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Infos von nationalen und internationalen Rotkreuz-Einsätzen
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Artikel der Kategorie ‘Einsatzorte’

we proud to present: The ” Tippy Tap” and other Innovations from Tanzania!

January 31, 2010 Von: wernerlechner Kategorie: Tansania Noch keine Kommentare →

Während die Hardware mit einer verstopften Wasserentnahmestelle in aufweichenden Verhandlungen steht, mobilisiert die Software die Gemeinden.
Die Idee vom “Tippy Tap” wurde von den Hygiene Promotion Kurs Teilnehmern voll aufgenommen. Schon anderntags fanden wir ein funktionstüchtiges und stark im Einsatz befindliches Tippy Tap am Markplatz von Kimamba town installiert.

Ein stark im Einsatz befindliches Tippy Tap am Markplatz von Kimamba town

Ein stark im Einsatz befindliches Tippy Tap am Markplatz von Kimamba town

Unser Team in Tanzania

January 28, 2010 Von: wernerlechner Kategorie: Tansania Noch keine Kommentare →

Seit 17. Jaenner sind Bruno, Julia und Nina “Lili” in Tanzania im Einsatz.

Bruno Hoelzl

Bruno kommt aus Oberoesterreich. Er ist seit 1991 International fuer das Rote Kreuz taetig, zuletzt 2009 in Simbabwe.

Julia Diessl

Julia ist seit mehreren Jahren beim WatSan Team des LV Wien, sie war 2009 auch Teilnehmerin der IFRC Field School In Kenia, und hat dadurch schon einige Kontakte in Ost Afrika.

Nina "Lili" Sieberer

Nina "Lili" Sieberer

Nina kommt ebenfalls aus dem WatSan Team des LV Wien. Besonders ihr didaktisches Wissen wird fuer Hygiene Promotion sehr hilfreich sein.

IFRC Floods Operation Tanzania

January 23, 2010 Von: wernerlechner Kategorie: Tansania Noch keine Kommentare →

Ein Überblick :
Mehrere Regionen des Festlandes von Tansania erleben derzeit verheerende Überschwemmungen in Folge der laufenden schweren Regenfälle,  die in einigen Gebieten seit 24. Dezember anhalten.

Tanzania, von den Ueberschwemmungen betroffene Gebiete.

Tanzania, von den Ueberschwemmungen betroffene Gebiete.

Die Infrastruktur in den betroffenen Gebiete ist weitgehend zerstoert, einschließlich der  Straßen.
Eine beträchtliche Anzahl von Brunnen, die  wichtigste Quelle von Wasser für den familiären Gebrauch, sind verschmutzt. Aus diesem Grund haben tausende Familien keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auch die Ernte und Weideland in den betroffenen Gebieten wurde zerstört. Die Mehrheit der betroffenen Familien sind derzeit in provisorischen Camps und öffentlichen Schulen untergebracht.

Eine von 25 Notunterkuenften im Bezirk Kiloa

Eine von 25 Notunterkuenften im Bezirk Kiloa. Photo: TRCNS

Families affected by floods evacuates to safer grounds.

Freiwillige der TRCNS verteilen NFI'S (Non food Items) an betroffene Familien. PHOTO by TRCNS

Familien warten auf Hilfe durchs Rote Kreuz und anderen Partnern. Photo by TRCNS.

Familien warten auf Hilfe durchs Rote Kreuz und anderen Partnern. Photo by TRCNS.

Das österreichische Rote Kreuz unterstuetzt die IFRC Operation mit der Entsendung von 4 Wasser und Hygiene Spezialisten. Deren Aufgabe ist es den Einsatz der Desaster Response Kit’s (ein Kit 10 ein Kt 2) gemeinsam mit dem RDRT (Regional Desaster Response Team) durchzufuehren.

Vom Nachbeben aufgeweckt

January 21, 2010 Von: andrea.reisinger Kategorie: Haiti Noch keine Kommentare →

Andrea Reisinger berichtet im Blog live aus Haiti.

Klaus und ich wurden heute frueh von einem Nachbeben aufgeweckt. Ich dachte erst, dass es der Generator des Franzoesischen RK war, der kurz vorher anging, aber nachdem sich die Erde bewegt hat wie ein Pudding war klar – es war ein Erdbeben. Schlimmer als dieses Nachbeben war jedoch der leichte Regen der gestern abend eingesetzt hat. Wir schlafen im Camp des International Roten Kreuzes im Moment unter Freiem Himmel ohne Zelt – nur mit Moskitonetz und mussten Unterschlupf in den alten Lagerhallen auf dem Camp finden. Die vielen tausenden Obdachlosen von Haiti haben diese luxurioese Alternative eines Unterschlupfes nicht. Allein am Hauptplatz von Port au Prince leben neben dem eingestuerzten Praesidentenpalast zwischen 20 und 25 tausend Menschen ohne eine Dach ueber dem Kopf. Ihre Notunterkunft besteht aus ein paar Holzstangen und Tuechern! Frauen mit Kindern, Schwangere, alte Menschen, Verletzte und Gesunde leben dort. Diese Notunterkuenfte sind bei jedem Windstoss fragil, Schutz vor Regenschauer bieten sie natuerlich nicht. Die vielen Obdachlosen waren deshalb heute Nacht von der Angst vor Regen geplagt, die sich durch das Nachbeben nur verstaerkt hat.

Die Hilfe ist angelaufen und abgesehen von unserem eigenen massiven Hilfsprogramm sieht man Hilfsverteilungen von anderen Organisationen in der Stadt. Die Leute hier haben auch ein unglaublich hohes Mass Leid zu ertragen und sind sehr flexible; viele haben bereits begonnen sich selbst wieder zu organisieren. Mit den wenigen erhaeltlichen Lebensmitteln wird auf der Strasse gekocht, die Leute waschen sich mit dem bisschen Wasser, das ihnen zur Verfuegung steht und sie leben weiter in ihren selbst zusammengestellten Notunterkuenften aus Tuechern. Die vielen Ausnahmezustaende in diesem Land haben den Leuten beigebracht, mit dem Allwerwenigsten auszukommen. Sie haben jedoch auch im Moment keine andere Wahl!

Die Hauptstadt von Haiti und die umliegenden Staedte sind stark zerstoert, ganze Huegel sind abgerissen und grosse, stabil scheinende Bauten eingestuerzt. Gleichzeitig findet man unter der Verwuestung immer wieder Bauten, die dem Erdbeben standgehalten haben und Viertel in denen ein guter Teil der Haeuser steht. Sehr traurig ist, dass viele Tote noch nicht geborgen werden konnten, weil die Haeuser unter dem Erdbeben wie Schutthaufen zusammengegangen sind.

Bei uns im Rotkreuz Camp herrscht Ameisenhaufenstimmung. Wir bereiten das groesste Hilfsprogram der internationalen RK-Bewegung fuer ein Land vor. Das Camp beherbergt im Moment ca 150 Delegierte und ist zugleich Buero und Lagerhaus der Rotkreuzdelegationen, die mit Material angereist sind, um den Betroffenen zu helfen. Heute abend werden wir wieder im Freien schlafen. Die naechtliche Beleuchtung im Camp funktioniert heute nicht und deshalb ist es stockfinster. Dafuer sieht man Sterne – ein gutes Zeichen fuer uns und die vielen Tausenden von Obdachlosen, dass es heute nacht nicht regnen wird.

Rotkreuz-Hilfe für Haiti. Ein Überblick

January 15, 2010 Von: Gerald Czech Kategorie: Haiti 4 Kommentare →

Andrea Reisinger und Klaus Palkovits beim Abflug vom Flughafen Wien

Hilfe aus Österreich

Am Freitag Früh haben zwei Experten des Österreichischen Roten Kreuzes Österreich in Richtung des Katastrophengebiets in Haiti verlassen. Andrea Reisinger und Klaus Palkovits werden die Trinkwasserversorgung in der Haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince wieder herstellen. (Fotos vom Abflug) . Beide leisteten bereits nach dem Tsunami Katastrophenhilfe und Wiederaufbau in Sri Lanka.

Die Lage in Haiti

Die Situation vor Ort ist nach wie vor dramatisch, die Akutphase der Hilfe ist im Laufen. Durch die enormen  Zerstörungen an der Infrastruktur ist die Transportlogistik eine der Hauptschwierigkeiten auf der Insel, großes Bergegerät ist daher nicht in ausreichendem Masse vorhanden. Zudem macht der Ausfall von Wasser- und Stromversorgung immer mehr Probleme vor Ort. Die internationalen Rotkreuz-Einheiten, die bereits vor dem Beben vor Ort waren, haben ihre Unterstützungen für die medizinischen Versorgungsleistungen der Betroffenen intensiviert und ihre medizinischen Lager den lokalen Krankenhäusern zur Notfallversorgung übergeben.

Zerstörungen in der Hauptstadt Port-au-Prince vom Flugzeug

Zerstörungen in der Hauptstadt Port-au-Prince vom Flugzeug

Das verheerende Erdbeben hat auch große Teile der nationalen Kapazitäten in Haiti vernichtet. Hilfsgüterlager und Bürogebäude sind aufgrund der Schäden und des Ausfalls der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unbrauchbar geworden. Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung hat inzwischen weltweit Expertinnen in Richtung Haiti alarmiert. Neben den bereits vor Ort eingetroffenen Spezialisten, die bereits erste Lage- und Bedarfsmeldungen in die Koordinationszentren zurückgemeldet haben, sind erste Spezialeinheiten für Logistik, Trinkwasser, medizinische Erstversorgung, Unterbringung, sowie Feldspitäler des Roten Kreuzes global alarmiert und in Vorbereitung ihres Einsatzes, bzw. in der Anfahrt. Einige dieser Einheiten werden bereits in den kommenden Stunden vor Ort erwartet.

Mobile Gesundheitsstation des deutschen Roten Kreuzes

Internationale Hilfe kommt

Beispielsweise ist die mobile DRK-Klinik des Deutschen Roten Kreuzes bereits einsatzbereit und wird mit einer Iljuschin 76-Frachtmaschine Samstag in den Einsatz gehen.

Parallel zur operativen Hilfe vor Ort werden weltweit bereits die dringend benötigten Hilfsgüter koordiniert beschafft und nach Bedarf zielgenau nach Haiti gebracht.  Auch hier stellt sich die Transportlogistik als komplex heraus, weil die Kapazitäten der Flughäfen auf der Insel beschränkt sind und primär zunächst für die Akuthilfe verwendet werden. Die Katastrophenlogistiker des Österreichischen Roten Kreuzes im Katastrophenhilfezentrum in Inzersdorf  sind seit dem bekannt werden der Katastrophe am Zusammenstellen von Angeboten, um Österreichische Hilfsgüter rasch und effizient in Richtung Karibik versenden zu können. Selbstverständlich sind auch diese international mit den Zentralen in Genf vernetzt.

Koordination durch UNO und Rotes Kreuz

Eine Koordination aller Hilfseinheiten vor Ort erfolgt unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen, auch die Europäische Union hat bereits Evaluierungs- und Koordinationsexperten vor Ort, die sich diesem System unterstellen. Alle Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften koordinieren sich untereinander ebenfalls unter der Leitung der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften in Genf. Da in Haiti seit vielen Jahren Rotkreuz-Delegationen vor Ort sind, kann die Ankunft der Experten bereits am Grund vorbereitet werden und die Arbeit der Hilfsmannschaften kann rascher beginnen.

Laufend aktuelle Informationen zur Hilfe des Roten Kreuzes in Haiti: http://www.roteskreuz.at/Haiti (RSS ) oder auf Twitter: www.twitter.com/roteskreuzat

Spendenmöglichkeiten

Banner für Ihre Website

Banner für den eigenen Blog, die eigene Website finden Sie im Rotkreuz-Portal.

Diashow: Rotkreuz-Hilfe in Haiti

January 14, 2010 Von: Gerald Czech Kategorie: Haiti 1 Kommentar →

Haiti wurde am 12.1.2010 am späten Nachmittag Ortszeit von einem Erdbeben der Stärke 7.0 Richter Skala bzw. mehreren starken Nachbeben erschüttert. Das Epizentrum lag ca. 22 km von der Hauptstadt Port-au-Prince (inkl. Provinz 2,2 Mio Einwohner). Das Gesamtausmaß des Schadens ist noch immer nicht ganz klar, da die Kommunikation mit Haiti weiterhin nur mangelhaft funktioniert. Es wird jedoch von schweren Personen- und Sachschäden mit vielen Tausend Opfern ausgegangen.

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Die Hilfsaktion des Roten Kreuzes ist voll angelaufen. Zahlreiche lokale und internationale Rotkreuz HelferInnen sind bereits vor Ort und führen Sucharbeiten nach Verschütteten durch bzw. versorgen die Überlebenden mit dem Notwendigsten.

Alle Informationen zur Erdbebenhilfe des Österreichischen Roten Kreuzes immer aktuell unter http://www.roteskreuz.at/Haiti. Aktuelle Neuigkeiten findet man auch bei Twitter: www.twitter.com/roteskreuzat beziehungsweise auf Facebook.

Das Rote Kreuz bittet um Spenden. Unterstützen Sie die Erdbebenopfer in Haiti durch Ihre Spende. spende.roteskreuz.at?code=SERHAI oder per SMS: 0664 660 0020

Gerne können Sie diese Nachricht weiterleiten oder per SMS verbreiten.

Mit freundlichen Grüssen,

Gerald Czech

Webmaster Österreichisches Rotes Kreuz

Computer im Feld

January 06, 2010 Von: wernerlechner Kategorie: Einsatzorte 6 Kommentare →

Der Örk Webmaster hat mich gefragt ob ich nicht einen Artikel zu diesem Thema schreiben will, da daß auch für Menschen außerhalb des Roten Kreuzes interessant sein könnte.
Ich arbeite seit 1992 im Berufsleben mit Computern. Mein erster war ein Mac Classic, ziehmlich bald hatten wir auch schon einen Ansatz zum Papierlosen Büro denn ich hatte ein Fax Modem und druckte z.b.: nur Tagesordnungen aus die ich brauchte. Später (1995) dann hatte ich einen Performa. Für den gabs auch dass tolle Spiel Marathon.
Meine Tochter schaute übrigends mit diesm Computer bis 2004 Fersehen Video CD`s Und SVcd´s. Übrigends nahmen wir damit auch bei der Olympiade 20o2 den Finallauf von Niki Pederzolli auf. Diese lange Einführung ist deswegen dass ihr gleich merkt was mir bei Computern wichtig ist. Sie müssen leicht zu bedienen sein und auch noch nach 10 Jahren zum Gebrauchen. Übrigends Arbeite ich natürlich auch mit Windows, ich bin MCSA undMCSE zertifiziert seit 2003. Am liebsten arbeite ich aber mit Mac OS X. Und natürlich auch mit Ubuntu. In diesem Artikel geht es darum warum der Mac im Einsatz die bessere Wahl ist und warum ich seit 2005 immer mein privates Powerbook 12″ mitnehme. Eins habe ich schon zu Tode repariert und mir ein gebrauchtes besorgt….

Why Mac on Mission?

  • Ist doch nicht kompatibel?
    Diese Frage ist natürlch verkehrt rum gestellt. Microsoft hält sich an keine Standards, da sie ja einen Marktanteil von 94% haben, siehe ICalendar. Microsoft Office 2008 für Mac, Exchange Server Anbindung, was wäre sonst noch wichtig? GPS Gerät geht jedes und auch das Thuraya funkt, als Modem. Zur Not gibt´s noch Virtual PC für meine alte Kiste, auf den neuen kann man sowieso Wondows auch installieren.
  • Internet Sharing
    Mit einem Klick verwandle ich mein Powerbook in einen WLAN Router
    und alle können über meinen Computer Internetsurfen, Emails lesen und dank Proxy mussten wir die Virenscannerdefinitionen auch nur einmal runterladen.
    Was im Feld bei höchstens GPRS (1 Megabyte mindestens 5 Minuten) natürich ein Vorteil ist.
  • Drucker
    Wir beim Roten Kreuz verwenden ja nur HP Drucker. habe noch nie einen Treiber zum drucken Installieren müssen, sind natürlich auf CD dabei auch für den Mac. Falls ich doch scannen oder faxen möchte, aber leider sind dies CD´s oft verkrazt und so. Also gleich mal komplett den Inhalt der CD sichern kann man dann ja auch nett im Lan freigeben.
  • Keine Probleme mit Viren!
    Liegt natürlich daran dass keiner welche schreibt, aber ich habe auch einen Virenscanner installiert und kann damit die bösen Viren und Trojaner auch für meine Kolleginnen löschen.
  • Einfach mit Google zu syncen.
    Man kann über Google denken was man will aber die sind die einzigen die noch an geringe Bandbreiten denken, haben extra noch eine Einstellung für langsame Verbindungen und Google Gears für Offline (Achtung ist nicht in allen Ländern verfügbar vorher Runterladen! dilt auch für Earth und anderes von code.google.com) Gruppenkalender, Filesharing, Adressbuch syncrhonisieren…

    Nur das nötigste!

    Nur das nötigste!

    Gmail kann man auch mit Outlook, Mail, Thunderbird verwenden.

    …und nun dass schrecklichste

    was wollte ich? vielleicht doch Emails lesen?

    was wollte ich? vielleicht doch Emails lesen?

    Es geht kein Pop und Smtp!

  • In der Regel werden keine Modemtreiber benötigt sind vorinstalliert, meistens Hayes kompatibel oder eben 3G GSM.
  • USB Geräte werden von Haus aus Unterstützt, Digicams, Mäuse, Festplatten, USB Modems, Webcams…
  • Bluetoothdatenübertragung geht sehr gut, zum Musik auf Handys spielen und so…
  • Aber mit Ubuntu 9.10 geht dass fast alles natürlich auch out of the box…und Kommentar, Ideen Verbesserungen, Berichtigungen sind gerne willkommen!

Inventur und Weihnachten in El Obeid!

December 25, 2009 Von: wernerlechner Kategorie: Sudan Noch keine Kommentare →

Bin am 20. Dezember von Kadugli über Dilling nach El Obeid gefahren, wie immer sehr guter Fahrer und nur 4 Stunden Fahrzeit und dass auf Asphaltstrasse! Das war natürlich sehr angenehm.

Von Kadugli über Dilling nach El Obeid

Von Kadugli über Dilling nach El Obeid

In El Obeid gab es bei der Branch natürlich gleich mal was zum Essen:

Ful, Kamelleber Kamelfleisch und Schaffleisch

Ful, Kamelleber Kamelfleisch und Schaffleisch

Am Montag hatte ich dann eher administrative Tätigkeiten, Wochenplan erstellen, erklären und diskutieren was wir genau machen sollen und wollen und auch ein bisschen um Khartoum kümmern da unsere Sekretärin dort alleine war und eine Menge zu erledigen hatte.
Dienstag und Mittwoch begannen wir dass Lagerhaus zu ordnen, die Bestandteile des Kits zu zählen, und auch alle Dinge zugänglich zu machen. Die Freiwilligen hatten wie immer sehr gute Ideen und Verbesserungsvorschläge und so hatten wir nach 2 Tagen eine Wunderschöne Ordnung!

Ausräumen umschlichten!

Ausräumen umschlichten!

Gut gemacht!

Gut gemacht!

Sind wir zufrieden? Habt ihr euch dass so vorgestellt? Macht das Sinn?

Sind wir zufrieden? Habt ihr euch dass so vorgestellt? Macht das Sinn?

Super Teamwork! Und links der Koch!

Super Teamwork! Und links der Koch!

Abschlussdiskussion, sind wir zufrieden? Was ist jetzt anders als vorher?

Abschlussdiskussion, sind wir zufrieden? Was ist jetzt anders als vorher?

Ein wichtiges Thema ist auch daß wir das hier so machen wie es hier üblich ist, und nicht wie wir es in Europa machen würden! Das hilft auch sehr bei der Identifikation mit dem Material. Es ist Ihres und sie müssen entscheiden wie es gelagert werden soll.

Und weil wir alle so toll zusammengarbeitet haben hatten wir am Freitag Zeit ein bisschen zu Üben, mein Weihnachtsgeschenk!

ScanWater! was sonst?

ScanWater! was sonst?

Wir wollten ein bisschen die ScanWater Anlage im Trockentraining beüben. Und das im Innenhof der Branch, damit auch die anderen Mitarbeiterinnen sehen können was wir tolles haben!

Wir sind ein Team wir machen alle Schritte gemeinsam.

Wir sind ein Team wir machen alle Schritte gemeinsam.

Pumpe und Saugseite, einer der Vorteile die Anlage benötigt nur eine Dieselpumpe zum Betrieb

Pumpe und Saugseite, einer der Vorteile die Anlage benötigt nur eine Dieselpumpe zum Betrieb

Wie machen wirs jetzt?

Wie machen wirs jetzt?

Abschlussbesprechung und Natürlich Gruppenfoto!

Abschlussbesprechung und Natürlich Gruppenfoto!

Das war der 24. Dezember in El Obeid. Also echt klasse ein tolles Weihnachten für mich! Am Abend hatte ich dann dank Skype noch Videotelefonieren mit meiner Tochter und Bekannten. Statt der Mette gabs Al Jazeeira English mit tollem Bericht aus Betlehem. Den heutigen 25 hab ich lange geschlafen dann Frühstück und natürlich mit Mama Bruder und Schwesterlein telefoniert!

So long Der nächste hoffentlich interessante Beitrag kommt noch vor Silvester!

Inventur, Desaster Response Kits Sudan

December 22, 2009 Von: wernerlechner Kategorie: Sudan 2 Kommentare →

Hallo!
Ich bin ja nun schon seit über einem Monat hier in Sudan. und es wird nun auch mal Zeit daß ich auch an die Mitarbeiterinnen ausserhalb der Facebook Gemeinde einige Eindrücke weitergebe. Aber ihr müsst schon entschuldigen das Internet ist hier meistens sehr langsam, und mit Facbook gehts so einfach, bisschen posten Fotos direkt von Iphoto raufladen, da bin ich schon fertig bevor ich hier eingeloggt bin.

Die Disaster Response Kits wurden hier ja schon ausführlich erklärt.
Die Idee dieses Projektes ist es die Mitarbeiterinnen des Sudanesischen Roten Halbmonds auf diese Kits einzuschulen und dann weiter Schulungen durchzführen, damit diese die Kits bei Katastrophen verwenden können und nicht externe Experten kommen müssen. Also Hilfe zur Selbsthilfe und Ausbau der Katastrophenvorbeugung! Also genau dass was Entwicklungshilfe sein sollte! Die Henri Leserinnen wissen ja bescheid.

Meine “Terms of Reference” sind:

  • In alle 4 Branches (LV) zu fahren die Kits haben, daß sind:
    Bentiu, Al Fula, Kadugli und El Obeid
  • Zusammen mit den Mitarbeitern das Material zählen, auf Vollständigkeit und Ablaufdaten (Chemikalien) zu Überprüfen.
  • Die Branches dabei zu unterstützen Materiallisten zu erstellen und auch zu Übersetzen.
  • Die Möglichkeit zu nutzen die Bestandteile nochmal zu erklären und ggf. zu Trainieren
  • Lagerung damit man auch darauf zugreifen kann.
  • Weiter Überlegungen für Trainings und Schulungen.

Begonnen hat daß ganze am 13. Dezember da bin ich in Khartoum um 3 uhr morgens angekommen. Ich wurde von unserer Country Representative Silvia abgeholt und wir fuhren dann in unser Appartement.
Am nächsten Tag beantragte ich eine Reisegenehmigung, die braucht man hier um auch herumfahren zu können.
Da daß natürlich dauert habe ich mir mal die wichtigsten Kontakte ins Telefon eingespeichert und eine groben Plan gemacht wann ich wo hinfahre um die Branches rechtzeitig zu informieren damit die Freiwilligen dann auch da sind und wir Arbeiten können. Auch habe ich mir die Unerlagen vorbereitet, mit einem Kollegen in Ägypten kontakt aufgenommen (den kanne ich von einem anderen Einsatz) um auch Arabisches Material zu haben.
Daß hat alles sehr gut geklappt und ich hatte auch schon nach 3 Tagem meine Reisegenehmigung!

SRCS Headquater Khartoum
SRCS Headquater Khartoum

19. November – World Toilet Day

November 24, 2009 Von: gerlindehaindl Kategorie: Laos Noch keine Kommentare →

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Wir begehen den World Toilet Day, den „weltweiten Toiletten-Tag“ in einer Schule. 96 Schüler werden hier von 3 Lehrer/innen unterrichtet, sie sind im Alter von 6-12 Jahren.

Gleich am Anfang wollen wir erkunden, wieviele Kinder die Toilette benutzen, beziehungsweise, wieviele ihre Notdurft im Freien verrichten. Dazu haben wir drei Schachteln mit einer kleinen Öffnung zum Einwerfen gebastelt und folgendermassen bemalt:

  1. ein Haus mit Latrine – Benützung der Toilette zu Hause
  2. eine Schule mit Latrine – Benützung der Toilette in der Schule
  3. durchgestrichene Latrine + Büsche – Verrichtung der Notdurft im Freien

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Die Frage-Schachteln

Alles wurde genau erklärt, Erdnüsse wurden verteilt, dann ging es ans Einwerfen. Alle stellten sich brav an und warfen der Reihe nach ihre Erdnüsse ein, je nach ihrem Toilette-Verhalten. Das Einwerfen erfolgte abgeschirmt, auch wurden die Schachteln zwischendurch immer wieder vertauscht, um ein ehrliches Einwerfen zu begünstigen.

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verdecktes Einwerfen

Danach wurden die Übertragunswege von Fäkal-Bakterien und der Zusammenhang mit vor allem Durchfallerkrankungen gemeinsam durchgegangen und erklärt – die einzelnen Übertragungswege waren verdeckt und mussten von den Kindern erraten werden. Dann wurde besprochen, wie eine Übertragung verhindert werden kann und wie wichtig dabei Händewaschen mit Seife ist.

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Übertragungswege werden erklärt und besprochen

Gemeinsam wurde ein Händewasch-Lied gesungen und richtiges Händewaschen mit Seife vorgezeigt. Danach übten die Kinder und hatten viel Spass dabei.

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…eifriges Händewaschen

Und zum Schluss gab es noch ein Quizz mit vertauschten Buchstaben zum Thema Hygiene.

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Quiz mit vertauschten Buchstaben zum Thema Hygiene

Die Auszählung ergab folgendes Resultat:

Alle 96 Schüler benutzten die Latrine in der Schule, 83 Kinder benutzten auch zu Hause eine Latrine, 10 Kinder verrichteten ihre Notdurft zu Hause im Freien. Und die restlichen 3 Erdnüsse dürften im Mund, statt in einer der Schachteln verschwunden sein!

Für weitere Informationen zum World Toilet Day siehe auch http://worldtoiletday.com