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Infos von nationalen und internationalen Rotkreuz-Einsätzen
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Artikel der Kategorie ‘Haiti’

Fotokolumne: Haiti am 12. Jänner

April 28, 2010 Von: Gerald Czech Kategorie: Haiti Noch keine Kommentare →

Oft sagt ein Bild mehr als tausend Worte. In der Fotokolumne des online-Magazins symbolisiert ein Bild aus einer Schulklasse in Leogane östlich der Hauptstadt Port-au-Prince die ganze gewaltige Wirkung, die das Erdbeben in Haiti hatte.

Hp Song

April 27, 2010 Von: wernerlechner Kategorie: Haiti Noch keine Kommentare →

Folgendes Video zeigt lokale Mitarbeiter des Österreichischen Teams in Haiti, die in Kreolisch einen selbst geschriebenen Song zum Thema Hygiene aufführen. Im Anschluss der Text – zuerst in Kreolisch und danach auf Englisch.

HP song (Gestion déchets)

Gestion déchets
Dechouke fatra o
Ranmase fatra o
Mare l nan sachè o
pou n al jete l nan poubèl

Netwaye kanal yo o
Pa kite ma dlo o
Pou l pa fè moustik o
Pou n pa trape malarya

Ann ale ann ale
Retire salte, ann met pwopte
Woy woy woy woy

Si n pa dechouke fatra, li ka ba nou la gripe
Si n pa dechouke fatra, li ka ba nou la dyare
Si n …pa dechouke fatra, li ka ba nou gwo pye
Si n pa dechouke fatra, nou ka pran tifoyid
Si n pa dechouke fatra, nou ka pran malarya
Ann ale ann ale

Retire fatra, ann met pwopte
Woy woy woy woy

Management déchets
Stripped garbage o
O Pick up trash
Rated in the bag o
to go throw it in the trash

Clean channel and o
Do not allow dew o
To do mosquitoes o
We do not catch malaria

Let’s go let’s go
Remove dirt, let’s set cleanup
Woy Woy Woy Woy

If we do not uproot waste, it can give us the climbing
If we do not uproot garbage, it can give you diarrhea
If we do not uproot waste, it can give us big feet
If we do not uproot garbage, we can get typhoid
If we do not uproot garbage, we can make malaria
Let’s go let’s go

Remove trash, clean filter ann
Woy Woy Woy Woy

Team 4 hat sich eingerichtet

April 14, 2010 Von: wernerlechner Kategorie: Haiti Noch keine Kommentare →

Seit Donnerstag den 8. April arbeitet schon dass 4 Team der Oesterreichischen MSM 20 in Leogane Haiti. Mittlerweile gehoeren auch taegliche Regenfaelle zum Alltag.

Teamleader Andreas Hattinger

Teamleader Andreas Hattinger

Andreas ist seit 1994 fuer dass Rote Kreuz International im Einsatz.

Edith war zuletzt in Namibia im Einsatz

Juerg arbeitet im WatSan department des OERK in Wien, fuer ihn ist es der erste Einsatz.

Auch Martin ist zum ersten mal auf Internationalem Einsatz.

Werner ist seit 1999 international fuer Rote Kreuz taetig, zuletzt im Februar in Tanzania.

Operations Update aus Haiti

April 07, 2010 Von: wernerlechner Kategorie: Haiti 3 Kommentare →

Seit dem Erdbeben haben insgesamt 20 Mitarbeiterinnen der ERU MSM 20 des Oesterreichischen Roten Kreuzes unter schwierigsten Bedingungen ( Regen, Hitze, Sicherheit) sehr viel geleistet hier ein paar Zahlen.

  • 257 Latrinen wurden bis heute gebaut
  • 171 Betroffene bekamen Hygiene Promotion Training, diese werden als Peers in ihren Camps taetig sein.
  • Ueber 55.000 Betroffene wurden erreicht.

Einige Eindruecke:

Vom Nachbeben aufgeweckt

Januar 21, 2010 Von: andrea.reisinger Kategorie: Haiti Noch keine Kommentare →

Andrea Reisinger berichtet im Blog live aus Haiti.

Klaus und ich wurden heute frueh von einem Nachbeben aufgeweckt. Ich dachte erst, dass es der Generator des Franzoesischen RK war, der kurz vorher anging, aber nachdem sich die Erde bewegt hat wie ein Pudding war klar – es war ein Erdbeben. Schlimmer als dieses Nachbeben war jedoch der leichte Regen der gestern abend eingesetzt hat. Wir schlafen im Camp des International Roten Kreuzes im Moment unter Freiem Himmel ohne Zelt – nur mit Moskitonetz und mussten Unterschlupf in den alten Lagerhallen auf dem Camp finden. Die vielen tausenden Obdachlosen von Haiti haben diese luxurioese Alternative eines Unterschlupfes nicht. Allein am Hauptplatz von Port au Prince leben neben dem eingestuerzten Praesidentenpalast zwischen 20 und 25 tausend Menschen ohne eine Dach ueber dem Kopf. Ihre Notunterkunft besteht aus ein paar Holzstangen und Tuechern! Frauen mit Kindern, Schwangere, alte Menschen, Verletzte und Gesunde leben dort. Diese Notunterkuenfte sind bei jedem Windstoss fragil, Schutz vor Regenschauer bieten sie natuerlich nicht. Die vielen Obdachlosen waren deshalb heute Nacht von der Angst vor Regen geplagt, die sich durch das Nachbeben nur verstaerkt hat.

Die Hilfe ist angelaufen und abgesehen von unserem eigenen massiven Hilfsprogramm sieht man Hilfsverteilungen von anderen Organisationen in der Stadt. Die Leute hier haben auch ein unglaublich hohes Mass Leid zu ertragen und sind sehr flexible; viele haben bereits begonnen sich selbst wieder zu organisieren. Mit den wenigen erhaeltlichen Lebensmitteln wird auf der Strasse gekocht, die Leute waschen sich mit dem bisschen Wasser, das ihnen zur Verfuegung steht und sie leben weiter in ihren selbst zusammengestellten Notunterkuenften aus Tuechern. Die vielen Ausnahmezustaende in diesem Land haben den Leuten beigebracht, mit dem Allwerwenigsten auszukommen. Sie haben jedoch auch im Moment keine andere Wahl!

Die Hauptstadt von Haiti und die umliegenden Staedte sind stark zerstoert, ganze Huegel sind abgerissen und grosse, stabil scheinende Bauten eingestuerzt. Gleichzeitig findet man unter der Verwuestung immer wieder Bauten, die dem Erdbeben standgehalten haben und Viertel in denen ein guter Teil der Haeuser steht. Sehr traurig ist, dass viele Tote noch nicht geborgen werden konnten, weil die Haeuser unter dem Erdbeben wie Schutthaufen zusammengegangen sind.

Bei uns im Rotkreuz Camp herrscht Ameisenhaufenstimmung. Wir bereiten das groesste Hilfsprogram der internationalen RK-Bewegung fuer ein Land vor. Das Camp beherbergt im Moment ca 150 Delegierte und ist zugleich Buero und Lagerhaus der Rotkreuzdelegationen, die mit Material angereist sind, um den Betroffenen zu helfen. Heute abend werden wir wieder im Freien schlafen. Die naechtliche Beleuchtung im Camp funktioniert heute nicht und deshalb ist es stockfinster. Dafuer sieht man Sterne – ein gutes Zeichen fuer uns und die vielen Tausenden von Obdachlosen, dass es heute nacht nicht regnen wird.

Rotkreuz-Hilfe für Haiti. Ein Überblick

Januar 15, 2010 Von: Gerald Czech Kategorie: Haiti 6 Kommentare →

Andrea Reisinger und Klaus Palkovits beim Abflug vom Flughafen Wien

Hilfe aus Österreich

Am Freitag Früh haben zwei Experten des Österreichischen Roten Kreuzes Österreich in Richtung des Katastrophengebiets in Haiti verlassen. Andrea Reisinger und Klaus Palkovits werden die Trinkwasserversorgung in der Haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince wieder herstellen. (Fotos vom Abflug) . Beide leisteten bereits nach dem Tsunami Katastrophenhilfe und Wiederaufbau in Sri Lanka.

Die Lage in Haiti

Die Situation vor Ort ist nach wie vor dramatisch, die Akutphase der Hilfe ist im Laufen. Durch die enormen  Zerstörungen an der Infrastruktur ist die Transportlogistik eine der Hauptschwierigkeiten auf der Insel, großes Bergegerät ist daher nicht in ausreichendem Masse vorhanden. Zudem macht der Ausfall von Wasser- und Stromversorgung immer mehr Probleme vor Ort. Die internationalen Rotkreuz-Einheiten, die bereits vor dem Beben vor Ort waren, haben ihre Unterstützungen für die medizinischen Versorgungsleistungen der Betroffenen intensiviert und ihre medizinischen Lager den lokalen Krankenhäusern zur Notfallversorgung übergeben.

Zerstörungen in der Hauptstadt Port-au-Prince vom Flugzeug

Zerstörungen in der Hauptstadt Port-au-Prince vom Flugzeug

Das verheerende Erdbeben hat auch große Teile der nationalen Kapazitäten in Haiti vernichtet. Hilfsgüterlager und Bürogebäude sind aufgrund der Schäden und des Ausfalls der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unbrauchbar geworden. Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung hat inzwischen weltweit Expertinnen in Richtung Haiti alarmiert. Neben den bereits vor Ort eingetroffenen Spezialisten, die bereits erste Lage- und Bedarfsmeldungen in die Koordinationszentren zurückgemeldet haben, sind erste Spezialeinheiten für Logistik, Trinkwasser, medizinische Erstversorgung, Unterbringung, sowie Feldspitäler des Roten Kreuzes global alarmiert und in Vorbereitung ihres Einsatzes, bzw. in der Anfahrt. Einige dieser Einheiten werden bereits in den kommenden Stunden vor Ort erwartet.

Mobile Gesundheitsstation des deutschen Roten Kreuzes

Internationale Hilfe kommt

Beispielsweise ist die mobile DRK-Klinik des Deutschen Roten Kreuzes bereits einsatzbereit und wird mit einer Iljuschin 76-Frachtmaschine Samstag in den Einsatz gehen.

Parallel zur operativen Hilfe vor Ort werden weltweit bereits die dringend benötigten Hilfsgüter koordiniert beschafft und nach Bedarf zielgenau nach Haiti gebracht.  Auch hier stellt sich die Transportlogistik als komplex heraus, weil die Kapazitäten der Flughäfen auf der Insel beschränkt sind und primär zunächst für die Akuthilfe verwendet werden. Die Katastrophenlogistiker des Österreichischen Roten Kreuzes im Katastrophenhilfezentrum in Inzersdorf  sind seit dem bekannt werden der Katastrophe am Zusammenstellen von Angeboten, um Österreichische Hilfsgüter rasch und effizient in Richtung Karibik versenden zu können. Selbstverständlich sind auch diese international mit den Zentralen in Genf vernetzt.

Koordination durch UNO und Rotes Kreuz

Eine Koordination aller Hilfseinheiten vor Ort erfolgt unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen, auch die Europäische Union hat bereits Evaluierungs- und Koordinationsexperten vor Ort, die sich diesem System unterstellen. Alle Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften koordinieren sich untereinander ebenfalls unter der Leitung der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften in Genf. Da in Haiti seit vielen Jahren Rotkreuz-Delegationen vor Ort sind, kann die Ankunft der Experten bereits am Grund vorbereitet werden und die Arbeit der Hilfsmannschaften kann rascher beginnen.

Laufend aktuelle Informationen zur Hilfe des Roten Kreuzes in Haiti: http://www.roteskreuz.at/Haiti (RSS ) oder auf Twitter: www.twitter.com/roteskreuzat

Spendenmöglichkeiten

Banner für Ihre Website

Banner für den eigenen Blog, die eigene Website finden Sie im Rotkreuz-Portal.

Diashow: Rotkreuz-Hilfe in Haiti

Januar 14, 2010 Von: Gerald Czech Kategorie: Haiti 1 Kommentar →

Haiti wurde am 12.1.2010 am späten Nachmittag Ortszeit von einem Erdbeben der Stärke 7.0 Richter Skala bzw. mehreren starken Nachbeben erschüttert. Das Epizentrum lag ca. 22 km von der Hauptstadt Port-au-Prince (inkl. Provinz 2,2 Mio Einwohner). Das Gesamtausmaß des Schadens ist noch immer nicht ganz klar, da die Kommunikation mit Haiti weiterhin nur mangelhaft funktioniert. Es wird jedoch von schweren Personen- und Sachschäden mit vielen Tausend Opfern ausgegangen.

Die Hilfsaktion des Roten Kreuzes ist voll angelaufen. Zahlreiche lokale und internationale Rotkreuz HelferInnen sind bereits vor Ort und führen Sucharbeiten nach Verschütteten durch bzw. versorgen die Überlebenden mit dem Notwendigsten.

Alle Informationen zur Erdbebenhilfe des Österreichischen Roten Kreuzes immer aktuell unter http://www.roteskreuz.at/Haiti. Aktuelle Neuigkeiten findet man auch bei Twitter: www.twitter.com/roteskreuzat beziehungsweise auf Facebook.

Das Rote Kreuz bittet um Spenden. Unterstützen Sie die Erdbebenopfer in Haiti durch Ihre Spende. spende.roteskreuz.at?code=SERHAI oder per SMS: 0664 660 0020

Gerne können Sie diese Nachricht weiterleiten oder per SMS verbreiten.

Mit freundlichen Grüssen,

Gerald Czech

Webmaster Österreichisches Rotes Kreuz

Mission completed

November 10, 2008 Von: Jürgen Kategorie: Haiti Noch keine Kommentare →

Knapp eine Woche ist es jetzt her, daß mit der Rückkehr des 2. Teams aus Haiti die operative Arbeit des ÖRK vor Ort in Haiti zu Ende gegangen ist. Im Hintergrund läuft die Arbeit natürlich weiter – denn “nach dem deployment ist vor dem deployment”.

In den Debriefings der Einsatzteams und in einem speziellen Treffen zur Überarbeitung der technischen Verbesserungsmöglichkeiten wurde nicht nur die guten Seiten des Mission besprochen, sondern auch optimierbare Punkte diskutiert – wer die blog-Beiträge aus dem Feld aufmerksam gelesen hat, wird dort schon selbst den einen oder anderen Punkt gefunden haben, der noch Potential für Verbesserung hat ;-)

Auch Team 2 hat aus dem Feld fast schon hymnisches Feedback erhalten – Congrats, Smidi & Erwin, ihr steht der 1. Partie um nichts nach!

FAZIT: Ein Einsatz, wie er im Buche steht, wurde von unseren Delegierten und dem Team hier in Österreich erfolgreich abgearbeitet. Wir machen uns bereit für die nächsten Herausforderungen und melden uns beim nächsten Einsatz wieder – sei er in Österreich oder im “Rest der Welt”!

Jürgen

OVER AND OUT

Zuhause …

November 06, 2008 Von: ERU Team Haiti2 Kategorie: Haiti 1 Kommentar →

Robert und ich sind gut zu Hause angekommen. Die verschiedenen Aus und Einreisekontrollen waren gnädig, der Abschied war für mich wie immer ein bißchen “schwierig”, immerhin haben wir mit unseren Kollegen vier Wochen Office, Auto, Field-Trips und auch Zimmer geteilt.
Ich möchte hier die Gelegenheit nützen, um mich für die ausgezeichnete Stimmung und die Zusammenarbeit in unserem IT&Telecom Team zu bedanken. Niall für seine unkomplizierte Art, alles notwendige einfach anzupacken, ohne lang zu diskutieren, Steve für seine IT und den Office Support, Robert für seinen ausgezeichneten Job als Teamleader, der unser Team zusammengehalten hat, und – neben der Technik – noch die ganze Bürokratie (inklusive Finanzen) zu erledigen hatte, und nicht zuletzt unserem “Back Office” im Generalsekretariat in Wien, das uns unterstützt hat, wenn notwendig, und uns die Freiheit gelassen hat, so zu arbeiten, wie es vor Ort notwendig war.

Niall und Steve haben ihren letzten Field Trip im Süden nach Jacmel abgeschlossen, und werden nun das restliche Material übergeben, bevor sie am Samstag nach hause aufbrechen.

Ich habe inzwischen nach fünf Wochen Haiti den ersten Tag in meinem “normalen” Job als Elektronik Entwickler hinter mir. Da ich es geschafft habe, auf dem Flug von Miami nach London ein paar Stunden zu schlafen, und genug Arbeit zu tun war, war die Müdigkeit garnicht so schlimm …

erwin

Die noch immer teilweise überschwemmten Straßen vor Gonaive

Die noch immer teilweise überschwemmten Straßen vor Gonaive

Landeanflug auf Miami

Landeanflug auf Miami

Wochenende …

November 02, 2008 Von: ERU Team Haiti2 Kategorie: Haiti 1 Kommentar →

Wochenende…

Wir haben gestern die Übergabe des Materials an das Croix Rouge haitienne und die Föderation abgeschlossen. Fast zwei Tage endlose Listen kontrollieren, dann mit den kontrollierten Listen das tatsächliche Material kontrollieren, feststellen, was an den einzelnen local Offices, bzw. im Federation Office verwendet wurde, die Listen daraufhin ändern, die Geräte, die defekt sind (in erster Linie Wechselrichter von 12 Volt DC auf 240 Volt AC und Stromversorgungen, die offensichtlich nicht geeignet sind, um damit Batterien zu laden) in den Listen feststellen, ändern, kontrollieren, usw, usw …

Außerdem haben wir gestern zwei Kisten mit hier nicht benötigtem Material (im speziellen eine großen Teil des Satelliten Equipments) per TNT nach Österreich geschickt, und dazu auch noch einen Teil des personal Equipments, das wir hier nicht mehr brauchen, und für das wir sonst wohl Übergepäck zahlen müßten.

Daneben haben wir auch noch das Netzwerk im Office bereinigt und die Dokumentation auf letzten Stand gebracht.  Statt dem Server wird es in Zukunft (ab Montag morgen) nur mehr ein Network Attached Storage geben, auf das die Delegierten ihre Daten ablegen könnnen, und auch alle darauf zugreifen. Das Gerät haben wir von den Schweizer Logistikern bekommen, die ihr IT und Telekom Material an die Föderation übergeben, und es in unserem Büro zwischengelagern. Dabei ist Robert diese Festplatte in die Hände gefallen – etwas besseres hätte uns garnicht passieren können. Abgesehen von einer anderen Nettwerkaddresse wird sich für die Benützer nichts ändern. Außer einem Schalter zum Ein/Ausschalten gibt es keine Bedienelemente an dem Gerät – also auch keine Möglichkeit, irgendetwas falsch zu machen.

Unsere Kollegen aus Neuseeland haben ihren Job im Westen des landes bereits erledigt, und sind auf dem Rückweg. Da die Straße zwischen Les Cayes und Port au Prince in gutem Zustand sind, erwarten wir, daß sie morgen (Sonntag) gegen Mittag wieder da sein werden. Wir werden morgen noch einmal ins Office fahren, um noch aufzuräumen, die heute gemachten Karten und Dokumentation auf dem Netzlaufwerk abzulegen und um den Kollegen die Neuerungen der letzten Tage zu übergeben. Dann steht einem gemeinsamen gemütlichen Abend nichts im Weg.

Am Montag werden wir dann zwischen neun und zehn zum Flughafen aufbrechen, und dann gehts über Miami und London Richtung nach Hause…

Auf dem Flughafen von Port au Prince ...

Auf dem Flughafen von Port au Prince ...

erwin