Erstellung der Proof-of-Concept Anwendungen

Basierend auf dem detaillierten Prozessmodell wurden die passenden Use Cases und Funktionalitäten für eine erfolgreiche Proof-of-Concept (PoC) Evaluierung ausgewählt und in die Tat umgesetzt. Als Grundlage für die aktuellen Ansichten wurden die Ergebnisse des technischen Designs herangezogen und mit aktuellen Webtechnologien und Best Practices realisiert.

Die folgende Abbildung stellt den umgesetzten Prozess auf einer Abstraktionsebene dar und zeigt auch gleichzeitig das aktuelle Aussehen der unterschiedlichen Systemkomponenten.

RE-ACTA high-level Prozess mit Abbildung der PoC Anwendungssichten

Die interaktiven Webanwendungen stellen das Interface zu den Koordinatoren dar und dienen der Erstellung und Verwaltung der Ereignisse, Aufgaben sowie der Visualisierung der retournierten Aufgabenergebnisse von den Freiwilligen. Durch die schnelle Interaktion mit den freiwilligen Personen direkt am Ort des Geschehens wird eine effiziente Feedbackschleife geschaffen, die es ermöglicht, eine verbesserte Einschätzung der Lage vor Ort zu erstellen sowie zielgerichtete Informationen bzw. Warnungen diesen Personenkreisen zukommen zu lassen.
Andererseits wird den bereits registrierten Freiwilligen eine mobile Anwendung für ihre Android-Geräte zur Verfügung gestellt, wodurch sie die Aufgaben effizient und flexibel durchführen können ohne an stationäre Geräte wie PCs gebunden zu sein. Außerdem kann dadurch ein einheitlicher Kommunikationskanal geschaffen werden, welcher alle benötigten Funktionalitäten beinhaltet.

Um den Informationsfluss zwischen den einzelnen Komponenten besser verstehen zu können, bietet die nächste Abbildung eine Übersicht über die jeweiligen Prozessschritte zwischen den involvierten Systemkomponenten.

evaDer Hauptprozess wird in der Komponente CTA abgebildet, wo auch die Ereignisse und Aufgaben sowie die Aktivierungsinformationen bearbeitet und gespeichert werden. Der nächste Schritt ist die Kommunikation mit den registrierten Freiwilligen mittels der mobilen Anwendung APP. Die Freiwilligen werden nicht alle benachrichtigt sondern basierend auf deren Qualifikationsprofilen und örtlichen Verfügbarkeiten ausgewählt, um eine möglichst passende Gruppe zusammenstellen zu können.

Durch die bestätigte Aktivierung jedes einzelnen Freiwilligen können dann offene Aufgaben individuell oder in Gruppen zugewiesen, in der APP angezeigt und anschließend vor Ort durchgeführt werden. Die Ergebnisse dieser Aufgaben samt vorgegebenen Schritten werden dann wiederum in der APP erfasst und zurück an die CTA Komponente gesendet. Hier werden die empfangenen Daten auf Konsistenz und Vollständigkeit geprüft und mit passenden Metadaten ergänzt.

Diese angereicherten Feedbackinformationen werden nun an die Evaluierungskomponente EVA weitergeleitet und dort passend für die Visualisierung auf der Karte und für die Erstellung von Statistiken weiterverarbeitet. EVA stellt nun den Koordinatoren und der Einsatzleitung die benötigten Informationen und Funktionen zur Verfügung, um zeitnahe Entscheidungen bzw. Handlungsoptionen setzen oder detaillierte Informationen durch weitere Aufgaben von den Freiwilligen einholen zu können.

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Finanziert im Sicherheitsforschungs-Förderprogramm KIRAS vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.
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