Eine ungewollte Sommerpause

Vor kurzem erreichte uns folgendes Mail von einem CIRS-User.

Hallo,

ich bin ein CIRS-Leser und Berichterstatter der ersten Stunden, nun sind aber schon relativ lange (deutlich länger als die bisherigen Bearbeitungszeiträume) keine neuen Fälle veröffentlicht worden.

Ich selbst habe einige Fälle eingereicht, welche weder veröffentlich, noch als abgelehnt eingetragen worden sind.

Ist das CIRS auf Eis gelegt oder gibt es andere Gründe für diese Pause. Und vor allem wann ist wieder mit einer Veröffentlichung von Fällen zu rechnen?

Die Freude über das E-Mail war sehr groß. Es gibt ja doch User, denen unser CIRS-Rettungsdienst am Herzen liegt und die auch die Fallberichte regelmäßig lesen. Und es stimmt ja auch… Es gab länger keine Veröffentlichungen mehr.

Nicht etwa, weil wir das CIRS schließen wollen! Nein, es gibt nur manche Dinge im Leben, die einfach nicht planbar sind. Dazu gehören auch Katastrophen. Wir wissen, dass sie geschehen, nur halt oft nicht wann. Durch den Hochwassereinsatz des Österreichischen Roten Kreuzes im Juni kam es leider auch zu Verzögerungen im CIRS. Nichts desto trotz geht es nun in alter Frische weiter. Wir arbeiten gerade die liegengebliebenen Fälle auf und versprechen Euch einige interessante Veröffentlichungen in den kommenden Wochen!

Vielen Dank für Eure Geduld,

Euer CIRS-Rettungsdienst Team

2 Gedanken zu „Eine ungewollte Sommerpause

  1. Hallo,

    mir ist ebenfalls aufgefallen, dass Incidents nicht / bzw. nicht zeitnah bearbeitet werden. Das ist sehr schade, da eben das CIRS seinen Weg in die QS finden muss und soll. Leider interessieren die Fallberichte niemanden mehr wenn diese schon Wochen unbearbeitet sind.

    Ich würde euch vorschlagen, die Verarbeitung von Fällen zu beschleunigen (mehr Personal, bessere Arbeitsteilung) bzw. auch mal Fälle mit sehr geringem Risikopotential als irrelevant ohne Kommentar abzuschließen / zu löschen.
    Wo Ihr diese Linie zieht müsst ihr entscheiden, ich denke aber, dass CIRS nur Sinn macht wenn Fälle relativ zeitnah – sagen wir innerhalb von zwei Wochen – bearbeitet werden. Danach sieht sich diese keiner mehr an.

    Sind wirklich alle Risiko-Fälle bearbeitet könnt Ihr ja auch zurückgehn zu den Risikolosen 🙂

    LG Florian.

    • Lieber Florian,

      vielen Dank für deinen Kommentar. In der Bearbeitugnsgeschwindigkeit gebe ich dir recht. Hier müssen wir schneller werden. Daran arbeiten wir auch! Ein Fall macht aber nicht ausschließlich dann Sinn, wenn er innerhalb von 2 Wochen bearbeitet wird. Jeder Fall, egal wie alt, ist ein wichtiger Indikator zur Selbstüberprüfung und Überprüfung von Abläufen in den Rettungsdienstsystemen. Nur so können Fehlerquellen nachhaltig beseitigt werden.

      Liebe Grüße,

      das CIRS-Team

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