Frühlingszeit ist Erste-Hilfe-Zeit

Getreu dem Motto „Alltag raus, Natur rein“ locken die ersten Sonnenstrahlen und die frühlingshaften Temperaturen viele (Freizeit-)Sportler in die freie Natur. Auch Motorradfahrer entdecken die Straßen wieder neu für sich. Am schönsten sind solche Ausflüge natürlich mit der Familie oder Freunden. Doch was tun, wenn das Unerwartete eintritt? Ein Sturz, ein angeschwollener Knöchel, eine gebrochene Hand… ein unmögliches Weiterkommen!

Jeder könnte täglich mit der Herausforderung konfrontiert werden, dem eigenen Kind, dem Lebenspartner, einem Freund, einem Bekannten oder ganz allgemein Erste Hilfe leisten zu müssen. Nur wenige Handgriffe können dabei über bleibende Schäden oder Behinderungen, im schlimmsten Fall sogar über Leben und Tod entscheiden. Wir als Rotes Kreuz wissen natürlich um die Angst etwas falsch zu machen Bescheid. Ich versichere Ihnen jedoch: Man kann nichts falsch machen, außer man tut gar nichts!

Uns ist natürlich auch bewusst, dass mit dem Besuch eines Ersten-Hilfe-Kurses nicht alle Unsicherheiten aus dem Weg geräumt werden. Was wir jedoch mitgeben ist das Wissen, dass man beim Helfen nichts falsch machen kann.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein frohes, vor allem unfallfreies Osterfest.

Ihr

Dr. Aichinger Walter
Präsident

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Freiwilligentätigkeit darf nicht in EU-Arbeitszeitrichtlinie fallen!

Freiwilligkeit ist eine immens wichtige Stütze unseres  Sozialsystems. Verdeutlicht wird dies durch die Tatsache, dass sich beinahe jeder zweite Oberösterreicher freiwillig engagiert – sei es im Musik- oder Sportverein, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder im OÖ. Roten Kreuz.

Auf europäischer Ebene wurde nun vor wenigen Wochen ein Arbeitspapier verfasst, welches auf die öffentliche Wirtschaft und auf die Leistungserbringer in der Daseinsvorsorge – dazu zählt auch das Österreichische Rote Kreuz -  abzielt: Geplant ist eine Limitierung der Wochenarbeitszeit auf 48 Stunden inklusive freiwilliger Tätigkeit.

Sollte Freiwilligkeit tatsächlich diesem Arbeitszeitrecht unterworfen werden, dann wäre das die größte bisher dagewesene Einschränkung in Sachen Freiwilligenarbeit und würde zudem einen nicht zu verkraftenden Einschnitt in einen grundrechtlich geschützten Bereich darstellen. Jeder Bürgerin, jedem Bürger soll es freigestellt sein, wie er seine Freizeit verbringt.

Wir können stolz darauf sein, dass Freiwilligkeit in unserem Bundesland einen hohen Stellenwert besitzt. Dies darf nicht durch unangebrachte Gesetzesregelungen unterbunden werden. Ein derartiges Verhalten verunsichert nicht nur die Freiwilligenorganisationen selbst, sondern die gesamte Bevölkerung.

Als Präsident einer der größten Freiwilligenorganisationen fordere ich somit:

  • Erleichterung der Freiwilligentätigkeit
  • Entbürokratisierung von sozialen, freiwilligen Hilfeleistungen
  • Klare Platzierung außerhalb der Erwerbsarbeit
  • Entsprechende Wertschätzung der Freiwilligenarbeit

Ihr Dr. Aichinger Walter
Präsident

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Erstes Quartal – Erstes Resümee

Seit mittlerweile drei Monaten bin ich nun Präsident der größten humanitären Hilfsorganisation des Landes. In einem persönlichen Gespräch mit OÖNachrichten-Redakteurin Manuela Kaltenreiner habe ich diese Zeit reflektiert und meine Zukunftspläne erklärt. Das Interview erlaube ich mir Ihnen auch auf diese Weise zur Verfügung zu stellen. Gerne können Sie diesen Beitrag kommentieren oder mir weitere Fragen stellen. Ich bemühe mich, alle Unklarheiten alsbald zu beantworten.

Ihr
Aichinger Walter

LINZ. Seit drei Monaten ist Walter Aichinger Präsident des Roten Kreuzes Oberösterreich. Der Arzt und Politiker will “seine eigenen Spuren” in der Organisation hinterlassen, wie er den OÖNachrichten erzählt.

OÖN: Was hat sich seit 16. November 2011 für Sie verändert?
Aichinger: Bisher war ich im speziellen für den Katastrophenschutz und die Blutbank zuständig. Die gesamten Führungsaufgaben sind dazu gekommen. Es ist natürlich ein mehr an Zeit und Aufwand, aber das habe ich vorher gewusst. Das Rote Kreuz in Oberösterreich ist enorm gewachsen. Die gesamte Organisation hat eine Größe und Breite erreicht, besonders im Gesundheits- und Sozialbereich, bei der man sich fragen muss, ob man eine Umstrukturierung braucht.
OÖN: Gibt es dafür ein konkretes Beispiel?
Aichinger: Im Rettungsdienst sind wir sehr gut aufgestellt und das Qualitätslevel ist sehr hoch. Dann gibt es andere Aufgaben wie die Hauskrankenpflege, die teilweise bezirksweit koordiniert werden müssen. Da muss man sich fragen, wer welche Aufgaben hat und wo die Leute beheimatet sein sollen. Dabei ist das Wichtigste die Zufriedenheit der Mitarbeiter und die zum größten Teil öffentlichen Mittel müssen so effizient wie möglich eingesetzt werden.
OÖN: Das heißt, auch das Rote Kreuz muss einen Sparkurs fahren?
Aichinger: Das Geld wird nicht üppig blühen. Deshalb die Frage, gibt es Bereiche, wo zwar eine Nachfrage da ist, aber wie sieht das Angebot dazu aus? Muss ich das in diesem Umfang bereitstellen? Kann ich durch Kooperationen die Effizienz steigern?
OÖN: Welche Kooperationen sind denkbar?
Aichinger: Wir sind beispielsweise gerade bei der Umstrukturierung bei der Pflege in den Gemeinden. Bisher haben mehrere Organisationen mit ihren Fachkräften parallel gearbeitet. So konnte es vorkommen, dass drei Organisationen mit ihren speziellen Fachkräften zu einer hilfsbedürftigen Person gefahren sind. Dadurch sind sehr viele Menschen sehr viel Zeit auf der Straße unterwegs. Besser sind multiprofessionelle Teams, die gebietsweise von einer Organisation mit dem gesamten Angebot zur Verfügung stehen. Das Ziel muss sein, mehr Zeit bei den Patienten zu verbringen.
OÖN: Die Abschaffung des Zivildienst steht zur Diskussion. Was würde das für das Rote Kreuz bedeuten?
Aichinger: Alleine wenn bei uns die Helfer im Krankentransport wegfielen, müssten wir Hauptamtliche einstellen und dafür hätten wir zusammen mit dem Arbeiter Samariterbund in Oberösterreich jährlich um 18 Millionen Euro mehr Personalkosten. Diese Kosten müssten wir den Gemeinden anlasten, die kein Geld übrig haben.
OÖN: Wie kann das Rote Kreuz von ihrem Input als Mediziner profitieren?
Aichinger: In der Medizin wird man in der Studienzeit darauf getrimmt, dass persönliche Fort- und Weiterbildung entscheidend ist, um einen Qualitätslevel zu erhalten. Es ist ein ganz zentraler Punkt, unsere Qualität zu halten und gegebenenfalls zu verbessern. Strukturell, organisatorisch, inhaltlich oder bei den handelnden Personen. Ganz entscheidend ist die Qualität der Führungskräfte. Wie ist die Mitarbeiterzufriedenheit und ihre Motivation und wie ist unterm Strich der Output dieser Organisation. Es gibt keine erfolgreiche Organisation, die ihre ganze Kraft auf die Kontrolle setzt. Es geht nur, wenn man Vertrauen in die Mitarbeiter hat und sie motiviert.
OÖN: Sind Veränderungen in der Geschäftsführung geplant?
Aichinger: Die handelnden Personen sind hoch motiviert und gut. Da und dort muss man bei der Aufgabenzuteilung etwas schärfen, auch im Sinne von Effizienzsteigerung muss man was verändern, aber nicht grundsätzlich. Man darf nicht vergessen, wir haben fast 1600 Mitarbeiter und koordinieren darüber hinaus noch 17.000 Ehrenamtliche. Für die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder braucht man die entsprechenden Identifikationsfiguren in der Geschäftsleitung.
OÖN: Wie teilen Sie sich Ihre Aufgaben als Präsident und Arzt ein?
Aichinger: Ich habe ja einen Teil von Funktionen weggegeben. Das allein hat das nicht kompensiert, was dazugekommen ist. Das Organisatorische des Roten Kreuzes lege ich mehr in die Nachmittagsstunden, damit geht das auch mit meiner Arbeit im Klinikum gut, die abendlichen Repräsentationstätigkeiten kenne ich ja aus der Politik.
OÖN: Für Hobbys bleibt da wenig Zeit, oder?
Aichinger: Ich schaue schon, dass ich Freizeit habe. Im Vorjahr habe ich immerhin 37 Musikproben besucht, meine Musiker-Kollegen loben mich dafür. Ich schaue schon, dass dafür noch Zeit bleibt.
OÖN: Was ist die Motivation für so eine zeitraubende ehrenamtliche Tätigkeit?
Aichinger: Das klingt jetzt etwas pathetisch, aber ich sehe mich in gewisser Weise verpflichtet, das wieder in die Gesellschaft hineinzubringen, was ich gelernt habe. Da geht es nicht darum, dass ich glaube, ich kann das besser. Wenn man eine gewisse gesellschaftliche Position erreicht hat, in der es möglich ist, Dinge zu gestalten oder zu verändern, dann ist man auch verpflichtet dazu, etwas zu tun.
OÖN: Was unterscheidet Sie von ihrem Vorgänger Leo Pallwein-Prettner?
Aichinger: Ich würde sagen, ich habe einen philosophischeren Zugang zu den Problemen. Ich habe gelernt, nicht die Therapie vor die Diagnose zu setzen, sondern zuerst das Problem eingehend zu analysieren und dann erst zu handeln. Ein gewisser Unterschied muss sein und das ist auch für eine Organisation gut. Jede Person muss ihre eigenen Fußspuren legen.

Zum Artikel der OÖN

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Beschlossenes Freiwilligengesetz ist erster wichtiger Schritt

Als durchwegs positiv sehe ich die Beschlussfassung des Freiwilligengesetzes: Mit diesem wurden nun sowohl für das ‘Freiwillige Sozialjahr’, als auch für die Freiwilligenarbeit im Allgemeinen erste einheitliche Rahmenbedingungen geschaffen. So wurde nun klargestellt, dass die Arbeitsmarktneutralität nur für Absolventen des ‘Freiwilligen Sozialjahres’, des ‘Freiwilligen Umweltschutzjahres’ sowie des Gedenkdienstes anzuwenden sei. Eine Auslegung der Arbeitsmarktneutralität auf jegliche Freiwilligentätigkeiten hätte unweigerlich zum Ende dieser geführt.

Wäre die uneingeschränkte Arbeitsmarktneutralität, wie angekündigt, durchgesetzt worden, so hätten Freiwillige keine Tätigkeiten übernehmen dürfen, die bezahlte Mitarbeiter ausführen und somit wäre eine sinnvolle Verwendung dieser engagierten Personen kaum möglich gewesen.

Ihr

Dr. Aichinger Walter
Präsident

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Rettungsgasse

Seit 1. Jänner 2012 ist sie auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen bzw. Autostraßen Pflicht: Die Rettungsgasse.
Ein Zeitgewinn von bis zu vier Minuten wird uns Rettungskräften dadurch prophezeit. Doch auch schon wenige Sekunden können von entscheidender Bedeutung sein.

Bereits in mehreren Fällen haben wir, aber vor allem Patienten von dieser neuen Regelung profitiert: Beispielsweise bei einem Verkehrsstau auf der Mühlkreisautobahn am 2. Jänner 2012 konnten zwei unserer Rettungsfahrzeuge deren Patienten rasch in die jeweiligen Krankenhäuser transportieren. Die Bildung der Rettungsgasse funktionierte perfekt.

Für uns als OÖ. Rote Kreuz ist diese neue gesetzliche Regelung somit eine sinnvolle Einrichtung, denn oberste Priorität im Rettungs- und Krankentransport hat das Wohl unserer Patienten.

Dr. Aichinger Walter

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Europäisches Jahr der Freiwilligkeit: OÖ. Rotes Kreuz zieht Bilanz

Mit dem Jahr 2011 endete  zugleich auch das ‚Europäische Jahr der Freiwilligkeit‘. Das OÖ. Rote Kreuz verfolgte in diesem neben der Gewinnung von freiwilligen Mitarbeitern das Ziel, Politik und Bevölkerung auf die Bedeutung von Freiwilligkeit aufmerksam zu machen, denn freiwilliges Engagement ist in unersetzbares Gut. Viele Dienste könnten schlichtweg nicht angeboten werden, würde sich nicht knapp die Hälfte der oberösterreichischen Bevölkerung freiwillig engagieren.

Leider brachte uns das lang geforderte Freiwilligengesetz nicht den erwarteten Rückenwind. Vor allem inhaltlich sehen wir keine Perspektiven. Wir, als größte humanitäre Hilfsorganisation des Landes, forderten ein Gesetz, das freiwilliges Engagement sichert und dieses darüber hinaus ausbaut. Im vorliegenden Entwurf finden sich jedoch keinerlei Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung der Freiwilligkeit. Schon im Rahmen der Begutachtungsfrist übten wir Kritik, aber offensichtlich ohne Wirkung.

Wir wissen: Freiwilligkeit spielt in den kommenden Jahren eine größere Rolle als je zuvor. Umso wichtiger wäre hierfür gesetzlicher Rückhalt: Bereits in 20 Jahren wird ein Drittel der österreichischen Bevölkerung über 60 Jahren alt sein. Dadurch steigt der Anteil an hochbetagten Menschen, die einer Betreuung bedürfen. Wir müssen uns aber bereits jetzt auf den Ausbau des Leistungsbereiches ‚Pflege und Betreuung‘ konzentrieren um künftig flächendeckend in unserem Bundesland soziale Dienste anbieten zu können. Viele Angebote, wie beispielsweise Essen auf Rädern, der Besuchsdienst oder aber auch psychosoziale Betreuungen werden zumeist von freiwilligen Mitarbeitern übernommen. Aber auch die noch „jungen“ freiwillig organisierten Bereiche wie Hospiz oder Sozialmärkte werden wir ausbauen müssen, um die künftige Nachfrage befriedigen zu können.

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Scharfe Kritik am geplanten Freiwilligengesetz

Noch vor Weihnachten soll im Ministerrat die Regierungsvorlage über ein Gesetz zur Erleichterung und Förderung der Freiwilligkeit beschlossen werden. Im Wesentlichen wird darin aber lediglich das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) behandelt. Eine sinnvolle Einrichtung, deren gesetzliche Verankerung wir prinzipiell im gesamten Österreichischen Roten Kreuz begrüßen.

Die jetzt beabsichtigte Regelung wurde vom Roten Kreuz schon im Rahmen der Begutachtungsfrist kritisiert, aber offensichtlich ohne Wirkung: Zum Einen wurden Maturanten oder Pensionisten, die sich freiwillig engagieren möchten, in der Vorlage nicht berücksichtigt. Zum Anderen dürften Absolventen keine Tätigkeiten ausüben, die auch von bezahlten Dienstnehmern übernommen werden könnten. Das würde wiederum bedeuten, dass Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen Jahres nur sinnlose und unnötige Aufgaben vollbringen dürfen. Somit erfüllt dieses Gesetz nicht den Zweck der Berufsorientierung. Wie soll jemand Kompetenzen erwerben, wenn nur Tätigkeiten ausgeführt werden dürfen, nach denen kein Bedarf besteht?

Wir als Rotes Kreuz forderten ein Gesetz, das den Einsatz der Freiwilligen regelt. Laut Freiwilligenbericht engagieren sich in etwa drei Millionen Österreicherinnen und Österreicher freiwillig für die Gesellschaft. Diese Vorlage beschäftigt sich jedoch überwiegend mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr, das derzeit rund 400 Menschen absolvieren.

Dr. Aichinger Walter

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Oberösterreich braucht eine medizinische Universität

 

Seit einigen Tagen herrscht großes Interesse an der von den OÖNachrichten initiierten Aktion „Mehr Ärzte für Oberösterreich“. Oberösterreichs ausgezeichnete medizinische Versorgung soll demnach vor einer großen Belastungsprobe stehen.

Bereits ab dem Jahr 2017 müssen allein in Oberösterreich etwa 180 Ärzte durch Pensionierungen jährlich ersetzt werden. Bis dahin besteht der Bedarf bei etwa 60 Ärzten pro Jahr – Tendenz steigend. Aber lediglich 100 Studenten aus unserem Bundesland widmen sich der medizinischen Ausbildung. Vor einigen Jahren waren es noch an die 250. Somit können die Stellen unmöglich nachbesetzt werden.

Hinzu kommt die Problematik, dass die Studenten nach ihrer Ausbildung auch in Graz, Innsbruck oder Wien bleiben, da sie zumeist nach Beendigung ihres Studiums von den dortigen Kliniken angestellt werden, oder sich mittlerweile gut eingelebt haben und unbedingt in diesen Städten bleiben wollen. Nur ein Bruchteil kommt wieder zurück in das Heimat-Bundesland.

Das sind mitunter die wichtigsten Gründe für eine medizinische Fakultät in Linz. Und Linz wäre ein wichtiger und richtiger Standort dafür: Die Studenten könnten eine hochwertige Ausbildung genießen, denn neben modernsten Krankenanstalten besitzen wir in unserem Bundesland viele habilitierte Experten und Spezialisten. Das Umfeld wäre somit perfekt.

Zudem wäre die Universität auch eine Bereicherung für den Wirtschaftsstandort. In einer Medizin-Uni werden ja nicht nur Studenten auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet, sondern auch Forschungsprojekte betrieben. Von diesen profitieren Wirtschaftbetriebe und dadurch können wiederum hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden. Aber das wichtigste ist, dass vor allem die Bevölkerung davon profitieren würde.

Wir haben als größte humanitäre Hilfsorganisation des Landes im Interesse unserer Patienten und Klienten zu handeln. Wenn wir in unserem Bundesland nicht mehr genügend Ärzte zur Verfügung haben, sind viele Leistungen des OÖ. Roten Kreuzes nicht mehr in dieser Form anbietbar. Vor allem im Bereich des Rettungs- und Krankentransportes und der Pflege und Betreuung.
Ich bitte daher die oberösterreichische Bevölkerung diese Aktion ebenfalls zu unterstützen, denn nur gemeinsam können wir etwas bewegen und die Bundesregierung auf unseren Wunsch aufmerksam machen.
 
 

 

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