­pa­gnen­in­hal­te und -videos auch im Rotkreuz-Onlineportal der Home­page und Help​Stars​.at aktiv mit­ein­be­zo­gen.

Das interaktive YouTube-Video als Kernelement

Bei der Ver­brei­tung der Bot­schaft der Kam­pa­gne setz­te man auf ein inter­ak­ti­ves YouTube-Video als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel. Die­ses wur­de inter­es­sant, spek­ta­ku­lär und lus­tig gestal­tet, um das Inter­es­se der jun­gen Gene­ra­ti­on zu wecken. Auf den Absen­der wur­de zu Beginn bewusst ver­zich­tet, um einen Über­ra­schungs­ef­fekt zu erzie­len.

Das Viral kon­kret:

  • Ein inter­ak­ti­ves YouTube-Video ging mit Kam­pa­gnen­start online.
  • In dem inter­ak­ti­ven Video hat der User die Mög­lich­keit den Fort­lauf der Geschich­te mit ver­schie­de­nen Ent­schei­dun­gen aktiv zu beein­flus­sen.
  • Das inter­ak­ti­ve Ele­ment im Viral soll dazu moti­vie­ren, auch im „ech­ten Leben“ sozi­al aktiv zu wer­den.
  • Der Inhalt wird sehr über­zeich­net dar­ge­stellt und ist so ein Ver­su­ch, in der Ziel­grup­pe „Wir­bel“ zu machen.
  • Im Wei­te­ren soll der Inhalt neu­gie­rig auf mehr machen und so die Use­rin­nen und User dazu moti­vie­ren, die­ses Video aktiv zu ver­brei­ten.
  • Das Video soll auch pro­vo­zie­ren und zu Dis­kus­sio­nen füh­ren.
  • Im Viral ent­deckt der User den per­sön­li­chen sozia­len Hand­lungs­spiel­raum und trifft Ent­schei­dun­gen sub­jek­tiv.
  • Jeman­den vor dem Sturz in die Glas­scher­ben zu bewah­ren, bedeu­tet „aus Lie­be zum Men­schen“ zu han­deln. Der User ent­deckt, dass sich sein nor­ma­les tag­täg­li­ches Han­deln mit den Wer­ten des Roten Kreu­zes deckt.
  • Die Mes­sa­ge: Du tust schon etwas, von dem du nicht wuss­test, dass es auch die Grund­idee des Roten Kreu­zes ist.
  • Jugend­li­che im Video sind zum größ­ten Teil selbst Rotkreuz-Jugendgruppen-Mitglieder.

Je nach den getrof­fe­nen Ent­schei­dun­gen im Video wur­de der User/die Use­rin auf ver­schie­de­ne Lan­ding­pa­ges wei­ter­ge­lei­tet. Die dort prä­sen­tier­ten Infor­ma­tio­nen schlos­sen an die Hand­lun­gen im Video an.
Um die Ver­lin­kung auch bei mobi­len End­ge­rä­ten zu ermög­li­chen, ein Fea­ture, das Goo­gle auf YouTube nicht gene­ri­sch imple­men­tiert hat, wur­de unter m.get-social.at eine eige­ne mobil ver­füg­ba­re Web­site umge­setzt.

Jugendportal als Landingpage

Das gemein­sa­me huma­ni­tä­re Jugend­por­tal von Rotem Kreuz und Jugend­rot­kreuz fun­gier­te als Lan­ding­pa­ge für die jugend­li­che Ziel­grup­pe. Von dort wer­den die Interessent/innen regional/thematisch zu spe­zi­fi­schen Infor­ma­tio­nen im Rotkreuz-Netzwerk wei­ter­ge­lei­tet. Die Jugend­platt­form wur­de anläß­li­ch der Kam­pa­gne einem inhalt­li­chen und gra­phi­schen Relaun­ch unter­zo­gen.

Whatchado-Stories

Ein zen­tra­les Ele­ment im Rah­men der Kam­pa­gne ist Sto­ry­tel­ling, also der Trans­port der Kam­pa­gnen­in­hal­te mit Hil­fe von Geschich­ten an inter­es­sier­te Per­so­nen. Im Sin­ne der Stra­te­gie ist das also die zwei­te Säu­le. Dies wird mit Mitarbeiter/innen-Interviews auf der Online-Video-Plattform What­cha­do (www​.what​cha​do​.com) umge­setzt.

What­cha­do ver­steht sich selbst als Job Dating Sei­te, auf der Nut­zer der Sei­te mit zu ihnen pas­sen­den Beru­fen zusam­men­ge­führt wer­den. Wir als Rotes Kreuz wol­len dies aber nicht nur mit bezahl­ten Beru­fen machen, son­dern auch mit den vie­len unter­schied­li­chen Mög­lich­kei­ten des frei­wil­li­gen Enga­ge­ments, die es im Roten Kreuz gibt. User beant­wor­ten einen Fra­ge­bo­gen und bekom­men Videos von Men­schen vor­ge­schla­gen, die ähn­li­ch den­ken wie sie selbst. So kön­nen Jugend­li­che selbst her­aus­fin­den, wel­che Tätig­keit zu ihnen passt und was das Rote Kreuz für sie im Ange­bot hat.

Dafür wur­den mehr als 50 Videos mit frei­wil­li­gen, beruf­li­chen und zivil­dienst­leis­ten­den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern aus den unter­schied­li­chen Leis­tungs­be­rei­chen und allen Bun­des­län­dern gedreht. Alle Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen beant­wor­ten dabei die glei­chen Fra­gen und erzäh­len wie es ist, sich im Roten Kreuz zu enga­gie­ren. Da es auch um den pri­va­ten Back­ground und die per­sön­li­che Lebens­er­fah­rung geht, sind die Videos viel authen­ti­scher und anspre­chen­der als eine her­kömm­li­che Stel­len­be­schrei­bung. Die Nut­zer kön­nen sich mit den Per­so­nen iden­ti­fi­zie­ren und ent­de­cken so auch das Poten­zi­al zu sozia­lem Enga­ge­ment in sich selbst.

Hashtag-Kampagne #getsocial

Wie bereits bei dem Punkt Kam­pa­gnen­me­tho­dik erklärt, setzt das Rote Kreuz im Rah­men der Jugend­kam­pa­gne zu einem gro­ßen Teil auf die Sozia­len Netz­wer­ke. Um die­se Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten aller Kanä­le zu bün­deln und mess­bar zu machen, wur­de eine Hashtag-Kampagne initi­iert. Alle public gestell­ten Pos­tings und Fotos mit dem Kam­pa­gnen­hash­tag „#get­so­ci­al“ wer­den auto­ma­ti­sch auf eine gemein­sa­me Wall zusam­men­ge­führt und sind somit auch für Ver­an­stal­tun­gen und alle Inter­es­sier­ten auf wall​.get​-soci​al​.at zugäng­li­ch. Die­ser Kam­pa­gnen­teil wur­de von der Agen­tur „Die Socia­lis­ten“ umge­setzt.

Durch ver­schie­de­ne Pos­tings in den Soci­al Media-Kanälen wie Face­book, Twit­ter oder Ins­ta­gram zeich­net sich auf der Kampagnen-Wall ein brei­tes Bild von sozia­lem Enga­ge­ment in Öster­reich ab.

Der ver­ein­fach­te Zugang zu Inhal­ten und die Ein­fach­heit in der Dar­stel­lung von sozia­lem Enga­ge­ment in den Soci­al Media-Kanälen ist auch für die mehr als 76.000 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter im Roten Kreuz eine gute Gele­gen­heit, von ihrem per­sön­li­chem Ein­satz in den unter­schied­lichs­ten Berei­chen des Roten Kreu­zes zu berich­ten. Gera­de das akti­ve Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter kann hier zusätz­li­ch instru­men­ta­li­siert wer­den, ande­re aktu­el­le Hypes wie die Cold-Water-Challenge, der Har­lem Shake oder auch die Ice-Bucket-Challenge kön­nen so mit­ge­nom­men und unter den Kam­pa­gnen­schirm geholt wer­den.

Kampagnenvideo

Als ver­bin­den­des Ele­ment für die inter­ne wie auch exter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on wur­de ein Video erstellt, das die ver­schie­de­nen Akti­vi­tä­ten jun­ger Men­schen im Roten Kreuz dar­stellt. Die­ses ist einer­seits intern als ver­bin­den­des Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ele­ment gedacht, um die eige­nen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter auf die­sel­ben Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­hal­te zu syn­chro­ni­sie­ren und ande­rer­seits dient es zur exter­nen Prä­sen­ta­ti­on der Akti­vi­tä­ten in die­sem Bereich, vor­nehm­li­ch aller­dings nicht bei den Jugend­li­chen, son­dern in ihrem Umfeld.

Offline-Kampagnenmaterialien, Give-aways

Für die inter­ne und exter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on wur­den unter­schied­li­che Offline-Kampagnenmaterialien pro­du­ziert. Neben wei­ßen Son­nen­bril­len, die zu Sel­fies im #getsocial-Style ein­la­den, gab es T-Shirts, Free­cards, Event­arm­bän­der, Ohren­stöp­sel, Kon­do­me, Gum­mi­bä­ren aber auch Lie­ge­stüh­le und einen Foto­rah­men, um das Kampagnen-Artwork in die Fotos zu brin­gen. Zungen-Tattoos und Sti­cker wur­den eben­falls pro­du­ziert.

Die Give-aways wur­den unter ande­rem bei Groß­ver­an­stal­tun­gen, wie dem Novarock- bzw. dem Frequency-Festival, an vie­le hun­der­te Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne ver­teilt. Zahl­rei­che wei­te­re regio­na­le und loka­le Events sind seit Juni dafür ver­wen­det wor­den, um über das Kam­pa­gnen­mot­to #get­so­ci­al zu infor­mie­ren und jun­ge Men­schen über die Mög­lich­keit zu sozia­lem Enga­ge­ment zu infor­mie­ren. Dabei wur­den durch­aus pro­mi­nen­te Unter­stüt­zer Teil der Kam­pa­gne.

Kampagnenteil „Gemeinsam mehr“

Der par­al­le­le Kam­pa­gnen­teil für das Umfeld der Jugend­li­chen wur­de feder­füh­rend von der Agen­tur „Sil­ber­ball“ umge­setzt. Dabei konn­te an die Mar­ken­kom­mu­ni­ka­ti­on der ver­gan­ge­nen Rotkreuz-Kampagnen ange­knüpft wer­den, indem die Bot­schaft „Gemein­sam mehr“ mit dem Slo­gan „Get Soci­al!“ ver­knüpft wur­de. Drei ver­schie­de­ne Sujets wur­den für den Print erstellt, Pos­ter pro­du­ziert und zahl­rei­che Sujets – gra­tis – geschal­ten. Das Motiv „Paar“ wur­de auch als 8- und 16-Bogen Pla­kat pro­du­ziert und bun­des­weit in einer Zahl von 3.000 Stück affi­chiert.

Radiospot

Die Kom­mu­ni­ka­ti­on wur­de durch einen 16-Sekunden-Radiospot ver­stärkt, der das Mot­to „Gemein­sam mehr“ in den Mit­tel­punkt stellt, indem eine Grup­pe Jugend­li­cher eine gelang­weil­te Jugend­li­che mit „get soci­al!“ auf­for­dert, beim Roten Kreuz mit­zu­ma­chen. Eine wei­te­re Schal­tung erfolg­te im Som­mer auf Spo­ti­fy, einem Online-Streaming-Musikdienst, der spe­zi­fi­sch von jun­gen Men­schen genutzt wird.

Pressearbeit

Im Rah­men der exter­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on zu die­ser Kam­pa­gne wur­den vor allem Per­so­nen im Bereich der sekun­dä­ren Sta­ke­hol­der­grup­pe erreicht. Eine Pres­se­kon­fe­renz und ein Foto­ter­min zum Start der Kam­pa­gne mit Familien- und Jugend­mi­nis­te­rin Sophie Kar­ma­sin fand im Jugend­mi­nis­te­ri­um statt und wur­de rela­tiv breit rezi­piert. Dazu erfolg­ten Pres­se­aus­sen­dun­gen der durch­füh­ren­den Agen­tur­part­ner über die Kam­pa­gne an die Meta­me­di­en. Gleich­zei­tig wur­de begon­nen, sämt­li­che exter­ne Medien-Kommunikation zu The­men der Jugend im Roten Kreuz unter das Dach von „#get­so­ci­al“ zu stel­len, was die Wir­kung der Kam­pa­gne im Sta­ke­hol­der­seg­ment des Umfelds von Jugend­li­chen ver­brei­tert hat.

Rotkreuz-Medien

Die Kom­mu­ni­ka­ti­on in den Rotkreuz- und Jugendrotkreuz-Medien erfolg­te flä­chen­de­ckend. Sowohl die Rotkreuz-Zeitung, die an Mit­glie­der und Spen­der ver­sen­det wir, als auch die Jugendrotkreuz-Magazine wid­me­ten sich dem The­ma Jugend­kam­pa­gne und vor allem den Akti­vi­tä­ten in die­sem Bereich.
Auf der Home­page des Roten Kreu­zes wur­de ein eige­ner Infor­ma­ti­ons­be­reich für Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, aber auch für exter­ne Inter­es­sier­te ein­ge­rich­tet, der die Kam­pa­gne und die Grund­la­gen unse­rer Arbeit im Jugend­be­reich für älte­re Sta­ke­hol­der­seg­men­te auf­be­rei­tet.

Mobile Kommunikation

Gemein­sam mit der Agen­tur IQmo­bi­le wur­de für den Kam­pa­gnen­start ein mobi­les Add-On zur Kom­mu­ni­ka­ti­on geschaf­fen, um die Auf­merk­sam­keit zu stei­gern. Am Tag vor dem Kam­pa­gnen­start wur­de das bis dahin geheim gehal­te­ne Viral online gestellt und ein Link per SMS an rund 30.000 Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mit­ar­bei­ter geschickt. Das Echo war enorm. Die­se Akti­on wur­de am Tag des Kam­pa­gnen­starts noch durch eine SMS-Aktion an wei­te­re exter­ne 28.851 Emp­fän­ge­rin­nen und Emp­fän­ger aus der Kernsta­ke­hol­der­grup­pe ergänzt.

Zeitplanung

Die kon­kre­te Pla­nung in einer bun­des­wei­ten Arbeits­grup­pe begann schon 9 Mona­te vor Kam­pa­gnen­start. Ein Ein­kop­peln der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten auf loka­ler, regio­na­ler und bun­des­wei­ter Ebe­ne erfor­dert beson­ders zu Beginn viel an inter­nem und exter­nem Planungs- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­auf­wand. Dabei wur­de die­se Kam­pa­gne zwi­schen ande­re Akti­vi­tä­ten ein­ge­passt. Die Rotkreuz-interne Kom­mu­ni­ka­ti­on star­te­te Anfang Mai, die exter­ne Kam­pa­gne am 12. Juni 2014.

WIRKUNGSKONTROLLE

Die Wir­kungs­kon­trol­le der Kam­pa­gne erfolg­te stra­te­gie­kon­form nach den Per­spek­ti­ven Reich­wei­te, Image und Wir­kung. Da sich die Inter­ak­tio­nen als Pri­mär­wir­kun­gen bei digi­ta­len sozi­al­me­dia­len Kam­pa­gnen wie­der auf die Reich­wei­ten rück­aus­wir­ken. Daher sind die­se bei­den Per­spek­ti­ven gemein­sam erfasst.

Reichweiten und Interaktionen

Die Mes­sung der Reich­wei­ten erfolg­te bei den digi­ta­len Aktio­nen just-in-time, dabei konn­ten die Impres­si­ons, aber auch die Inter­ak­ti­ons­ra­ten auch nach Ziel­grup­pen auf­ge­schlüs­selt zeit­nah erfasst und die­se Ergeb­nis­se in die Kam­pa­gne rück­über­mit­telt wer­den.

Hin­zu kom­men noch die Reich­wei­ten der Radio­spots, Pla­ka­te und digi­ta­len Audio­wer­bung aus Spo­ti­fy und die Offline-Aktionen bei Fes­ti­vals oder im Rah­men von dezen­tra­len Ver­an­stal­tun­gen in den Bun­des­län­dern und Bezir­ken. Hier ist eine Reich­wei­ten­schät­zung nur kur­so­ri­sch mög­li­ch.

Die­se Reich­wei­ten las­sen sich auf­grund der Unter­schied­lich­keit der Inter­ak­tio­nen und Moda­li­tä­ten nicht mit­ein­an­der ver­glei­chen, geschwei­ge denn zusam­men­zäh­len.

Die pri­mä­re Wir­kung, also die Inter­ak­tio­nen und die Eta­blie­rung von Kommunikations-Beziehungen in den digi­ta­len Kanä­len, liegt mit einer Gesamt­zahl von über 70.000 Inter­ak­tio­nen über den Erwar­tun­gen. Ver­gleicht man das mit der Grö­ße der Gesamt­ziel­grup­pe, so kom­men wir auf eine Inter­ak­ti­ons­ra­te von über 5 %. Die mittel- und lang­fris­ti­gen Sekun­där­wir­kun­gen im Sin­ne von Enga­ge­men­tra­ten und Ver­än­de­run­gen im Ver­hal­ten von jun­gen Men­schen sind in der kur­zen Zeit noch nicht mess­bar. Anhand der auf digi­ta­len Kanä­len ein­ge­hen­den Mit­ar­beits­an­fra­gen kann aber abge­schätzt wer­den, dass sich hier eben­falls Stei­ge­run­gen erge­ben könn­ten.

Wirkungsmessung

Intern – Stimmungsbarometer

Das Öster­rei­chi­sche Rote Kreuz führt alle drei Jah­re eine inter­ne Mei­nungs­um­fra­ge unter Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern durch. Auch 2014 wur­de die­ser „Stim­mungs­ba­ro­me­ter“, begin­nend Ende Juni bis Ende August, durch­ge­führt. Ins­ge­samt haben über 2.800 Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mit­ar­bei­ter an die­ser Umfra­ge teil­ge­nom­men.

Die Ergeb­nis­se sind, was das Enga­ge­ment von jun­gen Men­schen im Roten Kreuz betrifft, inter­es­sant. 95 % der Mitarbeiter/innen unter 25 Jah­ren geben an, ehren­amt­li­ch tätig zu sein, um Neu­es zu ler­nen und fast 90 % wol­len etwas für ande­re tun. Im Ver­gleich zur letz­ten Umfra­ge – und hier hat die Kam­pa­gne dazu bei­ge­tra­gen – füh­len 74 % der jun­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, dass „RK-intern der Grund­satz der Mensch­lich­keit im Sin­ne von Ver­ständ­nis, Freund­schaft und Zusam­men­ar­beit gelebt“ wird (nach 60% im Jahr 2011).

Extern – Online-Umfrage

Für die Wir­kungs­mes­sung wur­de Ende August eine Markt­for­schung vom Lin­zer Unter­neh­men mar­ket durch­ge­führt. Dabei wur­den 800 Per­so­nen zu unter­schied­li­chen Image­wer­ten bzw. Tei­len der Kam­pa­gne und Bekannt­heit bzw. Sym­pa­thie des Roten Kreu­zes online befragt. Um die Ziel­ge­nau­ig­keit der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten zu eru­ie­ren wur­den zwei ver­schie­de­ne Alters­seg­men­te unter­sucht. Die „jun­ge“ Ziel­grup­pe (500 Befrag­te) war – auch panel­be­dingt – von 15 – 29 Jah­re selek­tiert, die Kon­troll­grup­pe von 40 – 59 Jah­ren beinhal­te­te 300 Per­so­nen aus ganz Öster­reich. Die rea­len Wer­te in der Kernsta­ke­hol­der­grup­pe dürf­ten daher noch höher lie­gen.

Die Ergebnisse der Umfrage im Detail

25 % der Ziel­grup­pe berich­ten unge­stützt, dass ihnen die Kam­pa­gne auf­ge­fal­len ist (16 % in der Kon­troll­grup­pe). Bei Vor­zei­gen von Kam­pa­gnen­su­jets und Ban­nern steigt die­ser Anteil auf 38 % (28 % in der Kon­troll­grup­pe).

Dem Roten Kreuz ord­nen 14 % der Gesamt­be­frag­ten (und daher 58 % der Kam­pa­gnen­ken­ner) in der Kern­ziel­grup­pe die Jugend­kam­pa­gne zu. (Kon­troll­grup­pe: 8 % bzw. 50 % der Kam­pa­gnen­ken­ner).

Auch in Sachen frei­wil­li­ges Enga­ge­ment ist die Jugend bes­ser als ihr Ruf. Sowohl, was das tat­säch­li­che Enga­ge­ment betrifft, als auch hin­sicht­li­ch der Bereit­schaft in Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen, spon­tan bei Kata­stro­phen oder auch im eige­nen Umfeld zu hel­fen – die Ant­wort­ra­ten sind bei jun­gen Men­schen immer auf dem­sel­ben Niveau wie bei den älte­ren Öster­rei­che­rin­nen und Öster­rei­chern. Im Bereich der Bereit­schaft zur spon­ta­nen Hil­fe bei Kata­stro­phen ist der Wert sogar signi­fi­kant höher. Das ent­spricht auch unse­ren Erfah­run­gen, was das tat­säch­li­che Enga­ge­ment von jun­gen Men­schen betrifft, die tag­e­in und tag­aus beim Öster­rei­chi­schen Roten Kreuz frei­wil­lig „aus Lie­be zum Men­schen“ tätig sind. Und das mit Freu­de.

Geschrieben von Gerald Czech

23. Oktober 2014 um 11:48

Helpstars, jeder kann ein Star sein

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It’s a long hard way to the top, san­gen ein­st schon AC/DC, ein Mot­to, dass auch sehr gut auf lang­fris­ti­ge Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lungs­pro­zes­se und Pro­jek­te passt, die an sol­che Pro­zes­se gekop­pelt sind.

Helpstars, das humanitäre Jugendportal von Österreichischem Roten Kreuz und Österreichischem JugendrotkreuzHeu­te ist, nach über zwei Jah­ren inten­si­ver Vor­be­rei­tung das Rotkreuz-Jugendportal Help­Stars offi­zi­ell online gegan­gen, ein Pro­jekt, an dem im Lau­fe der Zeit sehr vie­le ver­schie­de­ne Men­schen mit­ge­ar­bei­tet und Input gelie­fert haben. Wir wuss­ten schon seit lan­gem, dass die Zielkunden/innen unse­res Rotkreuz-Portals www​.rotes​kreuz​.at (Soci­al Media Release aus dem Jahr 2008) und jene der Jugendrotkreuz-Website www​.jugend​rot​kreuz​.at ein gros­ses Zielkund/innensegment aus­las­sen, das einer­seits Kon­su­ment der huma­ni­tä­ren Leis­tun­gen von Rotem Kreuz und Jugend­rot­kreuz ist und ande­rer­seits auch selbst aktiv an der Gestal­tung bei­der Orga­ni­sa­tio­nen mit­par­ti­zi­piert: Die Jugend.

Was lan­ge währt wird end­li­ch gut

Schon im Jahr 2009 konn­te ich als Host der NPO-Blogparade das The­ma inte­grier­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gi­en für Jugend­li­che Ziel­grup­pen dis­ku­tie­ren und auch zusam­men­fas­sen. Dan­ke an die­ser Stel­le noch­mals allen Teil­neh­me­rin­nen, deren Ide­en und Gedan­ken in sämt­li­che spä­te­ren Pro­jekt­pha­sen ein­flie­ßen konn­ten. Ein wei­te­rer Input kam von der Wirt­schafts­uni­ver­si­tät Wien: Vier Stu­die­ren­de erstell­ten im Rah­men eines zwei­se­mest­ri­gen Projekt- und Method­ense­mi­nars am Insti­tut für Public Manage­ment eine Jugend­mar­ke­ting­stra­te­gie und haben die­se Arbeit auch in einem Gast­bei­trag im Blog beschrie­ben.

Der gemein­sa­me Auf­trag aller Lan­des­or­ga­ni­sa­tio­nen des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes und der Lan­des­lei­tun­gen des Öster­rei­chi­schen Jugend­rot­kreu­zes zur Erstel­lung eines eige­nen Jugend­por­tals erfolg­te Anfang 2011. Nach bera­ten­der Unter­stüt­zung von Sei­ten Yake­ty­Yak wur­de Mit­te 2011 mit dem Mikro­misch­kon­zern super-fi auch ein krea­ti­ver Umset­zungs­part­ner gefun­den, der die Site im CMS Typo3 umge­setzt hat. Die Suche ver­wen­det einen Apa­che Solr-Server, eine Lösung, die auch mit­tel­fris­tig für ande­re Rotkreuz-Sites ange­dacht ist. Die IT-Infrastruktur qloud­wi­se wird wei­ter­hin von unse­rem bewähr­ten Part­ner Ama­ris bereit­ge­stellt.

Im Rah­men der Ent­wick­lung wur­den einer­seits die Sta­ke­hol­der aus dem Roten Kreuz regel­mä­ßig immer wie­der ein­ge­bun­den, ande­rer­seits wur­de stark auf die Mei­nung der Ziel­grup­pe gehört: Jugend­grup­pen des Roten Kreu­zes wur­den genauso befragt, wie exter­ne Jugend­li­che, denn das Por­tal soll schluss­end­li­ch für die Jugend­li­chen zur Ver­fü­gung ste­hen. Eine pro­fun­de Ein­bin­dung und Nut­zung der aktu­el­len Social-Media-Kanäle gehört nun genauso zum Por­tal, wie pro­fes­sio­nel­le Recher­che und The­men­auf­be­rei­tung durch die dafür zustän­di­ge Redak­teu­rin.

Aus dem Facts­heet zum Por­tal:

Help­Stars ver­steht sich als jugend­li­ches Ser­vice­por­tal für die Hil­fe­stel­lung, nie­der­schwel­li­ge Bera­tung und Infor­ma­ti­on zu The­men des täg­li­chen Lebens inner­halb und außer­halb der Schu­le. Wir wol­len die Jugend­li­chen unpo­li­ti­sch, ohne reli­giö­sen Hin­ter­grund und ideo­lo­gie­frei beglei­ten, unter­stüt­zen und von der huma­ni­tä­ren Idee begeis­tern. Dazu bie­tet die Platt­form Anknüp­fungs­punk­te, um selbst aktiv zu wer­den. Die Jugend­li­chen sind Use­rin­nen und Content-Lieferanten zugleich

Eine fast zwei­mo­na­ti­ge Beta­pha­se seit Anfang August dien­te eben­falls dazu, das Por­tal von tech­ni­scher Sei­te, aber auch the­ma­ti­sch und inhalt­li­ch auf die Nut­ze­rin­nen und Nut­zer aus­zu­le­gen. Auch eine Umfra­ge auf unse­rem Online-Survey-Tool unter­stütz­te uns dabei um die Mei­nung der „Crowd“ ein­zu­fan­gen.

Geschrieben von Gerald Czech

19. September 2012 um 14:15

neuer Rotkreuz-Blog: Bundesjugendlager

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Herz­li­ch begrüs­sen wol­len wir als Blog-Host auf blog​.rotes​kreuz​.at das Bun­des­ju­gend­la­ger 2009: Die Infor­ma­tio­nen zum heu­ri­gen Bun­des­ju­gend­la­ger sind unter http://​blog​.rotes​kreuz​.at/​b​u​n​d​e​s​j​u​g​e​n​d​l​a​ger ver­füg­bar.

…abge­se­hen von vie­len, vie­len Jugend­rot­kreuz­le­rin­nen und Jugend­rot­kreuz­lern aus ganz Öster­reich und inter­na­tio­na­ler Betei­li­gung: Spaß, Span­nung, vie­le Zel­te, gute Lau­ne, Action, schö­nes Wet­ter (hof­fent­li­ch), Freu­de, neue Freun­de, einen gro­ßen Lager­platz, inter­es­san­te, span­nen­de und lus­ti­ge Work­shops und noch Vie­les mehr!

So beschrei­ben die Orga­ni­sa­to­ren die Erfah­run­gen im Blog.

Herz­li­ch wil­kom­men!

Gerald Czech

Geschrieben von Gerald Czech

26. Januar 2009 um 17:29

Juryauszeichnung für Huma​ni​ty​net​work​.at

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Das Huma­ni­ty­net­work, die Web2.0-Plattform des Öster­rei­chi­schen jugend­rot­kreu­zes habe ich ja bereits ein­mal kurz hier vor­ge­stellt.

www​.huma​ni​ty​net​work​.at ist ein Soci­al Net­work für huma­ni­tär inter­es­sier­te Men­schen mit dem Fokus auf jun­ge Akti­vis­tIn­nen. Hin­ter­grund dabei ist die Erkennt­nis, dass jun­ge Men­schen ab dem 15. Lebens­jahr die Orga­ni­sa­tio­nen ver­las­sen und sind nicht mehr leicht für ehren­amt­li­che Arbeit zu begeis­tern.

So beschreibt die Jury des Öster­rei­chi­schen Staats­prei­ses für Mul­ti­me­dia & e-business das span­nen­de Social-Network pro­jekt, an dem ich kon­zep­tio­nell mit­ar­bei­ten durf­te. Wei­ter heißt es:

Durch das Soci­al Net­work sol­len Jugend­li­che in einer, ihnen bekann­ten Rea­li­tät abge­holt und moti­viert wer­den, aktiv Inhal­te zu schaf­fen. In einer 1. Pha­se galt es eine Grup­pe von ca. 300 Jugend­li­chen zu eta­blie­ren und die Schnitt­stel­len zwi­schen rea­len Akti­vi­tä­ten und Online­ak­ti­vis­mus zu tes­ten. Seit Mai lau­fen Gesprä­che mit NGOs und Initia­ti­ven, um eige­ne Grup­pen auf huma­ni­ty­net­work zu grün­den und somit die Diver­si­tät huma­ni­tä­rer Akti­vi­tä­ten zu ver­deut­li­chen.

Hof­fent­li­ch ist das der „Turbo-Boost“, den die Platt­form braucht, um eine kri­ti­sche Mas­se an Use­rIn­nen zu erhal­ten. Denn das ist ja das Ziel des Pro­jekts.

Das ÖJRK hat einen gro­ßen Schritt in Rich­tung einer gemein­sa­men Platt­form für huma­ni­tär inter­es­sier­te Men­schen im Web 2.0 gemacht. Das Kon­zept lebt durch Blogs, Fotos, Ter­mi­ne und Foren

Unse­re Pres­se­aus­sen­dung zum The­ma berich­tet noch eini­ge wei­te­re Details:

Gän­gi­ge Tools, wie Blogs, wer­den für einen gro­ßen sozia­len Gedan­ken ein­ge­setzt: ande­ren zu hel­fen und Hil­fe aktiv zu pla­nen. Damit wird auf ein­drucks­vol­le Wei­se gezeigt, dass durch das Web rea­les und per­sön­li­ches Enga­ge­ment ange­regt wer­den kann. Die Ver­bin­dung von Tech­nik und dem huma­ni­tä­ren Gedan­ken wird auf huma​ni​ty​net​work​.at auf inter­es­san­te und span­nen­de Wei­se umge­setzt.

Auch auf dem news-Blog von Huma­ni­ty­Net­work fin­det man einen Bei­trag zur Staatspreis-Nominierung und bei Daten­werk, der umset­zen­den Agen­tur. Bei Daten­werk fin­det sich auch eine Case-Study zum The­ma.

Wei­te­re Bei­trä­ge dazu im Netz:

Und ein Links zum Huma­ni­ty­net­work:

Fotos von der gest­ri­gen Gala gibt es auch online: http://​ser​vice​.sze​ne1​.at/​g​a​l​l​e​r​y​.​p​h​p​?​i​d​=​2​7​&​a​m​p​;​e​v​e​n​t​_​i​d​=​9​4​4​&​a​m​p​;​p​a​g​e=1

Geschrieben von Gerald Czech

24. September 2008 um 14:01

Netzwerk der Menschlichkeit?

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Unter dem Titel Huma­ni­ty­net­work will das Öster­rei­chi­sche Jugend­rot­kreuz als Initia­tor eine online Platt­form von huma­ni­tä­ren Orga­ni­sa­tio­nen ins Leben rufen, die jun­gen Men­schen die Wer­te Mensch­lich­keit und Huma­ni­tät näher brin­gen wol­len.

Ein sozia­les Netz­werk in Ver­bin­dung mit der Mög­lich­keit, selbst zu blog­gen und sich vir­tu­ell über ver­schie­de­ne Orga­ni­sa­tio­nen zu infor­mie­ren und sich ihnen anzu­schlie­ßen ist die Grund­la­ge die­ses Pro­jekts. So genann­te „Pro­jek­te“ sind vir­tu­el­le Ange­bo­te, sich real für Ande­re zu enga­gie­ren. Hier­bei kann jede Use­rIn sein Com­mit­ment zu ein­zel­nen Pro­jek­ten abge­ben – sein Enga­ge­ment wird im Social-Life Sys­tem auch öffent­li­ch kund­ge­tan.

Das Pro­jekt ist Zum Schul­jah­res­en­de in die Beta­pha­se gegan­gen und soll im Herbst in den Voll­be­trieb gehen, erzählt Rudi Gratzl, Lei­ter des Jugend­ser­vice beim Öster­rei­chi­schen Jugend­rot­kreuz.

Umge­setzt wird das Pro­jekt­kon­zept, das eine Idee von Rudi Gratzl ent­stammt von Daten­werk, einer Inno­va­ti­ons­agen­tur aus Wien.

Geschrieben von Gerald Czech

2. Juli 2007 um 07:55