Frequentis AG

frequentisFrequentis entwickelt und baut Kommunikations- und Informationssysteme für sicherheitskritische Anwendungen. Frequentis Systeme, die exzellente Usability und hohe Verfügbarkeit verbinden, finden sich in Leitzentralen in den Bereichen zivile Flugsicherung, Landesverteidigung, Rettung, Polizei, Feuerwehr und Schifffahrt. Mit einem Marktanteil von 30 % im Bereich der Sprachvermittlungssysteme für die Flugsicherung hat sich das österreichische High-Tech-Unternehmen zum Weltmarktführer in diesem Segment entwickelt.

Die Frequentis Ansätze im Control Center Solutions Bereich sind geprägt vom Verständnis um die Arbeitsabläufe im sicherheitskritischen Bereich sowohl auf taktischer als auch strategischer Ebene. Zunehmend sind es Aspekte wie ad-hoc Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, hochgradige Verteilung und Zugriffsmöglichkeiten mit unterschiedlichsten Anwendungsgeräten, die in heutigen operationellen Systemen nicht realisiert sind und die in Frequentis Lösungen strategisch vorbereitet werden. Die weltweite Zufriedenheit der Kunden spiegelt sich in einer Exportquote von über 90 Prozent wider. Mehr als 1.000 MitarbeiterInnen sind in Österreich und den internationalen Niederlassungen beschäftigt.

Als Leitzentralenhersteller hat Frequentis sehr gute Kenntnis der Arbeitsprozesse von Einsatzorganisationen in Österreich, mehreren Europäischen Ländern und der USA. Die Einbeziehung der betroffenen Öffentlichkeit (der „Crowd“) in diese Prozesse ist jedoch Neuland, das vom Projektkonsortium gemeinsam betreten wird. Auch hier kann Frequentis auf bestehende Erfahrungen zurückgreifen:

  • Konzepte für die Alarmierung von Einsatzkräften in Rufbereitschaft können zwar nicht auf das Crowd-Tasking übertragen werden, die Erfahrung aus diesem Bereich kann aber trotzdem in die Prozessentwicklung eingebracht werden.
  • In mehreren Projekten hat Frequentis bereits Erfahrung mit dem Sammeln und Zusammenführen von Lageinformation aus unterschiedlichsten Quellen, aber insbesondere von den Endgeräten mobiler field-assessment-teams gesammelt: SKKM-Reporter (internes Projekt), IDIRA (europäische Sicherheitsforschung), eviva (KIRAS). Das Sammeln und Zusammenführen von Lageinformation aus mobilen Quellen ist ein Teilprozess des Crowd-Tasking, sodass dieses know/how unmittelbar zur Anwendung kommen kann.
Finanziert im Sicherheitsforschungs-Förderprogramm KIRAS vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.
Bundesminiterium für Verkehr, Innovation und Technologie FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH Österreichisches Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS
Projektpartner
frequentis TU_Wien AITOeRKInset
Top