Aware & Resilient – Rotkreuz-Training in Bulgarien

Hallo, ich bin Agnes! Meine bisherige Tätigkeit beim Roten Kreuz beschränkte sich auf den freiwilligen Einsatz als Rettungssanitäterin in Haugsdorf beim Niederösterreichischen Landesverband. Doch mit Jänner 2014 haben Phillip, ein Notfall-  und Lehrsanitäter aus der selben Region, und ich eine neue Aufgabe angetreten.

Trainingszentrum des Bulgarischen Roten Kreuzes

Trainingszentrum des Bulgarischen Roten Kreuzes

Das ÖRK suchte im Dezember zwei Freiwillige für ein Projekt namens „aware&resilient“. Wir wussten am Anfang nicht viel, außer dass es um Katastrophenhilfe, -vorsorge, und -bewusstmachung gehen wird, dass es einen Ausbildungsblock in Bulgarien Anfang Februar geben wird und, dass im Herbst ein Projekttag zu diesem Thema geplant und veranstaltet werden soll. Nach einigen Telefonaten und einem ersten Treffen im Jänner mit den zuständigen Projektkoordinatoren/innen und einem Briefing, nahm das alles schon ein bisschen mehr Gestalt und Klarheit an.

Am 31. Jänner war es dann soweit: Phillip und ich traten unsere Reise nach Bulgarien an. Wir flogen von Wien, wo wir noch immer nicht genau wussten, was uns jetzt alles erwarten wird, nach Sofia. Dort wurden wir gleich superherzlich, gemeinsam mit den Kollegen/innen aus Lettland und Rumänien, von einem bulgarischen Kollegen abgeholt und zum dortigen RK-Ausbildungszentrum in Lozen, ein Stück außerhalb von Sofia, gebracht.

IMGP1367

Workshops and Training

Wir trafen gleich noch die Kollegen/innen aus Frankreich, Georgien, Deutschland und Großbritannien und wurden mit einem leckeren Buffet in Empfang genommen. Wir waren insgesamt 30 buntgemischte Rotkreuzler/innen  und kamen schnell ins Gespräch und in den Austausch.

An den beiden darauffolgenden Tagen hatten wir viele Kurse, Workshops, Arbeitsgruppen und Vorträge zu dem geplanten Projekt. Trotz der netten Kaffee- und Mittagspausen zwischendurch, waren wir an den Abenden nach den intensiven Tagen ziemlich ausgelaugt und müde. Die bulgarischen Kollegen_innen umsorgten uns sehr herzlich mit Essen, Getränken und einem interessanten Sightseeing- und Erlebnisabend am Samstag in Sofia.

Aware & Resilient

Aware & Resilient

Nach diesem Wochenende im bulgarischen Rot-Kreuz-Ausbildungszentrum ging es für uns wieder zurück nach Hause, wo wir all die netten Bekanntschaften, Eindrücke und vor allem Lehrinhalte noch nachwirken lassen.

Und nun heißt es bis zum Herbst all das gehörte und gelernte voller Motivation in ein eigenes Projekt umzusetzen . . .

Besucher, Abbau und Heimreise, Tag 4 und Tag 5 – Übung “IPA CRO-FLOODS 2012 Field Exercise”

24. und 25. Mai 2012

Nach unserem erfolgreichen Umzug, warteten wir am 4. Tag im „neuen“ Einsatzgebiet auf die Delegationen und Besucher. Fast pünktlich wurden sie dann auch mit einem Reisebus in das Übungsgebiet gebracht und besuchten auch die Trinkwasseraufbereitung.

TWA 4

Foto: ÖRK/Markus Glanzer

Was uns so interessant machte wahr wohl der Umstand, dass wir ein multinationales Rotkreuz-Team waren. Etwas, das im Kontext des Zivilschutzmechanismus wohl noch nicht bekannt und alltäglich war. Nach rund 20 Minuten war die Show vorbei und die Besucher wieder verschwunden.

THW Boot

Foto: ÖRK/Markus Glanzer

Ein Zuckerl für uns, bevor wir alles abbauten, war die Vorführung des THW.  Ein THW Boot wurde mit einem Super-Puma Helikopter in den See gehoben. Man sieht nicht jeden Tag fliegende Boote :)! Nach der Show war zusammenpacken angesagt.  Die Anlage, der Tank und das Zelt war rasch verpackt und auf den LKW verladen. Anschließend ging es zurück in das Base Camp zur offiziellen „Closing Ceremony“ und zur Übergabe der Urkunden.

Zum Abschluss gab es am Abend ein nette Grillerei mit kroatischen Spezialitäten und letzte Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit den anderen Teams. Ein gelungener Abend als Ausklang für eine nette Übung (mit Verbesserungspotential)! Am 5. Tag und nach Abbau des Rotkreuz-Camps ging es dann 4 Stunden über die Autobahn zurück nach Österreich, zurück in den Alltag.

Zum Abschluss möchte ich Euch etwas nicht vorenthalten! Den Emergen(c)y Alert, also die Notfall-Alarmanlage im Camp. Was es ist, kann man selbst erkennen 🙂 🙂 (Wenn nicht, Stichwort Schubkarre/Scheibtruhe, etwas zweckentfremdet)! Es gab noch eine Metallstange als Alarmgeber dazu. Und es hat funktioniert…

Alarmanlage

Foto: ÖRK/Markus Glanzer

Wasseraufbereitung, Tag 2 und Tag 3 – Übung “IPA CRO-FLOODS 2012 Field Exercise”

22. und 23. Mai 2012

Morgens nach dem Frühstück brachen wir in das Übungsgelände auf. Unser Ziel für den 2. und 3. Tag war das Errichten der Trinkwasseraufbereitungsanlage und die Produktion von Trinkwasser für das fiktive Katastrophengebiet. Verwendet wurden dafür die beiden Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA 4 und TWA 6) unserer kroatischen Kollegen/innen.

Zeltaufbau

Foto: ÖRK/Markus Glanzer

Für realistische Übungsbedingungen sorgte auch das Wetter, da es bereits in der Nacht geregnet hatte und auch tagsüber keine Besserung in Sicht war. Die Zufahrtswege und das Gelände verwandelte sich zunehmend in Schlamm und Morast. Aus diesem Grund wurden zuerst die Zelte aufgestellt, um die restlichen Materialien vor dem Wetter schützen zu können. Anschließend wurden beide Trinkwasseraufbereitungsanlagen und die Tanks aufgestellt. Am Nachmittag konnte dann bereits mit beiden Anlagen Trinkwasser produziert werden. Die mitgeführten Tanks (1x 1.000l, 1 x 5.000l und 1 x 10.000l) wurden mit sauberem Trinkwasser aufgefüllt.

TWA Aufbau

Foto:ÖRK/Markus Glanzer

Ob das Wasser auch tatsächlich abgeholt werden würde, wussten wir jedoch noch nicht (Es stellte sich am Ende der Übung heraus, dass lediglich ein Schlauchboot mit dem produzierten Wasser gewaschen wurde 🙂 ). Am Abend des 2. Tages ging es dann zurück in das Base Camp und am 3. Tag in der Früh wieder raus ins Übungsgebiet. Während der Nachtstunden wurde die Anlage von einer Security-Firma bewacht.

Tag 3 brachte uns einige an Überraschungen. Bei der morgendlichen Einsatzbesprechung erfuhr unser Teamleader, dass das Water Purification Team für den nächsten Tag (Tag 4) in ein anderes Übungsgebiet umziehen muss. Die Wetterlage hatte sich soweit verschärft, dass die Delegationen und Besucher nicht in  das Übungsgebiet kommen können.

Matsch und Schlamm

Foto: ÖRK/Markus Glanzer

Zu viel Schlamm für die sauberen Schuhe! 🙂 Und wenn der Prophet nicht zum Berg kommen kann, dann muss halt der Berg umziehen…

Gleich am Morgen des 3. Tages wurde die TWA 4 abgebaut und zum Umzug verladen. Das halbe Team zog mit der Anlage um und baute diese am neuen Standort wieder auf. Der Rest des Teams blieb noch am alten Standort und baute dort die TWA 6 ab, reinigte alles und die gesamte Anlage wurde fix und fertig auf dem LKW verpackt. Ein weiterer Einsatz bei dieser Übung wurde nicht mehr in Betracht gezogen. Auch von der Übungsleitung wurde bestätigt, dass eine Anlage zum „Herzeigen“ genügt.

Die neue Location lag rund 10 Kilometer entfernt an einem Bagger-See.

Neues TWA Camp

Foto: ÖRK/Markus Glanzer

Die Zufahrtswege waren alle gut ausgebaut und die Plätze mit Schotter fixiert. Also perfekt für Beobachter geeignet :)! Am späten Nachmittag trafen beide Team-Teile wieder zusammen und es wurde noch der Ablauf des nächsten Tages besprochen.  Am Abend ging es wieder zurück ins Base-Camp und zum „Socializing“ mit den anderen Teams.

Ankunft in Rakitje, Zagreb – Übung “IPA CRO-FLOODS 2012 Field Exercise”

Leider war die Internetverbindung in Rakitje nicht die Beste und daher komme ich erst jetzt zum Bloggen.

Montag, 21. Mai 2012

Nach einer 4-stündigen Fahrt auf der Autobahn und nur einmal falsch abbiegen, erreichten wir das „Warehouse“ des Kroatischen Roten Kreuzes in Zagreb. Hier trafen wir alle kroatische und slowenische Kollegen/innen für die gemeinsame Weiterreise in das Übungsgebiet. Vom Warehouse fuhren wir im Konvoi in das Übungsgebiet nach Rakitje. Rakitje ist ein Vorort im Süd-Westen von Zagreb. Bei unserem ersten Kontakt mit den Behörden im Übungsgebiet, wurde der „Host Nation Support“ – eine Art Rezeption für internationale Hilfsmannschaften –  simuliert.

Unser Camp

Foto: ÖRK/Markus Glanzer

Hier erhielten wir unsere ersten und auch noch sehr ungenauen Informationen. Unsere ersten Aufgaben: 1) Base Camp finden und 2) Assessment im Übungsgebiet durchführen. Nach erfolgreicher Suche nach dem Base Camp, konnten unsere Unterkünfte für die nächsten Tage rasch errichtet werden. Unser „Rotkreuz-Camp“ im Camp bestand aus 4 Zelten (3 Schlafzelte und 1 Zelt für soziale Aktivitäten), mitten im eigentlichen Camp des ETS-Modules (Emergency Temporary Shelter) von THW (Technisches Hilfswerk Deutschland)  und MSB (Swedish Civil Contingencies Agency).

Ein Teil des Teams war für die Einrichtung unseres Camps verantwortlich und der andere Teil führte das Assessment durch. Mit dabei im Assessment-Team waren Ico unser Teamleader, Mike unser Deputy Teamleader, Ana unser Liaison Officer für LEMA (Local Emergency Management Authority) und ich als Liaison Officer für das OSOCC (On-Site Operations Coordination Centre). Ausgerüstet mit Kartenmaterial, GPS und Kamera fuhren wir in das fiktive Katastrophengebiet.

Assessment

Foto:ÖRK/Markus Glanzer

Der On-Site Commander gab uns ein erstes Briefing für das Water Purification Team. Aufgrund des anhaltenden Regens trat der an Rakitje vorbeifließ?ende Fluss über die Ufer und hat die gesamte Gegend überschwemmt. Mehr als 1000 Häuser standen vollständig unter Wasser und rund 40.000 Einwohner/innen wurden evakuiert.

Nach Beendigung des Assessment und Rückkehr in das Camp, wurden die restlichen Kollegen/innen über die Situation informiert. Ico gab uns noch kurz die Instruktionen für den Folgetag und dann ging unser erster Übungstag mit der offiziellen Eröffnungszeremonie zu Ende.

 

Wenn Kroatien in den Fluten versinkt! – Übung „IPA CRO-FLOODS 2012 Field Exercise“

Schwere Regenfälle im Norden und Nord-Westen des Landes, Überflutungen rund um Zagreb, rund 1000 Industrie- und Wohngebäude stehen unter Wasser, es gibt tote und vermisste Personen und Kroatien wendet sich mit einem Hilfeersuchen an die Europäische Union.

So lautet die Übungsannahme für eine internationale Übung im Bereich von Zagreb, die vom 21. – 25. Mai 2012 über die Bühne geht. Das Österreichische Rote Kreuz nimmt als Teil eines multinationalen EU-Moduls, gemeinsam mit dem Kroatischem und Slowenischen Roten Kreuz, an dieser Übung teil. Die Aufgabe dieses „Water Purification Module“ besteht in der Wasseraufbereitung im fiktiven Katastrophengebiet. Mein Beitrag im Team ist die Position des „Liaison Officer“, sozusagen das Verbindungsglied zu anderen Modulen, anderen Organisationen und den lokalen Behörden. Am Montag, den 21. Mai frühmorgens, geht es los. Nach einem ersten Briefing im Generalsekretariat des ÖRK brechen wir Richtung Kroatien auf, wo wir mit dem restlichen Team und unserem Team Leader  zusammentreffen.

Je nach vorhandener Internetverbindung im „Katastrophengebiet“ werde ich ein paar Bilder und Beiträge zur Übung hier im Einsatz-Blog posten. Jetzt muss ich mich aber noch vorbereiten, meine Sachen zusammenpacken und meinen Regenschutz suchen, denn für nächste Woche ist tatsächlich Regen in der Region angesagt. Es warten also realistische Übungsbedingungen auf uns! 😉

 

 

Back from United States

Eigentlich wollte ich ja viele Blogbeiträge aus den USA schreiben und hier im Einsatzblog veröffentlichen. Der Wille war da, die Technik hat allerdings gestreikt. Leider konnte ich im Blog keine Artikel verfassen, aber…

Man muss sich nur zu helfen wissen und deshalb haben wir kurzerhand einen Online-Blog auf WordPress angemeldet und dort unser Reisetagebuch veröffentlicht. Ich lade euch alle ein, nehmt euch ein wenig Zeit und lest euch die Beiträge im Austrian IVLP 2011 Blog durch. Ihr findet den Blog unter http://austrianvolvis2011.wordpress.com

Zurück in Wien und die Reise schwebt noch immer durch meinen Kopf… Es waren viele, viele Eindrücke die mich dort ereilten und das Fazit ist, dass Katastrophenmanagement in den USA auch nur mit Wasser gekocht wird. Die einzelnen Organisationen haben sich sehr viel Zeit für uns genommen und wir wurden überall mit hoher Gastfreundlichkeit empfangen. Das International Visitor Leadership Program war jedenfalls die Reise wert.

San Francisco, Golden Gate Bridge

San Francisco, Golden Gate Bridge

Fairfax County, Virginia

Fairfax County Fire Department

Heute (17.08.) stand das Fairfax County Fire & Rescue Department auf dem Programm. Fairfax County schließt direkt an Washington D.C. an und das Fire & Rescue Department liegt auf der Strecke zum Flughafen. Hier ist auch die Homebase der Fairfax County Urban Search and Rescue Unit, welche sozusagen die Nummer 1 Einheit in den USA ist. Sie trägt nicht umsonst den Namen „Task Force 1″… Die Unit bietet von Heavy Urban Search and Rescue bis hin zur kleinsten Einheit alles an. Die letzten zwei großen internationalen Einsätze der Unit waren Haiti und Japan. Daumen hoch (Like it) für die Fairfax County Urban Search and Rescue Unit! Wie hatten auch die Gelegenheit das Einsatzkoordinationszentrum 911für das Fairfax County zu besichtigen. Sieht den uns bekannten Leitstellen sehr ähnlich aus, nur etwas größer. 😉

Nach einem interessanten Tag ging es weiter nach San Francisco… Eigentlich gibt’s dazu nicht viel zu sagen. Was ich natürlich immer schon mal erleben wollte – einen Airbus der kurz vor dem Aufsetzen voll durchstartet, weil auf der Landebahn Gegenverkehr herrscht! Aber ich muss nicht unbedingt in diesem Airbus sitzen… 😉 Vom Airport ging es dann direkt ins Hotel, wo ich jetzt gerade sitze und den Blogeintrag schreibe. Es ist zwar gerade erst 06:45 am, aber nur der frühe Vogel fängt den Wurm (oder kämpft mit dem Jetlag).

San Francisco… Coming up soon!

Washington D.C.

Flaggen vorm RC Gebäude in Washington

American Red Cross, Washington

Nach einer sehr unproblematischen Einreise sind wie mittlerweile den
3 Tag in Washington und haben einiges an Meetings hinter uns. Die erste Challenge in den USA war die Zusammenführung der Reisegruppe, denn wir waren bei der Ankunft nur 6 Teilnehmer… Einer saß in New York fest und drei hatten den Flug verpasst! 🙂 Innerhalb der folgenden 24 Stunden konnten die Nachzügler die Gruppe jedoch noch erreichen…

Am Montag (15.08.) fanden wir uns zum ersten Briefing im Department of State ein. Begrüßung, Formulare ausfüllen (ganz was neues), die Reisekassa ausfassen und weiter zum „federal briefing“ mit Professor White von der „Catholic University of Washington“. Very interesting presentation! So unähnlich sind die USA und good old Österreich gar nicht..

Heute (Dienstag, 16.08.) war ein weiterer Tag voll mit interessanten Vorträgen über das nationale und internationale Katastrophenmanagement in den USA. FEMA und USAID gaben uns einen ausführlichen Eindruck in ihre Arbeit. Am Nachmittag stand etwas auf dem Programm, was mein „Rotkreuz-Herz“ höher schlagen lies… You are invited to the American Red Cross Headquarter! Ein wunderschönes Gebäude im Herzen von Washington, mit sehr netten MitarbeiterInnen und interessanten Vorträgen.

Morgen steht die Fairfax Volunteer Firebrigade Search & Rescue am Programm und dann gehts weiter nach San Francisco…

Welcome to the Embassy of the United States! – Vorbereitungen in Wien

Jetzt stellt sich sicher jeder die Frage – Gibt es einen Einsatz in den USA? Muss doch so sein, ist ja der Einsatz-Blog! Nein, kein Einsatz! Nur das Tagebuch für ein Volunteer Visitor Programm des US Department of State…

Bevor die Reise losgeht – Abflug ist am 14. August 2011 vom Flughafen in München – möchte ich euch noch ein paar Hintergrundinformationen geben und euch an den Vorbereitungen teilnehmen lassen. Das International Visitor Leadership Programm wurde bereits 1940 vom US Department of State ins Leben gerufen. Hintergrund ist der Austausch zwischen den USA und anderen Nationen, um gegenseitiges Verständnis in verschiedenen Bereichen zu schaffen und „Know How“ auszutauschen. Dieses Programm gibt es  auch für den Bereich „Disaster Relief/Emergency Management“ und das ist der Zweck meiner Reise. Ich reise nicht alleine, denn wir sind eine Reisegruppe von 10 Personen, alle aus dem Bereich der Katastrophenhilfe, aus verschiedenen Organisationen und Behörden sowie verschiedenen Bundesländern.

10 Tage durch die USA – von Ost nach West und von Nord nach Süd – viel mehr ist noch nicht bekannt! Von München geht‘s nach Washington D.C. und von Washington D.C. am 24. August wieder zurück nach München. Dazwischen erwarten uns viele Eindrücke, über die ich dann Live aus den USA berichten möchte! Funktioniert allerdings nur, wenn ich ausreichend WLAN bzw. regelmäßig Starbucks Coffee Shops finde (dort gibt es freies, unbegrenztes WLAN). Jedenfalls wurde uns ein interessantes Programm von den Damen (Fr. Mag. Schmid-Gerlich und Fr. Mag. Pfeifer) der US Embassy in Wien, Bereich Public Affairs versprochen.

Ich möchte auch hier nochmals die Gelegenheit nützen, um den beiden Damen für ihre Geduld (Es ist gar nicht so einfach, bis man alles zusammen hat!) und die großartige Unterstützung bei den Formalitäten zu danken! Formalitäten – Da sind eine ganze Reihe an Formalitäten… Reist man als Tourist in die USA, dann reicht die ESTA (Electronic System for Travel Authorization) Registrierung, reist man z.B. als Volunteer Visitor wird’s gleich komplizierter. Man braucht ein Visum und damit alles seine geordneten Wege geht – ein wenig Zeit, einige Formulare (elektronisch sowie Papier) und muss  persönlich die Fingerabdrücke am Konsulat hinterlassen. Linke Hand, rechte Hand, beide Daumen drauf – schon erledigt… Bei der Bearbeitungszeit und Rücksendung des Visums (inkl. Reisepass), können sich lokale Ämter und Behörden ein Stück abschneiden! Donnerstag Konsulatstermin und Freitag das Visum im Postkasten…

Jetzt geht‘s an das Koffer packen… Bis bald, aus den USA!