Lebend oder lebendig…

Vor einigen Tagen plauderte ich mit einem Kollegen über das CIRS-Rettungsdienst und dabei fiel die Beschreibung „das CIRS lebt“. Gemeint war damit wohl, dass es bereits mehr als 10.000 Zugriffe auf das System, über 80 berichtete Fälle und viele Kommentare zu den Fallberichten gibt.

Dennoch stelle ich mir selbst oft die Frage, ob „lebt“ für dieses System ausreichend ist. Das System besteht mittlerweile aus dem Kernsystem CIRS-Rettungsdienst und Verteilersystemen zur Informationsweitergabe (neue Medien wie Facebook, Twitter & Co., Newsletter, Blog). Es ist jedoch kaum messbar, wieviele Informationen über diese Kanäle und das CIRS auch wirklich verwertet werden. Was wir jedoch wissen – Diese Systeme bieten eine hohe Streuungsbreite der Informationen…

Das CIRS-Rettungsdienst bietet viele Möglichkeiten zur Verwendung der bereitgestellten Daten. Fallberichte können als PDF gespeichert werden, Fallberichte können exportiert werden, CIRS-Rettungsdienst kann als Lesewerk verwendet werden und vieles mehr. Die Informationen, Fallberichte und Daten könnten sehr gut in Schulungen und Fortbildungen eingebaut werden. Dafür stehen sie auch zur Verfügung und das System würde dadurch lebendig werden!

Das System wird dann lebendig, wenn sich die Kultur in eine „Push and Pull“ – Kultur der Informationsverwendung verändern würde. Nur eine proaktive Verwendung der Fallberichte und Expertenkommentare in der Aus- und Fortbildung wird nachhaltig zur Verminderung von Critical Incidents, Fehler und Beinahe-Fehler führen.

Fallberichte und Informationen können jderzeit unter cirs@roteskreuz.at bezogen werden! Wir bieten auch gerne Workshops und Materialien für Workshops zum Thema Fehlerkultur und Risikomanagement an. Infos unter selbiger E-Mailadresse!