Back from United States

Eigentlich wollte ich ja viele Blogbeiträge aus den USA schreiben und hier im Einsatzblog veröffentlichen. Der Wille war da, die Technik hat allerdings gestreikt. Leider konnte ich im Blog keine Artikel verfassen, aber…

Man muss sich nur zu helfen wissen und deshalb haben wir kurzerhand einen Online-Blog auf WordPress angemeldet und dort unser Reisetagebuch veröffentlicht. Ich lade euch alle ein, nehmt euch ein wenig Zeit und lest euch die Beiträge im Austrian IVLP 2011 Blog durch. Ihr findet den Blog unter http://austrianvolvis2011.wordpress.com

Zurück in Wien und die Reise schwebt noch immer durch meinen Kopf… Es waren viele, viele Eindrücke die mich dort ereilten und das Fazit ist, dass Katastrophenmanagement in den USA auch nur mit Wasser gekocht wird. Die einzelnen Organisationen haben sich sehr viel Zeit für uns genommen und wir wurden überall mit hoher Gastfreundlichkeit empfangen. Das International Visitor Leadership Program war jedenfalls die Reise wert.

San Francisco, Golden Gate Bridge

San Francisco, Golden Gate Bridge

Fairfax County, Virginia

Fairfax County Fire Department

Heute (17.08.) stand das Fairfax County Fire & Rescue Department auf dem Programm. Fairfax County schließt direkt an Washington D.C. an und das Fire & Rescue Department liegt auf der Strecke zum Flughafen. Hier ist auch die Homebase der Fairfax County Urban Search and Rescue Unit, welche sozusagen die Nummer 1 Einheit in den USA ist. Sie trägt nicht umsonst den Namen „Task Force 1″… Die Unit bietet von Heavy Urban Search and Rescue bis hin zur kleinsten Einheit alles an. Die letzten zwei großen internationalen Einsätze der Unit waren Haiti und Japan. Daumen hoch (Like it) für die Fairfax County Urban Search and Rescue Unit! Wie hatten auch die Gelegenheit das Einsatzkoordinationszentrum 911für das Fairfax County zu besichtigen. Sieht den uns bekannten Leitstellen sehr ähnlich aus, nur etwas größer. 😉

Nach einem interessanten Tag ging es weiter nach San Francisco… Eigentlich gibt’s dazu nicht viel zu sagen. Was ich natürlich immer schon mal erleben wollte – einen Airbus der kurz vor dem Aufsetzen voll durchstartet, weil auf der Landebahn Gegenverkehr herrscht! Aber ich muss nicht unbedingt in diesem Airbus sitzen… 😉 Vom Airport ging es dann direkt ins Hotel, wo ich jetzt gerade sitze und den Blogeintrag schreibe. Es ist zwar gerade erst 06:45 am, aber nur der frühe Vogel fängt den Wurm (oder kämpft mit dem Jetlag).

San Francisco… Coming up soon!

Washington D.C.

Flaggen vorm RC Gebäude in Washington

American Red Cross, Washington

Nach einer sehr unproblematischen Einreise sind wie mittlerweile den
3 Tag in Washington und haben einiges an Meetings hinter uns. Die erste Challenge in den USA war die Zusammenführung der Reisegruppe, denn wir waren bei der Ankunft nur 6 Teilnehmer… Einer saß in New York fest und drei hatten den Flug verpasst! 🙂 Innerhalb der folgenden 24 Stunden konnten die Nachzügler die Gruppe jedoch noch erreichen…

Am Montag (15.08.) fanden wir uns zum ersten Briefing im Department of State ein. Begrüßung, Formulare ausfüllen (ganz was neues), die Reisekassa ausfassen und weiter zum „federal briefing“ mit Professor White von der „Catholic University of Washington“. Very interesting presentation! So unähnlich sind die USA und good old Österreich gar nicht..

Heute (Dienstag, 16.08.) war ein weiterer Tag voll mit interessanten Vorträgen über das nationale und internationale Katastrophenmanagement in den USA. FEMA und USAID gaben uns einen ausführlichen Eindruck in ihre Arbeit. Am Nachmittag stand etwas auf dem Programm, was mein „Rotkreuz-Herz“ höher schlagen lies… You are invited to the American Red Cross Headquarter! Ein wunderschönes Gebäude im Herzen von Washington, mit sehr netten MitarbeiterInnen und interessanten Vorträgen.

Morgen steht die Fairfax Volunteer Firebrigade Search & Rescue am Programm und dann gehts weiter nach San Francisco…

Welcome to the Embassy of the United States! – Vorbereitungen in Wien

Jetzt stellt sich sicher jeder die Frage – Gibt es einen Einsatz in den USA? Muss doch so sein, ist ja der Einsatz-Blog! Nein, kein Einsatz! Nur das Tagebuch für ein Volunteer Visitor Programm des US Department of State…

Bevor die Reise losgeht – Abflug ist am 14. August 2011 vom Flughafen in München – möchte ich euch noch ein paar Hintergrundinformationen geben und euch an den Vorbereitungen teilnehmen lassen. Das International Visitor Leadership Programm wurde bereits 1940 vom US Department of State ins Leben gerufen. Hintergrund ist der Austausch zwischen den USA und anderen Nationen, um gegenseitiges Verständnis in verschiedenen Bereichen zu schaffen und „Know How“ auszutauschen. Dieses Programm gibt es  auch für den Bereich „Disaster Relief/Emergency Management“ und das ist der Zweck meiner Reise. Ich reise nicht alleine, denn wir sind eine Reisegruppe von 10 Personen, alle aus dem Bereich der Katastrophenhilfe, aus verschiedenen Organisationen und Behörden sowie verschiedenen Bundesländern.

10 Tage durch die USA – von Ost nach West und von Nord nach Süd – viel mehr ist noch nicht bekannt! Von München geht‘s nach Washington D.C. und von Washington D.C. am 24. August wieder zurück nach München. Dazwischen erwarten uns viele Eindrücke, über die ich dann Live aus den USA berichten möchte! Funktioniert allerdings nur, wenn ich ausreichend WLAN bzw. regelmäßig Starbucks Coffee Shops finde (dort gibt es freies, unbegrenztes WLAN). Jedenfalls wurde uns ein interessantes Programm von den Damen (Fr. Mag. Schmid-Gerlich und Fr. Mag. Pfeifer) der US Embassy in Wien, Bereich Public Affairs versprochen.

Ich möchte auch hier nochmals die Gelegenheit nützen, um den beiden Damen für ihre Geduld (Es ist gar nicht so einfach, bis man alles zusammen hat!) und die großartige Unterstützung bei den Formalitäten zu danken! Formalitäten – Da sind eine ganze Reihe an Formalitäten… Reist man als Tourist in die USA, dann reicht die ESTA (Electronic System for Travel Authorization) Registrierung, reist man z.B. als Volunteer Visitor wird’s gleich komplizierter. Man braucht ein Visum und damit alles seine geordneten Wege geht – ein wenig Zeit, einige Formulare (elektronisch sowie Papier) und muss  persönlich die Fingerabdrücke am Konsulat hinterlassen. Linke Hand, rechte Hand, beide Daumen drauf – schon erledigt… Bei der Bearbeitungszeit und Rücksendung des Visums (inkl. Reisepass), können sich lokale Ämter und Behörden ein Stück abschneiden! Donnerstag Konsulatstermin und Freitag das Visum im Postkasten…

Jetzt geht‘s an das Koffer packen… Bis bald, aus den USA!