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Weltflüchtlingstag: Mach den Unterschied!

7 Kommentare

Es ist so einfach, wie es sich anhört: Such Dir einen “Simple Act”  aus der Liste aus und berichte in diesem Blog über Deine Erfahrungen! 

SIMPLE ACTS 

  • Koch ein Gericht aus einem anderen Land
  • Erzähl einem Kind eine Geschichte aus einem anderen Land
  • Sieh Dir einen Film über Flüchtlinge an
  • Mach ein Ratespiel über Flüchtlinge
  • Lies ein Buch über Flüchtlinge
  • Unterschreib Deine E-Mails mit einer Notiz über Flüchtlinge
  • Finde fünf Fakten über Flüchtlinge
  • Finde heraus wo Deine Familie ihre Wurzeln hat
  • Besuche eine Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag
  • Lerne ein paar Worte und Sätze in einer neuen Sprache
  • Lade einen Flüchtling zum Kaffee ein
  • Höre einem Straßenmusikanten aus einem anderen Land zu
  • Sing ein Lied in einer anderen Sprache
  • Mach mit bei einer Kampagne für Flüchtlinge
  • Verschenke ein Buch über Flüchtlinge
  • Definiere das Wort Flüchtling
  • Mach ein Foto von Dir und Deinem Pro-Flüchtlinge-Transparent
  • Spiel eine Partie Fußball mit Flüchtlingen
  • Kauf eine Straßenzeitung von einem Flüchtling
  • Sprich eine Mutter oder einen Vater aus einem anderen Land auf dem Spielplatz an
  • Spende eine Topfpflanze oder Kleidung an ein Flüchtlingsheim
  • Mach einen Flohmarkt mit Flüchtlingen
  • Woher kommt Dein Lieblingssportler?
  • Woher kommt Dein Lieblingsmusiker?
  • Wovor würdest Du flüchten? 

Wir möchten alle einladen, mit zumindest einem Simple Act einen kleinen Unterschied zu machen.  Die persönliche Begegnung zwischen Flüchtlingen und in Österreich geborenen Menschen wird etwas verändern: Wie und was genau, würden wir gerne hier im Blog mitverfolgen.

Mehr über die Genfer Flüchtlingskonvention (GFK), die 2011 60 Jahre alt ist und den Weltflüchtlingstag am 20. Juni findet Ihr beim Roten Kreuz.

Geschrieben von Gabriela Hartig

15. Juni 2011 um 13:42

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7 Kommentare zu 'Weltflüchtlingstag: Mach den Unterschied!'

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  1. gestern nachmittag im kinderfreibad…

    ein ca. 6jähriger bub (herkunft unklar: indien? pakistan? diese richtung…) fängt an, mich mit einer miniwasserpistole immer wieder anzuspritzen. ich behalte meine 2jährige tochter im auge und fange an, zurück zu spritzen. der freche kleine kerl gibt nicht auf, kommt immer näher, trifft mich immer besser.

    da steh ich aus dem wasser auf und nähere mich ihm drohend, mache einen auf “hulk hogan”. er läuft kreischend davon. so geht das eine weile hin und her.

    einmal reicht’s mir dann und ich hole ihn ein, tauche ihn kurz unter. macht nix, er spritzt trotzdem weiter.

    als er dann mal meine tochter trifft, sage ich kurz: “mich anspritzen ok, aber nicht die kleine.” kein problem, gleich trifft mich wieder eine volle ladung wasser ins gesicht.

    als wir dann aus dem wasser gehen und uns anziehen, spielt er schon mit einem anderen kind und deren mutter wasserball…

    Daniela Digruber

    17. Jun 11 um 07:57

  2. Meine Familie vätterlicherseits sind Flüchtlinge aus Griechenland. nach dem ende des ersten Weltkrieges verlor Bulgarien Regionen in Westthrakien, heutiges Griechenland. Ganze Dörfer verließen Griechenland, ließen Hab und Gut und kamen mit denn Karren nach Bulgarien. Heute recherchierte ich, genau im welchem Jahr das geschah: 1919 wurde der Vertrag von Neuilly-sur-Seine unterzeichnet, und im nächsten Jahr verließ mein Großvater, damals 6, seine Heimat, um in Bulgarien eine neue Existenz aufzubauen. Jetzt, in der dritten Generation habe ich weiter von Bulgarien nach Österreich migriert. Diese Geschichte habe ich gestern meine Tochter erzählt. Wohin sie wohl migrieren wird?

    Diana Karabinova

    20. Jun 11 um 09:20

  3. Ich werde mir einen Film über Flüchtlinge anschauen, aktiv bei den Veranstaltungen im Roten Kreuz teilnehmen und unsere Migrationsbeauftragte Minoo in Farsi begrüßen:”Man khake sire par ham”.
    Heute in der Früh habe ich mir den Begriff “Asyl” aus Wikipedia ausgedruckt: “sylos” heißt im griechischen “Beraubt” und “A-syl” demzufolge “unberaubt” und “sicher”.

    MbG
    Werner Kerschbaum

    Kerschbaum

    20. Jun 11 um 09:55

  4. Mein Lieblingssportler ist zur Zeit Dirk Nowitzki. Der Basketballstar ist gebürtiger Deutscher und hat gerade mit den Dallas Mavericks die NBA gewonnen. Sein Familienname ist wahrscheinlich polnischen Ursprungs (Nowicki). Im 19. Jahrhundert sind schon vier Novitzkis aus Polen in die USA eingewandert.

    Gabriela Hartig

    20. Jun 11 um 10:44

  5. Das Flüchtlingshochkommissariat UNHCR hatte am Samstag eine kleine Fotoausstellung vor dem Wiener MQ. Ein Flüchtlingszelt war aufgestellt und sechs Schicksale wurden gezeigt: auf je 3×3 Meter waren sechs Frauen und Männer porträtiert: Fotos, kurze Info zu Fluchtland, und -grund und das Asylland waren genannt, ebenso ein Wunsch des Portätierten an die Zukunft. Junge Mitarbeiter der Organisation gingen auf die Besucher zu und erzählten mehr zu den Schicksalen der gezeigten Personen.
    Die Schlichtheit der Fotos und die Zukunftswünsche der Menschen wirkten besonders berührend.

    Petra Griessner

    20. Jun 11 um 11:23

  6. Seit Monaten stecke ich in den Vorbereitungen zur Rotkreuz Veranstaltungsreihe zum Weltflüchtlingstag, da es mir ein persönliches Anliegen ist, dass möglichst viele Menschen innerhalb und außerhalb des Roten Kreuzes über das Schicksal von Flüchtlingen sensibiliert werden. Heute habe ich wieder einmal mit einem Klienten der Familienzusammenführung telefoniert, der mich als Vertrauensperson ausgewählt hat und seit Monaten verzweifelt versucht, seine Frau nach Österreich nachzuholen. Ab 16 Uhr werden wir den Film “Ein Augenblick Freiheit” zeigen. Nicht zu vergessen, dass ich von W.Kerschbaum auf Farsi begrüßt wurde….

    Minoo Amir-Mokri

    20. Jun 11 um 13:23

  7. Bei meinen Töchtern werden in diesen Tagen im Kindergarten und in der Schule Sachspenden für Nomadenkinder in Kenia gesammelt. Ich habe mit meinen Töchtern ein paar Schulsachen gekauft und gemeinsam mit ihnen geschaut, was wir von ihren alten Sachen weggeben können.
    Meiner kleineren Tochter (6) fällt es schwer, sich von Dingen zu trennen. Wir haben ein paar schöne, silbergraue Sommerschuhe von ihr gefunden, die ihr zu klein sind, die aber wie neu aussehen. Zuerst wollte sie sie nicht hergeben, doch dann habe ich ihr erklärt, dass sich in Afrika ein armes Kind wirklich über diese Schuhe freut und dass es vielleicht ein Kind ist, das gar keine Schuhe hat.
    Sie hat dann die Schuhe doch gespendet und einige Zeit später beim Abendessen erklärt: “Ich brauch die silbernen Schuhe nicht mehr, mir passen sie eh nicht und ein armes Kind freut sich darüber.”
    Gestern haben meine Mädchen noch Hosen für die Kinder in Kenia heraussortiert und ich habe ihnen beim Diskutieren zugehört: “Das brauchen wir nicht. – Darüber freut sich ein Kind ein Afrika.”
    Vielleicht sollten wir Erwachsenen uns da ein Beispiel nehmen. Vielleicht sollten wir auch öfter daran denken, dass wir eigentlich wirklich fast alles im Überfluß haben und viele andere Leute auf der Welt eben einfach fast nichts…

    Andrea

    21. Jun 11 um 13:05

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